Beiträge von Goldregen

    "Nämlich Fonds für institutionelle und sehr reiche Anleger"


    Welches/wessen Geld hat die UBS, ..., haben die anderen (institutionellen) Banken versenkt???


    Man braucht keine Hedgefonds um mittels irgendwelcher Anlagestrategien (Market Neutral, Event Driven und Opportunistic) Geld mit einem derartigen Erfolg zu verbrennen - warum sollen die ANleger die Modelle verstehen, wenn die entsprechenden Manager die Modelle selbst nicht richtig anwenden und jetzt reihenweise von der Schließung bedroht sind - ein Affe mit Dartpfeil kostet wesentlich weniger und ist höchstwahrscheinlich erfolgreicher.

    Geschäftsmodelle???
    das Modell das dahintersteckt???


    So was gibt es??? :hae:


    Verstehe nicht - warum die Hedgefondmanager das (Geschäfts)Modell selbst nicht verstehen/verstanden haben (richtig Geld zu verdienen) - ansonsten kann ich mir nicht erklären, daß die Mehrheit irgendwie vor dem Aus steht.


    Und allein eine Diplomarbeit über Hedgefonds geschrieben zu haben, sagt nicht viel darüber aus, ob man das "einzig wahre Bild" von Hedgefonds hat und alle Anderen irren.

    Bei offiziell 50 Mrd. - wird es wohl für dt. Institute auch noch diverse Offenbarungen geben - scheinbar hat die UBS wieder mal "überdurchschnittlich" zugeschlagen.


    http://www.n-tv.de/1074381.html

    Zitat

    Sonntag, 21. Dezember 2008 Gerüchte um Milliardenschaden
    UBS bei Madoff investiert?


    Ein von der Schweizer Großbank UBS verwalteter Fonds hat dem mutmaßlichen Finanzbetrüger Bernard Madoff einem Zeitungsbericht zufolge 1,4 Milliarden Dollar anvertraut.
    ...

    Man schätzt das notwendige Volumen auf bis zu 800 Mrd. .
    Da frage ich mich, mit welchem Wert (angesichts der Mini-Abschreiber bei den dt. Banken - im Vergleich zu den 800 Mrd. ) der toxische Müll noch in den Büchern steht?
    Wieviel Müll wird wohl die größte dt. Privatbank (DB) wohl gern an die BadSteuerzahlerBank zu welchem Preis verkaufen wollen?


    Angesichts der Größe (Bilanzsumme) würde ich mal locker von 100 Mrd. ausgehen - wieviel wurde davon abgeschrieben (waren es bisher schon 10 Mrd.) - steht der theor. Rest also noch mit eventuell 90 Prozent in den Büchern (ich gehe angesichts der bisherigen nicht wirklich verhandenen Aufarbeitung/Aufklärung von diesen Zahlen aus)?
    Soll die BadBank/der Steuerzahler den Versagern den Müll (es existieren ja bekanntlich keine Kurse für den Schrott) nun zu deren Buchwert abnehmen - oder zu einem für den Steuerzahlen selbst noch teuren Wert von 50 - bloß dann müßte man ja noch mal einen Abschreiber von 40 Prozent machen (bei der Annahme der o.g. Zahlen das Vierfache dessen was bisher abgeschrieben wurde) .


    Fragen über Fragen - ich hoffe die Politik erkennt den Ernst der Lage - 800 Mrd - davon würde locker die Hälfte - 400 Mrd. Steuergelder verbrannt - aber irgendwann wird man uns erzählen, daß dies Keiner vorhersehen konnte.

    An Ziemer,
    Warum verkauft der Bäcker Brötchen - der Fleischer Fleisch, Erasco oder Bassermann irgendwelche Eintöpfe - obwohl sie all die Vor- und Endprodukte in ein paar Jahren in einer schärferen Krise) viel teurer verkaufen könnten - warum verleihen Banken in Niedrigzinsphasen Geld, ....
    Das ist deren Geschäft - davon lebt die Branche - werden AN bezahlt, ... .


