Beiträge von Golden Earring

    Aktuelle Inflationsdiskussion und Auswirkungen auf Industrie, Handel und Privatpersonen 11.12.2007


    Nachdem vorletzte Woche die Inflationsrate für den November veröffentlich wurde, steht fest, dass die gefühlten Preissteigerungen wirklich real sind.


    Mit einer Rate von 3% ist die Inflationsrate gegenüber dem Vorjahresmonat auf den höchsten Stand seit 14 Jahren angestiegen.
    Damit ist durch diese Zahl bestätigt, was angesichts angestiegener Preise für Milch, Brot, Öl, Gas, Strom etc. eigentlich keine Überraschung mehr war.
    Jeder Verbraucher hat bereits in den vergangenen Monaten am eigenen Geldbeutel gespürt, dass nahezu alle Produkte teurer geworden sind. Bei Butter beispielsweise sind die Preise seit Jahresanfang um rund 40% angestiegen. Diese Preissteigerungen sind unter anderem im Wachstum der Entwicklungsländer begründet. Dort werden verstärkt Produkte wie hochwertige Nahrungsmittel und auch z.B. Milch nachgefragt, was zu ansteigenden Preisen auf dem Weltmarkt führt.


    Normalerweise gelten Preissteigerungsraten von bis zu 2% für die Europäische Zentralbank (EZB) als akzeptabel.
    In dieser Situation wäre die EZB daher eigentlich gefordert mit einer Zinserhöhung den Preissteigerungen entgegen zu wirken.
    Momentan ist die Zentralbank aber in einer Zwickmühle. Nach den Wirren der Immobilien- und Kreditkrise in den USA sind die Aktienmärkte aktuell sehr schwankungsanfällig. Um die Finanzmärkte zu stabilisieren wären eher Zinssenkungen angeraten, aber auf der anderen Seite kann die Inflationsrate nur durch Zinserhöhungen eingedämmt werden.
    Während in den USA bereits die Zinsen zur Eindämmung der Kreditkrise gesenkt wurden, hat die EZB die von den Märkten erwartete Zinserhöhung zunächst einmal zurück gestellt und sich neutral verhalten.


    Fraglich ist, wie stark sich die hohe Inflationsrate auf Verbraucher und Unternehmen auswirkt. Zunächst einmal hat der Verbraucher weniger Geld in der Tasche und der Konsum insgesamt wird zurückgehen. Auch größere Anschaffungen werden in der Regel zunächst einmal zurückgestellt. Davon ist wiederum die gesamte Wirtschaft betroffen, da auch Unternehmensgewinne dadurch beeinträchtigt werden. Als Folge hiervon werden wiederum Investitionen zurückgestellt. Dass es aber wirklich zu massiven inflationsbedingten Beeinträchtigungen der Wirtschaft kommt, ist hingegen nicht sehr wahrscheinlich.
    .....http://www.finance-daily.de/news.php?toshow=25715




    Da scheint sehr viel Wunschdenken reinzuspielen. Weltweit werden die Zinsen stetig gesenkt bzw. niedrig beibehalten und dazu wird das Geldmengenwachstum weiterhin in zweistelliger Höhe angetrieben. D.h. die Asset-Blase, getrieben durch diese Liquiditätsblase geht munter weiter und die Papiergeld-Überschwemmung dauert an!


    Die Frage muss ernsthaft gestellt werden, wie sich der Preistrend bei dieser Liquidität zürückentwickeln soll. Konjunkturängste allein reichen wohl nicht aus!

    aus....http://derstandard.at/?url=/?i…57%26sap=2%26_pid=8170109


    Krise erfasst noch heuer Privatkonsum


    Deutsche-Bank-Chefökonom Walter erwartet "volle Belastung" - "Oberste Wachstumsgrenze" im nächsten Jahr bei drei Prozent
    Wien - Ein Abschiedsgebet für die blühende Weltwirtschaft spricht der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter: "Ja, die Weltkonjunktur ist am Zenit angekommen, Amen. Wir sind im Abschwung." Das erklärte der für seine offenherzige Wortwahl bekannte deutsche Professor und Politik-Berater (Walter ist einer der sieben Wirtschaftsweisen) am Montagabend bei einem Vortrag des vom Business Circle organisierten Wertpapierforum in Wien.
    Am ausgeprägtesten manifestiere sich der Abschwung in den USA, aber auch in Europa gehe mit dem Jahr 2007 "die schönste Zeit zu Ende".



