Beiträge von Schwabenpfeil

    Deutschland rutscht weiter ab


    Schlußlicht im Standort-Ranking - Wirtschaft fordert Steuerentlastung
    Berlin - Deutschland schneidet sowohl im Kampf gegen die Massenarbeitslosigkeit als auch beim Wirtschaftswachstum schlecht ab. Beim internationalen Standort-Ranking der Bertelsmann-Stiftung landete die Bundesrepublik mit 66,4 Punkten im sogenannten Erfolgsindex, der alle Standortfaktoren einbezieht, auf dem letzten Platz von 21 Industrienationen. Seit Beginn der neunziger Jahre sei Deutschland vom Mittelfeld stetig weiter abgerutscht, heißt es in der Studie.



    Während alle anderen Länder in den vergangenen zwei Jahren einen Zuwachs an Erwerbstätigen verzeichnen konnten, sank die Beschäftigtenzahl hierzulande weiter. Sorge bereiten vor allem der überdurchschnittlich hohe Anteil an Langzeitarbeitslosen und die nach wie vor weit verbreitete Frühverrentung. Auch in Frankreich und Italien ist die Entspannung am Arbeitsmarkt bislang ausgeblieben. "Beeindruckende Erfolge bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit" bescheinigt die Bertelsmann Stiftung dagegen Niederländern, Schweizern, Österreichern, Irländern und den Norwegern.



    Der Abstieg Deutschlands zeigt sich auch beim Pro-Kopf-Einkommen, das mit rund 27 000 Euro international nur noch "unteres Mittelfeld" ist. Nicht nur in traditionellen Hocheinkommensländern wie USA oder Schweiz wird pro Kopf ein höheres Inlandsprodukt erwirtschaftet. Auch Länder wie Belgien, Dänemark und die Niederlande haben Deutschland mittlerweile klar überholt. Spitzenreiter im Länder-Ranking sind Irland, USA und Australien mit 111 bis 101 Punkten, die sich unter anderem durch eine deutlich niedrigere Staatsquote von Deutschland unterscheiden.



    Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft haben unterdessen erneut eine grundlegende Reform der Unternehmensbesteuerung angemahnt. Das hiesige Steuersystem sei zu kompliziert und international nicht wettbewerbsfähig. Deutschland sei nach wie vor ein Hochsteuerland. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt forderte von der Bundesregierung ein Gesamtkonzept, das sowohl eine Senkung der Sozialabgabenlast als auch eine Steuerentlastung beinhalte. Der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Michael Rogowski, warnte davor, die Steuerreform auf die lange Bank zu schieben. "Zwei Jahre Stillstand können wir uns nicht leisten." Regierung und Union müßten rasch Konzepte auf den Tisch legen und dürften damit nicht bis nach der Bundestagswahl 2006 warten. Die Verbände präsentierten einen Katalog von über 180 "Grundsatzanforderungen" an eine Reform. Auf ein gemeinsames Konzept legte man sich aber nicht fest. Das Bundesfinanzministerium erteilte der Wirtschaftsforderung eine strikte Absage. Angesichts der angespannten Haushaltslage gingen die Forderungen an der Realität vorbei. dsi





    Artikel erschienen am Fr, 8. Oktober 2004
    Die Welt

    Zitat

    Original von PatroneLupo
    Ich denke eher an einen gedrückten Kurs und dann so 25% darunter mit Gratiesoptionen so 1:2 in der nähe des aktuellen Kurses.


    Wollen wir wetten und wie?????????


    Wenn es uns gelingt, die Wette so einwandfrei zu definieren, dass der "Sieger" nachher eindeutig feststeht und keine Streiterei ausbricht, bin ich bei der Wette dabei. Wenn goldbugs die "Vermittlung" übernimmt und wir ähnlich wie im Silberspiel über Frank Ewers abwickeln könnten, fände ich das positiv ...


    Klar ist aus meiner Sicht, dass es Units geben wird. D.h. ein Paket aus Aktien und Optionen. Die Optionen selber werden nichts kosten, aber einen Ausführungskurs deutlich über dem Marktkurs haben. Die Unit wird ungefähr zum Marktpreis der Aktie zu beziehen sein, höchstens leicht darunter (keinesfalls glaube ich daran, dass die Unit 25 % unter dem Marktpreis der Aktie heute zu beziehen sein wird.)


    Hälst Du dagegen ??? Formuliere Deine Meinung bitte möglichst genau.
    Danke !



