Es gibt eben Händler die wollen erst gar keine speziellen Ankäufe.
Das gegenüber den Kunden angeben wollen sie jedoch auch nicht. Daher sind unattraktive Ankaufspreise nicht immer eine Frechheit, sondern reine Kalkulation.
Denn ein Händler bindet sehr viel Kapital bei Münzen mit Aufpreisen (=Sammlerware), was diesem dann für den Ankauf von Bullionware fehlt.
Wenn ein eher für Bullionware bekannter Händler zuviel Sammlerware ankauft, dann braucht dieser wesentlich länger diese wieder zu veräußern. Das kapital bleibt währenddessen gebunden, da der Ankauf sofort ausbezahlt wurde.
Aber informierte Sammler/Anleger/Kunden werden sich sicherlich jeweils zum "Zeitpunkt X" die beste Option auswählen. Und nicht jeder Händler kann immer der beste im Ankauf sein, alles vorrätig von den alten Römern über die Taler bis zum 2021 Eagle und natürlich die geringste Marke mit keiner Lieferzeit, da alles bereits vorhanden, anbieten.
Für den Bullionkurs ähnlich zu betrachten: Warum sollte er unkalkulierbares Risiko eingehen bei Privatkäufen?
Das würde nur funktionieren, wenn vorab bekannt wäre wieviel er genau aus dem jetzt ins Geschäft (oder online-Formular) eingehenden Ankauf gleich veräußert werden könnte. Ansonsten wird das Risiko mit steigenden Ankaufszahlen immer größer.
P.S:
Aschhoff wird auch nicht 192,-€ für 20 Stück der Mäuse III bezahlen, sondern kauft eben max. 1-2 Stücke an ODER kauft sogar nur von seinen eigenen Kunden an.