Beiträge von Zweifler0815

    Ah ja, klar, 100x sorrry, wenn Sylvie die Umtauschaktion 1957 meinte, will ich nichts gesagt haben...
    Trotzdem hinkt der Vergleich nach meinem Empfinden irgendwie... ... Die Ostmark war eine reine Binnenwährung und wurde in Massen illegal (nach DDR-Recht) nach Westberlin ausgeführt - die Grenze war ja offen - vom Standpunkt der DDR aus verständlich, dass man die in den Westen gelangte Ostmark bequemerweise entwerten wollte...sagt man... aber der ganze DDR-Mist interessiert mich nur noch peripher -

    Bitte vergiss nicht, daß er mittendrin steckt im System, im Rampenlicht sozusagen. Wenn er einfach alles was er erfährt öffentlich ausplaudern würde, ist vieleicht eines Tages seine Badewanne zu tief.


    Gruß
    mvd

    So was soll ja schon mal vorgekommen sein... meinst du im Beau-Rivage in Genf? Gute Metapher, mvd... :rolleyes:

    Zitat

    Solche Aktionen gab es schon öfter.
    Ich erinnere mich, mal darüber gelesen zu haben, daß Geld innerhalb von Stunden umgetauscht werden mußte (am Morgen verkündet und bis abends mußte es umgetauscht sein, sonst verfiel es wertlos).
    Damals war die Grenze zu Westberlin noch offen und es gab viele "Arbeitspendler".
    Ostberlin hatte sich das damals ausgedacht.

    Na ja, *lächel*..... mal nicht alles durcheinanderwerfen - immer dieses gefährliche Halbwissen... Bin ja kein bekanntermaßen kein Anhänger der verdammten DDR, aber hier mal ein kurzer Exkurs in die jüngere deutsche Geschichte...


    Zuerst, am 20. Juni 1948 wurde in den Westzonen Deutschlands, also der späteren Bundesrepublik, statt der "Reichsmark" die "Mark deutscher Länder", die spätere "DM" eingeführt.


    Am 23. Juni, also danach, befahlen die Russen, also die sowjetische Militäradministration die Durchführung einer Währungsreform in der sowjet. Besatzungszone sowie im gesamten Stadtgebiet von Groß-Berlin. Die "Reichsmark" wurde auf die "Mark der deutschen Notenbank der SBZ" (Ostmark) umgestellt.


    Am gleichen Tage verboten jedoch die westlichen Stadtkommandanten von Berlin die Währungsreform in ihren Westsektoren und ordneten statt dessen am 24. Juni die Umstellung auf die Westmark an.


    Logisch, ohne Einführung der Ostmark wäre die Russenzone, also unser Arbeiter- und Bauernparadies, von (im Westen bereits) wertlosen Reichsmark überschwemmt worden und schon vor der späteren Pleite bankrott gewesen... ;)



    Im Übrigen bin ich auch der Meinung, dass Karthago...äh.. das Finanzsystem zerstört werden muss... *gute Nacht* :huh:

    Tach auch....
    Mein Bauchgefühl sagt mir heute (einmal wieder) Folgendes:
    1. Computer ausschalten...
    2. Zur Bank, etwas Bargeld holen...
    3. Zum Supermarkt, Nahrungsmittel, Klopapier etc. erwerben...
    4. Zum Baumarkt, Axt, Brechstange, Schaufel kaufen... (Hammer und Nägel sind vorrätig)
    5. Zu Hause verbarrikadieren, Türen und Fenster zunageln,
    6. Flach auf den Boden legen, ruhig bleiben, gleichmäßig atmen und abwarten..... :tired:


    "auction-rate preferred shares" und Geld (bzw. ein Tagesgeldkonto) sind wohl zweierlei???

    Ja klar, ARPS sind ziemlich illiquide Wertpapiere, wurden in US als Alternative zu Geldmarktfonds angeboten, aber Preisfindung erfolgt eben nach dem Dutch Auction-Prinzip (holländische Auktion), sind nicht börsennotiert - ähnlich der Situation bei geschlossenen Fonds, für die eben keine Kurse gestellt werden, weil's keine Käufer gibt... In dem speziellen Fall weiß ich nicht, warum Onkel Tom seine Papiere nicht versilbern durfte, wenn er denn schon einen Dummen gefunden hatte...

    Eine Medaille, schätze ich - zumindest eine feine griechische Silberunze ohne Nennwert...
    100 Jahre Olympische Spiele (100 xronia olympiakoi agones kann ich etwa entziffern), das dürfte Griechisch sein oder...?
    Was auf der anderen Seite steht, ist ja klar...

    Zweifler, das Zeugs war nun wirklich keine Milch mehr. Da war alles raus. Gefärbte, gestreckte, gesüsste Molke.
    Übrigens ging es relativ einfach, sich als Schulmilchverweigerer aus der Schusslinie zu halten: im sozialistischen Kinderwettbewerb durfte ja einer die Schulmilchkasse führen.