    Gruß
    Schwabenpfeil

    Goldfund in Nicaragua durch Radius Gold Inc. erweckt Interesse bei Meridian Gold

    07.10.2004 fh - Redaktion GOLDINVEST.de


    Ende September 2004 gaben das kanadische Explorationsunternehmen, Radius Gold Inc. aus Vancouver (TSX Venture: RDU), und Meridian Gold Inc. (TSX: MNG) ein für beide Unternehmen vorteilhaftes Abkommen bekannt.


    Die Vereinbarung gibt Meridian, einem mittelgroßen Goldproduzenten aus Reno, Nevada, das Exklusivrecht zum Erwerb eines 60%-Anteils an dem El Pavon Goldfund in Nicaragua. Für Radius bedeutet das Abkommen die Finanzierung eines umfangreichen Explorationsprogramms und die Anfertigung einer "Feasibility Studie" (Durchführbarkeitsstudie) auf dem Projekt innerhalb der nächsten vier Jahre.


    Laut Pressebericht vom 23. September 2004 wird Meridian in den ersten zwei Jahren US$3,5 Millionen in das Projekt mit dem Ziel investieren, einen Vorrat von mindestens 1 Million Unzen Gold durch Bohrungen nachzuweisen. Dieser Betrag schließt ein Bohrprogramm von mindestens 15.000 Metern an Kernbohrungen mit ein. Im dritten und vierten Jahr werden die Ausgaben bei jeweils US$1 Million liegen.


    Nach Abschluß einer positiven "Feasibility Studie" kann dann Meridian seinen 60%-Anteil an El Pavon erwerben, indem das Unternehmen einen zuvor festgelegten Preis für seinen Anteil an den gesamten Goldvorräten in dieser Lagerstätte bezahlen wird, einschließlich für das Nebenprodukt Silber, falls der durchschnittliche gewinnbare Silbergehalt 100 Gramm je Tonne übersteigt. Der Kaufpreis für Meridians Anteil wurde wie folgt strukturiert:


    US$40 je Unze bei einem durchschnittlichen Goldpreis von unter US$400 je Unze


    US$50 je Unze bei einem durchschnittlichen Goldpreis zwischen US$400 und US$500 je Unze


    US$60 je Unze bei einem durchschnittlichen Goldpreis von US$500 oder darüber


    US$0,50 je Unze Silber falls der durchschnittliche gewinnbare Gehalt 100 g/t Silber übersteigt


    Nach Erwerb seines 60%-Anteils an der Lagerstätte, werden Meridian und Radius ein Joint-Venture eingehen. Die weitere Erschließung von El Pavon wird dann durch die Joint-Venture-Partner entsprechend ihrer Anteile finanziert werden.


    Edward Colt, Vizepräsident von Meridian Gold, erklärte im Northern Miner, Ausgabe Nr.32, dass diese Entdeckung ein neuer Bergbaubezirk mit mehreren Gangsystemen und lokal sehr reichhaltigen Erzen werden könnte, der das Potenzial für eine Lagerstätte mit mehreren Millionen Unzen Gold besitze.


    Simon Ridgeway, der Präsident von Radius, äußerte sich zu diesem Abkommen: „Meridians Erfahrung bei der Exploration und dem Abbau von epithermalen Goldgangsystemen in Lateinamerika ist eine Garantie, dass das gesamte Potenzial von El Pavon überprüft wird. Dieses Abkommen wird es den Geologen von Radius erlauben, sich auf das zu konzentrieren, was sie am besten können, weitere unentdeckte Goldsysteme in Nicaragua zu finden. Wir glauben, dass es dort noch viel mehr Gold zu finden gibt."


    Radius entdeckte das epithermale Gangsystem, El Pavon, im Jahr 2003. El Pavon besitzt alle Merkmale eines klassischen sulfidarmen, epithermalen Quarz-Adular-Gangsystems, das in einer Serie von felsischen bis intermediären Laven, Ignimbriten und Tuffen beherbergt ist. Die Geologen des Unternehmens haben mindestens acht vererzte, mehrere Meter mächtige Gänge oder vererzte Strukturen auf dem 283.247 Hektar großen Explorationsgebiet identifiziert.


