Beiträge von Golden Earring

    Zitat

    Original von traditional3
    In Spanien sind im März Parlamentswahlen. Kein Politiker traut sich die zukünftigen Probleme anzusprechen.
    Es scheint, dass die Politiker, die Banken und die Medien einen Pakt geschlossen haben, die Probleme Spaniens möglichst bis März nicht an die breite Öffentlichkeit kommen zu lassen. Ob sie so lange durchhalten können?


    Die Frage nach einer Opposition, die das Ganze zur Sprache bringt oder zum Wahlkampfthema macht, ist wohl ganz schön naiv, was?

    Apropos derivative Märkte! Ich weiss garnicht was ihr alle habt. Deutsche Börse "käuft" sich jetzt sogar professionelle Hilfe, um mit solchen "Derivaten", dem Kunden "bestmöglichen Service" zu bieten. Man kann euch auch nichts rechtmachen ;)
    Vielleicht, will man auch "die unglücklichen Verluste" mit Gewalt zürückholen! Wenn da halt paar "innovationsoffene Goldbugs" im Netz zappeln. Gezockt und verloren! Und? :)
    Ein echter Freund des physischen Goldes, genannt auch "amis aurum physicalis" wird dieses Teufelszeug nicht mal mit der Scmiedezange anfassen;-)


    SEC erlaubt Deutscher Börse Kauf von US-Derivatebörse ISE
    NEW YORK (Dow Jones)--Die Deutsche Börse AG hat die Genehmigung der US-Börsenaufsicht SEC erhalten, den New Yorker Derivatemarkt ISE zu übernehmen. Das teilte die US-Behörde am Sonntag mit. Die SEC habe zugestimm, dass die ISE mit einer Tochtergesellschaft der U.S. Exchange Holdings fusioniert, bei der es sich um eine Tochtergesellschaft der Eurex Frankfurt AG handelt.


    Die Aktionäre der US-Derivatebörse hatten dem Übernahmeangebot der Deutschen Börse bereits im Juli zugestimmt. Die Deutsche Börse hatte über ihre Tochter Eurex für die weltgrößte Aktien-Derivatebörse ISE rund 2,8 Mrd USD oder 67,5 USD je Aktie geboten.

    Hallo Pauli,
    die Tatsache mit dem realen, negativen Zins ist ein "offenes" Geheimnis. Nur durch Wiederholung und mit permanenten Beispielen aus verschiedensten, "seriösen Quellen", lässt sich der Begriff aus der Verschwörer- und damit aus der Schmuddelecke rausholen und kann somit zum allgemeinen Sprachgebrauch übernommen und damit ins Bewusstsein verankert werden. Wir haben sogar im Forum welche, die die reale Inflation/realen Zins nur für ein Schreckgespenst halten. Wenn man realen negativen Zins verneint, braucht man auch kein Gold zur Vermögenssicherung. Dann ist man nur noch ein Spekulant, der darauf hofft, das der Goldpreis hochgeht, aus welchen "stichhaltigen Gründen" auch immer!
    Der Vorschlaghammer ist mMn dafür weniger geeignet;-)

    aus goldseiten.de Verfasst von Manfred Gburek am 16.12.2007 um 8:36 Uhr


    Geheime Mächte
    War das schon der Schwarze Freitag? Nein. Auch wenn die Citigroup unter der neuen Führung tabula rasa gemacht hat (Was soll ein neuer Chef sonst tun?), die Inflationsraten diesseits und jenseits des Atlantiks höher als erwartet ausgefallen sind (Glaubt denn jemand noch an ein Wunder?) und der explodierte Geldmarktzinssatz Euribor einen Vorgeschmack auf die Liquiditätsenge zum Jahresende gegeben hat: Die Notenbanken schütten so lange Geld, bis zumindest alle Großbanken sich über das Jahresende retten können.
    Was danach kommt, hat neulich Michael Zimmer, Chef der Corpus Immobiliengruppe, zum Besten gegeben: Erst wenn die letzte Bank am 19. Mai 2008 ihre Zahlen auf den Tisch gelegt hat, ist Ruhe an der Finanzfront.
    Der Freitag brachte in den USA rechnerisch an den Tag, was sich bereits längst angedeutet hatte: einen negativen Realzins.
    Jetzt also auch, wenn man den Leitzins von 4,25% zur gerade veröffentlichten November-Inflationsrate von 4,3% in Beziehung setzt.


