Beiträge von cyberworky

    Bei den Auslieferungen an der Comex hat sich ein bisschen was getan. Die Grossbanken scheinen aber Ringelreihen zu spielen. Das, was JPM im DEZ geliefert bekommen hat wird jetzt an HSBC weitergegeben ...usw..
    Wenn will man damit verarschen?
    Es ist aber aktuell keine Backwardation erkennbar. Und auch keine Lieferprobleme. Wenn man sich gegenseitig beliefert, kann das ja kaum zu Problemen führen?
    Der Artikel von Steve St. Angelo ist mal wieder typisches haltloses Geschwätz.


    Moin Wef,


    dies ist die beste Aussage die ich seit langen zum Thema gelesen habe.


    Aber stell doch mal die entscheidenden Fragen.


    Was machen die da an der Comex?


    Die Banken handeln und beim handeln wird ein Preis gebildet. Die malen einen Chart.


    Mit was handeln die an der Comex?


    Papier.


    Was liefern die sich gegenseitig?


    Papier - Lieferscheine


    Muss überhaupt einer liefern?


    Nö keine Unze. Alles kann auch in Fiat abgewickelt werden.

    Das Handelsblatt topt alle:


    http://www.handelsblatt.com/fi…oodbye-gold/12101944.html


    Zitat:


    "Binnen 60 Sekunden hatten Investoren im frühen asiatischen Handel Goldkontrakte mit einem Wert Preis von mehr als 500 Millionen Dollar veräußert. Der Preis für den glänzenden Rohstoff fiel dramatisch um 20 Dollar auf 1.100 Dollar pro Unze. Selbst erfahrene Analysten hatten sich erstaunt über den schnellen Fall gezeigt."


    weiter auf Seite 2


    "Am Montag hatte ein rasanter Kursverfall beim Gold die Börsen aufgeschreckt. Binnen weniger Sekunden wurden etwa 13 Millionen Tonnen Gold verkauft. Die Anleger in Shanghai reagierten darauf.


    Eine Analyse der Nachrichtenagentur Reuters legt allerdings nahe, dass es nicht die chinesischen Aktionäre waren, die den Goldpreis so tief sinken ließen, sondern die US-amerikanischen. Sie hätten weitaus höhere Volumina an Gold verkauft und einen „größeren Fallwind der Preise“ verursacht."


    Nach meiner Ansicht, nicht nur die Tatsachen verdreht sondern auch Probleme mit den Dimensionen.
    Da haben also 13 Millionen Tonnen Gold einen Preis von 500 Millionen Dollar gehabt. Was kostet doch gleich die Unze?

    auch lustig: http://www.goldseiten.de/artik…privater-Hand-kaufen.html


    Zitat:


    "Dazu zählt nicht zuletzt auch die Europäische Zentralbank aufgrund der jüngsten Aussagen von Yves Mersch. In einer Rede auf der Euro Finance Week hatte dieser kürzlich erklärt, die EZB könnte im Kampf gegen die Inflation als Teil eines Kaufprogramms von Vermögenswerten neben Staatsanleihen, Aktien und ETFs auch auf Gold zurückgreifen.


    Offen blieb bislang jedoch, woher dieses Gold im Fall der Fälle stammen soll. Die Deutsche Bank hat für dieses Problem nun eine "ganz einfache" Lösung anzubieten:


    In einem neuen Bericht - Auszüge finden sich bei Zero Hedge - schreibt das Finanzinstitut, dass die Idee, Gold zu erwerben, durchaus etwas für sich habe aufgrund der möglichen Verkäufer. Viel Gold, so die Erklärung, befinde sich in privater Hand, insbesondere in Ländern wie Deutschland. In einigen Fällen handle es sich hierbei um die ungewollten Überreste krisengetriebener Investments von vor fünf Jahren. Ein Programm, das diese Bestände ins Visier nimmt, könnte nach Ansicht der Deutschen Bank ungenutzte Liquidität freisetzen, die zum Teil wiederum in den Konsum münden würde.

    Sollten sich die Zentralbanken tatsächlich zu diesem Schritt durchringen, so blieben laut Zero Hedge am Ende zweierlei Möglichkeiten mit womöglich katastrophalen Folgen: Entweder es gelingt den Zentralbanken, Gold unattraktiv genug erscheinen zu lassen, damit Privatanleger es bereitwillig günstig verkaufen, oder aber man greift zu härteren Mitteln à la Goldverbot."


    Anmerkung:


    1. Derzeit kämpft die EZB für einen Inflation und nicht dagegen. Die DeBa ziehlt auf Ankurbelung des Konsums.


    2 . Ich sehe noch einen Möglichkeit! Sie setzen den Unzenpreis auf 10.000 oder 20.000 EURO. Damit kommt das Geld unters Volk und nicht in die Banken. Die gewünschte Inflation könnte kommen. Allerdings glaube ich nicht, dass es genug Gold unter den Leuten gibt um diesen Effekt zu ermöglichen. Keine dieser Möglichkeiten ändert aber etwas daran warum man in diesem System an Gold festhalten sollte.

    http://www.goldreporter.de/jp-…minmarktdaten/gold/44062/


    Zitat:
    "JPMS hat laut CFTC-Erklärung im Rahmen der Meldung von Handelsaktivitäten und Futures-Positionen wiederholt fehlerhafte Informationen an die Aufsichtsbehörde übermittelt. Das Finanzunternehmen sei zuvor bereits mehrfach aufgefordert worden, die Reporting-Mängel zu beseitigen. “Die Berichte von JPM im Rahmen des “Large Trader”-Reportings enthielten weiterhin Hunderte von Fehlern im Zeitraum von 1. Februar 2013 bis Februar 2014″, heißt es."