    Vor kurzem gab Radius die Ergebnisse eines anfänglichen Bohrprogramms bekannt. Die ersten sieben Bohrungen entlang einer Streichlänge von 6 km wiesen zum Teil beeindruckende Goldgehalte auf und bestätigten die hohen Goldgehalte, die in Schürfgräben gefunden wurden. Die Bohrergebnisse schlossen sehr reichhaltige Abschnitte mit 57,3 g/t Gold über 2,5m, 11,3 g/t über 5,8m und 12,5 g/t über 7,6m mit ein. Die Proben aus den Schürfgräben enthielten im allgemeinen 1 - 12 g/t Gold einschließlich einer Probe mit 58 g/t über eine Länge von 6m. Meridians "Due Diligence" (Prüfung mit gebührender Sorgfalt) konnte diese sehr guten Ergebnisse bestätigen. Die ersten von Meridian durchgeführten Tests zur Goldgewinnung lieferten laut Meridian gute Resultate.


    Nach Abschluß des Joint-Venture kann sich Radius dann wieder vollständig seinem Kerngeschäft, der Suche nach neuen Goldlagerstätten, zuwenden. Das Unternehmen ist mit der Entdeckung eines neuen epithermalen Gangsystems, "Nueva Guinea", im Südosten Nicaraguas bereits erfolgreich gewesen. Radius identifizierte zwei Vererzungszonen, Jerusalem und Jengibre. Proben aus Schürfgräben enthielten einen Goldgehalt von 7,0 g/t über 9m einschließlich eines Abschnitts von 4m mit 14,3 g/t Gold. Mit der Entdeckung dieses neuen epithermalen Gangsystems wurde Radius in etwas über einem Jahr bereits zum dritten Mal fündig. zurück



    Quelle: Goldinvest.de

    05.10.2004
    Norilsk Nickel noch nicht zu teuer
    Performaxx-Anlegerbrief


    Die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" halten die Aktie von Norilsk Nickel (ISIN US46626D1081/ WKN 676683) für nicht zu teuer.


    Nach der Empfehlung der Experten im Sommer dieses Jahres seien die Kurse der russischen Unternehmen zunächst noch weiter eingebrochen, als sich der Konflikt um Yukos dramatisch verschärft habe. Ihre Empfehlung Norilsk Nickel sei Ende Juli auf unter 40 Euro gefallen (Empfehlungskurs: 46 Euro). Wer die Nerven behalten habe, habe jetzt ein erstklassiges Unternehmen zu Ausverkaufspreisen im Portfolio - Risiken und Nebenwirkungen natürlich immer inklusive.


    Anfang September habe Norilsk hervorragende Geschäftszahlen für das zweite Quartal vorgelegt, zum ersten Mal nach internationalem Rechnungsstandard IAS. Demzufolge habe der Umsatz um 40% auf 1,58 Mrd. US-Dollar zugelegt, während sich der Nettogewinn auf 0,46 Mrd. US-Dollar mehr als vervierfacht habe.


    Anzeige

    Die Mehrheit der Aktien, nämlich über 60%, würden von Wladimir Potanin und Michail Prochorov gehalten, was ein Vorgehen wie im Fall Chordokovski zumindest unwahrscheinlicher erscheinen lasse. Interessant würden die in den letzten Quartalen durchgeführten Diversifizierungen von Norilsk im Goldsektor erscheinen. Über die Tochterfirma Polyus, die in den drei Hauptminen etwas mehr als 1 Mio. Unzen Gold jährlich zutage bringe, könne Norilsk über mehr als 40 Mio. Unzen Reserven verfügen. Allein diese Goldbeteiligung sollte einen Milliardenwert auf die Waage bringen, trotzdem sei die gesamte Marktkapitalisierung von Norilsk weiterhin nur im Bereich von etwa 13 Mrd. US-Dollar angesiedelt. Zuvor hätten sich die Russen auch mit 20% an der südafrikanischen Gold Fields beteiligt.


    Deutlich höhere Bewertungen könnten zustande kommen, wenn das russische Industriekonglomerat seine Goldaktivitäten über einen Spin-off an die Börse bringe. Der Kurs von Norilsk hänge weniger von einzelnen Unternehmensnachrichten ab als vielmehr vom Gesamtmarkt Russlands. Bei Ausbleiben weiterer politischer Horrormeldungen könne und werde die russische Börse ihren unterbrochenen Aufwärtstrend wieder fortsetzen. Investoren würden schnell vergessen, nicht anders die Fonds, die ihre Mittel auf der Suche nach Überrenditen auch wieder nach Russland transferieren würden, wenn Gras über den Chordokovski-Fall gewachsen sei.


