Beiträge von Golden Earring

    aus....http://www.thebinarycircumstan…s-a-return-of-fiat-money/


    ....Tt is no secret that our government is spending billions of dollars to fight the war in Iraq and to “rebuild” it now that the war has “ended,” at least in the reality-challenged mind of our President.


    President Bush has stated that he doesn’t intend to raise taxes but plans to make his previous tax cuts permanent.


    So how will the disaster in Iraq, the war for liberation, be financed?


    If history is any indicator, the answer is the printing press, or in other words, fiat money and the hidden tax of inflation.


    Section II of The Creature from Jekyll Island by G. Edward Griffin is entitled “A Crash Course on Money.” It is the most remarkably clear discussion of money and how it has evolved over the course of history that I have ever read.
    He defines money as “anything which is accepted as a medium of exchange” and classifies it into four forms: 1) commodity money, 2) receipt money, 3) fiat money, and 4) fractional money. (pg. 138)


    An example of commodity money is gold. Receipt money, evolved from commodity money:


    When the [gold] coins were placed into the [goldsmith’s] vault, the warehouseman would give the owner a written receipt which entitled him to withdraw at any time. At first, the only way the coins could be taken from the vault was for the owner to personally present the receipt. Eventually, however, it became customary for the owner to merely endorse his receipt to a third party who, upon presentation could make the withdrawal. These endorsed receipts were the forerunners of today’s checks.


    The final stage in this development was the custom of issuing, not just one receipt for the entire deposit, but a series of smaller receipts, adding up to the same total, and each having printed across the top: PAY TO THE BEARER ON DEMAND.
    As the population learned from experience that these paper receipts were truly backed by good coin in the goldsmith’s warehouse and that the coin really would be given out in exchange for the receipts, it became increasingly common to use the paper instead of the coin. [pg. 151-2]


    Then along comes fiat money. It’s first record of it’s use was reported by Marco Polo during his travels to China in the thirteenth century. [pg. 155] Griffin explains the nature of fiat currency.


    The American Heritage Dictionary defines fiat money as “paper money decreed legal tender, not backed by gold or silver.” The two characteristics of fiat money, therefore, are (1) it does not represent anything of intrinsic value and (2) it is decreed legal tender. Legal tender simply means that there is a law requiring everyone to accept the currency in commerce.


    The two always go together because, since the money really is worthless, it soon would be rejected by the public in favor of a more reliable medium of exchange, such as gold or silver coin. Thus, when governments issue fiat money, they always declare it to be legal tender under pain of fine or imprisonment. The only way a government can exchange its worthless paper money for tangible goods and services is to give its citizens no choice.[pg. 155]......

    "Jeder bekommt die Informationen, die er verdient...."


    Neee, garnicht, ich meine eigentlich nicht mal Bild, Sat , RTL und. Co für die "bildungsferne Schicht". Sondern wirklich die "bürgerlich seriösen Quellen" wie FAZ, Süddeutsche, Welt, Spiegel, n-tv, wirtschaftswoche, handelsblatt usw. für die Gutsituierten. Mainstream Medien halt.. Als ob es eine stillschweigende Vereinbarung gibt, diese Themen auszulassen oder oberflächlich zu kommentieren. Durch die Reihe!. Das ist eigentlich auch die Schicht, die durch das Entziehen von Bankguthaben dem Establishment eher gefährlich werden könnte. Weil diese mit ihren "bescheidenen" Ersparnissen die eigentlichen "Opfer" des Systems mit der negativen Verzinsung und dem ungedeckten Geld sind.


    PS: Bezüglich dem typischen Tagesablaufs eines "ambitionierten" Hartz IIV Empängers bin ich zwar deiner Meinung, denk aber das es nicht ausschlaggebend ist. Die besetzen im Plot nur die Statistenrolle,

    Sobald Amis oder nachgemachte Amis mit Ihrem krankhaft patriotischen Sicht irgendeine Ansicht zum Besten geben, kann man sie nicht ernst nehmen. Die Ansichten über Eagles sind schon fast unerträglich und lassen die Maples sympathischer erscheinen. Trotz objektiver Lesart, war dem Artikel leider keine nützlichen Infos zu entlocken:-)

    Zitat

    Original von Silberbarren
    Die Scheinheiligkeit geht ja soweit, daß sie öffentlich bekunden, daß die Teuerungsrate maximal 2 - 3% pro Jahr betragen darf.