    Zumal nun auch noch "eine Inflationswelle auf uns zukommt, wobei die Deutschen jetzt schon eine Inflation von 7,5 Prozent fühlen, obwohl die tatsächliche nur bei 2,5 Prozent liegt", wie der Volkswirt anmerkte....
    Fürs kommende Jahr sieht Walter die "oberste Wachstumsgrenze" global bei drei Prozent, die USA preist er bei 2,5 und Euroland bei 1,8 Prozent Wachstum ein.

    Zitat

    Original von Fragezeichen
    http://www.sueddeutsche.de/,ra…anzen/artikel/967/147621/


    Von der Südsee in deutsche Tresore


    Jürgen Göbel hat eine besondere Silbermünze erfunden - die Nachfrage ist groß, denn seine Ware wird niedriger besteuert als Barren.


    "Weil die Ware so begehrt ist, sind allerdings auch die Margen der Händler zuletzt deutlich gestiegen.
    Göbel betont zwar, dass er immer unterhalb der Preise der Konkurrenzmünzen im Kilobereich bleibe".



    Schön, das der Münzbarren, nur 7%MwSt. hat, statt 19%, bei etwa gleichen Verkaufspreisen. :)

    Hallo silberalf,


    das Ganze hängt zunächst vom Vertrauen zu dem Papiergeld ab. Wenn dieses Vertrauen durch Inflation, durch Geldmengenausweitung, durch Bankenzusammenbrüche usw. wie z.Z. geschieht, erschüttert wird, strömen Menschen immer mehr in Richtung Gold und teilweise auch in andere Sachwerte und Rohstoffe (hängt natürlich auch mit Konjunktur, China/Indien usw. zusammen). Gold marschiert vorneweg, da jahrtausende lang als Geld und als Werterhaltungsfaktor tausend mal belegt. Silber, hängt in erster Linie vom Angebot und Nachfrage im Industriesektor ab, da bereits seit 120 - 130 Jahren demonetisiert, d.h kein Zahlungsmittel mehr. Aber nichtdestotrotz im universellen Gedächtnis als Sekundärgold verankert, sodass genügend Menschen darauf springen, und zur Diversifizierung Silber horten. Das Spekulationspotential ist nach oben, wie nach unten ungemein höher:-)

    Zitat

    Original von goldhamstern


    hmmm. genau diese bedeutung sehe ich ehrlich gesagt auch nicht. da ich bisher diese meinung vertreten habe, habe ich mich mal mit einem älteren mitbürger unterhalten. und der hat mir bestätigt, daß silber, zumind. in der vergangenheit, absolut keine rolle gespielt hat, wenn es darum ging, in der krise rechnungen zu bezahlen. vielleicht ist das eines schlechten tages anders, aber die historie lehrt das nicht...


    oder habe ich dein posting fehlinterpretiert??


    Hi, goldhamstern,
    die Demonetisierung des Silbergeldes war schon Ende des 19.Jahrhunderts abgeschlossen. Deshalb ist Zahlung mit Silber im Geschäftsverkehr in den letzten 4-5 Generationen nicht mehr bekannt.
    Das Buch "Silberkomplott" ist in dieser Beziehung sehr empfehlenswert, schon wegen der Frage, was ist Geld, wie funktioniert die Geldschöpfung und "die Umstellung/Einschwörung der Öffentlichkeit" weg von gold und Silber, auf die Benutzung von Papiergeld.



    Hi, David,
    madbat ist mit 2 Tipps drin! Irrtum, oder?
    Die anderen habe ich nicht überprüft :)

    Was bedeuten negative Zinsen?


    Bei einer stark expandierenden Geldmenge und negativen Real-Zinsen findet eine Entwertung des Geldes statt.
    Negative Real-Zinsen bedeuten in dem Falle, dass die Inflationsrate höher ist, als der Nominal Zins. D.h. man hat z.B. einen Zins von 3% für sein Festgeld vereinbart, die Inflation liegt aber bei 5%, so hat man trotz der 3% Zinsen einen Verlust bei seinem Festgeld gemacht.
    Zins ist die Risikoprämie dafür, dass der Schuldner seine Schulden (geborgtes Geld) nicht zurückzahlt.


