Die hier geäußerten Gedanken sind in sich schlüssig und folgen einer Logik, dennoch teile ich die Schlussfolgerung nicht.
Ja Heizöl wäre diese bessere Anlage, der bessere Sachwert gewesen. Fragt sich nur, wie der Normalbürger mehr als 5000 Liter = 350 DM (was für ein Vermögen
) zu welchen Kosten 40 Jahre lang eingelagert hätte und wer es ihm jetzt zu welchen Kosten wieder aus dem Tank pumpt und abkauft. 
Papiergeld lässt sich - beinahe - kostenfrei einlagern, veraltet nicht/selten und ist nicht zuletzt deshalb - in normalen Zeiten - die überwiegende Vermögensischeurng des Normalbürgers. Er erhält einen Zins (abzüglich Steuern) und zahlt die Inflation. Es wird von allen in seinem Land/manchmal auch darüberhinaus akzeptiert und er kann es beliebig in Sachen jeder Art tauschen.
Das ist also der Maßstab, wenn es darum geht, sich in einer Zeit, in der Papiergeld diese Funktion zu verlieren droht /verliert ein Äquivalent zu suchen.
Das Äquivalent muß also
- wertbeständig
- alterungsresistent
- leicht aufzubewahren/ zu dem potentiellen Empfänger zu transportieren
und
- breit akzeptiert
sein.
Betrachtet man sich jetzt mögliche Alternativen,
Aktien, Schuldtitel, Immobilien, Gemälde/Kunst, Antiquitäten, Sammlerstücke, Rohstoffe, Lebensmittel, Arzneimittel, und - natürlich - Gold
so kann sich jeder seine eigene Matrix machen.
Ich kenne momentan nur ein Äquivalent, das sicher 3 der 4 Kriterien erfüllt: Gold
Ist Gold derzeit zu teuer....
mag sein
aber in der Kategorie "wertbeständig" hat es doch den Vorteil gegenüber Aktien und Schuldtiteln, dass der Emittent nicht pleite gehen kann und nicht - in gleichem Maße - wie Kunst, Antiquitäten und Sammlerstücke von einem eingegrenzten Markt abhängen (ganz zu schweigen, dass die Akzeptanz selbst eines Picasso hinter der von Gold zurückbleibt).
Aktien und Schuldtitel sind zwar alterungsresistent, schon für Immobilien, Kunst, etc. gilt dies aber nicht mehr im gleichen Maße von Lebens- und Arzneimitteln ganz zu schweigen.
Auch bei der Aufbewahrung/Transport können allenfalls Aktien, Schuldtitel und Kunst, Antiquitäten und Sammlerstücke einigermaßen gleichziehen. Wer 50.000 Euro in Lebensmitteln oder Arzneimitteln anlegen will, sollte schon mal ein Lager anmieten. Die Immobilie ist bekanntlich immobil.
Bei der Aufbewahrung sind also nur Aktien und Schuldtitel gleichwertig, vorausgesetzt man lässt Banken zu; andernfalls wird's schon schwierig. 50.000 Euro in Sammlerstücken, Antiquitäten oder Kunst dürften jedenfalls regelmäßig mehr Platz wegnehmen und schwieriger zu transportieren sein, als 1700 gramm Gold in handlicher Stückelung.
Sind Aktien und Schuldtitel breit akzeptiert - derzeit - JA. Ob mein Bauer auf dem Dorf, mir ein halbes Schwein für eine Meißen Vase, ein paar Briefmarken oder 100 Aspirin gibt, ich weiß es nicht, müßte man ausprobieren. Für ein Haus gibt er mir es sicher, fragt sich nur, ob er gneug "Wechselgeld" hat 
Mein Fazit: Wer nicht spekuliert sondern sich absichert, kommt an Gold nicht vorbei. Wer mir beweist, dass ich mich irre und dass es einen anderen Sachwert (außer Silber, Platin, etc.
) gibt, der die Summe o.g. Kriterien gleich oder besser erfüllt als Gold, der kriegt ne 1/10 oz portofrei 
greetz anwir