    Hi Silberbarren,
    gerade diese Scheinheiligkeit der Medien, Experten, staatlichen Institutionen, halt der ganzen Öffentlichkeit und der Ignoranz der Massen ist das was mich mehr als stark verwundert. Niemand hinterfragt öffentlich den Schein mit dem Sein! Was es halt alles so an Talkshows, Expertenrunden und und und gibt. Nirgendswo ein Thema!
    Stattdessen Berichte wie man für paar Stunden nach NY fliegt, und billig Lewis, Calvin Klein oder sonstwas kauft, um den teuren Preisen in Deutschland zu entgehen. Hää?
    Erinnert mich inzwischen an SF-Filmen, wo alles Absonderliche rundherum passiert, aber die Masse sich weiterhin "normal einkauft, sich amüsiert, für paar Stunden weltweit fliegt" usw.
    Die Verarsche, mit der "hedonistischen Bewertung und Interpretation " von Waren, um die Inflation bei 2% zu halten, ist fast schon normal!

    @ mesodor
    Das Traurige ist, das mindestens 99% der "Nicht-Systembegünstigten" bzw "System-Aussenstehenden" nicht mal ahnen, das sie massiv benachteiligt werden und Teil ihrer Leistungen von den Banksystemen aufgesogen werden.(Hat ja kurioserweise nicht mal was mit unfähigen Politikern, Regierungsinstitutionen oder Steuerabgaben usw. zu tun:-)
    Muss zugeben, überzeugen kann man mit solchen Aussagen wirklich Niemanden. Erst wenn jemand selbstständig sich mit der Materie befasst, lichtet sich langsam das Nebel um die eh schon schwierige Materie, und wird gewahr wie die Menschen schon seit Generationen ausgenommen wurden. Dabei reicht`es aus Stichworte wie "Fiat money, legal tender", Kreditgeld, in google einzugeben, um solche Sachen zu finden:
    The American Heritage Dictionary defines fiat money as “paper money decreed legal tender, not backed by gold or silver.” The two characteristics of fiat money, therefore, are (1) it does not represent anything of intrinsic value and (2) it is decreed legal tender. Legal tender simply means that there is a law requiring everyone to accept the currency in commerce.
    The two always go together because, since the money really is worthless, it soon would be rejected by the public in favor of a more reliable medium of exchange, such as gold or silver coin.


    Aber der "gemeine, hausüblicher Lemming" hat natürlich nicht den Hauch einer Chance das zu erkennen, besonders wenn er in seiner Bequemlichkeit, Selbstzufriedenheit oder aber in seinen Alltagsproblemchen eingefangen ist, die Mainstreammedien verfolgt und sich für informiert hält. (Glaub mir, ich weiss, wovon ich rede:-)

    aus...http://www.welt.de/finanzen/ar…Geld-Illusion.html?page=5
    Inflation
    Experten warnen Sparer vor "Geld-Illusion"


    ....Seitdem die Kosten für Strom und Gas, Milch und Brot, Benzin und Diesel in die Höhe schießen, reduzieren viele Deutsche nun ihre Shopping-Lust.
    Dabei trifft eine Inflation nicht in erster Linie den Konsumenten. Schließlich wird das Geld immer weniger wert, und damit sinkt die Kaufkraft. Je eher man also etwas kauft, desto besser. Stattdessen sind vor allem Anleger die Leidtragenden.
    Bei der Geldanlage sind von 10 000 Euro bei einer Inflationsrate von drei Prozent nach 20 Jahren nur noch gut die Hälfte übrig, bei einer Teuerung von vier Prozent bleiben gar nur 4500 Euro.
    Gerade bei langfristigen Sparprozessen wie der Altersvorsorge muss die Geldentwertung berücksichtigt werden. Immerhin betrug die Inflationsrate im Durchschnitt der vergangenen 50 Jahre 2,8 Prozent pro Jahr.
    Ein Geldbetrag von heute 100 Euro ist selbst bei durchschnittlich zwei Prozent Inflation pro Jahr in 30 Jahren sogar nur noch 55 Euro wert. Doch die Anleger ignorieren das.


    Der klassische Sparer klammert die Inflation mental aus. Für ihn ist Geld auch in 20 Jahren das Gleiche wert wie heute, nämlich der Betrag, der draufsteht.
    Ökonomen warnen Anleger vor dieser sogenannten "Geld-Illusion".


    Was wirklich zählt, ist die reale Rendite, nämlich die Rendite abzüglich der Inflation.