    Wenn die Zentralbanken alle Selbstbereinigungsprozesse des Marktes, Neubewertungen, oder auch Schocks genannt, mit Liquidität zuschütten, um keine Panik bei den Anlegern aufkommen zu lassen, dann hat das letztendlich nur die Entwertung des Geldes zur Folge.


    Eine Neu- und Höherbewertung aller sonstigen Anlageprodukte wie Rohstoffe, Edelmetalle und Immobilien wird erfolgen.


    Das Geldsystem in den vergangenen Jahrhunderten hatte im Vergleich zum heutigen Giralgeld noch eine materielle Form, dh eine durch Silber- oder Goldmünzen und Goldbarren hinterlegte Währung.


    (Lang, lang ist`s her:-)

    aus....http://www.n-tv.de/890658.html
    Montag, 10. Dezember 2007
    Aussichten 2008


    ...Fünf Schlagzeilen bewegen derzeit die Märkte:
    Schwacher US-Dollar, Subprime-Krise, hoher Ölpreis sowie Angst vor Inflation und in der Folge: steigende Zinsen.
    Nicht in allen diesen Bereichen gab es in den letzten Wochen Grund zur Besorgnis.


    ....Die Subprime-Krise in den USA hat sich nochmals verschärft. Nicht nur mittellose Haushalte, die so genannten “NINJAs” (No Income, No Job, No Assets), sind davon betroffen,
    auch die für den Konsum so bedeutende Mittelschicht leidet zunehmend darunter


    Hinzu kommt, dass Anlagenotstand herrscht. Die sinkende Realverzinsung treibt die Liquidität in Sachwerte



    Mit viel Geduld und Toleranz lässt sich aus jedem Artikel ein paar "sinnvolle" Aussagen heraussieben. Wo die "steigenden Zinsen " allerdings sein sollen, muss mir jemand bei Gelegenheit mal verraten.

    http://blog.zeitenwende.ch/bit…ott-ich-brauch-mehr-geld/


    Hallo Gott, ich brauch mehr Geld

    Freitag, 7. Dezember 2007
    Für verzweifelte Immobilienbesitzer gibt es jetzt Hoffnung. :)


    Die amerikanische Regierung hat eine Hotline mit dem Namen 1-800-995-HOPE eingerichtet. “Rufen Sie an, das ist das Beste was Sie jetzt für sich und Ihre Familie tun können”, frohlockte Präsident Bush auf allen Fernsehkanälen.


    Dummerweise gab er die falsche Nummer bekannt. Am anderen Ende meldete sich nicht ein Finanzexperte, sondern die Freedom Christian Academy, eine Organisation in Texas, welche Schulmaterial für eine christliche Bildung verkauft.


    Aber wer weiss, vielleicht kennt sich diese Organisation besser aus mit Krediten als die Wall-Street-Banken
    Die Behörden sind nun bemüht, die richtige Nummer unters Volk zu bringen, welche den Betroffenen Möglichkeiten aufzeigen soll, um einen Weg aus der Krise zu finden. (Quelle: Bush gives out wrong hotline number)


    Rat suchen jetzt auch viele Investmentbanker.
    Sie haben Angst ihren Bonus zu verlieren. Völlig ungerechtfertigt, wie sie beteuern, schliesslich haben sie nur ihre Arbeit getan – business as usual.

    Auszug aus: Estermann, Thomas Schuldenfreies Tauschgeld Talent


    Geldschöpfung und Geldherstellung


    Definition: Geldschöpfung ist ein Vorgang, bei dem aus dem Nichts Geld geschaffen wird.
    Geldherstellung nennen wir jenen Vorgang, bei welchem ein kostbares Gut (meist Gold oder Silber) zu Geld verarbeitet wird.


