Beiträge von Delphin

    viel tiefer in der Materie als ich. Danke für Eure Antworten.


    Wenn ich das richtig verstehe und die Auflage der Proof Münzen 2 oz der Lunar 2 Serie im kommenden Jahr ebenfalls bei 1000 liegt, dann wird es lustig. Denn SC hat zugesagt, die Besitzer der Kasetten vorrangig zu behandeln. Das heisst, dann werden wahrscheinlich 2 Arten der 2 oz proof angeboten werden, einmal 1000 mit Box und Coa und einmal eine Menge x lose für die Kasette. Dann bin ich mal gespannt was die Perth Mint zum Thema Auflage schreibt.


    @AbsolutBeginner - Da würde ich mich an Deiner Stelle auch ärgern. Allerdings kann das für den Markt auch gut sein, nimm die Lunar 1 Gold. Dort sind die drei Münzen am teuersten deren Auflage komplett ausgeprägt wurde. Ich habe seit 2 Wochen rumgesucht ob ich zu annehmbaren Preisen irgendwelche 2 oz Lunar 2 proof bekomme. - Nichts, nirgends. Zu gar keinen Preisen. Kein Angebot. Einzig die Maus 1 oz proof. gibt es noch.

    Hallo Leute,


    ich will keine Verkaufsförderung betreiben, aber ich habe mal ein wenig gerechnet und recherchiert.


    Das 2 Oz Silber Set gibt 1000 mal und es enthält 6 proof Münzen Lunar II. Metallwert derzeit rund 360, Kostenpunkt 750 € für diese 6 Münzen + Kasette.


    Schaue ich mir die Normalen 2 Oz Lunare an, dann liegt deren Wert derzeit bei irgendwas zwischen 60 und 80 als Händler VK. Bis auf die Maus. Die kostet derzeit > 400 €! Der Ankaufspreis eines Händlers liegt derzeit bei 315 €.


    Das scheint mir das Proof Set recht attraktiv zu machen, zumal ich mit der tatsächlichen Preisentwicklung der Lunar 1 proof recht gute Erfahrungen gemacht habe. Sie werden sehr selten angeboten, die nicht proof Münzen liegen so um die 80 € (1oz) und 160 € (2 oz). Mit Box, Coa würde ich meine paar wenigen Münzen nicht unter 160 bzw. 260 anbieten wollen.


    Deshalb scheinen mir die bei silber-Corner angebotenen Proof Sets nicht unattraktiv zu sein.

    Was mich an der EM-Messe besonders reizt, ist aus unterschiedlichen Blickwinkeln ähnlich Themen beleuchtet zu bekommen. Deshalb habe ich mir auch bewusst Referenten ausgesucht die ich einerseits als kompetent erachte und die unterschiedliche Blickwinkel auf die Wirtschaftslage haben. Kurz meine Meinung:



    - Herr Polleit
    Referierte über das Geldsystem aus der Sicht der Wiener Schule der Nationalökonomie. Wie oben schon einem GS Mitglied beschrieben, war der Vortrag sehr theoretisch und zwischendurch konnte ich den Theorien gedanklich nicht mehr folgen, vielleicht auch weil keinerlei visuelle Unterstützung geliefert wurde. Trotzdem interessant. Mal ein paar Stichpunkte
    - Die Nationalbanken sind schon seit Jahren in einem Geldentwertungswettlauf.
    - Geld hat vor allem eine Tauschfunktion, andere Funktionen (z.B. Werterhaltung) sind unterfunktionen.
    - ohne staatlichen Zwang --> Zwangsgeld --> würden die Fiatwährungen vom Volk nicht akzeptiert werden.
    - von Mises hatte die die Probleme die eine FIAT Geldsystem mit sich bringen wird, schon theoretisch formuliert, bevor diese Art von Geld tatsächlich eingeführt wurde.
    - beim Erzeugen von frischem Fiat Geld, gibt es Verlierer und Gewinner. Wer das neu geschaffene Geld als erster in der Hand hält kann zu einem besseren Preis kaufen als der, der es als letzter in die Hand bekommt. (falls überhaupt).
    - sehr interessant war sein Hinweis darauf, warum es bei steigender Geldmenge trotzdem zu sinkenden Preisen kommen kann. Wenn das neu ausgegebene Geld noch nichts kauft, dann kann es gleichzeitig zu einer Geldmengeninflation und zu einer Preisdeflation kommen. Hier können dann alle Zustände eintreffen:
    - steigende Preise
    - ausgeglichene Preise
    - fallende Preise
    Nochmal, das alles, während gleichzeitig eine Geldmengeninflation stattfindet.