    Vor allem Tages- und Festgeldkonten betroffen

    aus...http://www.safehaven.com/article-8848.htm


    ....John Williams writes an excellent monthly letter on all types of government statistics called the Shadow Government Statistics at http://www.shadowstats.com.
    One of the things he points out that during the Clinton administration, the way the BLS calculates inflation was changed.
    He calculates his own inflation number using the old pre-Clinton inflation model. Using that methodology suggests that inflation is at 7%. And if you use other methods, inflation might even be substantially higher.


    Look at the chart below.
    blau= Inflation, vor der Änderung zur "Kerninflation"
    rot =Inflation, jetzt - mit Herausnahme der Energie, Lebensmittel usw. zum Kerninflation

    aus....http://liberty.li/magazine/?id…gierung+und+die+Inflation
    Die Regierung und die Inflation


    Einer der von Vertretern fast aller politischen Schattierungen am weitesten verbreiteten geldtheoretischen Gemeinplätze ist der von der Entschuldung des Staates mittels notenpressengetriebener Inflation. Als besonders plakatives Beispiel hierfür wird die Entledigung der durch den I. Weltkrieg verursachten deutschen Staatsschulden im Rahmen der 1923 ausgelaufenen Hyperinflation angeführt.
    Seinerzeit betrugen die Staatsschulden am Ende dieses ersten Waffengangs nominell 164 Mrd. Mark, was im November 1923 einem 1918er Gegenwert von 16 Pfennigen entsprach.


    ....eine staatlich getriebene Inflation die öffentliche Verschuldungsproblematik gerade nicht zu entschärfen vermag sondern vielmehr als dessen eigentliche Ursache angesehen werden muss.


    Dazu soll zunächst anhand der verfügbaren empirischen Daten für die Bundesrepublik Deutschland die Hypothese von der Entschuldung durch Inflation widerlegt werden, bevor der hier vertretene Ansatz auf Basis der gegebenen, geldpolitischen Rahmenbedingungen dargelegt werden soll. Zuletzt gilt es aufzuzeigen, dass die tatsächlich periodisch zu beobachtenden staatlichen Entschuldungsprozesse auf andere Art und Weise ausgeführt werden.



    II. Empirie der Inflation und Verschuldung


    Zwischen 1970 und 1979 betrug die Inflationsrate in der Bundesrepublik Deutschland 60,7% und markiert damit in ihrer Geschichte den bisherigen Höchststand einer Dekade.
    Analog dazu stieg das von der Bundesbank so definierte Geldaggregat M3 um 106,7%, ebenfalls der historische Spitzenwert. Wie entwickelte sich in diesem Zusammenhang die Verschuldung der öffentlichen Hand? Gemessen in Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) verzeichnete sie einen Zuwachs von 43,3%, was der zweithöchsten Steigerungsrate in einem Jahrzehnt entspricht (der höchste Zuwachs mit über 47% erfolgte vereinigungsbedingt in den 90er Jahren).
    Dieser Befund lässt sich verallgemeinern und auf alle Staaten mit einer Geldwirtschaft im konventionellen Sinn übertragen....



    IV. Geldmengenausweitung als Voraussetzung der Inflation


    Ein wie auch immer definiertes Preisniveau spiegelt letztendlich immer das in gesetzlich monopolisierten Geldeinheiten ausgedrückte Angebots- zu Nachfrageverhältnis in einem Währungsraum wider. Die Ausstattung mit eben diesen Geldeinheiten wird dabei von der Bereitschaft und dem Willen der Wirtschaftsteilnehmer bestimmt, mittels eines Schuldverhältnisses Liquidität bzw. Geld zu schöpfen. Inflationäre Phänomene finden ihre Ursache damit in der Liquiditätsausweitung auf Basis zusätzlicher Verschuldung, ohne dass dieser mittelfristig eine entsprechende bzw. erwartete Ausweitung des (Güter-) Angebotes folgt.


    Prinzipiell sind damit auch nichtöffentlichen Institutionen in der Lage, eine inflationstreibende Geldnachfrage zu erzeugen, jedoch in verhältnismäßig bescheidenem Umfang, da sich insbesondere die begrenzte Verfügung potenzieller Sicherheiten und die im Gegenzug deflationär wirkende Notwendigkeit zur Leistungserbringung und damit Schuldenbedienung hierbei als streng limitierende Faktoren erweisen.

    aus....http://teleboerse.de/889953.html
    Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank


    ...Mit einem umfangreichen Notfallpaket wollen die US-Regierung und die Banken überschuldeten Hausbesitzern zu Hilfe kommen. So soll ein Ausufern der Immobilienkrise verhindert werden.