    Nach Ansicht der Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" sind die Aktien von Norilsk Nickel auch bei 52 Euro noch nicht teuer.



    Gruß
    Schwabenpfeil

    06.10.2004
    Golden Star 100% Aufwärtspotential
    Der Aktionär


    Die Experten des Anlegermagazins "Der Aktionär" sehen für die Aktie von Golden Star (ISIN CA38119T1049/ WKN 888002) 100 Prozent Aufwärtspotential.


    Golden Star sei ein international tätiges Minenunternehmen. Im vergangenen Geschäftsjahr 2003 seien rund 175.000 Unzen Gold produziert worden. Im kommenden Geschäftsjahr 2005 solle die Produktion auf 350.000 Unzen erhöht werden. Golden Star habe Ende 2003 auf einen Cashbestand von 75 Mio. Euro blicken können. Mit einem 2005er KGV von 18 seien die Papiere äußerst attraktiv bewertet. Der Kurs der Golden Star-Aktie bewege sich seit Beginn des Jahres 2001 in einem perfekten aufwärts gerichteten Trend, der auch in den letzten Monaten habe bestätigt werden können.


    Die Aktien seien erst kürzlich in eine Dreiecksformation hineingelaufen. Sollte diese Dreiecksformation überwunden werden, könne sie einen trendbestätigenden Charakter aufweisen und lasse auf ein enormes Aufwärtspotential schließen. Positiv zu bewerten sei zudem, dass die Aktie die 200-Tage-Linie fast überwunden habe. Dies könne als mittelfristige Trendwende interpretiert werden. Die Aktien von Golden Star könnten entweder in New York oder in Frankfurt geordert werden.


    Mit einem Kursziel von 8,50 Euro sehen die Experten von "Der Aktionär" für die Golden Star-Aktie ein Aufwärtspotential von 100 Prozent.




    Gruß
    Schwabenpfeil

    06.10.2004
    Glamis Gold vorerst halten
    Der Aktionär


    Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" empfehlen die Aktie von Glamis Gold (ISIN CA3767751025/ WKN 865279) vorerst zu halten.


    Das Unternehmen werde momentan unterschiedlich eingeschätzt. Cad Williams von First Associates habe am 22. September eine Kaufempfehlung ausgegeben. Das Kursziel habe er bei umgerechnet 18,50 Euro gesehen. Am 24. September habe Michael Durose von Scotia Capital den Anteilsschein nur mit "halten" und einem Kursziel von 16,30 Euro eingestuft. Die Marktkapitalisierung von Glamis Gold belaufe sich auf 1,97 Milliarden Euro. Für 2005 errechne sich ein KGV von 52.


    Die Experten von "Der Aktionär" raten Anlegern die Aktie von Glamis Gold vorerst mit einem Kursziel von 17 Euro zu halten. Der Stopp-Kurs sollte bei 10,20 Euro gesetzt werden.



    Quelle: Aktiencheck.de



    Gruß
    Schwabenpfeil

    07.10.2004
    Mines Management für Spekulative
    GOLDINVEST.de daily


    Die Experten von "GOLDINVEST.de daily" empfehlen spekulativ orientierten Investoren, eine erste Position in der Aktie von Mines Management (ISIN US6034321058/ WKN 157794) einzugehen.


    Als eines der aussichtsreichsten Silberentwicklungsprojekte weltweit dürfte das Montanore Projekt der amerikanischen Gesellschaft Mines Management im amerikanischen Bundesstaat Montana angesehen werden. Hauptproblem bei der Weiterentwicklung dieses gigantischen Silber- und Kupferminenprojektes dürfte ganz klar die Gesetzgebung in den USA sein und die verschiedenen aktiven Minengegner, die aus Umweltschutzgründen grundsätzlich jedes neue Minenprojekt ablehnen würden.


    Die Experten von "GOLDINVEST.de daily" sehen auf Grund des vorhandenen Managements aber hohe Chancen, dass das Projekt innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre in Produktion gehen kann und raten spekulativ orientierten Investoren eine erste Position der Mines Management-Aktie aufzubauen.



    Quelle: aktiencheck.de



    Gruß
    Schwabenpfeil

    da wir hier schon mal über offene Immobilienfonds diskutiert hatten ...