    Vorher war der Zins ja schon real im Minus, wenn man statt der offiziellen Inflationsrate, die echte unter Einbeziehung von Lebensmittel- und Energiepreisen zugrunde legte.
    Dass die deutsche Inflationsrate, gemessen am harmonisierten europäischen Verbraucherpreisindex, im November auf 3,3% stieg, erscheint da fast schon wie eine Marginalie....


    Doch als Anleger können Sie dagegenhalten. Dazu eine kleine Anekdote: Am Donnerstag kam ich erst um 16.45 Uhr dazu, mir den Fondsmanager Uwe Bergold bei Bloomberg anzuhören. Während er die Preisbewegungen von Kupfer, Blei, Zucker und Weizen kommentierte, fiel der Goldpreis in wenigen Minuten von 798 auf 792 Dollar. Offenbar schickten wieder einmal geheime Mächte das Edelmetall nach unten. Das war"s dann aber im Wesentlichen, viel mehr ging wohl nicht. Die Fortsetzung dieses Spiels ist bei Goldpreisen unter wie auch über 800 Dollar jederzeit möglich, aber mit ihm kann keine Macht der Welt die Inflationsmentalität aus der Welt schaffen.
    Daraus folgt unter anderem: Je später der Goldpreis explodiert, desto heftiger.


    Halten Sie als Anleger also mit Gold dagegen, wenn Sie sich vor den Auswirkungen der Inflation schützen wollen.

    aus...Rohstoffspiegel 25/2007


    Wir haben in den USA eine negative
    Realverzinsung und das ist Treibstoff für Edelmetalle
    .
    Langer Rede kurzer Sinn.
    Die Fakten sind megabullisch für Edelmetalle.
    Die Stagflation wird langsam das Thema.
    Und trotzdem enttäuschten die
    Metalle in den vergangenen
    Wochen. Eine mögliche Erklärung
    ist, dass „das Kartell“ versucht, die
    Edelmetallanleger zu verunsichern,
    denn wenn selbst das Metall
    jetzt nicht mehr hilft, was dann?
    Wir werten dies als gezielte Manipulationsversuche,
    die nur scheitern können. Lassen Sie sich nicht
    verunsichern. Die Exploreraktien
    haben uns schmerzhaft vor Augen
    geführt, dass es hier trotz Bullenmarkt
    zu drastischen Verlusten
    kommen kann (zusätzlich jetzt
    durch „Tax-Selling“ gefördert), die jeder Logik Hohn sprechen.
    Physisches Metall sollte daher einen
    guten Anteil Ihrer Edelmetallanlage ausmachen.

    Hallo Asoka,
    bezüglich dem Weltkrieg wünschte ich, man könnte dir ohne Vorbehalt widersprechen.
    Ich glaube aber, ausser den Amis, "ahnen" alle Nationen einschl. den Russen und anderen "sogenannten bösen Regierungen", das Kriege "nicht mehr händelbar bzw. kontrollierbar" ist, und deshalb äusserst vorsichtig sind. Nur die Amis mit Ihrem grenzenlosen Selbstbewusstsein und Machbarkeitswahn meinen Kriege und Siege "planen" zu können. Und nach den Engländern sind jetzt mit Sarkozy, auch die Franzosen bereit den Amis als die zweite grosse europäische Nation als Wasserträger zu dienen. Und die Eskalation fängt immer noch zuerst verbal an, und da sind ja die "demokratischen westlichen Regierungen" kräftig dabei, die Stimmung anzuheizen. D.h. die Gefahr des Anzettelns eines neuen Krieges war nie so gross wie heute!
    Da können einige Menschen noch so viel aufrichtige Liebe erfahren haben und an echter Freundschaft erwärmen können! Ich fürchte fast, das man diese wirklich lieben Menschen nicht mal fragen wird.;-)

    Asoka,
    jetzt behandelst du das Zeug ja bereits wie illegale Drogen! ;)
    Wenn es redlich mit versteuertem Geld gekauft wurde, ist es schon legal!
    Und wenn dem Nachbar einfällt, das die Figur ihm nicht mehr gefällt, und er sie "über Nacht" entsorgt? Bei aller Liebe zu der Paranoia. Bestimmte Grenzen sollte man vielleicht doch setzen in Bezug auf die "Kreativität". Nur so als prinzipieles Bedenken. Natürlich steht es dir frei dein Gold zu vergraben, wo du es für richtig hältst:-) Ohne Frage!

