Beiträge von Delphin

    von Ziemer: ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Das Problem mit diesen Durchschnittswerten ist, dass der USD bis 1971 durch den Goldstandard quasi "werthaltig" war und mit dem heutigen nicht zu vergleichen ist.

    von Mir: --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Für Langfristcharts ist dieser Punkt unbedingt zu berücksichtigen. Zumindest als Definition. Keiner weiss wie die Wertentwicklung des Dollars ohne dieses Stürzkorsett ausgesehen hätte. Vermutlich wäre es 10 Jahre früher bergab gegangen mit der Werthaltigkeit des Dollars.


    Und wenn man sich die Entwicklung des Dax in den letzten 10 Jahren ansieht und davon ausgeht, dass der Geldwert (des €) sich in dieser Zeit fast halbiert hat - dann ist die Performance des Dax eben unterirdisch. Man zahlt quasi noch 25 % Kapitalertragssteuer auf einen real bereits gefallenen Dax ( LUPO).

    Das Argument (Niedrige Zinsen --> Hoher Goldpreis) mag zwar richtig sein, aber niemand drückt die Zinsen um den Goldpreis zu erhöhen. Niedrige Zinsen erhöhen die Liquidität und ein Nebeneffekt einer höheren Liquidität mag ein ein steigender Goldpreis sein. Aber was, wenn die Kontrollfreaks der Notenbanken das nicht wollen? Wollen Notenbänker einen stark steigenden Goldpreis? - Sicher nicht.


    Also hält sie nichts und niemand davon ab, zweistufig vorzugehen.
    1. Niedriges Zinsniveau, damit sie die Verzinsung Ihrer Staats-Anleihen niedrig halten können. (Und die bestehende Rezession etwas geschwächt wird (USA)).
    2. Einen kleinen Teil der neuen Liquidität kann nun aber dafür genutzt werden den Goldpreis zu drücken, indem man das Angebot an Papiergold erweitert. Noch dazu gehebelt.
    Warum sollten die Notenbanken also nicht zweistufig vorgehen?


    Paul Volcker hat dieses Vorgehen - zumindest indirekt - schon vor Jahrzehnten angedeutet. Er sagte, damals als Vorsitzender der FED und kurz nach der Gold-Bubble 1980 in einem Interview: "Man habe dem Goldpreis zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt". Ein Fehler den die Notenbanken seitdem vermieden haben.


    Ich denke, der Goldpreis steigt nicht wegen der Interventionen der Notenbanken, sondern trotz deren Interventionen. Das mag sich eines Tages wieder ändern, z.B. wenn westliche und Östliche Notenbanken wieder an einem Strang ziehen sollten. Bis dahin werden sie eine Steigerung im Rahmen der letzten Jahre wohl zulassen müssen. Ich rechne auch weiterhin jährlich mit 10-20%.

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    Delphin,


    Du hast genau den richtigen Punkt angesprochen. Es geht um grosse Mengen, laut Jim Willie. Was mir aber nicht einleuchtet, wenn ich eine Tonne für 1400 EUR pro Unze(=1900 USD) kaufen will, wieso beginne ich nicht damit 10kg bei Proaurum für 1300 EUR zu kaufen? Bei Westgold und zig anderen Händlern gäbe es auch noch viele Kilos für wenig Geld!


    Bei Sprott und seinen angeblichen Versuchen Silber in grossen Mengen zu kaufen, hatten/haben wir ja das selbe Phänomen. In kleinen Mengen gibt es keine Lieferengpässe, in grossen (angeblich) schon! Das erscheint mir hirnrissig! Wenn ich eine grosse Menge haben will, kann ich immer mit einer kleinen Menge anfangen. Umgekehrt wäre schwierig!

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    Ich denke ähnlich wie Liberdad. Wenn Du wirklich große Mengen kaufen willst (1 Tonne war von mir weit zu gering geschätzt) dann wird der Goldhändler um die Ecke - auch wenn er P.A. heisst, nicht helfen können. Dann muss Du wahrscheinlich zu Heraeus, Umicore, Grossbanken oder direkt an die Minen gehen. Und sollte das Gold dort knapp (s.u.) sein, wirst Du eben draufzahlen müssen.