    Telebörse: Wird sich die Situation auch mit dem Bush-Hilfspaket jetzt noch weiter verschlechtern?
    Folker Hellmeyer:
    Ich gehe davon aus, dass diese Maßnahmen, die hier angedacht sind und erst noch nachhaltig umgesetzt werden müssen, keine wesentliche Linderung für die Problematik bringen. Das Ganze ist kein Subprime-Problem mehr. Es ist ein Problem für den gesamten US-Immobilienmarkt und da werden in den nächsten Monaten noch sehr viele negative Nachrichten auf uns zukommen.

    Telebörse: Greenspan, der ehemalige US-Notenbankchef, dient ja zurzeit als Sündenbock für diese Kreditkrise in den USA. Aber lässt sich so einfach sagen: tja, es waren eben 15 Jahre schlechte Geldpolitik in den Staaten?

    Folker Hellmeyer: Es ist in der Tat so einfach. Zunächst ist er verantwortlich gewesen. Die FED ist verantwortlich für die Zinspolitik, wenn wir uns den ordnungspolitischen Rahmen anschauen. Aber das greift zu kurz. Alan Greenspan hat diese Politik in Abstimmung mit dem weißen Haus gemacht. Denken wir jetzt an Ben Bernanke: Bevor er zum Zentralbankchef wurde, war er erst Chief Economic Adviser, der Chef-Wirtschaftsberater des Weißen Hauses.
    Die FED ist nicht in dem Maße frei, wie die EZB frei ist. Sie ist sehr stark politisch am Gängelband.
    Insofern ist das Ganze so einzuschätzen, dass Greenspan eine wesentliche Mitschuld trägt. Aber an sich ist es ein politisches Problem in der US-Administration der letzten acht bis 15 Jahre.

    Telebörse: Was spricht am Ende des Tages eigentlich dagegen, dass die US-Regierung versucht ihre Wirtschaft zu schützen und auch zu stützen, wenn es uns denn allen nützt?

    Folker Hellmeyer: Die Frage nach dem Nutzen allein greift zu kurz. Wir haben ein demokratisches System, ein System freier Märkte. Dort hat Handeln Konsequenzen.
    Was wir hier erkennen ist, dass diese massive Intervention seitens der US-Regierung im ordnungspolitischen Rahmen schlicht und ergreifend genau diese Gesetzmäßigkeiten angreift. Sie greift die Gesetzmäßigkeit des Wettbewerbs im freien Markt an, weil hier quasi Banken zusammengeschlossen werden.
    Hier wird ein politischer Preis für eine bestimmte Klientel gemacht und das ist ordnungspolitisch sehr schädlich, weil damit diejenigen, die unverantwortlich gehandelt haben, geschützt werden und zwar Kreditnehmer ebenso wie Kreditgeber.

    Zitat

    Original von Mehlwurm
    Seite 19 des Prospekts ist auch interessant (und sehr ehrlich :-):


    "Kein Gleichlauf mit dem Goldpreis" und "Keine Berechtigung oder wirtschaftliches Eigentum am Gold". Geht ja nicht anders, ist nur ein Zertifikat.


    Hi Mehlwurm,
    dieser Satz war wohl der Todestoss für die "grauen Herren"
    Falls irgendeiner doch angenommen hat, das hier vom "Ersatz" für physisches Gold gesprochen wird.
    Keine Worte!

    Ich denke, wir sind uns sicher, das Niemand diese "Xetra-Gold-Dingsbumse" kauft, um sich gegen eine Krise abzusichern. Das sind lupenreine Trader-Papiere, die die Zocker oder Spekulationswillige kaufen, um mit relativ geringen Kosten aus der kurzfristigen Volatilität Kapital zu schlagen. (...springen halt auf den fahrenden Zug) Da schaut keiner nach der physischen Lieferbarkeit.
    Diese Papiere sind genauso sicher oder unsicher ,wie die Masse an restlichen Derivaten, die die Finanzwelt erschafft. Müßig darüber zu reden.
    Ich denke, man sollte nicht viel Aufhebens um die "Dinger" machen.

    "Korrekte Studien provozieren die Verbraucher"


    ...Prof. Brachinger: "Gefühlte Inflation liegt zur Zeit bei 9,6 Prozent"
    Euro=Teuro? Zwar sprechen sämtliche Statistiken gegen eine außergewöhnliche Verteuerung, aber entscheidend sei die "gefühlte Inflation". Warum die viel höher ist als die amtlich gemessenen Daten, erklärt der Statistik-Professor Wolfgang Brachinger.