    Die Händler (Proaurum, mp und sonst wer) verkaufen im Normalfall auch nur das was sie einen Moment zuvor oder kurz danach wieder bestellt haben und was in relativ kurzer (absehbarer) Zeit wieder beschaffbar ist - Du wirst Dich an die vergangenen Wochen erinnern, da war physische Ware (an Gold oder Silber) so gut wie nicht erhältlich - glaubst Du, daß die Edelmetallhändler kein Gramm Gold oder Silber mehr in ihrem Bestand hatten - die werden für sich persönlich gesorgt haben - und verkaufen gewerbsmäßig Edelmetalle wie der AN seine Arbeitskraft.

    ja ... und wie sagt das Sprichwort: Totgesagte leben länger !! :]

    Ja es scheint das Ziel interessierter Kreise zu sein, den "Parasiten" weiter zu nähren und zu hätscheln - verständlich, wenn das Saugen des Parasiten die einzige Möglichkeit scheint, daß das Blut überhaupt noch fließt (ok man/der eigene Körper schafft es gerade so den resultierenden Blutverlust zu kompensieren - aber eigenes aktives Handeln ist nicht möglich - man lebt/vegetiert halt für den Blutsauger) und man sonst keine Freunde hat oder Zwietracht gesäht wird/wurde.


    Edit; Der Parasit steht für das System "USA" - nicht für das Volk/Bürger der USA

    ich verstehe das gesamte Gezerre nicht - hinter den Kulissen stand doch alles längst fest.


    General Motors, Chrysler, Ford... wie lange noch bis zum Meltdown?


    Am 04.12.2008 kam kurzzeitig im bloomberg-Ticker eine Meldung, daß irgendein Verantwortlicher einer US-Behörde "offiziell" verlauten ließ, daß die US-Autobauer sich an den TARP-Paket bedienen dürfen - die Einblendung habe ich nur einmal mitbekommen - klang aber sehr seriös und so als ob sie von "allen Ebenen" abgesegnet wäre.


    War bestimmt zu dem Zeitpunkt nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

    Mich würde mal interessieren, wo die Superdeflationsanhänger diverse Preise in der Tiefe der Deflation sehen.
    Für wieviele Euro kann sich dann eine bedeutende Menge der Menschen einen VW-Passat, die neue Einbauküche (jetzt angenommener Wert vielleicht 10.000 Euro), oder sonst was kaufen?


    Viele machen meiner Meinung nach den Fehler und betrachten einzelne Produkte, indem sie von einem aberwitzigen Preis aus Spekulationszeiten ausgehen und jetzt die Deflation an die Wand malen.
    Vielleicht sollte man bei solchen Betrachtungen einen Durchschnittswert von Produkt x der letzten 10 Jahre ermitteln und mit dem aktuellen Wert vergleichen.
    In diesem Fall ist man angesichts diverser (Preis)Übertreibungen der letzten Jahre eventuell näher an einer genaueren Beschreibung der derzeitigen (und kommender) Phase(n).


    Aber wie gesagt - mich würde einmal interessieren, welche defaltionäre Preiserwartungen hier Einige hegen - was sie hoffen zu welchem Preis, Ihr das eine oder andere Teil kaufen könnt und wollt.

    die Politik durch Intelligenz bereichern - im Ernst gibt es so etwas - ich dachte, dies gehört in Reich der Märchen und Sagen
    aber ok ein Lupus in die Politik und und die Politik wäre tatsächlich um Intelligenz ungeheuren Ausmaßes bereichert.