    Gruß
    Schwabenpfeil



    Bei deutschen Immobilienfonds droht ein Dominoeffekt
    Investoren ziehen massenhaft Gelder aus hierzulande anlegenden Produkten ab - Sparkassen-Tochter Deka am stärksten betroffen - Krisensitzung bei der BaFin
    von Richard Haimann, Daniel Eckert und Holger Zschäpitz


    Berlin - Bisher dachten Anleger, daß nur Aktien oder Anleihen fallen können. Doch nun dämmert es vielen, daß auch Immobilienfonds nicht immer der Fels in der Brandung sind. Denn Mittelabflüsse in Höhe von 1,2 Mrd. Euro seit Jahresbeginn haben den Deka-Immobilien-Fonds in eine derart starke Schieflage gebracht, daß Sparkassen und Landesbanken um Hilfe gerufen wurden. Bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist es bereits zu Krisensitzungen gekommen. Auch die Bundesregierung soll sich eingeschaltet haben. Experten fürchten, daß Anleger auch aus anderen Fonds große Kapitalmengen abziehen könnten und es somit zu einem Domino-Effekt kommt.



    Der Deka-Fonds ist kein Einzelfall. Er steht symptomatisch für sämtliche offene Immobilienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland. Bereits im August 2003 war die Glückssträhne dieser Produkte vorbei. Seither zogen Anleger 5,7 Mrd. Euro ab. Experten befürchten, daß es zu einem großen Knall am hiesigen Immobilienmarkt kommt. Denn wenn die Fonds aufgrund der Abflüsse gezwungen sind, Immobilien abzustoßen, könnten die Preise in den Keller rutschen. Dies wiederum brächte die Performance der anderen Fonds mit Deutschland-Schwerpunkt unter Druck und würde die Produkte noch unattraktiver machen. Im schlimmsten Falle droht eine vorübergehende Schließung. Nach dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) kann ein offener Immobilienfonds die Rücknahme von Anteilen für bis zu zwei Jahren aussetzen. Die Anleger würden dann erst einmal nicht mehr an ihr Geld kommen.



    So dramatisch ist die Lage, daß sich gestern selbst der Fondslobbyistenverband BVI zu Wort meldete. Die Fonds verfügten über ausreichend Liquidität, um etwaige Rücknahmewünsche der Anleger zu befriedigen. Seit Jahresanfang seien 3,7 Mrd. Euro in die offenen Immobilienfonds geflossen. Freilich sagt der BVI nicht, daß es sich bei dieser Zahl um sämtliche offenen Immobilienfonds also auch die international anlegenden handelt. Nimmt man ausschließlich die Deutschland-Produkte, sieht das Bild ganz anders aus. Dann sind nämlich 3,1 Mrd. Euro aus den Fonds abgeflossen.



    Im Zentrum des Sturms steht die Deka Immobilien Investment - eine Tochter der Deka-Bank; die zur Hälfte den Landesbanken und den Sparkassen gehört. Aus liquiden Mitteln allein konnten die Anleger nicht ausgezahlt werden, die seit Jahresbeginn ihre Anteile am Deka-Immobilien Fonds zurückgegeben haben. Um die gesetzlich vorgegebene Mindestliquiditätsquote von fünf Prozent zu halten, mußten Objekte verkauft und Fremdkapital aufgenommen werden (Die Welt, 6.10.2004). Wie viele Immobilien veräußert wurden und auf welche Summe sich die aufgenommenen Kredite belaufen will die Deka nicht sagen. Nach Brancheninformationen soll sich die Deka-Bank als Kreditgeber mit einem hohen dreistelligen Millionenbetrag engagiert haben.



    Über weitere Maßnahmen soll Mittwoch nächster Woche bei einer Notsitzung entschieden werden. Deka-Sprecher Jürgen Fischer dementiert, daß der Fonds geschlossen werden soll. "Die Deka-Bank und die Sparkassen werden weitere Anteilsscheine aufnehmen, falls noch mehr Anleger aussteigen wollen." Ein Sprecher der BaFin bestätigte, daß sich die Kontrollbehörde mit den Vorgängen befaßt: "Wir beobachten genau, was bei der Deka passiert."



    Innerhalb der Deka werden die Anlageberater der Sparkassen für die hohen Abflüsse mitverantwortlich gemacht. Kunden sei eine Umschichtung in die beiden anderen Fonds Deka-Immobilien Europa und Deka-Immobilien Global empfohlen worden. Die Sparkassen hätten dabei den Ausgabeaufschlag von rund fünf Prozent fast gänzlich als Provisionen einstreichen können. Tatsächlich sind in die beiden anderen Fonds seit Jahresbeginn rund 1,3 Milliarden Euro geflossen - wobei Provisionen in Höhe von rund 65 Mio. Euro angefallen sind. Auch BVI-Sprecher Andreas Fink moniert: "Die Vertriebspartner müssen erkennen, daß die Umschichtung von Fondsanteilen keine beliebig vermehrbare Leitung zur Provisionsgenerierung ist."