    - Mack von Mack und Weise.


    Dieses Unternehmen ist eine Vermögensberatung, die sich um das Geld vermögender Menschen sorgt. Sie haben immer verdammt gute Chart, Analysen usw.


    Hr. Mack betrachtet also den Markt aus der Sicht eines Beraters der sehen muss wo und wie er das Geld seiner Kundschaft anlegen muss. Er hat versucht zu zeigen, dass wir keineswegs in einer Goldblase sind, sondern dass die Geldmengen weit höher gestiegen sind als der Goldpreis.


    Er hat auch schön gezeigt wie sich die Bailout Klausel der EU im Laufe der Zeit klammheimlich veränderte, das ging von:
    'Keine Unterstützung' über 'Unterstützung nur in Notfällen und einstimmiger Erlaubnis' zu 'Unterstützung in Notfällen und mit einfacher Mehrheit'.


    Hr. Trittin hat wohl seine Kundschaft aufgerüttelt mit dem Satz: 'Sie (die reichen Anleger) können ruhig die Koffer packen und fliehen, wir stellen Ihnen auch noch rückwirkend eine Rechnung.' (sinngemäss)


    Fakt scheint zu sein, dass sein Clientel wohl ernsthaft darüber nachdenkt den Euroraum zu verlassen. (Nur schade dass keine Diskussion darüber aufkam wohin).



    - Celente


    sehr lebhafter Vortrag, typische Mischung aus italienischem Temperament und amerikanischer Show.


    LuckyFriday hat das weiter oben bestens beschrieben.



    - Hellmeyer.
    Auf seinen Vortrag war ich gespannt. Man muss dazu sagen er ist Chefvolkswirt einer Landesbank, das heisst er sieht die Gesamtdaten einer Volkswirtschaft, die Lage des einzelnen Bürgers innerhalb der Volkswirtschaft ist für ihn nebensächlich, bzw. nur als Durchschnittszahl auf dem Papier wichtig. Zumindest so lange, so lange die herrschende Politik Ihren Kurs fahren kann. (Also käme es zu einem Aufstand der Bürger, dann würde es ihn wieder interessieren (müssen).) Aber bis dahin ist es ihm Wurscht.


    Die ersten 10 Minuten habe ich verpasst. Da zog er wohl gegen die EU Kritik von Professor Sinn los.


    Er hat das bestätigt was ich von ihm erwartet hatte. Er will dem europäischen Rettungskurs den Rücken stärken. Das heisst er zeigte auf, das Griechenland auf einem prima Kurs ist, das die Politik der EZB Wirkung zeigt.


    Er zeigte ebenfalls auf, dass in der USA und in UK im Gegensatz dazu keinerlei Korrekturen erfolgt sind. Sie seien, was Ihre Verschuldung betreffe auf dem Niveau von GR.


    Italien aber zwar eine hohe Verschuldung, aber 90 % der Schulden seien von staatlichem vermögen gedeckt, usw.


    Er versucht also massiv darzustellen, dass die Wirtschaftliche Lage des Euroraumes zwar nicht gut sei, aber Korrekturen würden greifen und man sei deshalb auf einem wesentlich besseren Weg als die angloamerikanischen Freunde.


    Er zeigte ebenfalls auf, dass die Ratingagenturen und die Finanz-Medien, diesen Fakten keinerlei Rechnung zollen. Mit dem Deutschlandchef der Ratingagentur S&P hatte er deshalb auch einen offenen Schlagabtausch im Handelsblatt.