    aus ...goldseiten.de
    ...Ein Vergleich: Andreas Becker wertete 2004 die Geschäftsberichte von 10 deutschen Geldinstituten aus. Er kam auf eine durchschnittliche Eigenkapitalquote von 3,3%, bei Werten zwischen 1,3 und 4,6%.
    Die Geschäftsberichte von 10 schweizer Banken ergab demgegenüber eine durchschnittliche Eigenkapitalquote von 7,3%, bei Werten zwischen 3,3 und 12,4% (1). Die liechtensteiner LGT weist im Geschäftsbericht 2004 eine Eigenkapitalquote von 16,2% aus, d.h. einen Faktor 5 höher als der deutsche Durchschnitt (2). Die Liquiditätsquote lag in Deutschland bei 0,9%, in der Schweiz bei 2,8%, Faktor 3 (1).


    Ein Blick in die Geschichte spricht ebenso für die Schweiz, wie auch ein "Landesrating" des amerikanischen Bankenmagazines "Institutional Investor". Auf einer Skala von 0 bis 100 werden Länder nach Ihrer Bonität eingestuft, wobei die Schweiz Anfang 2004 mit 95,2 von 100 Punkten auf Platz 1 landete, gefolgt von Luxemburg (94,8) und England mit 94 Punkten (Deutschland Platz 8 mit 92,8 Punkten) (1).

    DJ UPDATE: Trotz hoher US-Inflation Zinssenkungsfantasien intakt


    WASHINGTON (Dow Jones)--Die Lebenshaltungskosten der US-Verbraucher sind im November stärker als erwartet gestiegen. Ökonomen rechnen aber trotz des hohen Teuerungsdrucks mit weiteren Zinssenkungen durch die US-Notenbank, da sich der Anstieg der Verbraucherpreise infolge der zu erwartenden US-Konjunkturabkühlung wieder abschwächen dürfte. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte, legten die Verbraucherpreise im November vor dem Hintergrund einer kräftigen Verteuerung von Energie um 0,8% gegenüber dem Vormonat zu.


    Dies war der stärkste monatliche Anstieg des Index seit September 2005. Ökonomen hatten im Vorfeld mit einer Zunahme um 0,6% gerechnet. Im Oktober waren die US-Verbraucherpreise um 0,3% auf Monatssicht gestiegen. Für die um die häufig volatilen Bestandteile Energie und Nahrungsmittel bereinigte Kernrate wurde für November ein Plus von 0,3% gegenüber dem Vormonat gemeldet. Hier hatten Volkswirte einen Anstieg von 0,2% erwartet, was auch der Zunahme im Oktober entsprochen hätte.


    Nach Angaben des Arbeitsministeriums verteuerte sich Energie im November um 5,7% auf Monatssicht, nachdem im Oktober die entsprechende Teuerung 1,4% betragen hatte. Die Benzinpreise stiegen dabei um 9,3%, während sich Strom lediglich um 0,6% verteuerte. Auf Jahressicht lagen die Preise für Energie im Durchschnitt um 21,4% höher. Die Preise für Nahrungsmittel kletterten im November um 0,3% auf Monatssicht und lagen im Jahresvergleich um 4,7% höher.


    ..."Der Abwärtstrend scheint auszulaufen", sagte der Commerzbank-Ökonom Patrick Franke nach der Veröffentlichung der Preisdaten. Das Anziehen der Teuerungsraten reflektiere das starke Wachstum im Sommerhalbjahr. Wenn sich die US-Wirtschaft jedoch wie erwartet abschwächt, werde auch der Preisdruck wieder nachlassen, erklärte der Commerzbank-Ökonom. Dieses Nachlaufen ermögliche der US-Notenbank weitere Zinssenkungen.


    Auch Matthias Huth von der Landesbank Baden-Württemberg rechnet trotz der Preisdaten bei den kommenden beiden Sitzungen des Offenmarktausschusses (FOMC) mit zwei weiteren Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte auf dann 3,75% und begründet dies mit der anhaltenden Finanzkrise.
    Mit einer nachlassenden US-Konjunktur werde der Preisdruck abnehmen, obgleich die Kernrate in den kommenden Monaten vorerst noch weiter zulegen sollte, erklärte der Ökonom. Huth merkte jedoch an: "Die jüngsten Entwicklung schränkt die Handlungsfähigkeit der US-Notenbank, mittels Zinssenkungen auf die Finanzkrise zu reagieren, ein gehöriges Stück ein".

