jede religion trägt den keim für solche auswüchse in sich.
Das sollte DIch aber nicht daran hindern Religionen mal genauer zu untersuchen.
Judentum und Christentum waren bei der Schriftlegung ihrer heiligen Bücher in der Situation prekärer Minderheiten.
Obwohl es, wie der Islam orientalische Religionen sind, hat das konkrete Folgen etwa in den Gewalt und Rachephantasien des alten Testamentes. Subjekt der Rache ist immer und ausschliesslich Jahwe (bis auf 2 Stellen).
Oder es ist gleich ein gewaltfreies Buch wie das NT.
Für Überhöhungen weltlicher Herrschaft taugt etwa das NT nur, wenn die Deutungshoheit bei der Kirche liegt und die Texte weil in Latein niemand versteht.
Ganz ander der nachmekkanische Koran. Dort sind die Gläubigen Subjekt der Gewalt gegen Un- und Andersgläubige im Auftrag Allahs. Eine typische Religion zur Überhöhung weltlicher Macht.
Die "menschlichen" Koransuren, die im "Dialog" mit Andersgläubigen von Muslimen zur Täuschung (Taquia) immer angeführt werden sind samt und sonders aus der vormekkanischen Zeit in der Mohammed militärisch noch nicht gesiegt hatte.
Spätere Koransuren ersetzen jedoch in ihrer Gültigkeit die früheren Suren -> Abrogation, sodass die blutrünstigen Suren für den Gläubigen verbindlich sind. Al Quaida interpretiert den Koran korrekt!
Ich zweifle im Übrigen nicht daran, dass auch das Judentum eine ähnliche Entwicklung wie der Islam genommen hätte, wenn Juden dauerhaft die Macht errungen hätten.
Glücklicherweise ist den Juden das erspart geblieben.
MfG BM