    Er meinte auch, dass die Kanzlerin, das nun erkannt habe und dass sich Europa und namentlich auch Fr. Merkel jetzt auch massiv gegen den angloamerikanischen Raum stellen würde. Deshalb und um die Spekulationen der letzteren zu unterbinden sei der ESM auch die richtige Lösung.


    Ich finde diesen Ansatz gedanklich auch gar nicht schlecht, wenn man wirklich erkennen würde, dass man sich in einem Wirtschaftskrieg, bzw. einem Währungskrieg befindet und dann auch entsprechend hart gegen halten würde, dann wäre das durchaus ein gangbarer Weg. Allerdings fehlt mir dafür komplett der Glaube. Ich denke eher, dass die europäische Politik für jeden Gedanken froh ist, der sie darin unterstützt noch existierende Vermögen zur Schuldentilgung zu nutzen und dass man, wenn man alles gegeben oder garantiert hat die Geschichte eben nicht zu Ende bringen wird, sondern dem angloamerikanischen Raum das Primat überlassen wird. Wie gehabt.



    - Saiger


    Er analysierte ein Chart-Phänomen: Den Oktobercrash.


    - Dieser Crash geschieht immer nach einem Anstieg z.B. des Dax in Sommer wobei es zu einer M Formation kommt. Danach wird bis Oktober eine Unterstützungslinie dreimal getestet. Mit zwischenzeitlichem Hoch, das ein 'i' ausbildet. Bricht diese Unterstützungslinie beim dritten Mal weg, kommt es zu starken Aktienverlusten.


    Der Oktobercrash findet selten statt, aber wenn, dann zeigt er eben immer diese ähnlichen Muster auf. (M+ I + crash). Dieses Jahr zeigt sich diese Formation wieder. Es könnt lt. Saiger zu einem Crash bei den Aktien kommen, wenn auch etwas später, da vor dem Abschluss der US-Wahl nichts mehr passieren darf .


    Er zeigte endlos diese Muster bei den 3 grossen Crashes des 20. Jahrhunderts. Für den Dax, den S&P für das Gold, usw.


    Danach allerdings brachte er das Ganze in einen grösseren Zusammenhang und das gefällt mir bei ihm. Wann immer ich etwas von ihm hörte, dann vergass er nie den machtpolitischen Faktor. Er stellte die Frage, bei wem die ganzen Schulden den gemacht wurden. Wer sind denn die Gläubiger? Und welche Interessen haben Sie denn? Das seinen Internationale Grossbanken die wiederum hauptsächlich in der Hand weniger Familien seien.


    Wollen diese Gläubiger Ihr Geld denn lieber in Form von inflationierten Geldscheinen bekommen oder in Form von zwangsversteigerten Sachwerten?


    Er hält das letztere für wahrscheinlicher und hält deshalb einen deflationären Crash für nicht unwahrscheinlich. Wenn das passiert sei und die Sachwerte eingesammelt worden seien, dann dürfe sich der Staat gerne immer noch mit einer starken Inflation entschulden.

    @ocm: Dass die Sparer durch eine Inflation entspart werden, sagt er in dem Interview selbst. Er spricht davon, dass Inflation wie eine Steuer wirkt. Alle bekommen von allen Einkommensarten und von Ihren Vermögen x% p.a. abgezogen.

    Sehr schönes Interview vo Frank Mayer zum Thema Geldanlage. Hr. Riße plaudert ein bischen über Geldsystem, Gold als Anlage und vor allem den inflatorischen Ablauf, den die Notenbanken derzeit zu gehen versuchen. (ca 16 Minuten)


    http://www.teleboerse.de/media…-Ende-article7553256.html


    Sehr interessant, da es aufzeigt, wo der gebildete Vermögensberater die Reise hin gehen sieht. Und dass er einen Default ausschliesst. Seine Lösung ist die Inflation und dafür braucht es, sagt er: 'höhere Löhne'. Aber woher die kommen sollen, sagt er nicht. In den PIIGS werden die nicht zu sehen sein und bei uns sicher auch nicht. Jedenfalls nicht bei den Masseneinkommen, das ist bei unserem Schuldenstand nicht absehbar.


