Hi goldnüsli, sorry kann's mir nicht verkneifen 
An Silberschwemme kann da kein Gedanke sein. Die Forwadkurfen sagen lediglich die Quoten der Wetteilnermer voraus. Eine Wette auf den Preis in der Zukunft. M.E. kein (bisher) wichtiger Indikator da alles glatt lief. Aktuell interpretiere ich hier kurze Laufzeiten sind teuer, spätere werden wieder billiger, noch später geht das in geordnete Bahnen. 
Fachleute beschreiben das als Bachwardation. Interpretationen dafür sagen, aktuell liegt sehr hohe Nachfrage nach Auslieferung an Papierwetten vor. Man muss sich eindecken um liefern zu können. Ergo winzige kurzfristige Anspannungen an den EM Märkten. Ich beobachte schon länger und gehe davona aus, dass nach den letzten Tagen erheblicheren Verzerrungen auch aus den Futursmärkten Druck aufkommen kann.
Aktuell sehe ich (erstmal) nur eine Anpassung an den Dollarverfall. Den Dollar hatten wir schon mal da, aber da war der EM Preis besser.
Egal, eine Unze ist eine Unze und wird nicht weniger. Im Moment ist die beste Anlage EM!
besser erklären kann das Freund Butler:
Zitat und Quelle http://www.goldseiten.de/conte…artikel.php?storyid=10053
Jetzt, nachdem ich diese Einschränkung gemacht habe, möchte ich Ihnen sagen, dass ich Anzeichen darauf sehe, dass dem Silbergroßhandel eine Knappheit droht. Einige dieser Anzeichen sind mikro - das heißt sie sind sehr spezifisch und detailliert. Andere sind makro und viel weiter gefasst. Das wichtigste Anzeichen im Mikrobereich auf das Eintreten einer Silberknappheit im Großhandel, ist das Auftauchen einer Inversion oder Backwardation an der COMEX. In der letzten Woche schloss der Kontrakt für den Liefermonat März mit einem Aufschlag gegenüber dem nächsten wichtigen Liefermonat Mai. Das bedeutet, die Käufer sind bereit, mehr zu zahlen, um sofortige Silberlieferungen in Großhandelsmengen zu bekommen. Das bedeutet, der Großhandelsmarkt für Silber ist "angespannt".
Zwar gibt es schon Beispiele für eine solche Entwicklung, doch die Inversion im Märzkontrakt ist an sich selten und verdient unbedingt Aufmerksamkeit. Nicht nur die Aufschläge für den Märzkontrakt bis zum Maikontrakt sind ungewöhnlich, auch das Muster der Lieferungen deutet auf richtige Knappheit hin. Die Käufer müssen länger auf ihre Lieferungen warten, als es in der Vergangenheit der Fall gewesen ist. Umgekehrt scheinen die Verkäufer zögerlich oder nicht in der Lage, physische Lieferungen mit derselben Leichtigkeit, die sie in der Vergangenheit an den Tag legten, machen zu können.
Es ist schon etwas ironisch, dass es in den letzten Monaten extrem viele Diskussionen über Backwardation und potentielle Lieferschwierigkeiten hinsichtlich des vergangenen Dezemberkontrakts gegeben hatte. Keine dieser Bedrohungen bewahrheitete sich. Jetzt scheinen Lieferengpässe und Backwardation da zu sein, ohne dass es zuvor große öffentliche Diskussionen und Warnhinweise gab.