    Zitat

    Original von Trollkönig
    Der Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, Horn, sagte den „Ruhr Nachrichten“: „Es handelt sich um sehr unangenehme und lästige Preisschübe, aber keine Inflation im klassischen Sinne.“ Dazu gehöre eine Lohn-Preis-Spirale, die derzeit nicht auszumachen sei.


    Stattdessen handele es sich um einzelne Verteuerungen bei Öl und Energiepreisen sowie Nahrungsmitteln, nicht zuletzt auch aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung zu Jahresbeginn. Dieser Effekt laufe in den Statistiken jedoch ab Januar 2008 bereits wieder aus, sagte Horn.


    [/B]


    Also zu einer "klassischen Inflation" gehört unbedingt eine Lohn-Preis-Spirale?
    Wenn die Preise für Öl, Energie, Lebensmittel, Dienstleistungen usw. steigen ist das nur "vorübergehend" und ist keine Inflation?


    Das Problem runterzureden, um Lohnsteigerungen schon in der Erwartungsphase zu unterdrücken leuchtet mir noch ein, Mag sogar volkswirtschaftlich logisch zu sein. Und die Arbeiter, Rentner, HartzIV-Empfänger müssen mal 1-2 Jahre die A..backen zusammenkneifen und Opfer bringen, um nicht ihren Beitrag zur Inflation dazusteuern.


    Aber, das ein "sogenannter gewerkschaftsnaher Institut für wasweissich" sich da einspannen lässt, um das arbeitende Volk ruhigzuhalten.ist nicht nachvollziehbar.
    Ich frage mich immer, gibt es eigentlich keine"objektiven Institute, Volkswirtschaftler", die zu den gröbsten Klöpsen mal widersprechen? (Klar, ist schon naiv!)
    Ich dachte immer, gewerkschaftsnahe Institute könnten so eine Aufgabe erfüllen. Aber ich sehe, das ausser in einigen Foren, die sich darüber auslassen, herrschen so bei ziemlich allen "Institutionen" immer die gleichen Litaneien vor.
    Wenn man sich das mal bewusst ist, kann man jedem nur raten, selbst sich zu informieren und seine Vorsorge selbst in die Hand zu nehmen, um nicht wie 1923 mit leeren Händen dazustehen.

    Steigenden Rohstoffpreise und der schwache Dollar wirken sich aus
    Sie sehen, jetzt geschieht das, was ich die ganze Zeit prophezeit hatte: Während der Ölpreis schon wieder leicht sinkt oder stagniert, während der Dollar aktuell nicht weiter fällt, fangen die Inflationsindikatoren an, deutlich auszuschlagen. Sie reagieren, wie erwartet, zeitversetzt.


    Jetzt wird es für die Fed eng. Weitere Zinssenkungen sind bei einer derart starken Inflation kaum praktikabel. Die Fed wird gezwungen sein, darauf zu achten, dass die Inflation nicht allzu sehr ausufert, zu schnell kann eine Inflationsspirale entstehen.


    In diesem Kontext wird verständlich, warum es am Dienstag keinen großen Zinsschritt gegeben hat, sondern stattdessen die westlichen Notenbanken in einer konzertierten Aktion dem Markt mehr Liquidität zur Verfügung stellen „mussten“.
    Wahrscheinlich wird die Fed abwarten müssen, bis sich die Inflationsdaten wieder beruhigen. Die Chance, dass sie genau das tun ist groß, da die Rohstoffpreise aktuell fallen/stagnieren und der Dollar nicht weiter abwertet. Doch auch dieser Effekt wird sich ebenfalls erst zeitversetzt auswirken. In der Zwischenzeit, wenn auch die weiteren Inflationsdaten derart deutlich anziehen, werden der Fed die Hände gebunden sein.


