Original von Leyju
@Xray1
Zitat:Aber ob Du bei 10.000 Euro die Unze (rund der sechszehnfache aktuelle Preis) wirklich nicht mehr arbeiten müsstest, ist die Frage. Wenn das Brötchen dann auch 16 mal soviel kostet, dann wird das erstmal nix mit nicht mehr arbeiten.....Über die gaaanz lange Sicht hat Gold IMHO nämlich selten wirklich mehr als einen Inflationsschutz geboten.
Jo,vollkommen richtig.
!!Aber!! Wieviele Zeiten und Orte gab es wo das gemeine Volk soviel Gold und Silber ansammeln konnte. Selbst mit einem kleinen Verdienst war/ist es bequem möglich über die Jahre einige Unzen Gold zu erwerben. Selbst wenn ich "nur" 300,00 Euro zur freien Verfügung habe und davon 10 % zurücklege bis ich mir ein Goldmünzchen (oder direkte Befriedigung beim Kauf von Silber suche) leisten kann, macht das im Jahr auch 360 Euro. In 10 Jahren kommt da auch schon was zusammen.
Welcher kleine Mann konnte damals (Im weitesten Sinne) im Laufe seinen Lebens etliche Ünzchen so leicht erwerben.
Unser jetztiger tägliche Verdienst in Fiat Money spiegelt meiner Meinung nicht die wirkliche Kaufkraft dar. Er ist verzerrt durch zig Abgaben, Werbekosten und Zwischenhändlern.
Egal.
Kernaussage: Heutzutage kommt man vergleichsweise enorm leicht an Gold und Silber rann
Willkürlich (und leicht demagogisch) herausgegriffen:
2 * Whopper Menü oder 2 * Pizzadienst etwa 1 Unze Silber (Heute)
6 Brote vom Bäcker a 2,50 mehr als einer Unze Silber.
Vor 7 Jahren war eine Silberunze noch bei einem BigMac mit ner kleinen Cola.
Oder einmal in der Kölner Altstadt ein Schnitzel mit der entsprechenden Menge Bier runterzuspülen kann einem schnell 1/10 Unze Gold (selbst bei aktuellen Kursen) kosten.
Wieviele kleinen Bürger hatten im römischen Reich schon Solidus oder Aureus (ca. 4 gr bis 5 gr Gold)
Was mein Urgrossvater 1900 an Kaufkraft mit einem 20 Mark Goldstück hatte (Braten, Bier, Brot usw.) erreiche ich heutzutage nicht .
Vergleiche Hinken sicherlich, die ersten Computer und Drucker konnten sich kaum einer leisten.
Heute ist das Massenware.
Interessant ist, das sich solche Geräte im statistischen Warenkorb mit einem Leistungsindex gewichtet wiederfinden.
Was soll man daraus schliessen ?. Wenn Brot teurer wird esst mehr Drucker oder wenn Heizöl und Gas teurer werden kauft mehr Computer (da die leistungsgewichtet immer billiger werden),.
Hat schon einen gewissen Unterhaltungswert, mehr aber nicht.
Meiner Ansicht ist das in keinem Verhältnis, oder anders ausgedrückt geschichtlich echt selten.
Daher rechne ich langfristig doch mit etwas mehr als einem Inflationsausgleich.
Selbst wenn nicht, der Spassfaktor ist enorm.