Beiträge von Golden Earring

    Citi läutet subprime Ende ein!
    Lohrke – 14. Dezember 2007 – 9:11
    Die frohe und überraschende Botschaft des Jahres ist soeben über den Ticker gelaufen. Die Citigroup holt sieben SIV (Structured Investment Vehicles) im Wert von 49 Mrd. Dollar zurück in die Mutterbilanz. Was auf den ersten Blick nichts wirklich Sensationelles zu beinhalten scheint, birgt bei näherer Betrachtung eine Botschaft, die die Börsianer weltweit aufhorchen lassen sollte. Und zwar diesmal im positiven Sinne. Die Nachricht, die quasi nebenbei mit einhergeht, ist nämlich die weitaus Spannendere und Aussagekräftigere.


    Die Citigroup Inc. verzichtet auf die staatliche Hilfe eines von der Regierung eingesetzten Auffangfonds!
    Und sagt damit gleichzeitig, dass sie stark genug und in der Lage ist, die Belastungen aus der Hypothekenkrise selbst zu tragen.


    „Neue Besen kehren gut“, sagt der Volksmund. Und der neue CEO der Citigroup Pandit scheint dies zu bestätigen. Endlich ein CEO und Banker, der seine Verantwortung sieht und diese auch wahrzunehmen scheint. Und nicht das Fehlverhalten seiner Bank und seiner Vorgänger auf die Allgemeinheit abwälzen will. Wenngleich er gleichzeitig ein massives Kostensenkungsprogramm, dass mit Massenentlassungen einher gehen wird, auf den Weg bringt. Was aber unausweichlich ist. Dass Pandit in einem vor Kurzem geführten Interview gereizt und unduldsam erschien, macht ihn im Gegensatz zu den aalglatten und grundlos dauerlächelnden „Ackermännern“ schon fast sympathisch.

    US PPI At 34-Year High; Core Prices Accelerate


    Die wahre Ironie gibt`s nur im richtigen Leben:
    Die Inflationsrate ist auf einer 34-jährigen Rekordhöhe: Darauf geht der Dollar um ca. 2% hoch und der Goldpreis fällt um ca. 15 dollar.
    Halleluja!
    Mit der Liquidität ging es ja auch jahrelang gut, bis sie den Point of No Return überschritten hatten. Das Gleiche werden sie auch mit Gold schaffen, d.h. ihre Goldbestände komplett verschleudert haben.
    Das Ende wird dann wohl um einiges Deprimierender werden.

    Wie lustig!
    Bei aller "Humor", den die Kommentare aufzeigen, das was man bei einem Händler wünscht, ist eher ein Mindestmass an Sachlichkeit, und nicht Sarkasmus und Eskalation! Und da kann man noch soviel versuchen, eine gewisse "Lustigkeit" hereinzuinterpretieren.
    Die Aussagen dort stehen mahnend für alle zukünftigen Interessenten, was sie erwartet, wenn etwas eventuell schief gehen sollte!

    No currency on earth is safe, and every single currency is a very vulnerable, fiat nightmare and catastrophe waiting to happen, and we mean soon.


    Gold is going only one way - UP, with a few minor dips and pauses for consolidation.


    Rates in the US and Britain are going to go much lower, and quickly, or the whole system is coming down around everyone's ears, including the ears of the cartel's elitists who have grossly and completely miscalculated the timing of their moves to take the US, Canada and Europe down so they can move closer to world government.


    Bei den derzeitigen "Kursbewegungen" klingt das zwar wie Hohn :-), aber nicht entmutigen lassen. Bisschen fallen kann er immer, aber steigen muss er!

    ...And when US consumers go down, they are going to take everyone else with them, no matter what the elitists' propaganda might say.
    Gold no longer needs the dollar to go down in order to get support.
    Gold is going up despite short-lived manipulated rallies and dead-cat bounces in the dollar because of its safe-haven status.
    People are not just worried about the decline in the dollar, they are worried about losing everything they own, from stocks and bonds, to bank accounts, to their homes, their cars, their credit cards and their overall standard of living.


    Gold, and only gold, can stop the bleeding, with silver helping out until deflation hits in the depression that is most certainly going to follow.


    The trend is now set for the dollar and bogus dollar rallies will no longer be able to buck this trend as gold completely ignores this puffery.
    As proof in spades that gold is now ignoring the dollar and that all dollar rallies are now completely bogus, manipulated events, the day of the Fed meeting the cartel made a massive manipulation in the USDX market...


    Bogus= Schwindel
    http://news.goldseek.com/Inter…Forecaster/1197561780.php

    Hallo Laurora,
    ob der Goldpreis kurzfristig weiter steigt oder fällt, kann die niemand sagen. Aber eine 10-20%ige Preissteigerung in den nächsten 6 Monaten scheint nicht übermäßig optimistisch zu sein.
    Wenn du das Geld nicht dringend brauchst- würde ich sagen, erstmal behalten. Wenn du knapp bei Kasse bist, gleich im Forum anbieten. Interessenten wird es zur Genüge geben.
    Alles Gute!

    GELDMARKT
    Ein Hauch von Stagflation (3)
    Von Arvid Kaiser


    ...Um die gesunkene Kaufkraft auszugleichen, setzen die Gewerkschaften höhere Löhne durch. Die Unternehmen reagieren darauf mit höheren Preisen.
    Als Lohn-Preis-Spirale ist dieser Mechanismus bekannt, die Zentralbanker sprechen in ihrem Code von Zweitrundeneffekten. Die zu verhindern, sehen sie jetzt als ihre wichtigste Aufgabe an.


    Doch für echte Eingriffe fehlen die Instrumente. Schließlich geht es vor allem um Erwartungen der Märkte.
    Besonders die gefühlte Inflation hat Einfluss auf Lohnforderungen. Denn mit Lebensmitteln und Energie werden ausgerechnet Waren des täglichen Bedarfs teurer. Den Beschäftigten schmilzt reale Kaufkraft weg.
    Da hilft es wenig, wenn langlebige Güter billiger werden. Für Zurückhaltung der Gewerkschaften spricht nur die Hoffnung, dass die Zentralbanken die Preise im Lauf des nächsten Jahres schon wieder in den Griff bekommen werden.


    ...Einige Geldpolitiker wie Direktoriumsmitglied Jürgen Stark oder der finnische Notenbankchef Erkki Liikanen zweifeln diese Mitarbeiterprognose offen als noch zu optimistisch an. "Im EZB-Rat sind wir zu einer anderen Einschätzung gekommen: Dass die Risiken für Preisstabilität in der Tat aufwärtsgerichtet sind", sagte Stark. Goldman-Sachs-Chefökonom Jim O'Neill malt ein düsteres Bild für die Zentralbanken: "Im großen Ganzen könnte dieses Jahrzehnt immer noch so werden wie die 70er."

    Für Rentner beträgt die Inflation derzeit sieben Prozent von AFP
    Mittwoch 12. Dezember 2007, 16:19 Uhr

    Rentner und Geringverdiener werden von der Inflation einem Experten
    zufolge derzeit am stärkten getroffen.
    Für einen Rentner habe die Steigerung der Verbraucherpreise im November
    knapp sieben Prozent betragen
    , sagte Hans Wolfgang
    Brachinger, Wirtschaftsstatistikprofessor und
    Inflationsexperte an der Universität im schweizerischen
    Fribourg der Wochenzeitung "Die Zeit". Von den
    Preissteigerungen der vergangenen zwölf Monate waren
    Lebensmittel und andere Güter des täglichen
    Bedarfs besonders stark betroffen.

    DJ Notenbanken kündigen massive Liquiditätsspritzen an
    12.12.2007 - 15:04


    FRANKFURT (Dow Jones)--Die Zentralbanken der USA, der Eurozone, Kanadas, Großbritanniens und der Schweiz haben am Mittwoch in einer konzertierten Aktion Maßnahmen angekündigt, um den anhaltenden Verspannungen an den Geldmärkten Herr zu werden. Die Federal Reserve erklärte, eine Reihe von Auktionen über ihr Diskont-Fenster durchzuführen, bei denen Geschäftsbanken gegen eine Vielzahl von Sicherheiten liquide Mittel erhalten können. So sei noch für Dezember geplant, mittels zweier Auktionen 40 Mrd USD den Banken zur Verfügung zu stellen. Weitere Tendergeschäfte sind für Januar vorgesehen.


    In einem Statement erklärte die US-Notenbank dazu, dass mit Hilfe der geplanten Offenmarktoperationen eine "effiziente Verteilung liquider Mittel in Zeiten anhaltender Marktturbulenzen gefördert werden soll".


    Die Europäische Zentralbank (EZB) teilte mit, im Dezember zwei Offenmarktoperationen durchführen zu wollen, bei den Dollar-Liquidität zur Verfügung gestellt werden solle. Die beiden Geschäfte mit Laufzeiten von 28 bzw. 35 Tagen sollen am 20. und 27. Dezember abgewickelt werden. Die US-Dollar würden dabei - im Volumen von bis zu 20 Mrd USD und im Rahmen einer Devisenswap-Linie - von der Federal Reserve bereit gestellt. Auch die EZB verwies darauf, mit diesen Maßnahmen Druck von den Geldmärkten nehmen zu wollen.


    Weitere Maßnahmen wurden von der Bank of England (BoE), der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und der Bank of Canada (BoC) angekündigt.

    http://avidtrader.blogspot.com/2007/12/oh-humanity.html


    "...For those of you who live in Economist-land, inflation is not a problem.

    ...But for those of us who live in the real world, inflation is a constant concern.
    Later this week we'll see who is right when the PPI and CPI are released.


    The difference between the inhabitants of Economist-land and the real world are stark. In Economist-land they don't count things that go up in price. How convenient. For the rest of us, however, we cannot avoid the increases. If you prefer to believe the government, try this experiment: Go to your local gas station, fill up the family truckster, then go in and ask to pay the CORE price of fuel and not the "headline number." Every time I do it, I get thrown out on my fanny but it's always good for a laugh. Too bad I don't live in Economist-land - it sure would be cheaper.


    I don't believe the Fed knows the PPI and CPI data in advance, but it may be getting closer to using real inflation data rather than the make believe nonsense it currently uses."



    Ja, tatsächlicherweise, werden im Land der Volkswirtschaftler, Waren, deren Preise nach oben gehen, für die Inflationsberechnung nicht verwendet, da sie die Inflationszahlen versauen ;)

    "...as bullion investors were disappointed after the Federal Reserve cut interest rates by only a quarter of a percentage point"


    Ja, nach nicht mal 24 Stunden, sind die 8 -9 € nach unten fast wieder aufgeholt. So unsinnig wie die Erklärung, mit den enttäuschten Goldinvestoren waren, sind auch prinzipiell die Versuche, den Goldpreise durch gezielte punktuelle Abverkäufe, am Steigen zu hindern.
    Nur eine fundamentale Betrachtung der Lage verhindert die kurzfristigen Enttäuschungen darüber.


    Wie z.B. aus unserer Hauspostille: http://www.goldseiten.de/conte…berichte.php?storyid=6001


    "Langfristig befindet sich der Goldpreis trotz der aktuellen Korrekturphase im Haussetrend in Richtung des alten historischen Höchstkurses von 871 $/oz.
    Aufgrund der fundamentalen Verfassung des Goldmarktes halten wir eine Umkehr des langfristigen Aufwärtstrends praktisch für ausgeschlossen.
    Eine sich zuspitzende Finanzkrise an den Papiergeldmärkten (incl. der dann wertlos verfallenden Zertifikate auf Gold) könnte dabei jederzeit zu einem explosionsartigen Goldpreisanstieg führen"


    Ich denke, das sollte jedem langfristigen Goldanleger Mut machen, auch wenn eine "Goldhändleraussage" etwas relativiert werden muß, da ein gewisser Interessenkonflikt wohl in der Natur der Sache liegt.

    Rohstoff-Insider-Kolumne: http://www.finanzen.net/nachri…_Kurs_auf_100_USD__645889


    Die fundamentalen Rahmenbedingungen sind jedoch nach wie vor günstig, wodurch Silber in Kürze wieder an Fahrt gewinnen dürfte. Der Greenback ist nach wie vor schwach. Dies sollte dem Goldmarkt und natürlich auch Silber schnell wieder auf die Sprünge helfen.