    Künftig könnten die Erträge noch magerer ausfallen, meint Branchenkenner Stefan Loipfinger. Ihn stimmt skeptisch, daß von 1998 bis 2003 "in der Summe Aufwertungen der Inlandsobjekte erfolgt sind, was die Marktrealität nicht widerspiegelt". Dies zeige sich auch daran, daß die Nettomietrendite bei den in Deutschland befindlichen Objekten 2003 nur 4,7 Prozent betragen habe, während bei Neuankäufen 5,5 bis sechs Prozent üblich seien.



    "Anleger brauchen zwar nicht in Panik zu verfallen, müssen sich aber vorsehen", sagt Alexandra Merz, Analystin bei Fondscope. Sie empfiehlt nur einen Deutschland-Fonds zum Kauf: den DEGI-Grundwertfonds. Alle anderen Produkte werden mit "Halten" oder gar "Verkaufen" beurteilt.



    Artikel erschienen am Do, 7. Oktober 2004
    Die Welt

    Die Rekordfahrt in den Schuldenstaat geht weiter
    Opposition rechnet mit zweitem Nachtragshaushalt nach der Steuerschätzung im November
    Berlin - Die Bundesregierung hat für dieses Jahr die Erhöhung der Neuverschuldung auf den Rekordwert von 43,7 Mrd. Euro beschlossen. Ursprünglich waren 29,3 Mrd. Euro vorgesehen. Das Kabinett billigte am Mittwoch den Nachtragshaushalt von Finanzminister Hans Eichel (SPD).



    Der bisherige Schuldenrekord wurde 1996 unter der Regierung von Helmut Kohl (CDU) aufgestellt und betrug 40 Mrd. Euro. Als Grund für die Ausweitung der Kreditaufnahme nannte Eichel Steuermindereinnahmen und Mehrausgaben in Folge der Massenarbeitslosigkeit. Eine Verschärfung des Sparkurses lehnt er ab, um die Konjunkturerholung nicht zu gefährden. Die Opposition rechnet mit einem weiteren Nachtragsetat nach der Steuerschätzung Anfang November. Das Finanzministerium widersprach.



    Die Investitionen liegen 2004 bei 19,1 Mrd. Euro, also unter der Summe der Kredite, was die Verfassung eigentlich verbietet. Ausnahmen sind erlaubt, damit die Regierung Maßnahmen zur Abwehr von Konjunktur- und Arbeitsmarktkrisen ergreifen kann. "Das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht ist im Jahre 2004 ernsthaft gestört. Das Ziel eines hohen Beschäftigungsstandes wird nach wie vor gravierend verfehlt", heißt es in Eichels Gesetz zum Nachtragshaushalt. Zusätzliche Sparmaßnahmen würden die Störung "tendenziell verstärken".



    Für die Steuerschätzung geht Eichel von einer weiteren Hiobsbotschaft aus - vor allem zu Lasten der Bundeskasse. Gegenüber der Steuerprognose vom November rechnet er mit Verlusten von rund 13 Mrd. Euro, im Vergleich zur Mai-Schätzung mit einem Minus von etwa vier Mrd. Euro. Abstriche mußte der Minister auch bei anderen Einnahmeerwartungen machen, vor allem beim Bundesbankgewinn. Statt der erhofften 3,5 Mrd. flossen knapp 300 Mio. Euro in die Kasse von Hans Eichel.



    Durch diverse Veränderungen im Haushalt gibt der Bund dieses Jahr 1,7 Mrd. Euro weniger aus als geplant. Das Budget beträgt nun insgesamt 255,6 Mrd. Euro. Die Kosten für die Arbeitslosenhilfe stiegen explosionsartig an. Statt der geplanten knapp 6,7 Mrd. muß der Bund 18,8 Mrd. Euro berappen, wie aus dem Gesetz hervorgeht.