    Ja, :) , stimmt.... :D

    @ll


    Zu diesem Themenkomplex habe ich einen interessanten Beitrag gefunden. Siehe Link


    http://www.readers-edition.de/…rgruende-zum-milchstreik/

    Sehr ausführlich recherchierter Beitrag... entspricht auch meiner Auffassung - unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit versuchen feiste Verbandsfunktionäre, planwirtschaftliche Elemente einzuführen... Für die Milchbauern "gerechte Produktpreise", für alle Anderen die Marktwirtschaft ... Planwirtschaft bedeutet Elend für alle....


    Meine Vision: 2010 erzwingen die Milchbauern die Einführung einer Milch-Solidaritätsabgabe, pro Liter werden nun von jedem Bürger 10 cent direkt in die Kassen des BDM gezahlt und durch ein Lizenzabgabesystem vom Verband gerecht unter den Mitgliedern verteilt... Bauernpräsident Ochsleitner lobt diese neue Abgabe, die ja jeden Bürger pro Tag nur um wenige Cent belastet und zu mehr sozialer Gerechtigkeit für die Milchbauern führt, die durch den Erhalt der deutschen Kuh als untrennbarem Bestandteil des deutschen Kulturgutes einen hohen gesellschaftlichen Beitrag leisten...


    Sollen sie ihre Milch doch alleine saufen... Ich bleibe dabei, Milch ist entbehrlich... es ist völlig absurd, hiermit in der Öffentlichkeit punkten zu wollen ....ein Mittel zur Knechtung der Massen war Frischmilch übrigens schon in der DDR - in den Schulen gab es Vorgaben für die Milchtrinkerquote pro Klasse, im Rahmen des sozialistischen Wettbewerbs mussten möglichst viele Kinder die subventionierte Milch trinken.. Kinder aus kinderreichen Familien bekamen Milch kostenlos (auch als Freitrinker bezeichnet...) :rolleyes:
    Wer keine Milch trinken konnte/wollte, weil ihm etwa von Milch schlecht wurde, wurde oft der Lächerlichkeit des Klassenverbandes preisgegeben...
    Möchte nicht wissen, wie viele Leute ihr Kindheitstrauma im DDR-Milchzwangstrinkersystem erlitten haben... Wie gesagt, ich hab Milch früher sehr gern getrunken... Auf jeder chronisch undichten Polyäthylen-Packung stand "Milch - Quelle der Gesundheit" nebst einem Dutzend Vitamine... Gehirnwäsche par excellence.... ;)
    Und die Kinder in Afrika und in der kapitalistischen Welt (BRD) wären ja froh gewesen, so günstig Milch trinken zu dürfen.... in feinster Blockwartmanier wurde das Milchgeld eingesammelt und darüber gewacht, dass jedes Kind auch jede Woche seinen sozialistischen Milchtrunk bestellte (reine Milch, Fruchtmilch oder Kakao, also für jede Geschmacksrichtung war etwas dabei)... ja ja, so schön war die Kindheit im sozialistischen Milchparadies...
    Wer das etwas abstrus findet, sorry... :huh:
    Was ich damit sagen wollte ist, dass die eigentlich völlig irrelevante Milchfrage immer schon ganz gern mal für politische Zwecke instrumentalisiert wurde...

    Entscheidend ist, ob der Verzicht auf die abstrakte Verweisung vereinbart ist, d.h. dass man dich bei Eintreten der Berufsunfähigkeit - also, wenn du deinen ausgeübten Beruf (wegen Krankheit z.B.) nicht mehr ausüben kannst - nicht mit einem abstrakten Hinweis ("Herr Meier, Sie könnten doch noch als Pförtner arbeiten") auf irgendwelche anderen Tätigkeiten abspeisen kann... Es würde dann keine Rolle spielen, ob eine entsprechende Stelle auch tatsächlich verfügbar ist.. Dieser Verzicht ist Gold wert und erhöht den Wert der Versicherung.
    Du kannst also durchaus arbeitsfähig sein und hast Anspruch auf die Leistungen...
    Bei den meisten besseren BU-Versicherungen war das in den 90er Jahren bereits inbegriffen....
    Also wie gesagt, Eintritt der Berufsunfähigkeit (und somit Erhalt der Leistungen) bedeutet nicht notwendigerweise, dass man arbeits- bzw. erwerbsunfähig ist...
    Es gibt dann natürlich noch die konkrete Verweisung, wenn tatsächlich eine mit der bisherigen Tätigkeit vergleichbare Berufstätigkeit ausgeübt wird, die somit zumutbar ist... Das ist durchaus möglich.
    Ohne Verzicht auf das abstrakte Verweisungsrecht ist der BU-Schutz aber m.E. nichts wert...
    Ich würde die Dynamik-Regelung aufkündigen und die Versicherung weiterlaufen lassen... BU-Schutz ist wirklich nicht schlecht - nicht üppig, aber man weiß nie - selbst als Computer-Fachmann bekommt man übrigens manchmal eine Sehnenscheidenentzündung...
    Unabhängig davon, dass aus heutiger Sicht Im Ernstfall jeder vom Staat durchgefüttert wird, weiß man natürlich nicht, ob das bis in alle Ewigkeit so sein wird...

