Hallo,
wie wollt ihr bald 20 Milliarden Menschen mit Energie und Nahrungsmittel ohne Rohöl und Atom versorgen?
Gruß Blaubroco
Hi,
1. Wieso ist das "unsere" Aufgabe?
2. Zu Atom lohnt sich ein Blick dorthin, wo diese Energiegerzeugung völlig unideologisch und unsubventioniert in echter Konkurrenz zu regenerativen Energien und zwar insbesondere Windkraft steht, nämlich nach China
. Klarer Sieger: Windkraft.
3. Zu den ökologischen Folgewirkungen bei Windkraft.
Sie setzt z.B. die Windgeschwindigkeit soweit herunter, dass etwa die Verhinderung des Salzeintrages der Taklamakan Wüste in Ackerland als volkswirtschaftlich höher bewertet wird, als die eigentliche Stromerzeugung. Folgerichtig bauen die Chinesen vor allen in den entsprechenden Windkorridoren riesige Parks.
Auch in den USA hat man diesen Effekt erkannt (den man traditionell mit Windschutzpflanzungen bekämpft) vor allem in Erinnerung der "Dust Bowl" in Oklahoma.
4. Nebeneffekte
Im Zuge der Krise von General Motors wurde deutlich, dass der Nachfrageausfall eines solchen Kalibers auch zentrale Zulieferer wie Allison(Getriebe) gefährdet hätte, mit unabsehbaren Folgen für die gesamte Autoindustrie. Windkraft schaffte den Zulieferfirmen ein zweites Standbein.
Ich bin sicher, so einfach würde GM aus diesem Grund jetzt nach Anlaufen der grossen Windparkprogramme der USA nicht mehr an Staatsgelder kommen.
5. Nach der technischen Lebendauer (ca 20 Jahre) können Windanlagen einfach und spurlos beseitigt werden, sofern das ästhetische Empfinden weiter beleidigt wird. Bei anderen Erzeugungsarten wie Atomkraft ist das nicht so einfach.
6. Regenerative Energieanlagen wie PV oder Wind können sogar in den Iran exportiert werden und jeder weiss,dass die nur Strom damit machen. Bei Atomkraft können wir das glauben, vermuten, hoffen usw.
7. Ich besitze und betreibe einen Windpark.
Gruss BM