    Wenn Du 10 Tonnnen binnen eines Monats brauchst (warum auch immer) dann nutzen Dir 100 Kilo von PA eben wirklich nichts. Ich denke das Problem ist nicht mal die Menge, sondern eben die Kombination Menge/Zeitpunkt. Mit einem Grosseinkauf machst Du den Markt eng. Egal ob er vorher schon eng war, oder eben nicht. Und Du dringst ja nicht in einen Markt ein, auf dem es keine Vertragsbindungen gäbe, will sagen wenn Heraus jeden Monat 1 Tonne verkauft, dann weiss Heraeus sicherlich am Anfang des Monats auch schon, wo 700 Kilo hingehen werden. Und auch den Preis (in %-tualer Relation zum POG). Es wird Rahmenverträge geben, es wird Vorbestellungen geben, usw.
    300 Kilo sind dann vielleicht noch verhandelbar, ständige Kunden werden bevorzugt.


    Vermutlich sieht das eine Stufe höher - bei den Grossbanken ähnlich aus. Und da schiesst dann ein Käufer rein und will x Tonnen Gold extra bis zum Monatsende. Und über die Coex will er nicht mehr gehen.


    Ich kannte mal jemanden, der beim Verkauf von Gold im 2-3 stelligen Tonnenbereich involviert war. Nur am Rande. Solche Verkäufe wurden - damals - von einer Internationalen Behörde koordiniert und sie achteten darauf, dass nicht zu viel Gold auf einmal verkauft werden konnte, bzw auf den Markt kam. Damals dacht ich, der Grund dafür wäre eine Sorge um eine gewisse Preisstabilität, heute denke ich, man teilte vielleicht auch ein, wer, wo, wieviel kaufen darf. Im ganz grossen Rahmen, also auf der Ebene von Notenbanken, meine ich. Das Gold durfte in dem Jahr, nicht auf den Markt gebracht werden.

    Ws gibt wenige Analysten, die einen so grossen Anteil Ihrer Analysen unentgeltlich verbreiten lassen wie Jim. Du kannst hier im Schnitt jeden Monat mindestens 2-3 mal, mehrseitige Artikel von ihm lesen. Du kannst sie natürlich auch überlesen, falls Du möchtest. Insofern verstehe ich Deine anscheinende Abneigung gegen ihn, die Du ja auch schon mehrfach geässert hast, nicht so recht. Mir hat er ziemlich auf die Sprünge geholfen.


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    Die entscheidende These ist aber der Spread Papier EM zu physischem EM. Jim Willie wiederholt sich immer wieder und behauptet dieser Spread weitet sich aus. Ich kann NICHTS davon bestätigen! Nun verfolge ich physische EM Preise nicht besonders intensiv. Ich habe meinen "Sollanteil" an Physischem erfüllt und würde nur bei extrem niedrigen Preisen IN EURO übergewichten.
    Deshalb an die Spezialisten die Frage: seht Ihr eine Ausweitung des Spreads? Ist diese signifikant und noch nie dagewesen? Haben vielleicht nur die deutschen EM Händler die Richtung noch nicht verstanden? Oder versucht Jim Willie gerade wieder mehr Abos zu verkaufen?

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    Seine Argumentation bezüglich wachsender Spreads bezog sich - soweit ich das noch im Kopf habe - auf den Ankauf grösserer Mengen. Willst Du es nachvollziehen musst Du also vermutlich mal 1 Tonne physisch ordern und das mit dem Preis eines entsprechenden Einkaufs an der Comex vergleichen. Du kannst Dir ja mal ein Angebot erstellen lassen, ich wäre gespannt!


    Kurz gesagt, vermutlich ist das, ohne entsprechende Kontakte, nicht nachprüfbar. Das heisst aber nicht, das es falsch ist. Es bedeutet nur, es ist für dich und mich nicht nachprüfbar. Allerdings ist für die Intransparenz dieser Geschäfte nicht JW verantwortlich, sondern die Comex ist die Intransparenz "an sich". Und das mit Absicht.

    Vermutlich habt ihr von der Insolvenz der MF Global gehört, wahrscheinlich auch von der Aussage von Celente, dem MF Global wohl den Cash von seinem Konto abgezogen hat. Er war bei einer Tochtergesellschaft von MF Global engagiert. Über das Konto hatte Celente Gold Futures an der Comex gekauft. Er wollte Gold geliefert bekommen (im Dezember) und hatte das Geld (6 stellig) als Margin liegen. Sie wäre bei der Auslieferung fällig geworden.


    Nun gab es letzte Woche ein Interview das Jim Puplava mit einer ehemaligen Vermögensberaterin geführt hat. Sie hat aus dem oben angeführten Geschehen - neben Celente waren waren wohl noch weitere 2-3000 Personen betroffen - Ihren Geschäftsbetrieb eingestellt und Ihren Kunden geraten Ihre Gelder vom Markt zu nehmen. Begründung: MF Global konnte die Gelder Ihrer Kunden nach Belieben kassieren (Sie spricht von Diebstahl, Celente ebenfalls), es scheint keine Strafverfolgung zu geben, jedenfalls ist bis jetzt die Staatsanwaltschaft wohl nicht tätig geworden.