    Professor Brachinger, was ist die "gefühlte Inflation"?
    Die offizielle amtliche Statistik wird über einen repräsentativen, theoretischen Warenkorb ermittelt. Sie hat vor allem ein Ziel: Sie soll ein Indikator für die Geldwert-Stabilität sein. Das interessiert den Verbraucher aber herzlich wenig. Vielmehr stellt er etwas ganz anderes fest: nämlich die Preisveränderungen der Produkte, die er alltäglich einkauft. So ergibt sich eine individuell unterschiedlich wahrgenommene Inflation.


    Was beeinflusst die subjektive Wahrnehmung der Inflation?
    Zwei Punkte sind wesentlich:
    1. Preissteigerungen bleiben stärker im Gedächtnis als Preisrückgänge; sie werden auch verhältnismäßig stärker bewertet als Rückgänge. Das hat die empirische Forschung zweifelsfrei festgestellt.
    2. Bei häufig gekauften Gütern werden Preisveränderungen stärker registriert als bei selten gebrauchten Produkten - unabhängig von der Höhe des Preises.


    Wer sich jeden Tag Brötchen kauft, ärgert sich stark und nachhaltig über eine Preiserhöhung um 10 Cent. Aber wenn ein Computer 300 Euro weniger kostet als vor einem Jahr, dann wird das kaum wahrgenommen. Bei einem Computer verfolgen die meisten nicht jeden Tag die aktuelle Preisentwicklung, einen neuen kauft man sich ja auch nur alle paar Jahre.


    Langjährige empirische Forschung - unter anderem von einem Nobelpreisträger - hat ergeben, dass Konsumenten im Durchschnitt Verluste genau doppelt so hoch bewerten wie Gewinne. Das heißt: Eine Preissteigerung wird doppelt so stark wahrgenommen wie ein Preisrückgang in gleicher Höhe. Dieser Parameter fließt in unsere Berechnungen ein. Desweiteren gewichtet unser IWI entsprechend stark die am häufigsten gekauften Güter wie zum Beispiel Brötchen und Tageszeitungen.


    2005 lag die wahrgenommene Inflation durchschnittlich über 8 Prozent, im Dezember gar bei 9,6 Prozent - ein Vielfaches über dem offiziellen Verbraucherpreisindex.

    Die gleichen Probleme mit überbordenden Geldmengen, steigender Inflation, negativen Zinsen und Börsenblasen in China


    aus...http://www.piaohaoreport.sampa…rbs-on-bank-lending-w.htm


    ...CASS deputy dean Chen Jiagui said the economy was overheated, judging from the increase in fixed-assets investment and exports, substantial price rises in consumer products and soaring property and stock prices. "It's not easy to slow down because our economy has been in the fast lane. Soaring food prices are spreading to other sectors. The pressure of serious inflation is accumulating,"
    Mr Chen said. "Excessive liquidity and negative real interest rates have fuelled the swelling of asset prices. Macroeconomic controls will be more difficult next year."


    ...I am convinced that at the root of China’s problem is the growth in the nation’s money supply caused by the currency regime. If this monetary expansion is allowed to continue at its furious pace, capping loan growth seems too much like attacking the symptom rather than the source of the disease

    Hallo GoldHeinz,
    es ist genau das eingetreten, was wir insgeheim befürchtet haben. Nämlich das Sein und der Schein ausseinander klaffen. Und alle schriftlichen und vertraglichen Versicherungen bezüglich "verfassungsrechtliche Aufgabe der Geldwertstabilitätwahrung" bloße Lippenbekenntnisse sind, und nicht das Papier wert sind, auf dem sie stehen. Das Wort "Aufgabe" kann man natürlich auch anders deuten, die dann eher stimmt.
    Dabei haben die Franzosen und die Spanier noch gar nicht angefangen "richtig" Zeter und Mordio zu schreien, wegen Zinssenkung und Euro-Abwertung:-)
    Nächster Schritt wird wohl das Aufkaufen von Dollar auf dem Märkten sein, um "die Exportchancen zu wahren".
    Nur zu deinem vorhergehenden Optimismus, bezüglich der Erwartungen zur EZB-Politik ,kann ich mich nicht anschliessen.;-)

    aus...http://www.vontobel.com/de/hom…._detail_.t._4_.n._436_./


    06-12-07
    Deutsche Börse Commodities steigt in den Handel mit Rohstoffen ein

    Die Deutsche Börse AG und ihre Partner Bank Vontobel, Bankhaus Metzler, Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, DZ Bank AG und Umicore AG & Co. KG haben Ende November die Deutsche Börse Commodities GmbH als Gemeinschaftsunternehmen gegründet.
    Ziel des neuen Unternehmens ist es, innovative Verbriefungsformen für Rohstoffe anzubieten und im Verbund mit den Partnern einen kostengünstigen Handel zu gewährleisten.

