Beiträge von cyberworky

    Münzpuzzle Brasilien Prinzregent Joannes


    Geschichtliches:


    " Nach der endgültigen Niederlage Napoleons wurde per Gesetz vom Prinzregenten Peter am 16. Dezember 1815 die Kolonie Brasilien in den Rang eines Königreiches erhoben und die Königreiche Portugal, Brasilien und Algarve zu einem gemeinsamen Staat zusammengefasst, dem Vereinigten Königreich von Portugal, Brasilien und den Algarven."


    "Am 20. März 1816 starb Maria I. in Rio de Janeiro und Kronprinz sowie Prinzregent Johann wurde unter Beibehaltung der portugiesischen Nummernfolge als Johann VI. zum zweiten Monarchen des Vereinigten Königreiches gekrönt."


    Quelle: wikipedia


    Vorliegend eine Kupfermünze 40 Reis aus dem Jahre 1816 mit bekrönter Wertangabe XL


    die Umschrift lautet: Joannes D G Port. ET Bras P Regens


    Laut Weltmünzkatalog gibt es 3 Varianten des Jahrgangs 1816:


    1. Umschrift: Joannes D G P ET Brasilae - KM # 234.2 Münzzeichen B
    2. Umschrift: Joannes D G P ET Brasilae - KM # 234.3 Münzzeichen R
    3. Umschrift: Joannes D G Port Bras et Alg P Regens - KM # 311 Münzeichen R


    Soweit wäre die vorliegende Münze eine 4. Variante?
    Die Umschrift entspräche der 80 Reis Münze von 1810 - 1816. Die vorherigen Münzen haben alle noch die römische Wertangabe.


    Die Rückseite ist nicht erkennbar da die Münze in ein Silberblech gefasst und gehenkelt wurde. Zudem sind 3 Brillianten und 2 Rubine in Form eines Kreuzes eingearbeitet (Steine sind auf Echtheit geprüft).


    Die Kreuzform könnte als portugiesisches Wappen oder aber auch als ein spiegelverkehrtes Kreuz des Südens gedeutet werden.


    Durch die Rückseite geschaut könnte es sich somit auch um ein einfaches Navigationsgerät handeln. Da wo das Sternbild am Himmel steht welches auf der Münze abgebildet ist, ist Süden.


    Was gibt es hinter dieser "Münze" für eine Geschichte? Ist jemanden so etwas mal begegnet?

    Zitat:


    " Rettung in der Not JP Morgan übernimmt Bear Stearns zum Spottpreis


    Die Kreditkrise fordert in Amerika ihr erstes prominentes Opfer. Die Investmentbank Bear Stearns gibt auf. JP Morgan kauft ihre gebeutelte Konkurrentin für rund 240 Millionen Dollar und sichert sich außerdem noch über die amerikanische Notenbank gegen weitere Risiken ab.
    17.03.2008" Quelle: http://www.faz.net/aktuell/fin…m-spottpreis-1305220.html


    Wie wir wissen waren damals auch ein großer Batzen Silber short Kontrakte dabei.


    Heute sieht es so aus als ob JPM Schxxxx in Silber verwandelt hat. Respekt! In 8 Jahren einen Berg Papier in physisches Material zu verwandeln ist schon eine Leistung.

    Mache ich mal den Gleichstellungsbeauftragten. 8)


    Die Silberproduktion hängt im hohen Maß an der Nickelproduktion. Silber folgt oft dem Nickelpreis.


    Wef sagt die Konstellation der COT Struktur ähnelt der der von Nickel. Sollte das Bild passen und die Geschichte sich wiederholen, könnte es beim Silber auch so kommen.


    Für mich unterscheiden sich die COT Daten im wesentlichen durch das Verhältniss von Angebot und Nachfrage. Bei Nickel gibt es einen tatsächlich hohen physischen Verbrauch. Bei Silber wird der uns durch die Banken im wesentlichen vorgespielt. Der uns bekannte Ringtausch an der comex dokumentiert dies.


    Muster im COT für alles ausser Edelmetalle sind schon brauchbar.


    Nachtrag:


    Wef war schneller mit seiner Antwort.


    Allerdings ist JPM nicht mehr allein der Drücker. Die haben ihre shorts schon vor zwei drei Jahren abgebaut. Derzeit füllen die sich das Lager nicht nur an der comex sondern auch in etf etc. Dennoch sind die mit daran beteiligt den Chart der Metalle zu malen.

    Bei den Auslieferungen an der Comex hat sich ein bisschen was getan. Die Grossbanken scheinen aber Ringelreihen zu spielen. Das, was JPM im DEZ geliefert bekommen hat wird jetzt an HSBC weitergegeben ...usw..
    Wenn will man damit verarschen?
    Es ist aber aktuell keine Backwardation erkennbar. Und auch keine Lieferprobleme. Wenn man sich gegenseitig beliefert, kann das ja kaum zu Problemen führen?
    Der Artikel von Steve St. Angelo ist mal wieder typisches haltloses Geschwätz.


    Moin Wef,


    dies ist die beste Aussage die ich seit langen zum Thema gelesen habe.