    Aber solange die Masseneinkommen nicht mehr in der Tasche haben, wirds nichts mit der Inflation. Höhere Preise über die Rohstoffverteuerung allein führen eher zur Deflation, da auch nicht mehr gekauft werden kann.

    Entschuldige bitte, Fisiko, seit ich schlechter sehe werde ich mehr und mehr zum Legasteniker....... Sehr interessante Infos.


    Allerdings würde mein Modell im elften Jahr keinen Gewinn ausweisen. Alles was es erwirtschaften würde wäre der Gewinn aus dem Verkauf des Edelmetalls. Und der Gewinn wäre idealerweise so wie hoch wie die entstandenen Kosten des laufenden Jahres. Was würde das Finanzamt dazu sagen? Meinst Du das gäbe Probleme?

    @Fiasko, Danke für die Erklärung von 'aktivieren'.


    Mich hat die Bewertung um EK etwas gewundert, denn bei der Thematik Lagerhaltung, ist die Bewertung des Bestandes zum Zeitwert ja immer eine kritische Sache. Nach meinem Verständnis hat z.B ein Unternehmen seinen Bestand präzise zu bewerten. (Ausser Banken seit 2008)
    1. Also wenn z.B. es eine Metallblock der Grösse 40*100 cm einkauft, dann hatte dieser Block einen Preis von 50 €.
    2. Wird er dann zersägt und es werden ein paar Löcher reingebohrt, kommen die Arbeitskosten dazu und es sind 150 €.
    3. Dann kommen ein paar Ventile rein. 450 €
    4. die Steuerungselektronik 900 €. usw.


    Also auf jeder Stufe heisst es EK + Kosten und wenn Du jeweils 100 Stück im Lager hast, dann hat Dein Lager einen Wert von (50+150+450+900) * 100 = 155.000. Der Wert wird als Bestand aktiviert.


    Nun gibt es ja normalerweise (siehe Debitismus) keine Werte ohne einen Preis, d.h. da ein halbfertiger Motor nicht verkauft werden kann (normalerweise), besteht der Wert eines Artikels im Lager aus der Summe aller EK's der Materialien+ der Summe aller Erstellungskosten + der Summe - ggfs einer Abschreibung. Aber genau diese Berechnungsproblematik fällt bei einem 5 kilo Barren in Standardausführung eben so gut wie weg. Ein Tagespreis ist sofort ermittelbar und ein wahrscheinlicher VK ebenfalls. Also wäre es für das Finanzamt ein Leichtes einen Zeitwert zu bestimmen und einen jährlichen Verlust oder Gewinn in die G+V einzurechenen. Tun sie aber nicht.


    Für die Firma selbst ist das eben normales Geschäftsrisiko, d.h. sie muss Ihre Zahlen grob kennen. Fällt der Kurs der erworbenen EM's stark, kann sein, sie ist Pleite ohne dass sie das gleich merkt. (Steuerrückzahlungen haben meist einen Zeitverzug). Steigt der Kurs wars eine prima Anlage und eine gute Möglichkeit Gewinne in die Folgejahre zu verlagern. Ähnlich einer Investitions-Abschreibung.


    Auf diese Art und Weise könnte man sich übrigens eine eigene Arbeitslosenversicherung aufbauen. Als Selbstständiger wäre es möglich sagen wir 10 Jahr lang die Hälfte des Gewinns im Unternehmen zu belassen und so 200.000 als Assets anzusammeln. Bricht im elften Jahr die Auftragslage komplett ein und legt man die Steigerungsrate von Gold der letzten 4-5 Jahre zugrunde, erwirtschaftet das Unternehmen im Jahr 11 einen Ertrag von 40.000 €, der durch den Verkauf eines Kilo Barrens realisiert werden könnte und die 40000 € kann man sich als Gehalt auszahlen (abzgl. Steuer + Kosten). Nebenbei kann man immer noch Umschulen, andersweitig tätig sein, usw. An Assets hat die Firma dann immer noch 200.000 in Gold, also alles da.... Was haltet ihr von so einer Lösung und was würde das Finanzamt tun?

    Das meiste was ihr schreibt kann ich betätigen. Ich kenne eine GmbH, die hat ihren Geschäftsführer in besseren Jahren und wegen der Finanzkrise beauftragt das Sichtguthaben zum Teil in G+S anzulegen. Als Absicherung gegen einen totalen Zahlungsausfall des Bankensystems. Lagerung im Bankschliessfach. (Macht hier keinen Unterschied, da das Finanzamt eh Kenntnis davon hat, wegen der Bilanzierung).
    Der Geschäftsführer erhielt den Auftrag mit dem Hinweis, dass zwischenzeitliche Verluste hinzunehmen wären, die Absicherung hätte Vorrang.


    Alles muss natürlich in der Bilanz aufgelistet werden, wird laut dem Steuerberater zum EK verbucht, d.h eventuelle Gewinne sind nicht in jeder Bilanz anzuführen (das widerspricht glaube ich der Aussage, dass etwas aktiviert werden müsste, s.o.). Das hat mich erst etwas gewundert, scheint aber korrekt zu sein, denn es ist seit mehreren Jahren gelebte Praxis.


    Bei einem Verkauf muss natürlich die Mehrwertsteuer an das Finanzamt abgeführt werden, beim Kauf wurde sie jeweils erstartet. Hier ist eventuell auf das zu achten was Königswasser über 'Gewillkührtes Vermögen' schreibt. - Für die GmbH hat sich die Anlage bisher gelohnt.


    Wie Du bei einem Verkauf den Preis drücken willst ist mir ein Rätsel, denn Du wirst eine Rechnung vorweisen müssen. Weit wird die verkaufte Ware nicht vom entsprechenden Zeitwert abweichen können. Aber eine Verschiebung eines Gewinns durch eine Wertsteigerung - so es einen geben wird - aus einem Jahr in die nächsten sollte problemlos und legal erreichbar sein. Beim Verkauf wäre dann natürlich alles zum VK zu versteuern. Ist meiner Meinung nach ideal um schwächere Jahre auszugleichen, falls man es schafft sich in der Firma ein Polster aufzubauen. Und schützt vor einer 0,75 % Verzinsung bei Festgeld.

    Diese Versicherung löst die eventuell in diesem Forum auftretenden Probleme in einem Standardvertrag - ohne Zusätze - aufs preiswerteste.


    ... ich bin nicht und war nie und AXA hätten mich auch gar nicht genommen....


    gerne PM......

    Tepco spielte Tsunami Gefahr bewusst herunter.


    click: http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima718.html


    Mein Lieblingssatz lautet:
    „Wären vor dem Unglück weitreichende Sicherheitsmaßnahmen angeordnet worden, so hätte dies den Eindruck erweckt, Atomkraftwerke seien nicht sicher“.


    Es gibt also eine neue Art von Fehlern bei AKW’s, die zu einem Gau führen können:
    1. Bekannte Fehlerquellen werden nicht beseitigt, weil beim Betrachter der Eindruck entstehen könnte, AKW’s könnten bauliche Probleme haben.


    Bisher kannte ich nur die folgenden Fehlerquellen:
    2. Bekannte Fehlerquellen werden nicht gelöst, weil zu teuer.
    3. Bekannte Fehlerquellen werden nicht gelöst, weil es schlicht keine Lösung gibt.
    4. Bisher unbekannte Probleme.


    Und übrigens, wer noch der Meinung war bzw. ist, dass Ingenieure, Bauingenieure oder Chemiker für die Sicherheit eines AKW's verantwortlich wären, diese Entscheidung war keine wissenschaftliche, sondern eine politische oder wirtschaftspolitische Entscheidung! Der Wissenschaftler selbst hat dabei nichts mehr zu sagen. So geht Wissenschaft heute.