    Das Schlimmste, das nun passieren kann
    Wenn nämlich der Ölpreis doch noch weiter steigt, oder/und der Dollar weiter fällt, wird die Inflation in den USA immer deutlicher sichtbar und für die Verbraucher spürbar werden. Wie ich hier schon mehrfach dargelegt hatte, gibt es bei der Inflation immer auch ein psychologisches Moment: Wenn Inflation zu offensichtlich wird, verstärkt allein das schon die Inflationsspirale.


    Hintergrund: Wenn Preise schnell steigen, werden immer mehr Verbraucher, aber auch Unternehmen versuchen, möglichst schnell vor der nächsten Preissteigerung (mittel bis langfristige) Waren, Rohstoffe etc. einzukaufen. Das kann die Geldumlaufgeschwindigkeit dramatisch erhöhen, weil dann irgendwann jeder bereit ist, alles zu jedem aktuellen Preis zu kaufen (überspitzt ausgedrückt) – niemand will "Geld" mehr zu lange in der Hand halten, da er dann dabei zusehen kann, wie die Kaufkraft kontinuierlich sinkt. Durch diese wachsende, dringliche Nachfrage bei gleichbleibendem Angebot steigen natürlich die Preise – was die Inflationsspirale verschärft.


    Also nicht die Geldmenge selbst, wie viele fälschlicherweise denken, sondern die Geldumlaufgeschwindigkeit ist einer der wesentlich treibenden Faktoren der Inflation und diese ist unter anderem davon abhängig, wie groß die Angst vor Inflation ist. (Wenn eine stark erhöhte Geldmenge einfach auf den Konten der Verbraucher, Banken, Unternehmen landen würde und niemand diese nutzt, um Waren zu erwerben, hätte sie keinen inflationstreibenden Effekt (siehe Japan). Das ist ein sehr wichtiger und oft unterschätzter Faktor!)...
    http://zeitenwende.ch/jochen-s…nun-wird-alles-klarer.../

    Teuerung
    Inflation schießt über drei Prozent
    Auch die Benzinpreise treiben die Inflation Die Verbraucherpreise lagen im November um 3,1 Prozent höher als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. „Die jährliche Teuerung hat damit erstmalig seit Januar 1994 wieder die Drei-Prozent-Marke überschritten“, hieß es. Die Statistiker korrigierten damit eine frühere Schätzung leicht nach oben.


    Im September und Oktober waren die Kosten für die Lebenshaltung jeweils um 2,4 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Oktober erhöhten sich die Verbraucherpreise im November um 0,5 Prozent – ebenfalls etwas stärker als zunächst berechnet. Verantwortlich für den Schub sind Energie und Nahrungsmittel. „Diese beiden Bereiche erklären über die Hälfte der gesamten Preissteigerung gegenüber November 2006“, hieß es. Heizöl verteuerte sich um fast ein Viertel, Dieselkraftstoff um gut ein Fünftel, Normalbenzin um 18,8 und Superbenzin um 17,6 Prozent. Strom kostet 8,3 Prozent mehr, hingegen Gas 2,6 Prozent weniger. Ohne Energie und Kraftstoffe hätte die Teuerungsrate lediglich 2,2 Prozent betragen.


    Die zehn größten Preissprünge
    Warengruppe Preisanstieg in Prozent
    Gebühr Volkshochschule/Studiengebühren 105,1
    deutsche Markenbutter 46,1
    Speisequark 37,2
    Vollmilch 27,9
    extra leichtes Heizöl 23,7
    H-Milch 22,9
    Diesel 21,6
    grüne Paprikaschoten 21,4
    süße Sahne 19,8
    Weizenmehl (Type 405) 19,0

    Die zehn stärksten Preisrückgänge
    Warengruppe Verbilligung in Prozent
    Personalcomputer 24,0
    Farbfernseher 21,2
    Speisekartoffeln 13,0
    Blumenkohl 10,0
    Camcorder 9,9
    süße Mandeln 8,5
    Video-/DVD-Rekorder 8,3
    Laserdrucker 7,9
    Monitore 7,3
    Lauch 7,1
    Quelle: Statistisches Bundesamt http://www.focus.de/finanzen/news/teuerung_aid_229348.html




    Ist schon erstaunlich was Preisrückgänge bei Laptops und Flat-Fernsehern bezüglich Inflation alles ausbügeln können.:-)
    Wer noch eines Beweises wegen den geschönten Inflationszahlen bedarf, wird enttäuscht werden. Mathematisch ist das alles ganz korrekt.


    Wer glaubt, ist nie allein!