    Besser als die Ammenmärchen zu glauben, daß zig-Mio.-Gehälter notwendig, wären um unserer Gesellschaft zu Fortschritt zu verhelfen.
    Aber diverse Kreise wird es freuen, daß sich dieses Märchen noch in der Bevölkerung hält.
    Was wäre wohl aus Dtld. geworden, wenn wir diese Art von Managern nicht in diesen Führungspositionen der dt. Banken und sonstigen Großunternehmen mit hohen Gehältern hätten halten können?
    Wer hätte dann die segensreichen neuen Erkenntnisse über das Wirtschaften ins neue Jahrtausend und darüber hinaus nach Deutschland gebracht, der Globalisierung zu diesem Erfolg verholfen - diverse Finanzkonstrukte wären uns Deutschen versagt geblieben, weil ein unter 500.000 "Verdienender" kann soetwas gar nicht verstehen, diese komplexen Konstrukte gehen weit über dessen Horizont hinaus.
    Die soziale Ader der Einkommensmilliäre ist auch in der Art mit Mio. nicht gutzumachen - vielen Hunderttausenden wurden neue Freiheiten gegeben - statt 8 Stunden und mehr in Dtld. hart zu schaffen - bekamen Viele ganz neue Perspektiven - Auslandstätigkeiten - konnten Lohn und Brot in Irland oder Island zu verdingen - man war so gnädig Wissen/KnowHow und Technik in die Welt zu exportieren - man gab chin. "Bauern" die Chance den Aufbau und die Funktionsweise von Produkten made in Germany zu untersuchen - TransRapid kommt wohl im Rahmen deutsch/chinesicher Freundschaft demnächst aus dem "Reich der Mitte".
    Diesen Managern ist es auch zu verdanken, daß in sehr viele Menschen in Dritteweltländern mittlerweile wesentlich mehr verdienen als ein guter Prozentsatz in Deutschland.


    Stimmt - dies und noch wesentlich mehr haben wir unseren Eliten mit Einkommen jenseits von vielleicht 10 Mio. Euro zu verdanken.
    In anderen Ländern, die Deutschland in diesem Bereich wesentlich hinterherhinken, ging es bis vor kurzem wesentlich schlechter.
    Östereich oder Schweiz mit ihrem Hang nach einer gewissen Geschlossenheit, hatten sich bis zuletzt zu einem nicht lebenswerten Stückchen Erde entwickelt - die Eidgenossen streben in unzähligen Massen auf den dt. Arbeitsmarkt - die breite Einkommensentwicklung in Deutschland war angesichts der immer besser werdenden Entlohnung unserer Eliten immer an der Spitze der zivilisierten Welt.
    Der Aufschwung einhergehend mit dieser leistungsgerechten Entlohnung unserer Spitzenkräfte kam mittlerweile beim letzten An in Deutschland an - er wurde von einer Wucht an Bonis und Lohnzuwächsen erschlagen - er ist einfach mit dem zusätzlichen Einkommen überfordert und kann sich nicht mehr entscheiden, wo er dieses ganze Geld ausgeben kann.


    Es ist in einer gerechteren Welt einfach nicht möglich echte Leistung zu entlohnen - wenn uns solche Spezialisten nicht zig Mio. im Jahr wert sind?
    Nein solche unersetzbaren Eliten wandern dann einfach ins Wirtschaftswunderland den USA ab (Androhung) - es wäre ja nicht auszuhalten wenn sich dort das Wissen der Welt konzentriert und nur dort die gebratenen Tauben durch die Luft fliegen - alle Hochschulabsolventen müßten theoretisch sofort auswandern.
    Es gibt also in Dtld. keine Studierenden, die nicht nach erfolgreichem Studium bereit wären für 100.000 bis 200.000 Euro echte und ehrliche Leistung abzuliefern.


    Aber die sind dann ja niemals auch nur annähernd so erfolgreich wie Ackermann, die Infinion-Führer, die Chrysler-Einkäufer, die Telekom(mer und -geher), ....


    PS: Achtung: Einiges ist zweideutig ("zynisch" ) formuliert.


    WIe Goldtobi schreibt - ehe der Sparer sein Geld aus dem Spardöschen unseres Merkelchens erhält, ist das Geld nichts mehr wert.
    Wenn es selbst bei einem solch kleinen Entschädigungsfall wie bei Phoenix bisher schon vier Jahre gedauert hat und die letzten Anleger ihr Geld in zweieinhalb Jahren erhalten sollen, da schwant mir Böses, wenn es mal einen größeren SauStall trifft.


    http://www.n-tv.de/1071312.html

    Zitat

    Mittwoch, 17. Dezember 2008 Entschädigung Anfang 2009
    Hoffnung für Phoenix-Anleger


    Fast vier Jahre nach der Insolvenz der Investmentgesellschaft Phoenix können die ersten geprellten Anleger mit größeren Entschädigungen rechnen. "Wenn der in Aussicht gestellte Kredit der Bundesregierung fließt, können wir im ersten Quartal mit der Auszahlung beginnen", sagte ein Sprecher der Entschädigungseinrichtung EdW am Mittwoch. Bis der letzte Gläubiger sein Geld erhalte, vergingen voraussichtlich weitere zweieinhalb Jahre.