    Nun meine Frage. Meint ihr dieses Geschehen hat eine Auswirkung auf die Comex, denn Sie ist in das Geschehen ja verwickelt, bzw. kontrolliert diese Art von Geschäften ja über Ihre Kontrollinstanz. Meint ihr das könnte Auswirkungen auf den Umsatz an der Comex haben? Oder ist der Handel davon komplett unbeeindruckt?

    Kenne eine Firma die setzt das Lexware Office Paket ein . Habe beim Setup geholfen. Sie benutzen es aber nur zu Rechnungsschreibung, also deshalb kenne ich nur die Verkaufsseite.


    Dort kannst Du Artikel und Preise definieren und sie zeigen dir Verkaufsseitig die Durchschnittswerte an. Ich meine sie können auch eine Lagerhaltung, also eine Anzeige wieviele verfügbar sind.
    Sicherlich können sie das auch für die Einkaufsseite. Denn das alles mündet in einem Buchhaltungspaket, das man ja nicht unbedingt benutzen muss. (Ein rudimentäres Setup der Fibu ist aber vermutlich notwendig. 3-4 Konten müssen zugeordnet werden, Mehrwertsteuersätze definiert und zugeordnet, eigentlich Kleinkram, aber wenn man damit gar keine Erfahrung hat, kann es schwierig werden).
    Aber da es in der Fibu landet müssen sowohl die EK's (Kosten) als auch die VK's (Preise) für jeden einzelnen Artikel verfolgbar bzw. nachvollziehbar sein. Vermutlich auch die Durchschnittskosten/Erträge Das wird die Hotline wissen. Am Besten schriftlich anfragen und die benötigte Funktion bestätigen lassen.


    Kostenpunkt für 1-2 Arbeitsplätze 200 bis 300 Euro. Vorsicht, sie haben so eine Updatepolitik, wenn Du das nicht willst, würde ich das gleich mal abbestellen.


    Es gibt allerdings mehrere Pakete. Office, Office Pro, Office .... musst Du deren Verkauf ausquetschen.


    Ist der kleine Setup durchgezogen, funktioniert die Software einfach und stabil. Es gibt einige Auswertungslisten die mitgeliefert werden, Jahresumsatz, Monatsumsatz. Aufteilung auf die Artikel, Margen, Offene Rechnungen usw.


    Enorm und für den Preis nicht selbst erstellbar. Mit dem FiBu Paket schon gar nicht.

    Dieses Gut ist in der jetzigen Gesellschaft zumindest auf dem Papier geschützt... Oder sehe ich das falsch?


    Also ich weiss ja nicht wie das bei Dir ist oder war, aber ich hatte Zeiten, da hat die Herrschaft in D mir bis zu 75 % meines Einkommens direkt abknöpften (Steuern, & Abgaben). Danach musste ich mich noch verpflegen und betten (nun steuerfrei zu rechnen) das was dann noch blieb, war gut geschützt. (ausser man betrat irgendwelche Versicherungs oder Bankentempel).


    Okay das ist jetzt etwas unfair, zugegebenermassen, aber man sollte die Kosten für den Schutz des Eigentums nicht ausser acht lassen. Was ich vorne ausgeben muss, kann ich hinten nicht mehr konsumieren. Und mein Gut ist eben bereits zu 75 % weg.

    Volksabstimmung? Jetzt? - Nein Danke.

    ein Nachsatz zu dem Thema Eliten.


    Vielleicht wäre es für die, die lokal gebunden bzw. verhaftet sind, also z.B. in Schwaben oder in Deutschalnd, wenn sie von Eliten regiert werden, die den Mittelpunkt Ihres Interesses ebenfalls hier haben und die vielleicht sogar abends mal in die Landhauskneipe gehen und dem Volk aufs Maul schauen. Die internationale Elite, die von Baustelle zu Baustelle hüpfen kann und Ihr Eigentum dabei problemlos mitnimmt, die muss doch geradezu auf die Idee kommen einen Landstrich so schnell wie möglich abzuwirtschaften. Für die, ist doch 3 Jahre eine Rendite von 25 % mit daruf folgendem Ortswechsel viel besser als 10 Jahre lang 10%. Also Eliten ja, aber nicht die jetzige, die Raubbau an Menschen betreibt. Einen Funken an gelebtem Humanismus darf es schon sein, meine ich.