    Hab meinen Milchkonsum schon vor geraumer Zeit heruntergefahren und seit einiger Zeit nahe Null stabilisiert - na ja, auf Käse und Kaffeesahne kann ich leider nicht verzichten und am Joghurt-Regal kann ich manchmal auch nicht vorbeigehehen
    Abgesehen davon muss ich Hephaistos aus eigener Erfahrung zustimmen... Die Gehirnwäsche des straff durchorganisierten industriellen Milchkomplexes hat ja ganze Arbeit geleistet - Ich weiß es ist schwer, eine nüchterne Sicht auf die Dinge zu bewahren, wenn einen in jedem dritten Werbespot eine süße Kuh anglotzt..
    Aber achtet lieber auf die Signale Eures Körpers... Ich war früher regelrecht süchtig nach Milch, hab die literweise getrunken... aber gesund ist es wahrlich nicht - zumindest gibt es keinen Grund, in den Medien ein großes Fass aufzumachen... alles Manipulation.

    Ingesamt wurden ja wohl mehr als 5 Millionen Goldmark geprägt... Der größte Anteil davon dürfte auf die 20 Goldmark entfallen.
    Realistisch dürfte die Annahme sein, dass von den 10 und 20 Goldmarkstücken noch ca. 40 - 50% vorhanden sind, allerhöchstens würde ich sagen... Die 10 Mark sind natürlich wiederum seltener als die 20 - wobei bei den selteneren Stücken noch die Frage mit den Hausmann-Fälschungen bleibt, was aber die gängigen 20 Goldmärker kaum betreffen dürfte, da die sich ohnehin am Materialwert orientieren.

    Ja, Goldfuechsle - Blattläuse werden immer mehr, aber keine Falter, hab' noch nicht mal Weißlinge gesehen, geschweige denn Augenfalter - Kohlweißlinge gab's doch immer wie Sand am Meer - jetzt gar nichts mehr...


    Na ja, was soll's - bestimmt wird gleich wieder jemand von einer Schmetterlingsplage berichten...


    Was ich nicht verstehen kann, wir zahlen Hunderte Millionen Euro, um die Abholzung des Regenwaldes etwas zu verlangsamen oder ein, zwei Jahre zu verzögern... müssen uns natürlich auf die Beteuerungen der betreffenden Regierungen verlassen, dass das natürlich im Einklang mit dem berechtigten Interesse dieser Länder auf nachhaltig wirtschaftliche Entwicklung blabla... geschieht...
    Im eigenen europäischen Ländle regiert die Chemielobby... wir und unsere Umwelt werden tagtäglich vergiftet und riskanten, völlig unerforschten Wirkungen durch Stoffe ausgesetzt, deren Wechselwirkung auf Mensch und Natur völlig unerforscht ist...
    wir kaufen konservierungsstoffhaltige, überzuckerte, fette, insektizid- und pestizidbelastete Lebensmittel, trinken mit antibiotikaspuren versetztes Wasser, werden mit Geschmacksverstärkern gemästet wie Schweine - Toleranz- und Grenzwerte werden schwupps nach oben verschoben, wenn mal ein schlechtes Testergebnis veröffentlicht wird - natürlich ohne die Verursacher zu nennen, denn das würde ja gegen den Datenschutz verstoßen....
    Na ja...ist ja auch alles unbedenklich... dafür gibt's ja das Biosiegel und die "Ampelkennzeichnung" - aber bitte nur grün- muss man nur noch alles etwas glätten, nicht Minister Seehofer - damit der Pöbel weiter Müll frisst... :boese:

    Nur mal kurz offtopic:
    Hat irgendjemand von Euch in diesem Jahr schon Schmetterlinge entdeckt? Ich meine keine Motten, sondern stinknormale Tagfalter... Man sagt ja, dass Schmetterlinge gute Bioindikatoren sind... Die dürften ja dann ein ähnliches Schicksal wie die Bienen erlitten haben? Traurig, traurig... :boese:
    Ich hab hier in Berlin (auch in den Laubenkolonien) in diesem Jahr noch keinen (!) einzigen gesehen, in den letzten Jahren hab ich um diese Jahreszeit immer etliche Exemplare gesehen... Na ja, vielleicht haben noch einige überlebt, oder es kommen noch welche zugewandert... Vor ein, zwei Jahren gab's mal eine Schmetterlingszählaktion, keine Ahnung was daraus geworden ist...

    Bankschließfach ist Super geeignet :wall:


    muss für 200 kg AG aber schon eine beachtliche Größe haben.
    und denk daran, den Boden zu verstärken 8o


    Wer redet von einem Bankschließfach? Kann nicht schaden, eines zu haben, aber ich sprach von dezentraler Lagerung, d.h. Vermögen aufteilen und an verschiedenen Orten lagern, wo auch immer, bleibt der Phantasie des Einzelnen überlassen - 200 kg AG, klar, so argumentieren immer Leute, die sich 5 Stück Silphils zu 10 Eur bei MDM bestellen .... :tired: Was große Vermögen angeht, stimme ich natürlich meinem Nachredner zu, dem ich übrigens noch nachträglich zum Geburtstag gratuliere..jaja, das Internet vergisst nichts.. ;)