    Zu romario und DAX.................


    Dann aber bitte auch die Inflation bei der Bewertungseinheit (€) mit einrechnen. Das wird nämlich nie gemacht.
    2002 stand der Dachs auf 3000 €, heute steht er auf 73xx €. Das ist auf den ersten Blick ein guter Anstieg.
    Zieht man allerdings die Inflationsrate ab und da können wir uns jetzt streiten wieviel das wirklich war, ich würde sagen nahe 7 % pa, dann hätten wir eine Steigerung von 3000 auf 3650. (da 7 % pa einer Verdoppelung der infla binnen 10 Jahren entsprechen, also rechne ich Dax (2012)/2). Das würde eine Verzinsung um die 2 % p.a. bedeuten.


    Rechnet man mal Dax in Erdöl, dann wird der Dax gar negativ. (2002 war der Ölpreis bei rund 25 $ was damals 25 € entsprach. Heute 112 $ bzw. rund 86 €).


    Also hat der DAX gerechnet in Rohöl deutlich verloren. Binnen 10 Jahren. Über Gold brauchen wir gar nicht erst reden. Also ich kann mir Zeiten vorstellen, in denen es Sinn macht Aktien zu besitzen. Vor einer starken Inflation z.B. Aber ob die jetzt kommt ist für mich noch fraglich. Die Pferde saufen nicht.

    zum Kaufkraftverlust die folgende Story.
    Mein Steuerberater erzählt mir, sein Vater hätte 1966 den Wunsch verspürt sich - sobald er in Rente ginge - ein Haus kaufen zu wollen. Er schloss eine Lebensversicherung ab die so kalkuliert war, dass er im Jahr 2006, ein Haus kaufen könnte. In diese Versicherung zahlte er die ersten paar Jahre 'richtig viel' von seinem Nettogehalt ein. Das tat ihm anfangs richtig weh, aber war ja für eine gute Sache. Und damals zahlte er die Beiträge ja in einer 'stabilen' Währung ein.


    Resultat:
    2006 bekam sein Vater die 20.000 Euro ausgezahlt. Garage statt Haus.
    Das ist gelebt Inflation.


    Würde man das mit dem Euro versuchen würde man am Ende wahrscheinlich sagen müssen: Hundhütte statt Haus.

    Eine Freundin hatte als Absicherung für Ihre Tochter 6000 € bei der Deutschen Bank. 2011 lief der Sparvertrag aus und Anfang des Jahres hatte sie mir die Kohle überwiesen. - Leg Du das mal an, meinte Sie.


    Seit April besitzt Ihre Tochter 2 oz Gold. Inzwischen sind die circa 300 € mehr wert. Im Oktober werde ich eine Unze nachlegen und ggfs. 1 Kilo Au (edit AG war gemeint, danke end-edit) . Den Rest dann wahrscheinlich Frühjahr 2013. Tut mir leid für die DB.

    zumindest bei den Goldmünzen Lunar 1 oz gibt es - imho - genau 3 Münzen die komplett ausgeprägt wurden. Drache + Schlange + Pferd.


    Und genau diese 3 Lunar 1 Münzen haben und hatten den höchsten Aufpreis. (siehe westgold).


    Also sind komischerweise gerade die Münzen mit der höchsten Auflage preislich am Interessantesten, eben gerade weil sie - trotz höherer Auflage - nur noch über den Sekundärmarkt verfügbar waren. (Inzwischen alle der Lunar 1 Serie, ich weiss).


    Deshalb hatte ich mir sofort einige Drachen II reserviert und werde, sobald ich wieder flüssig bin, das auch bei den Schlangen II tun. Das offensichtlich gelungen Design wird dem Verkaufspreis auch nicht weiters schaden.

    Hatte eigentlich auch vor einen Put zu kaufen, aber keine Zeit. Wäre mindestens genauso auf die Nase gefallen.