    Es ist wichtig, genau zwischen Geldschöpfung und Geldherstellung zu unterscheiden. Warengeld, ob Naturalgeld oder Münzgeld, wird hergestellt. Die kostbare Substanz muss vorher schon vorhanden sein, bevor sie zu Geld verarbeitet werden kann. Während Tausenden von Jahren wurde Geld ausschliesslich hergestellt. Erst durch das Aufkommen des Zeichengeldes in Form ungedeckter Wechsel wurde es möglich, Geld aus dem Nichts zu schöpfen. .....
    ....
    Das Geldmonopol
    Beim modernen Buchgeld hat sich somit eine zweifache Ablösung vollzogen. In einem ersten Schritt hat sich die Geldfunktion vom Gold auf die Banknoten übertragen, um in einem zweiten Schritt von den Banknoten auf das Buchgeld überzugehen. Der zweite Schritt ist noch nicht ganz vollzogen. Noch bilden die Notenbankgelder die monetäre Basis des Giralgeldes. Dieser Rest von Verbindung zwischen Giral- und Notengeld sichert den Notenbanken einen Rest von Einfluss auf das Geldwesen. Wegen der schon sehr weit fortgeschrittenen Ablösung der Geldfunktion vom Nationalbankgeld hat sich allerdings das staatliche Geldmonopol schon beängstigend stark aufgelöst. Die mit dem Monopol verbundene Macht geht in zunehmendem Maß auf die Geschäftsbanken über. Der eben beschriebene Vorgang ist ein Beispiel dafür, wie kaum beachtete banktechische Veränderungen die Machtverhältnisse in einem Staat maßgeblich zu beeinflussen vermögen.


    Das Kreditgeld
    Definition: Kreditgeld ist Geld, das im Akt einer Kreditvergabe einer Bank an einen Kreditempfänger entsteht.


    Die Entstehung des Kreditgeldes ist an die Existenz eines funktionierenden Bankwesens geknüpft. Diese Bedingung war erst im Übergang vom Spätmittelalter zur Neuzeit erfüllt. Zudem ist seine Entstehung - wie der Name sagt - an die Vergabe von Krediten gebunden. ...
    ....
    Halten wir fest: Kreditgeld entsteht aufgrund einer Kreditvereinbarung. Dies ist der Grund für die strenge Parallelität von Kreditgeld und Geldschuld. Kredite sind in der heutigen Geldordnung verzinslich. Damit entsteht gleichzeitig mit dem Geld auch eine Zinsforderung. Das ist beim Waren- oder Naturalgeld nicht der Fall.
    ....
    Wechselspiel von Kreditgeldschöpfung und Kreditgeldvernichtung?
    Spiegelbildlich zur Kreditgeldschöpfung wird das Kredigeld 'vernichtet', wenn ein Kredit zurückbezahlt wird. Kreditgelder sind ja nichts anderes als ungetilgte Kredite. Um das zu verstehen, müssen wir uns lediglich in Erinnerung rufen, dass Kreditgeld dem Wesen nach nichts anderes ist als ein ungedeckter mittelalterlicher Wechsel. ....
    ....


    Unterschiede beim Entstehen von Kreditgeld und Warengeld
    Wir haben gesehen: Das Kreditgeld kommt durch 'Leihen', das Warengeld durch 'Gebrauchen' (im Sinne von etwas dafür kaufen) in Umlauf.
    Wir können auch sagen, das Kreditgeld wird aus dem Nichts geschöpft ['Fiat-Money' G. M.], das Warengeld wird hergestellt (siehe oben). Über das Kreditgeld haben wir ausführlich gesprochen, wenden wir uns also der Beschreibung der Verhältnisse beim Warengeld zu.


    Warengeld war die ausschließliche Geldform der Frühgeschichte der Menschheit bis zum Hochmittelalter. Zum Warengeld zählen die Naturalgelder, die Kurantmünzen (vollwertige Gold- und Silbermünzen) und nach unserem Verständnis auch die Scheidemünzen (ohne Schlagsatzanteil), sowie die zu hundert Prozent durch Gold gedeckten Banknoten und Wechsel (Siehe Tabelle 1).