    Danke keepitshort, diesem Gedanken hänge ich auch eher an:


    "Alisdair Macleod wrote a must-read article describing this factor and how it could unfold. It should be read by everyone who cares about the safety of their wealth: Unwinding Unallocated Gold Accounts."


    Die Zeit schreitet voran, es wird von Tag zu Tag wichtiger das Metall in den eigenen Händen zu halten.


    Ich habe viel Hochachtung für Herrn Butler*, aber diesmal liegt er m.E. völlig daneben. Es ist nicht die Manipulation die die swap daeler in dei shorts treibt. Es sind die dahinter liegenden Umverteilungen der Spieler die am Ende auf der richtigen Seite stehen.


    *deutsche Übersetzung des aktuellen Artikels sollte hoffentlich in den nächsten Tagen auf Goldseiten auftauchen

    Die COT Daten sind doch immer wieder spannend. Nüchtern betrachtet deuten die Daten der letzten vier Wochen auf einen Trendwechsel bei den kommerziellen Händlern hin. Diese sind wie von wef schon beschrieben laut alt hergebrachter Deutung zu den COT ein negatives Signal für weiter steigende Kurse.


    Die kommerziellen Händler sind in der Summe wieder verstärkt netto short. Die müssen es ja wissen, die Jungs die den Markt machen?


    Wer steckt hinter den kommerziellen Händlern?


    Produzenten:


    Wo man davon ausgehen kann, dass diese eher netto short sind da sie ihre Produktion im voraus zu einem für sie auskömmlichen Preis verkaufen.


    Swap Dealer:


    Sind in der Regel Banken oder deren Tochtergesellschaften welche platt gesprochen im Kundenauftrag Positionen eingehen. Den Kundenhandel findet man entsprechend auch in den Lieferlisten wieder.


    Managed Money:


    Auch hier wieder platt gesprochen Banken die auf eigene Rechnung mit fremden Geld arbeiten.


    Beim näheren hinschauen fällt auf, dass der Strukturwandel der letzten vier Wochen vor allem auf die verstärkte Erhöhung der short Position der Swap Dealer zurück fällt. Da diese nun im Kundenauftrag arbeiten sehe ich diese Erhöhung der shorts eher positiv. Da es jemanden geben muss der sich verstärkt vor steigenden Kursen schützen möchte.


    Wenn jetzt nicht auch bei der Zuordnung gemauschelt wird sollten die Swap Dealer nur Zwischenhändler sein die einem hohem Kaufinteresse beistehen.


    Zu woernies Beitrag von David Morgen:


    Was Herr Morgen nicht berücksichtigt ist das JPM seine short Positionen im wesentlichen abgearbeitet hat. JPM ist jetzt bereits eine bedeutendere Bank im physischen Comex Lager geworden. Bei den letzten Lieferungen wurde immer wieder gesehen wie JPM auf der Käuferseite zu finden war. Aber auch hier muss man Kundenkonto und Eigenhandel auseinander halten.


    Auch nicht plausibel halte ich die Aussage das der OTC Markt zur Beeinflussung der Kurse genutzt wird. Beim Goldmarkt spielt in geringem Umfang sicher auch OTC eine Rolle. Der Silbermarkt ist m.E. zu klein dafür. Im OTC Handel ist es m.E. eher möglich das höhere Preise als uns vorgegaukelt vereinbart werden.


    Mal abgesehen vom Fixing findet die Preisfindung der Edelmetalle ausschließlich im liquiden Futurshandel statt. Es gibt keine andere Börse die zur Preisfindung herangezogen werden kann.


    Das der Futurshandel dann auch noch zum Management der Kurse genutzt wird ist mittlerweile Verschwörungspraxis. Auch im Aktienhandel sind Auffälligkeiten vorhanden.


    Zustimmung von mir bekommt Herr Morgen in der Aussage, dass die Deutung der COT Daten für die Edelmetalle früher nach alt hergebrachten Regeln zutreffender waren. Früher gab es auch keine Computer die in Bruchteilen einer Sekunde elektronischen Handel führten.
    Früher musste der Halter eines short Kontraktes tatsächlich liefern. Heute bekommt der Käufer nur noch eine elektronische Verrechnungseinheit.


    Nicht alles was im Netz zu finden ist, ist auch richtig.


    Allen einen goldigen .... und lasst euch nicht vera.......


    :thumbup:

    http://www.cmegroup.com/tradin…cedure-silver-futures.pdf


    Wer spielt hier mit wem? JPM war es diesmal nicht. Wie wef schon erwähnte waren es die Swap Dealers, die eher kurzfristig aufgestellt sind. Das Managed Money hielt dagegen und hat mächtig Risiko abgebaut. Ja und dann ist ja auch der Juni zu ende gegangen.


    Wer die Lagerscheine verteilt siehe hier:


    http://www.cmegroup.com/delive…sIssuesAndStopsReport.pdf


    Schauen wir mal:


    http://www.goldreporter.de/nae…rprogrammiert/gold/43257/