    Die Opposition reagierte mit scharfer Kritik auf den Kabinettsbeschluß. "Die Politik des organisierten Verfassungsbruchs findet ihre Fortsetzung", sagte FDP-Haushaltssprecher Andreas Pinkwart. CDU-Haushaltsexperte Dietrich Austermann äußerte sich ähnlich. Da auch die Länder gravierende Haushaltslöcher mittels Krediten schließen, hält Deutschland das dritte Jahr in Folge nicht die EU-Verschuldungsgrenze von drei Prozent am Bruttoinlandsprodukt ein. Eichel will versuchen, 2005 die Euro-Vorgabe zu schaffen. AP





    Artikel erschienen am Do, 7. Oktober 2004
    Die Welt

    Renaissance des Goldes
    Preis wegen teuren Öls und schwachen Dollars kurz vor 15-Jahres-Hoch
    New York - Gold ist wieder "in": Sein Preis wird diese Woche voraussichtlich das 15-Jahres-Hoch von 433 Dollar die Unze toppen. Davon gehen 27 der 44 von Bloomberg News befragten Händler und Investoren aus. Sie setzen darauf, daß der Dollar-Kurs fällt und die Nachfrage nach dem Edelmetall anzieht. Zehn der Befragten rechnen mit einem Rückgang und sieben damit, daß der Goldpreis relativ unverändert bleibt. Vergangene Woche verteuerte sich Gold um 2,8 Prozent auf 421,20 Dollar je Unze und erreichte am Freitag bei 421,90 Dollar den höchsten Preis seit fünf Monaten. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich Gold um 9,4 Prozent verteuert.



    "Angesichts der Dollar-Schwäche sind die Chancen gut, daß der Goldpreis die Widerstände durchbricht und ein neues Rekordniveau erreicht", sagt George Ireland, Vermögensverwalter bei Ring Partners in Boston. Seit der Goldpreis Anfang Mai dieses Jahres bei 371,30 Dollar auf dem niedrigsten Stand seit sechs Monaten war, ging es 13 Prozent aufwärts. Händler spekulierten darauf, daß der Rekord-Ölpreis das Wirtschaftswachstum in den USA belasten wird und dadurch auch die Nachfrage nach US-Dollar sinkt. In 58 Prozent der Zeit bewegt sich der Goldpreis entgegengesetzt zum Dollar-Kurs, erklärt Gregory Wilkins, Vorstandschef von Barrick Gold in Toronto.



    Gold hat von Spekulationen profitiert, daß durch den schwachen Dollar die Inflation angeheizt wird. Dadurch sinkt der Wert von Vermögenswerten wie Anleihen. "Es wird noch viel mehr schleichende Abwertung geben, was sich nach meiner Ansicht günstig auf die Goldbranche auswirken wird", sagte Wilkins auf der Goldkonferenz in Denver. Auch Hedgefonds-Manager und andere spekulative Investoren setzen darauf, daß der Goldpreis steigen wird. Sie erhöhten in der Woche zum 28. September ihre Nettokaufposition für Gold-Terminkontrakte um 28 Prozent gegenüber der Vorwoche, gab die Aufsichtsbehörde für den Terminhandel Commodity Futures Trading Commission am 1. Oktober bekannt.



    Die Experten der US-Investmentbank Goldman Sachs sehen den Goldpreis in den kommenden sechs bis zwölf Monaten innerhalb einer Spanne von 390 bis 450 Dollar. Denn sie rechnen damit, daß der Dollar fällt und die Minengesellschaften ihre Preisabsicherungskontrakte reduzieren. Einen Preis von 450 Dollar pro Unze erzielte das Edelmetall zuletzt im Juli 1988. "Wir werden noch vor Jahresende, sicherlich aber im nächsten Jahr neue Höchststände beim Goldpreis sehen", erwartet auch John Hathaway, Vermögensverwalter beim Tocqueville-Fonds in New York. "Goldbarren sind im Vergleich zu den riskanteren Gold-Aktien eine vorsichtigere Art von dem für Gold günstigen makroökonomischen Umfeld zu profitieren." Der Tocqueville Gold Fund mit einem Volumen von etwa 500 Mio. Dollar will die Zustimmung der Anteilseigner einholen, den Anteil von Goldbarren auf 20 Prozent des verwalteten Kapitals zu verdoppeln.