    Betrachten wir zum Beispiel die Emission einer vollwertigen Goldmünze durch die Regierung eines Stadtstaates im alten Griechenland. Bei einer vollwertigen Goldmünze übersteigt der Nennwert den Warenwert nur geringfügig. Die Differenz heisst Schlagsatz. Den weitaus größeren Teil des neugeprägten Geldes musste die Regierung somit als Preis für das Rohmaterial gleich wieder hergeben. Dem Staat selbst blieb nur gerade der Schlagsatz. Die Verantwortlichen konnten natürlich auch selbst eine Goldmine erschließen; dann mussten sie aber Löhne für die Förderung und den Transport des Goldes bezahlen. Sie konnten es auch rauben; waren in diesem Falle jedoch gezwungen, ein Heer zusammenzustellen und einen Feldzug zu unternehmen. Das war womöglich noch teurer, zumindest aber gefährlicher und beschwerlicher [fand aber doch recht häufig statt G. M.]. Jedenfalls hatten sie eine Vorleistung zu erbringen. Wie immer wir es drehen: Sie mussten das Gold erst erwerben, bevor sie Münzen ausprägen konnten.


    [Die Römer waren etwas schlauer und machten anfänglich Münzen aus der recht billigen Bronze und wurden daher auch weniger ausgeraubt! G. M.]
    ....
    ....Das Warengeld ist bei seiner Entstehung - anders als das Kreditgeld - zins- und schuldenfreies Geld. Größer könnte der Unterschied zwischen Waren- und Kreditgeld kaum sein.

    immer noch aus... http://www.telegraph.co.uk/mon…2/09/ccprop109.xml&page=2


    Also die Pflicht 20% der Assets in Cash zu halten ist natürlich ungenügend, wenn die Assets bereits 40% unter ihrer Wert sind.:-(


    Changes to the rules governing the funds three years ago stripped out a requirement for the funds to carry at least 20 per cent cash, effectively allowing units in the funds to be invested in Isas.


    In the listed market, shares in property companies such as British Land and Land Securities are trading at up to 40 per cent discounts to net asset value, a clear sign that investors think either that prices are going to fall or that they have already fallen and are not reflected in valuations.


    Jede "Asset-Blase" darf inzwischen als "Liquiditätskrise" bezeichnet werden! Und, wie schon festgehalten, Liquiditätskrisen sind für Notenbanken nun wirklich keine Krisen;-)

    Mein erster Gedanke war: Liquiditätskrise? Nichts, was die Bank of England kurzfristig nicht lösen könnte. :) Zur Not auch ein Auffang-Fund, mit dem vielen unbegrenztem Fiat-Money; ist der Käs gegessen!
    Artikel gelesen, siehe da: Die Annahme wurde bestätigt. Es heisst alle Werte zur Absicherung sind ja noch da.:-) Halt im nächsten "3-Monatsfenster" (schönes Wort) nicht auszahlbar.
    Quasi- meldet euch doch so in einem Jahr wieder! Wohl denen, die "tiefe Taschen" und einen langen Anlagenhorizont haben;-)
    Und die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos (...although serious, are not catastrophic) :)


    "The questions being asked of the retail funds follow on from a similar problem being faced by institutional funds over the past few weeks. Since The Sunday Telegraph broke the story that Schroders, the fund manager, had warned investors that it might be unable to fulfil redemptions within the normal three-month window, UBS and RREEF, part of Deutsche Bank, have also imposed


    For institutional investors with deeper pockets and longer time horizons, these restrictions, although serious, are not catastrophic. But a similar situation arising in the retail fund community could lead to widespread panic among investors.


    Vielleicht heisst es dann auch mal: Irgendwelche Spekulatoren verunsichern nur den Markt - nur um billig an Immobilien-Assets billig dranzukommen. ;)


    Meine Meinung: Vergisst am besten alles bezüglich der "erwarteten Währungskrise und -katastrophe" . Die haben noch soviel Pfeile im Köcher, die "Eichelbergs dieser Welt werden alt und grau und nur noch Geschichte sein, ohne das Fiat-Money die Luft ausgeht. Inflation ja, Deflation vielleicht, Stagflation wer weiss, Goldpreisanstieg erstmal noch jaa, Zusammenbruch aber höchstwahrscheinlich nein.


    Der Grund ist ganz einfach: Rechthaben reicht nicht aus. Die Schwächen des Systems sind offensichtlich. Aber sie können jederzeit die Spielregeln und die Rahmenbedingungen zu ihren Gunsten ändern!
    Das Recht und die Macht ist auf ihrer Seite! Deshalb lieber drauf konzentrieren, wie man in diesem Tohuwabohu so unbeschadet wie nur möglich überlebt.