    Zudem ist das vierte Quartal bekanntlich das stärkste auf dem Silbermarkt. Die nächsten Tage dürften somit spannend werden.


    ....Auf lange Sicht besteht bei Silber noch erhebliches Aufwärtspotential.


    Laut einer Veröffentlichung des US-Geological Survey aus dem Jahr 2004 reichen die Silberreserven noch für 14 Jahre.
    Rund 540.000 Tonnen an abbaubaren Ressourcen sollen noch in der Erdkruste schlummern. Unter den derzeitigen technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist davon allerdings nur die Hälfte in ökonomisch sinnvoller Weise abbaubar. Zudem muss dabei berücksichtigt werden, dass die Minenproduktion mit dem Nachfragewachstum schon lange nicht mehr Schritt halten kann.
    In diesem Jahr steht einem Bedarf von weit über 27.000 Tonnen einem Angebot von 26.000 Tonnen gegenüber.


    Große Bestände der nationalen Zentralbanken müssen zum Verkauf freigegeben werden, um die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage auszugleichen. Auf diesem Weg könnten die Reserven noch deutlich schneller dahin schmelzen. Die Dramatik der Lage wird erst richtig deutlich, wenn man die Gesamtheit der verfügbaren Regierungsbestände betrachtet.


    In den 50er Jahren konnten die Bestände die damalige Nachfrage noch für 10 Jahre decken.


    Heute reichen die Bestände (der nationalen Notenbanken) gerade einmal für ein halbes Jahr.


    Interessierte Leser legen sich jetzt mit ersten Kauforders auf die Lauer. ;) Ein bißchen Spekulation ist ja nichts Verwerfliches;-) Solange man nicht nur auf den "starken vierten Quartal" spekuliert, sondern doch ein bißchen länger.

    Zitat

    Original von Zarathustra


    Auch ich bin mit meinen Silberinvestitionen vorsichtiger geworden und kaufe eigentlich nur mehr Gold. In der Hyperinflation, und da bin ich mir absolut sicher, wird Silber das Gold an Kaufkraft outperformen (die Argumente sind bekannt - jeder will sein immer wertloser werdendes Geld in Sachwerte umtauschen und wenn Gold unerschwinglich wird, wird man auf Silber ausweichen).
    Ich denke Silber ist eine gute Spekulation, die, wenn sie aufgeht, Reichtum bescheren kann(!), Gold ist da solider und lässt ruhiger schlafen.


    Zarathustra
    Kann ich unumschränkt beipflichten! Bei Silber überwiegt halt der Spekulationsanteil enorm, ganz besonders kurzfristig. Von einem monetärem Wert (wie bei Gold) ist längst keine Rede mehr. Aber für "das stärkere Reagieren nach oben" brauchen wir kein Hyperinflation oder sonstige Katastrophen. Schon ein Übersteigen der 1000 Usd-Marke bei Gold wird den Silberpreis deutlich über 20-25 Usd katapultieren. Da sind halt die "nicht ganz unberechtigten, spekulativen Erwartungen), zu denen ich mich leider Gottes auch zurechne.
    Was aber mit Industriemetallen passiert, wenn Konjunkturwolken am Horizont sind sieht man wohl an Kupfer, Blei, Aluminium, Nickelpreisen und und und, trotz allen Rohstoffpushens der letzten 2-3 Jahre.
    http://rohstoffe.onvista.de/snapshot.html?
    ID_NOTATION=10780206&PERIOD=6#chart
    http://index.onvista.de/snapsh…=60&PERIOD=4&VOL=0#chart1


    Und scheint auch aktuell zu sein: :)
    Neue Indexfamilie für Rohstoffe
    Mit der Dachmarke CX hat die Deutsche Börse AG eine neue Indexfamilie für Rohstoffe gestartet. Die CX-Rohstoffindizes bilden eine einfache und liquiditätsbasierte Indexfamilie, die einen handelbaren Zugang zu den Rohstoffkapitalmärkten ermöglicht.