    Der Bund hatte vergangene Woche ein Darlehen über 128 Mio. Euro an die mit dem Fall finanziell überforderte EdW auf den Weg gebracht. Der Sprecher äußerte sich zuversichtlich, dass das Geld trotz des Widerstands einiger Abgeordneter in Kürze bei der EdW ankommen werde.
    ...


    Interessant auch - das eine Stütze unserer vielen Einlagesicherungen schon bei diesem Fall finanziell überfordert ist und die Auszahlung der abgesicherten Gelder nur über ein Darlehen des Bundes/der Steuerzahler erfolgen kann.

    Ja, Tut
    die Postbank hat tolle Einlagen - aber wie lange - meiner Meinung nach hat eine Vielzahl an Kunden zum Ende des vergangenen Jahres die tollen Angebote der Postbank wahrgenommen - Anlage für 12 Monate zu damals tollen Zinsen (es war gerade die Zeit als sich alle Institute um die Gelder der Kunden stritten)
    Ich konnte meine Eltern damals (August 07) nicht überzeugen das Geld wenigstens teilweise in Edelmetalle anzulegen - jetzt im Dezember stehen bei ihnen ca. 35.000 Euro zur Auszahlung an - auch Bekannte warten nur darauf wieder an ihr Geld zu kommen.


    Da bin ich mal gespannt, wie sich das Bild im nächsten Jahr wandelt - wieviele "Sparer" den "Versprechungen" weiterhin trauen und wieviele angesichts der Krise doch langsam aufwachen und in echte Werte umschichten.

    Und nicht nur bei den entsprechenden Firmen sieht es düster aus:


    http://www.n-tv.de/1070021.html


    wie lange bleibt es denn deflationär, wenn das Geld so billig ist und der Markt in naher Zukunft geflutet wird?


    Lieber einen Monat zu früh "eingekauft" als mit dem
    "Simbabwe-Syndrom" aufzuwachen - wenn die Mehrzahl so handelt ist am Monatende endlich mal noch so viel Geld übrig und es gibt fast nichts mehr zu kaufen.

    Was geht denn gerade bei Gold ab? ueber 850$... Hat da jemand mal wieder eine physische Unze gekauft und bei der Comex Auslieferung verlangt?




    Otoshi

    Billiges Geld und Angst vor dem, was uns im neuen Jahr bevorsteht - man USA/Fed hat ja bald nichts mehr zum Gegensteuern


    siehe
    Schlagzeile bei ntv.de

    Zitat

    +++ US-Notenbank senkt Leitzins auf 0 bis 0,25 Prozent +++

    Eilmeldungen per SMS auf Ihr Handy! Einfach eine SMS mit dem Wort ntv an 33933 schicken.(Abonnement, 30 Cent/SMS)


    Man sollte ihm eine Zelle freimachen und sicher für ein paar Jährchen einquartieren.
    Woher kommen denn nun plötzlich die notwendigen Abschreibungen in dreistelliger Mrd.-Höhe her - hat sich da urplötzlich ein Loch aufgetan - hat ein leichter Lufthauch plötzlich ein "Massengrab" aufgedeckt???


    Oder hat man in den vergangenen Monaten einfach die Bilanzen frisiert und nicht nach ordentlichen Grundsätzen (BilanzRichtlinien) den Schrott als Schrott ausgewiesen - sondern einfach als AAAEdelmetall in die Bücher genommen. Verwunderlich war es doch für uns alle, warum bisher ausgerechnet die dt. Privatbanken fast ungeschoren davongekommen sind.

