Machen Sie sich sorgen über das wachsende Handelsbilanzdefizit der USA?
Nicht im Geringsten. Es stimmt: Wir importieren mehr, als wir exportieren. Ausländische Anleger legen allerdings ihre durch den Export erzielten Dollars in den USA an. Es ist allem Anschein nach das beste Land in der Welt, in dem man sein Geld arbeiten lässt. Wenn wir das Handelsbilanzdefizit eliminieren würden, hätten wir weniger Investitionen und weniger Wirtschaftswachstum. Unsere Schulden notieren in Dollar, wir können sie jederzeit bezahlen. Im Gegensatz zu Argentinien können wir so viele Dollars drucken, wie wir wollen.
In den Anleihenmärkten geht immer wieder die Angst um, dass Japaner und Europäer ihr Geld abziehen. Die Ausländer müssten ihre Assets verkaufen und die Dollars in Euro oder in eine andere Währung umtauschen. Das würde den Dollarkurs nach unten treiben. Die Ausländer verlören riesige Summen – nicht die Amerikaner.
Traurig aber wahr. Ich finde diese Aussagen sehr egoistisch.... und das von einer Ikone (dessen Markteinstellung mir aber dennoch lieber ist als die von Keynes)...
Schön das unser Gold vermutlich in den Staaten verwahrt wird, da haben die Amis immerhin eine goldene Zukunft nach dem USD... ![]()