    Aber stell doch mal die entscheidenden Fragen.


    Was machen die da an der Comex?


    Die Banken handeln und beim handeln wird ein Preis gebildet. Die malen einen Chart.


    Mit was handeln die an der Comex?


    Papier.


    Was liefern die sich gegenseitig?


    Papier - Lieferscheine


    Muss überhaupt einer liefern?


    Nö keine Unze. Alles kann auch in Fiat abgewickelt werden.

    Das Handelsblatt topt alle:


    http://www.handelsblatt.com/fi…oodbye-gold/12101944.html


    Zitat:


    "Binnen 60 Sekunden hatten Investoren im frühen asiatischen Handel Goldkontrakte mit einem Wert Preis von mehr als 500 Millionen Dollar veräußert. Der Preis für den glänzenden Rohstoff fiel dramatisch um 20 Dollar auf 1.100 Dollar pro Unze. Selbst erfahrene Analysten hatten sich erstaunt über den schnellen Fall gezeigt."


    weiter auf Seite 2


    "Am Montag hatte ein rasanter Kursverfall beim Gold die Börsen aufgeschreckt. Binnen weniger Sekunden wurden etwa 13 Millionen Tonnen Gold verkauft. Die Anleger in Shanghai reagierten darauf.


    Eine Analyse der Nachrichtenagentur Reuters legt allerdings nahe, dass es nicht die chinesischen Aktionäre waren, die den Goldpreis so tief sinken ließen, sondern die US-amerikanischen. Sie hätten weitaus höhere Volumina an Gold verkauft und einen „größeren Fallwind der Preise“ verursacht."


    Nach meiner Ansicht, nicht nur die Tatsachen verdreht sondern auch Probleme mit den Dimensionen.
    Da haben also 13 Millionen Tonnen Gold einen Preis von 500 Millionen Dollar gehabt. Was kostet doch gleich die Unze?

    auch lustig: http://www.goldseiten.de/artik…privater-Hand-kaufen.html


    Zitat:


    "Dazu zählt nicht zuletzt auch die Europäische Zentralbank aufgrund der jüngsten Aussagen von Yves Mersch. In einer Rede auf der Euro Finance Week hatte dieser kürzlich erklärt, die EZB könnte im Kampf gegen die Inflation als Teil eines Kaufprogramms von Vermögenswerten neben Staatsanleihen, Aktien und ETFs auch auf Gold zurückgreifen.


    Offen blieb bislang jedoch, woher dieses Gold im Fall der Fälle stammen soll. Die Deutsche Bank hat für dieses Problem nun eine "ganz einfache" Lösung anzubieten:


    In einem neuen Bericht - Auszüge finden sich bei Zero Hedge - schreibt das Finanzinstitut, dass die Idee, Gold zu erwerben, durchaus etwas für sich habe aufgrund der möglichen Verkäufer. Viel Gold, so die Erklärung, befinde sich in privater Hand, insbesondere in Ländern wie Deutschland. In einigen Fällen handle es sich hierbei um die ungewollten Überreste krisengetriebener Investments von vor fünf Jahren. Ein Programm, das diese Bestände ins Visier nimmt, könnte nach Ansicht der Deutschen Bank ungenutzte Liquidität freisetzen, die zum Teil wiederum in den Konsum münden würde.

    Sollten sich die Zentralbanken tatsächlich zu diesem Schritt durchringen, so blieben laut Zero Hedge am Ende zweierlei Möglichkeiten mit womöglich katastrophalen Folgen: Entweder es gelingt den Zentralbanken, Gold unattraktiv genug erscheinen zu lassen, damit Privatanleger es bereitwillig günstig verkaufen, oder aber man greift zu härteren Mitteln à la Goldverbot."


    Anmerkung:


    1. Derzeit kämpft die EZB für einen Inflation und nicht dagegen. Die DeBa ziehlt auf Ankurbelung des Konsums.


    2 . Ich sehe noch einen Möglichkeit! Sie setzen den Unzenpreis auf 10.000 oder 20.000 EURO. Damit kommt das Geld unters Volk und nicht in die Banken. Die gewünschte Inflation könnte kommen. Allerdings glaube ich nicht, dass es genug Gold unter den Leuten gibt um diesen Effekt zu ermöglichen. Keine dieser Möglichkeiten ändert aber etwas daran warum man in diesem System an Gold festhalten sollte.

    http://www.goldreporter.de/jp-…minmarktdaten/gold/44062/


    Zitat:
    "JPMS hat laut CFTC-Erklärung im Rahmen der Meldung von Handelsaktivitäten und Futures-Positionen wiederholt fehlerhafte Informationen an die Aufsichtsbehörde übermittelt. Das Finanzunternehmen sei zuvor bereits mehrfach aufgefordert worden, die Reporting-Mängel zu beseitigen. “Die Berichte von JPM im Rahmen des “Large Trader”-Reportings enthielten weiterhin Hunderte von Fehlern im Zeitraum von 1. Februar 2013 bis Februar 2014″, heißt es."