    Widerwärtig finde ich noch die Tatsache, daß die Militärschiffe im Auftrag der "Regierenden" nicht gewillt sind/waren Menschen vor Ort zu schützen - da werden Passagierschiffe darauf hingewiesen, daß sie diese Gewässer zu meiden haben und keinerlei Schutz erhalten.


    Kreuzfahrtschiffe, welche nun auch schon seit Jahren diese Gewässer für ihre Passage nutzen, bleiben ungeschützt, tausende Menschenleben werden gefährdet.


    Handelsfracht vor unzähligen Menschenleben - feine Demokratie.

    Na gut ich schreibe mal ein paar Gedanken:


    Normalerweise wäre es das Beste, eine solche Veranstaltung komplett zu boykottieren.


    Habe mir mal das Interview durchgelesen - es hat in mir wieder den Eindruck erneuert, daß dieser Mensch in einer neu zu gestaltenden "Gemeinschaft" eher zu den "weniger gut dabei Wegkommenden" gehören sollte.


    Gut der feine Herr kann höchstwahrscheinlich nicht sehr viel für die Headline des Interviews - er verwendet zumindestens die Aussage
    "Mit etwas mehr Ungerechtigkeit lebt es sich besser."


    Hier würde mich als allererstes interessieren - in welchem Kontext man dies sehen darf.
    Waren die letzten Jahre seiner Meinung nach zu gerecht, daß er mehr Wohlstand durch mehr Ungerechtigkeit in Aussicht stellt - oder meint er im Allgemeinen nur, daß eine gewisse Ungerechtigkeit mehr Wohlstand bedeuten kann. Wie hat sich dies jedoch in den vergangenen Monaten dargestellt - warum ist der Wohlstand nicht über (die Mehrheit der Bundesbürger) uns hereingebrochen - im Allgemeinen wurde doch in zahlreichen OECD Untersuchungen nachgewiesen, daß Deutschland zu den führenden Ländern gehört, in denen die Unterschiede zwischen den unterschiedl. Einkommensbeziehern am stärksten wachsen.


    Dann wiederum spricht Sinn unsäglicherweise von "Neiddebatten" - aus welcher Richtung kommen denn fast ausschließlich derartige Äußerungen - eine überwiegende Mehrzahl der Sozialbenachteiligten in Dtld. spüren und kommunizieren eher wenig Neid - meiner Meinung nach sind es solche Konsorten wie Sinn und deren Brüder im Geiste, die mit Neid auf Jene blicken, die jenseits des großen Teiches in besseren Zeiten mehr Mio. oder Mrd. scheffelten.


    Weiterhin völliger Unsinn zu bisher in der öffentlichen Meinung:
    Bisher hieß es allerortens, daß in den vergangenen Monaten im verarbeitenden Gewerbe zigtausende Stellen neu geschaffen wurden.
    Hier gibt es viele Quellen z.B. hier:
    http://www.berlinonline.de/ber…irtschaft/0100/index.html


    Wie kann es nun plötzlich sein, daß Sinn äußert:

    Zitat


    Hauptproblem ist das verarbeitende Gewerbe. Dort sind die Gewerkschaften sehr stark und haben Lohnstrukturen durchgedrückt, die die Industriebeschäftigung praktisch in den freien Fall gebracht haben. Leider sind Jobs in anderen Sektoren nicht in gleichem Umfang entstanden.


    Seit wenigen Jahren wurden erstmals Lohnsteigerungen durchgesetzt, welche die Inflation in Deutschland teilweise annähernd ausgleichen - sieht der Herr Sinn den freien Fall in der Industrieproduktion tatsächlich in den Lohnsteigerungen der letzten Jahre - oder könnte dies nicht eher Folgen des weltweiten Konjunktureinbruches sein - sind die Arbeitsplätze in der Industrie nur in Dtld. gefährdet oder auch in anderen Ländern Kerneuropas?


    Meine Kernfrage bzgl. des Interviews wäre jedoch:
    Ob er (Sinn) angesichts der Entwicklungen in Griechenland sich auch einmal die Frag gestellt, wie ungerecht eine Gesellschaft eigentlich sein kann, bevor sie die Existenzberechtigung für viele "weniger gut dabei Wegkommenden" verloren hat?