    Hat der Euro was mit Krieg oder Frieden in Europa zu tun?
    Gab es zwischen 1980 und 2000 irgendwo Krieg in der EU? - Ich kann mich nicht erinnern. Und ein Aufenthalt in F, P, ES, GB, Ö, CH oder GR schien mir auch nicht sonderlich riskant zu sein.


    Also was hat der Euro mit Frieden zu tun? Nichts, nicht war, zur Zeit bietet er höchstens Konfliktpotential, würde ich behaupten.

    Volksabstimmung? Jetzt? - Nein Danke.


    Lass die Idioten aus CDUCSUFDPSPDGRÜNE, die uns das deregulierte Bankensystem seit 1990 nach und nach eingbrockt haben, die Sache nur zu Ende reiten. Bis der Euro beerdigt ist.


    Danach soll man aufräumen. Wenn das Volk den Neoliberalen jetzt den Löffel aus der Hand schlägt, ist das Volk an allem Schuld. Denn kurz danach wird es furchbar krachen. Die Elite wird alles stehen und fallen lassen. Und dann auf das Volk zeigen und sprechen: "IHR wolltet das so, jetzt seht ihr mal wo ihr ohne unsere weise Führung kommt!"


    Die richtige Reihenfolge wäre:
    a weiterwursteln lassen
    b krachen lassen
    c sämtliche handelnden Politiker, Journalisten, Bank und Versicherungsvorstände, Lobbyisten, Parteienvorstände verklagen. Wegen was? - Veruntreuung, Beihilfe, Förderung krimineller Vereinigungen, usw. Es sollten genug Ansatzpunkte da sein, bei einer veruntreuten Summe > 1 Bio Euro binnen weniger Jahre. Privatvermögen einfrieren, Sicherungsverwahrung, verklagen.
    d alle beschlossene Verpflichtungen zurückdrehen, bzw. Forderungen ablehnen. So wie das die Amis normalerweise machen, wenn Ihnen was nicht passt. Von Amis lernen heisst Siegen lernen.
    e den Mächtigen muss die Macht entzogen werden, sonst geht das Manipulieren einfach so weiter. Schon jetzt, kann man das am Brüderle sehen, der kann kein Interview mehr führen ohne mindestens dreimal zu betonen, dass die Finanzkrise hauptsächlich staatliche Banken betroffen hat. (Wie z.B. die HRE oder die IKB hahaha.. oder International gesehen, den Primary Banks nebst AIG, Lehmann, und den beiden FM's) Und die Journallie guckt zu gelähmt vom monatlichen Scheck und sagt keinen Ton.
    f Neuanfang, mit einem anderen Geldsystem und Bankensystem.
    g bekommen wir, (gibt es das überhaupt ein: 'wir') das nicht hin, werden diese neurotischen Milliardäre binnen kürzester Zeit einfach so weitermachen. Und alle werden wieder von Aktien, von Wachstumsraten träumen, geilen BMW's und netten Ipots usw. faseln. Alle ein ganzes Stück ärmer und eine kleinere Wurst vor der Nase, der man hinterherrennen kann.

    Ich hätte bei meiner Aufstellung noch dazu schreiben sollen, dass das Ganze System natürlich noch höchst filigran ist und keinesfalls so etwas wie Volksabstimmungen oder echte Demokratie aushält. Aber da sind diese PIG-Staaten halt einfach noch nicht stabil genug in Ihrer Demokratie, hahaha, ......


    Die Wiege der Demokratie wägt ab.


    ..... Hahaha.....

    Auf dem Internationalen Devisenmarkt ist der Markt fast komplett abgeschafft.


    Der Yuan ist an den Dollar gebunden.
    Der Yen wird künstlich geschwächt, was den Dollar stärkt.
    Der CHF wird künstlich geschwächt, was den Euro stärkt.
    Der Euro pendelt so zwischen 1,36 -1,45 um den Dollar und kann jederzeit und nach Belieben geschwächt werden. Wie Amstrong in dem sehr lesenwerten Link schreibt, kann über den Staatsanleihenmarkt jederzeit ein Angriff auf ein einziges Land erfolgen, obwohl es eine Gemeinschaftswährung gibt. Das wird genutzt werden, so es notwendig wird.
    Der Dollar wird durch eine absurd hohe Schuldentilgung täglich geschwächt. Der Dollar hat kein Interesse den Euro zu stark zu schwächen, weil z.B. die BOA den Euro (Staatsanleihen, usw.) für 75 Billionen $ versichert hat. Fallen EU Staatsanleihen aus, wird BAO blechen müssen, d.h. die USA selbst müsste zahlen, die BAO kann das nicht.
    GB hat mit sich selbst zu kämpfen und ist sicherlich froh, dass die Ratingagenturen die gleiche Sprache sprechen.