    Als erstes Produkt emittiert Deutsche Börse Commodities "Xetra-Gold", eine physisch gedeckte Schuldverschreibung. Jeder Anteil verbrieft ein Gramm Feingold und kann ab dem 14. Dezember über die Handelsplattform Xetra ge- und verkauft werden. Damit investieren Anleger einfach, kostengünstig und transparent in Gold.

    Die Goldbestände werden durch Umicore AG & KG als Industriepartner geliefert und im Tresorraum des Zentralverwahrers Clearstream Banking Frankfurt AG - einer Tochter der Deutschen Börse - eingelagert. Die treuhänderische Verwahrung der Goldbestände bei Clearstream entspricht höchsten Sicherheitsstandards und erspart den Investoren die Kosten für Transport und Lagerung von physischem Gold. Die ausgegebenen Wertpapiere können laufend ohne Zeitverzögerung gehandelt und - falls gewünscht - über die Hausbank gegen physische Goldbestände getauscht werden.



    [B"]innovative Verbriefungsformen für Rohstoffe" [/B] - das hört sich doch jetzt wirklich sehr vertrauenserweckend an!
    Noch bevor sie auf dem Markt sind, haben sie`s bereits verbockt. Da nützt es auch nichts mehr, das Umicore mit von der Partie ist.


    Das Wort "transparent" war das Sahnehäubchen der Meldung:-)

    Ich denk es ist das Prinzip "Hoffnung" oder eher "Hoffnungslosigkeit", die zu diesem Schritt führt. Und man hofft auf das "kurze Gedächtnis" der Märkte und auf die erneute Gier, das mit der Zeit Gras über die Sache wachsen lässt. Und weil man nicht alle Folgen im Einzelnen voraus sehen kann, ist auch die Bewertung, ob das sinnvoll ist oder nicht, eher müßig.
    Sicher ist nur eins, wegen der Einfrierung der Zinsen, werden sich weder die Immobilienpreise erholen, noch werden die offenen Forderungen eingtrieben werden können. Ein finanzielles Desaster wird vorerst wohl verhindert werden können und der "Tag" wird erst mal hoffentlich gerettet werden, getreu der Devise "Kommt Zeit, kommt Rat"
    Und in diesen schwierigen Zeiten ist natürlich auch das schon ein Erfolgserlebnis.

    Hallo mesodor,
    bin nicht Fachmann genug, um deine Vorschläge zu kommentieren.
    Fakt ist nur, das Einfrieren ist ein Armutszeugnis und ein Offenbarungseid des Systems, der von ach so marktwirtschaftlichen Kräften wie Angebot und Nachfrage geregelt sein soll.


    Zweiter Fakt ist: Du bist der Erste, der, wie unortodox auch immer, wenigstens ein Lösungsvorschlag dazu gemacht hat. Das zeigt, das das Problem wirklich so diffizil und verflochten ist, das die Meisten (mich eingeschlossen) nicht mal ansatzweise in der Lage sind Lösungswege aufzuzeigen. Das auch seitens "Finanzexperten und Autoritäten" nichts kommt, zeigt deutlich auf, wie verfahren, die Kiste bereits ist.


    Wir werden die Folgen wohl noch bis 2010 zu spüren bekommen. Noch wurde ja, nur das zugegeben, was eigentlich offensichtlich ist und nicht mehr zu verbergen war.(dank der vierteljährlichen Lügenberichte, die sich Quartalsberichte nennen.) Der Hammer, kommt wohl März/April wenn die Jahresberichte vorgelegt werden.


    PS: Die Immowerte nur auf 30% des angesetzten Wertes zu setzen, ist wirklich brutal, abgesehen davon, das irgendwelche staatliche Autoritäten wieder regulativ irgendetwas festsetzen, und den Marktwirtschaft nach Gutdünken ausserkraftsetzen.:-)