    Heute ist Sonntag - der Vortrag bereits morgen - vielleicht wäre es sinnvoller gewesen - Dich etwas eher anzumelden - so hätten vielleicht andere User auch etwas Zeit investiert.
    Vielleicht wäre auch ein Link zu Sinns Reuters-Interview möglich gewesen - nicht alle haben diverse Informationen (wie dieses Interview) vorliegen, um Dir bei Deinem heeren Vorhaben helfen zu können.


    Eventuell haben auch einige User schon diverse Erfahrungen mit solchen Vorträgen gemachtund wissen daher, daß Dein Einfluß auf diesen Vortrag eher gering ist.


    Bei uns war einmal die kleine "Reblaus" auch Brüderle genannt zu einem "Vortrag" an der Hochschule - als es ein wenig unruhig wurde (es waren höchstwahrscheinlich einige Studenten innerhalb des langweiligen Vortrages aus ihrem Schlaf erwacht) und es grummelte etwas - da wollte der werte FDP-Promoter aber am liebsten gleich seine Sachen zusammenpacken und verschmollt gehen - die freie Diskussion war dann auch sehr schnell beendet.

    Ja Schopftintlinge essen wir auch sehr gern, wachsen in geringen Mengen sogar auf unserem Grundstück - reichen dann aber meist nur für die Mahlzeit an dem jeweiligen Abend - daher sind wir noch nie zum Eingefrieren gekommen - aber gut zu wissen - bei Deinen Fund wäre es ja schade gewesen den Rest stehen zu lassen.


    Für diejenigen die Schopftintlinge sammeln wollen - bitte nur in jungem Stadium "ernten" - sobald die rosa oder lila anlaufen - lieber (für die Vermehrung) stehen lassen.

    http://www.n-tv.de/1068332.html


    Zitat

    Sonntag, 14. Dezember 2008 Stimmung besser als die Lage
    Kassen klingeln trotz Rezession


    Keine Spur von Rezession im Weihnachtsgeschäft: Der deutsche Einzelhandel ist zufrieden mit der Kauflust der Kunden. Die Geschäfte liefen auf solidem Niveau, sagte der Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr. "Das dritte Adventswochenende war gut. Es hätte noch etwas lebhafter sein können in dieser Woche, aber es sind ja noch zehn Tage bis Weihnachten", sagte Pellengahr.
    ...


    was für tolle (nichtssagende) Aussagen:


    Stimmung besser als die Lage - ja die Lage ist höchstwahrscheinlich so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht - die Stimmung ist besser - doch was bedeutet dies für Dtld. 2009


    Kassen klingeln trotz Rezession - na wieviel klingelt denn tatsächlich - diese Aussage gibt doch noch nichts weltbewegendes wieder - alles ist möglich - zwei Groschen klingeln auch schon


    Die Geschäfte liefen auf solidem Niveau - wenn ich schon solides Niveau lese - also so gut läuft es dann offensichtlich doch nicht - siehe auch nächsten Punkt


    "Das dritte Adventswochenende war gut. Es hätte noch etwas lebhafter sein können in dieser Woche, aber es sind ja noch zehn Tage bis Weihnachten"
    sagt zwischen den "Zeilen" doch auch sehr viel - es verbleiben noch zehn Tage "Hoffnung"


    Höhepunkt des Weihnachtsgeschäfts werde wahrscheinlich der vierte Adventssamstag.
    auch wieder der ultimative Hoffnungsschimmer des Weihnachtsgeschäftes 2008 - wahrscheinlich


    der Rest - das Versandgeschäft brummt - ja die Versandhändler stehen wohl aufgrund der tollen Geschäften zum Großteil vor dem Bankrott



    Der Zwischenbericht zeigt wieder mal einmal, daß der HDE wie jedes Jahr versucht das (Weihnachts)Geschäft schönzureden - und wie jedes Jahr wird am Ende abgerechnet - nominal wird es im besten Fall ein kleines Plus geben (selbst daran glaube ich nicht wirklich) - real wird es jedoch wieder etwas schlechter aussehen.