    Prima, das Setup steht. Jetzt kann das Gelddrucken im Gleichklang weiter gehen, verstärkt weitergehen, was soll passieren? Die Gläubiger verlieren über den Devisenhandel kein Geld mehr. Die Entwertung wird so schnell niemand mitbekommen, da Vergleichswerte fehlen. So können auch die Aktien wieder scheinbar steigen, denn alle Kosten der AG's werden - verglichen mit der anschwellenden Geldmenge - fallen. Nur die Rohstoffe...Und die EM's, aber da gibt es ja bewährte Papierlösungen.


    Ich denke, mit dem Setup kann es eine ganze Weile weitergehen, zumindest bis der Eigentumstransfer (Süd nach Nord (EU), West nach Ost , Unten nach Oben Schuldentilgung zu schmerzhaft wird oder einfach Real nichts mehr da ist.


    Die Eisberge schmilzen mit gleicher Geschwindigkeit und unaufhaltsam, wer langsamer schmilzt verliert.


    Ich bin am Überlegen ob dieses Szenario nicht sehr bullish für Aktien sein wird. Denn es ist ideal für QE3 und EZB Massnahmen. Frisches Geld für den Markt. Raus aus den alten Staats-Schulden, rein in Neue- und Grössere-. Es wäre ebenfalls bullish für Rohstoffe und EM's. Wenn man sie lässt.


    IMHO.

    Habe einen AU Drachen gekauft, 1 oz, kein PP.
    Auf der Rückseite sehe ich, dass da in der matten Beschichtung ein kleiner Fehler sein muss. Also mit Lupe dran. Ist doch tatsächlich, etwas unterhalb der Blickrichtung von Elisabeth, ein kleines unbeschichtetes, perfektes Quadrat. Da wurde bestimmt ein Werkzeug angesetzt!
    Sieht aus wie ein Stempel. Den behalte ich.
    Ein perfekter Fehler.

    Ich sende üblicherweise meine Goldmünzen zur Überprüfung an Stiftung Warentest, Unterabteilung Finanztest. Meine Telefonnummer lege ich bei.


    Und zwar persönlich an :Hermann-Josef Tenhagen.


    Er teilt mir dann umgehend mit, ob er Pickel oder einen Ausschlag bekommen hat. Falls ja: --> Echtgold!


    Risiken der Analysemethode:
    - manchmal scheint er die Münzen voller Wut an die Wand zu werfen...Schrammen und Dellen nach der Retoure.
    - zukünftig könnte im Erfolgsfall eine Weiterleitung an das Finanzministerium anstehen. Aber keine Sorge: Empfangsbestätigung erfolgt sicherlich prompt.


    Bitte nicht nachmachen, ich möchte den Indikator nicht überstrapazieren.

    In einem Punkt bin ich uneins mit dir:


    Zitat
    JETZT ist UNSER "Zeitfenster" ganz weit geöffnet.


    Der Wendepunkt ist längst überschritten, das Zeitfenster schließt sich bereits, langsam aber mit zunehmender Geschwindigkeit.

    Würde mich interessieren, wieso Du dieser Meinung bist?


    Ich kann Dir sagen, warum ich dieser Meinung nicht bin:
    - die Krise ist nicht beendet.
    - unser Geld hat die Wertaufbewahrungs-Funktion verloren.
    - wir laufen in eine Deflation der Realwirtschaft.
    - wir sind bereits mitten in einer Inflation der Finanzwirtschaft.
    - wir haben allerorten eine Nullzinspolitik.
    - trotzdem nimmt oder bekommt die Realwirtschaft keine preiswerten Kredite.
    - Staatsanleihen der USA und D. sind so teuer, eigentlich können sie nur an Wert verlieren.
    - die meisten anderen westlichen Staaten sind insolvent, weil sie Ihre Anleihen nicht mehr zu einem erträglichen Zinssatz verkauft bekommen.


    Das alles halte ich für bullish für G+S.


    Bearish sind aus meiner Sicht zwei Punkte:
    - die Liquidität des Marktes sinkt.
    - die Notenbanken müssen etwas gegen steigende G+S Preise haben. Sie steuern gegen und möglicherweise verstärken sie Ihre Anstrengungen.

    ... Du hast eben mal auf knapp einer Seite zusammengefasst, was in jedem Wirtschaftsmagazin der EU auf Seite 1 abgedruckt werden sollte. Mehr muss man über die Ökonomie - in den nächsten paar Jahren - nicht wissen...Danke :!: