Beiträge von Golden Earring

    aus...http://www.wirtschaftsblatt.at…erse/geld/274826/index.do
    Für den Geschäftsführer von Global Resources Invest, Uwe Bergold, erklärt sich der stark steigende Goldpreis vor allem aus der negativen Realverzinsung.
    Da infolge steigender Inflationsraten beispielsweise in den USA fast alle Anleiherenditen unter Null gerutscht sind, wächst auch die Nachfrage nach Gold als alternativer Investmentform, was wiederum die Preise steigen lässt.
    Zudem sieht er ein chronisches Angebotsdefizit bei Gold, das schon seit Jahren nur noch durch Ausleihungen der Zentralbanken gedeckt werden kann.

    Zitat

    Original von Goldkueken
    "Den nordrhein-westfälischen Sparkassenvorständen sei gestern in Arbeitssitzungen erklärt worden, dass die Bank außerbilanzielle Engagements in Höhe von circa 30 Milliarden Euro habe. ...



    Nur interessehalber! Weiss jemand Bescheid, wie eine Sparkasse ausserbilanzielle Engagements eingehen kann?


    Und 2. Frage: "Wer" erklärt dem Vorstand, der es normalerweise wissen müsste und auch zu verantworten hätte, es gäbe da ausserbilanzielle Engagements? Hää?


    Schwierigkeiten mit Nachvollziehen habe ich auch bei folgender Passage:
    Die Staatsanwaltschaft wirft Sengera vor, einen 1,35-Milliarden-Euro-Kredit an den britischen TV-Geräte-Verleiher Boxclever zu leichtfertig bewilligt zu haben.


    Wie? 1,35 Milliarden Euro Kredit an einen "Fernsehgeräte-Verleiher??? ?(Und dann auch noch mit dem Namen "Boxclever"? 8) Da hört sich ein Unternehmen mit dem Namen "Hau wech den Scheiss" doch richtig seriös an. :P :]
    Nein, ich denke, das Bescheissen und "Ausnehmen" befriedigt sie alleine nicht! Sie wollen auch zeigen, das man das so offensichtlich und mit "Vehemenz" machen kann, das am Ende trotzdem niemand das merken wird!
    Erinnert mich irgendwie an alte "MAD-Heft-Szenen" Ich hab das damals für skurrilen Humor gehalten. :D 1,35 Milliarden Euro einsacken und dabei mit ernster Miene auf das "ehrenhafte" Unternehmen "TV-Geräte-Verleiher - Boxclever" verweisen, ohne dabei eine Miene zu verziehen. Die Jungs haben Chuzpe! Das muss man Ihnen lassen. :D

    http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_272236


    18.01.2008 17:35
    Amerikaner bleiben in Shopping-Laune
    Die Hypothekenkreditkrise und die Warnungen vor einer Rezession haben die US-Verbraucher offenbar nicht verunsichert.
    Ihr Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes ist überraschend gestiegen.
    Neue Hoffnung für die US-Konjunktur: Der von der Universität Michigan gemessene Verbrauchervertrauens-Index machte im Januar einen Sprung nach oben auf 80,5 Punkte. Im Vormonat hatte er noch bei 75,5 Zählern gelegen.


    Konjunkturexperten rieben sich verwundert die Augen. Sie hatten nämlich mit einem Rückgang auf 74,5 Punkten gerechnet.

    Die Daten lassen darauf hoffen, dass die Verbraucher weiter in Kauflaune bleiben
    .
    Der private Konsum ist die wichtigste Konjunkturstütze der größten Volkswirtschaft der Welt. Er macht rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung aus.




    Einkaufen und privater Konsum machen 2/3 der Wirtschaftsleistung aus. Schöne Leistung! Wirklich schade, das die Erhöhung des Bruttosozialprodukts mit Einkaufen nur in den usa funktioniert. Woanders müssen die Leute immer dafür arbeiten oder mindestens in die Hände spucken. :D


    Merkwürdig auch, das etwas über "diese amerikanische Erfindung" nirgendwo in einer deutschen oder europäischen Zeitung steht oder in einem Artikel erwähnt wird!

    Ach so, der "gute dottore" wollte wohl als Prophet und Held in die Geschichte eingehen, wenn es so gekommen wäre, "mit seinem "Insiderwissen aus den erlauchten Kreisen"
    Ich sag nur: Der Guru und seine Lemminge!

    aus...http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3076945,00.html


    Bush will mit Steuersenkungen Rezession verhindern


    US-Präsident George W. Bush will mit massiven Steuernachlässen die aus dem Tritt geratene Konjunktur wieder ankurbeln und eine Rezession abwenden. Die Märkte zeigten sich enttäuscht von den Plänen.


    Mit massiven Steuererleichterungen will US-Präsident George W. Bush der Wirtschaft in den USA neue Impulse verleihen. Angesichts der Wirtschaftskrise solle der Staat auf Steuereinnahmen im Umfang von über 140 Milliarden Dollar (95,4 Milliarden Euro) verzichten, schlug Bush am Freitag (18.01.2008) in Washington vor. Dies entspricht etwa einem Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts der USA.


    Das Programm solle sowohl für Unternehmen Investitionsanreize bieten wie auch die Verbraucher zu Ausgaben stimulieren. "Ein neues Wachstumspaket zu schnüren, ist unsere dringendste wirtschaftliche Priorität", erklärte Bush. "Wenn Amerikaner mehr von ihrem Geld behalten, sollte das die Verbraucherausgaben erhöhen und unsere Wirtschaft zu einer Zeit ankurbeln, in der die Leute sonst weniger ausgeben würden."


    Geldgeschenke für die Konsumenten?


    Bush erneuerte zwar am Freitag seine Forderung, die Ende 2010 auslaufenden Steuersenkungen aus seiner ersten Amtszeit unbefristet zu verlängern.....



    Das Ganze artet langsam zu einem handfesten absurden und kafkaesken Groteske aus:
    Der amerikanische Staat ist völlig überschuldet, das Haushalt ist völlig desolat, das Leistungsbilanzdefizit der Regierung klettert Tag für Tag, Privatleute können Ihre Hypothekenzahlen nicht mehr zahlen, die bankrotten Banken können die Häuser niemandem verkaufen und es fehlt Ihnen an Eigenkapital, ausserdem sind die Privatleute mit Ihren Kreditkarten völlig am Limit und können 3-stellige Milliardenbeträge an dieselben, bereits überklammen Kreditkartenunternehmen und Finanzunternehmen nicht zürückzahlen.


    So, und was macht jetzt die amerikanische Regierung oder FED, oder welche Bande auch immer: Sie verzichten auf Steuereinnahmen und killen den Haushalt endgültig, verteilen quasi wieder Geld an die überschuldeten Haushalte und Verbraucher, damit diese wieder shoppen gehen können, um die Wirtschaft zu retten??? Welche Wirtschaft? Die Idioten kaufen doch wieder mit dem "Geldgeschenk" das chinesische Plunder, das sie bei den Wal-Marts habhaft werden können und Unterhaltungselektronik aus Japan und Korea, und erhöhen damit wiederum ihren Handelsbilanzdefizit!??


    Was ist das für eine perverse wirtschaftliche Logik: Je mehr ich mich verschulde, je mehr ich mit dem Geld, was mir nicht gehört, einkaufen gehe, und je mehr Leute da mitmachen, umso besser geht es Einem, um so höher ist das Bruttosozialprodukt, und um so höher das Wirtschaftswachstum?


    Gut, dank Dollar können Sie die ganze Welt betrügen. Sie drucken das Zeug schliesslich selber. Aber wieso machen das die Chinesen, Japaner und Europäer mit? Wieso wird in Deutschland die MwSt. erhöht, und damit die gerade einigermassen in Gang gekommene Konsumbereitschaft wieder gekillt, um die "Staatsverschuldung unter Kontrolle zu bringen"?
    Man hat allen Grund dazu paranoid zu werden und darunter Verschwörung, Komplott u.ä, zu wittern.


    Ach ja, wenn die Amis ein Quartal unter 2% "Wachstum" kommen, schreien sie Rezession!!! Wenn wir in Deutschland um die 2% Wachstum haben, "erfreuen" wir uns an unserem Aufschwung!

    Zitat

    Original von Wayne Schlegel


    Aber da soll sich jeder selbst seine Einschätzung bilden - aber bitte erst, nachdem man sich wirklich sachkundig gemacht hat.


    Kann mich der Aussage nur anschliessen! Wer das Denken seinem Guru überlässt, wird immer enttäuscht werden. Nicht das Nachlesen von Guru-Beiträgen führt zum Ziel, sondern die eigene Beschäftigung mit den Hintergründen der ganze Problematik

    So richtig aufmerksam auf das "faule Währungssystem" bin ich erst mit seinem Buch "das Silberkomplott" geworden. Den größten Teil meines Wissens über Währungen, Notenbanken und Kreditgeldschöpfung verdanke ich seinem Buch.


    Das Buch ist eine einzige Anklage gegen das Fiatsystem und sorgt in seiner sachlichen, dokumentarischen Art für ein natürlich wachsendes Interesse und Abscheu gegen das gegenwärtige Papiergeldsystem. Die Informationen über das Silber sind nur noch das Sahnehäubchen auf seinen Ausführungen.


    Eins seiner "Anklagen" aus dem Forum: Der Goldstandard kommt wahrscheinlich nicht mehr.


    "Heute kann eine Gruppe (Staat und Banken) Geld aus dem Nichts ohne Leistung erzeugen (fiat money). Diese Gruppe hat einen enormen und unfairen Vorteil gegenüber Allen, die nur gegen Leistung an Geld und damit Waren (Gegenleistung) kommen. Die Bank kann sich ein Haus kaufen, ohne jemals eine Gegenleistung erbringen zu müssen - das ist unfair."


    Gruß
    R.D.



    Sein letzter Beitrag im Forum: bezüglich der: "legalen Falschgelderzeugung".


    .....nur noch mal zu den Größenordnungen.


    Das gedruckte Falschgeld würden unsere Bänker als Peanuts bezeichnen. Die eigentliche Falschgelderzeugung findet im Bankenapparat statt. So erzeugen allein die USA etwa 700 Milliarden Falschgeld pro Jahr über das Haushaltsdefizit in Form von Anleihen, welche der Bankenapparat monetisiert.


    Dazu kommen nochmal etwa 800 Milliarden über das Außenhandelsdefizit, das vorwiegend von China, Japan etc. monetisiert wird. In diesem Fall erzeugt also China das Falschgeld, indem es diese Lieferantenkredite monetisiert.


    Weil alle darin nur Vorteile sehen, explodiert jetzt international die Geldmenge und es kommt zu dem bekannten monetären Fest der Hyperinflation. Die Wirtschaft brummt, alle fühlen sich reicher, bis schließlich alle Milliardäre sind.


    Gruß
    R.D.


    Leider hatte ich nicht das Glück ihn persönlich kennenzulernen.
    Aber sein Buch aufmerksam zu lesen, heisst, Herrn Deutsch intensiv kennen- und lieben zu lernen.


    Mein herzliches Beileid an die Angehörigen.

    Zitat

    Original von Delphin
    @GoldenEarring


    bin leider spät auf den Goldzug aufgestiegen, aber wohl nicht zu spät. Sind netto noch ein paar Mahlzeiten übrig im moment. Und für den Moment ists ja gar nicht gedacht.


    Hi Delphin,
    das mit dem "zu spät in Gold eingestiegen" ist Unsinn!
    Nie war es sinnvoller in Gold einzusteigen wie jetzt. Die absoluten Zahlen wo Gold notiert, sind irrelevant. Die Aussicht, das die negative Verzinsung anhält und durch die weiteren "geplanten, zwangsläufigen" Zinssenkungen sich weiter verschärfen wird, sind mehr als ausreichend , um die Anlegerwelt zu zwingen in Gold und Silber zu gehen. Wir haben die Spitze der Krisennachrichten nicht mal erreicht. Von der Einsicht, die Währung bzw. das Vertrauen in ihm, sprich den Dollar zu stärken, sind wir meilenweit entfernt. Im Endeffekt werden auch die restlichen Währungen wie Euro und Schweizer Franken an Vertrauen verlieren und mitleiden, da sie an USD gebunden sind. bzw. Dollar als Deckung haben. Das der Franken 100%ig durch Gold gedeckt ist, ist leider ein Märchen. Sie bestehen größtenteils aus USD und Euro!!!


    http://www.svp.ch/print.html?page_id=3305 vom 16.01.2008
    Die eigentlichen Währungsreserven der SNB erreichten Ende 2006 den Betrag von CHF 78,7 Mrd. Sie bestanden grösstenteils aus Gold und Forderungen aus Goldgeschäften (41%), aus Devisenanlagen (58%), Reservepositionen beim IWF und internationalen Zahlungsmitteln (1,1%). Relativ geringe Positionen an Wiederbeschaffungswerten von derivativer Finanzinstrumenten und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen (zusammen -0,1%) schmälerten die Währungsreserven.


    ...Per 1.1.2000 wurde diese Goldbindung jedoch durch ein neues BG aufgehoben und seit Mai 2000 werden die SNB-Goldbestände zu den täglichen Marktkursen bewertet.


    Im Zuge dieser Neubewertung schnellte der Bilanzwert des Goldbestandes von Ende 1999 bis Ende 2000 von CHF 10,5 Mrd. auf CHF 30,0 Mrd. hinauf. Der Anteil an den Währungsreserven stieg von 17% auf 49%. Bezogen auf den Notenumlauf von CHF 35,5 Mrd. per Ende 2000 erreichte die Golddeckung trotz Verkauf von 171 Tonnen Gold im Jahre 2000 wieder 85% (1999: 28%).
    Diese Goldverkäufe waren bereits Teil der seit 2000 insgesamt verkauften 1300 Tonnen Gold zur Ausschüttung von nicht mehr benötigten Währungsreserven. Daraus resultierte Erlös von CHF 20,3 Mrd. bzw. ein durchschnittlicher Verkaufspreis von CHF 15'604 pro Kilo. Aber selbst nach diesen Verkäufen stellte sich der Wert der Goldbestände der SNB per Ende 2006 immer noch auf CHF 29,1 Mrd., weil der Goldpreis seit Ende 2000 von CHF 14'245 pro Kilo auf CHF 24'884 (+75%) zulegte. Seit Ende 2006 ist der Goldpreis weiter angestiegen. Aufgrund der letztbekannten Zahlen für den Monat Juli 2007 errechnet sich aufgrund des Goldpreises von CHF 25'745 pro Kilo eine Golddeckung der Banknoten von 80%.


    D.h. durch Neubewertung der verminderten Goldbestände schafft man es, eine erhöhte Golddeckung vorzugaukeln. D.h. je wertloser die Papierwährung wird, umso höhere Golddeckung erhält man!?


    Nochmal ein Auszug aus dem neuen Bill Bonner...


    ... in der jeder wusste, dass die Vereinigten Staaten die dynamischste, profitabelste und sicherste Wirtschaft der Welt hatten ... in der die Immobilienpreise deutlich gestiegen sind... in der es definitiv einen Bullenmarkt am Aktienmarkt gab...


    ... kehrten ganz plötzlich die Fragezeichen zurück: ... was bedeutet Kreditknappheit...? ... bekämpft Ben Bernanke eine Inflation... oder bekämpft er eine Deflation...? ...steigen die Aktienpreise? Wie sieht es mit dem Dollar aus? Erreicht Gold einen neuen Gipfel? ...und was ist IRGENDETWAS wert... wenn alles auf einem schäumenden Meer der beweglichen Wechselkurse schwimmt?


    Entspannen Sie sich. Die meisten dieser Fragen lassen sich nicht beantworten... also machen Sie sich gar nicht erst die Mühe. Stattdessen wollen wir uns einige Dinge ansehen, die nicht schwimmen. Kehren wir zu den ewigen Wahrheiten zurück... zum Polarstern der Anleger.


    Es gibt einige Dinge, auf die man sich verlassen kann. Die Aktien fallen immer. Papiergeld verliert immer an Wert. Regierungen lügen immer.


    Zuerst wollen wir noch einmal den Dollar betrachten. Vor zwei Jahren wagte ich zu erraten, dass der Dollar im Vergleich zum Euro irgendwann die 1,50 Dollar erreichen würde. Damals dachte jeder, dass der Dollar fallen würde. Selbst Warren Buffett, der Spekulationen jeder Art ablehnt, hat gegen den Dollar gewettet. Es schien so einfach. So offensichtlich. Die Märkte funktionieren normalerweise nicht so.



    Nochmal, wer 3% Preisrückgang, der als eine technische Reaktion angesehen werden muss, da das Zeug überkauft ist, als "Absturz" bezeichnet, sollte sein Papiergeld aufs Sparbuch legen. Diskussionswürdig ist solch eine Aussage wirklich nicht.

    ...Psychologie sollte jetzt erst recht für Ihre Geldanlagen zu einem dominierenden Faktor werden.
    Ich meine damit Folgendes: Wenn Sie, wie hier immer wieder empfohlen, primär auf Gold gesetzt haben, könnten Sie der Versuchung erliegen, Ihre beachtlichen Gewinne mitzunehmen.
    Aber das dürfte sich im Großen und Ganzen als verfrüht erweisen
    . Warum?


    1. Verfolgen Sie beispielsweise die sog. technischen Reaktionen des Goldpreises. Sie werden immer wieder von neuen Höchstständen überboten. Ich finde diese Reaktionen prima, deuten sie doch darauf hin, dass es heute offenbar noch genug Pessimisten gibt - die Optimisten von morgen und übermorgen.


    2. Ich lese und höre immer wieder in Kommentaren, der Goldpreis habe wegen des fallenden Dollarkurses oder wegen des steigenden Ölpreises zugelegt. Gewiss, beide Entwicklungen wirken sich auch auf den Goldpreis aus. Gehen wir indes einige Wochen zurück, als für den Euro schon einmal mehr als 1,48 Dollar gezahlt wurden und der Goldpreis erheblich niedriger stand als heute, stellen wir fest: Es muss wohl starke Kräfte außerhalb von Dollar und Öl geben, also Käufer, die Gold im Verhältnis zu allen Währungen einfach für unterbewertet halten. Grund: Die Inflation und erst recht die Inflationserwartungen lassen die Realzinsen (Nominalzinsen abzüglich Inflationsraten) für immer mehr Währungen ins Minus rutschen.


    3. Wegen dieses Ausschlag gebenden Antriebsfaktors befinden wir uns also längst noch nicht auf dem Goldpreisgipfel.
    Außerdem gibt es genug Parallelen aus anderen Bereichen und vergangenen Trends, die belegen, dass Kurse bzw. Preise meistens erst nach mehrfachem Gipfelsturm den Abwärtstrend einschlagen. So verhielt es sich etwa mit der deutschen und der US-Börse in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts, mit den Edelmetallen ein Jahrzehnt später, ja sogar mit deutschen Wohnimmobilien bis zum Beginn der 90er Jahre. Die von Technologieaktien angeführte Hausse in der zweiten Hälfte der 90er Jahre zeigte dann besonders markant, wie sich ein von zwischenzeitlichen Rückschlägen unterbrochener Aufwärtstrend entwickeln kann, wenn die Notenbanken nach den Rückschlägen genug Liquidität zur Verfügung stellen: Dem ersten Kurseinbruch 1997 (Asienkrise) folgte schon ein Jahr darauf der zweite (Russland-LTCM-Krise), aber erst im März 2000 brachen die Kurse der bis dahin favorisierten Technologieaktien endgültig ein.


    Nun bezweifelt wohl kaum noch jemand, dass insbesondere die Fed genug Liquidität zur Verfügung stellen wird, wenn es darauf ankommt; und die EZB wird - bei allen Inflationswarnungen von Trichet & Co. - nicht gerade das Gegenteil tun.
    Damit gewinnt das Argument an Bedeutung, dass Anleger weltweit auf Gold setzen, weil sie dadurch den negativen Realzinsen entgehen und so ihre Kaufkraft erhalten.


    "Besiege die Inflation" , dieser Rat hat also oberste Priorität.


    Verfasst von Manfred Gburek am 13.01.2008 um 8:09 Uhr