einen denkansatz zu der "bienentragödie" möchte ich als hobbyimker auch posten:
abgeshen von gentechnik und co.....
wie man weiß, belasten (eingeschleppte) parasiten, milben und andere mikroben unsere heimischen bienenvölker (wie auch den homo "sapiens"
)in den letzen jahren immer mehr. dass die biene und sein volk eines der höchstentwickeltsten lebewesen steht fest. ansonsten würde es die bienen nicht seit zig millionen von jahren geben.
was man in der "modernen" imkerei nun gemacht wird, ist das züchten von möglichst leistungsstarken, schwarmträgen und stecharmen völkern. wie bei anderen hochmodernen zuchtverfahren, werden ertragssteigernde eigenschaften auf kosten von abwehrstärke oder natürlicher positiver eigenschaften in den vordergrund gestellt.
gut vorstellbar, dass gerade diese (rein)zuchtvölker probleme mit ihrer widerstandskraft gegen natürliche angreifer verlieren. das ist in der schweine, rinder oder hühnerzucht doch nichts neues. moderner technik oder chemie sei dank, gibt es allerlei mittelchen um varroa und co. zu bekämpfen. diese chemischen methoden führen einerseits zu einer schwächung des ohnehin angeschlagenen volkes und andererseits zu resistenzen wie wir es ja auch in der modernen medizin sehen (MRSA!). tausende menschen sterben jährlich an diesen nicht beherrschbaren nosokomialen infektionen!! 
ein teufelskreislauf auch bei den bienen! vielleicht sollte man wieder mehr zu einer natürlicheren imkerei zurückkehren um dem bien eine chance zu geben, sich wieder selbst nach laune der natur zu reproduzieren und gemäß dem motto "survival of the fittest" weiter zu entwickeln 
für interessierte ein interessanter link: www.siebenstern-imkerei.de 
schönes weekend,
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