    "Der Goldpreis dürfte sich in einer Spanne zwischen 414 und 425 Dollar bewegen", sagt Prithviraj Kothari, Direktor von Riddhi Siddhi Bullion im indischen Mumbai. Es bestehe Interesse von Hedgefonds. Sollte der Ölpreis weiter steigen, dürfte auch der Goldpreis bis auf 420 Dollar bis 425 Dollar anziehen. Vergangene Woche erreichte der Preis für Rohöl bei 50,47 Dollar je Barrel eine neue Rekordmarke. Die Kombination aus steigendem Ölpreis und fallendem Dollar ist positiv für Gold, sagt auch Frank McGhee, leitender Goldhändler beim Brokerhaus Alliance Financial in Chicago. "Sollte der Ölpreis weiter steigen, rechne ich damit, daß die Araber Euro und Gold kaufen werden, um sich gegen den Wertverlust ihrer Öldollar abzusichern", führt McGhee aus. Die Zentralbanken des Mittleren Ostens, wo etwa ein Viertel des weltweiten Rohöls gefördert wird, und auch die Zentralbank Argentiniens haben in letzter Zeit Gold gekauft, bestätigt Hathaway vom Tocqueville-Fonds. Bloomberg




    Artikel erschienen am Di, 5. Oktober 2004
    Die Welt

    Pressemitteilungen



    Gold Fields Ltd - Signing of the definitive agreement between Gold Fields Limited and IAMGOLD Corporation
    30.09.2004
    Further to the announcement of August 11, 2004, Gold Fields Limited (JSE, NYSE:GFI) (“Gold Fields”) and IAMGOLD Corporation, (TSX:IMG; AMEX:IAG) (“IAMGOLD”) today announced that they have signed a definitive agreement setting out the terms on which IAMGOLD will acquire the assets of Gold Fields outside of the Southern African Development Community (the “SADC”).


    Under the definitive agreement, IAMGOLD will issue, subject to adjustment, to Gold Fields 351,690,218 fully paid common shares in consideration for Gold Fields’ non-SADC mining, development and exploration assets. The transaction will result in Gold Fields owning approximately 70 percent of the fully diluted equity of the enlarged company. In addition, shortly before completion, IAMGOLD shareholders (other than Gold Fields), registered as such on a record date prior to closing of the transaction, will receive a special cash dividend of C$0.50 per IAMGOLD share. For Canadian RRSP purposes, the enlarged company will remain a Canadian corporation.


    Subject to the approval of the Johannesburg Securities Exchange (“JSE”), an information circular setting out full details of the transaction will be mailed to shareholders of record of Gold Fields and IAMGOLD on or around 10 November 2004. The transaction remains subject to approval by IAMGOLD and Gold Fields shareholders and satisfaction of certain other conditions precedent, including the receipt of all required regulatory approvals. The date for the shareholder meetings, expected to occur in early to mid-December, will be provided in the information circulars to be mailed to shareholders and a further announcement will be made at that time. The transaction is expected to close on or around 31 December 2004.


    Following closing of the transaction, the name of the newly created corporation will be changed to Gold Fields International Limited (“Gold Fields International”).


    Overview of Gold Fields International
    Gold Fields International will have interests in six operating mines: four in West Africa (Tarkwa and Damang in Ghana, Sadiola and Yatela in Mali) and two in Australia (St. Ives and Agnew) with 2005 forecast production totaling 2.0 million ounces of gold. In addition, Gold Fields International will have two near-term greenfield development projects, located in Finland (Arctic Platinum) and, subject to completion of the acquisition thereof, Peru (Cerro Corona), along with various royalty interests and an attractive portfolio of advanced-stage exploration projects in Latin America, Canada, Australia, China and Africa.
    For further details, please see the Terms Announcement that has been issued by Gold Fields via SENS and is available on Gold Fields web site: http://www.goldfields.co.za; or IAMGOLD’s website: http://www.iamgold.com



    Cautionary Statements


    Safe Harbor Statement under the United States Private Securities Litigation Reform Act of 1995: Certain statements in this document constitute "forward looking statements" within the meaning of Section 27A of the US Securities Act of 1933 and Section 21E of the US Securities Exchange Act of 1934. Such forward-looking statements, including but not limited to those with respect to the price of gold, the timing and amount of estimated future production, costs of production, estimated operating results, reserve determination and reserve conversion rates, involve known and unknown risks, uncertainties and other factors which may cause the actual results, performance or achievement of IAMGOLD or Gold Fields to be materially different from any future results, performance or achievements expressed or implied by such forward-looking statements. Such risks, uncertainties and other factors include, among others, risks related to the integration of acquisitions, increased production costs, risks related to international operations, risks related to joint venture operations, the actual results of current exploration activities, actual results of current reclamation activities, conclusions of economic evaluations, changes in project parameters as plans continue to be refined, future prices of gold, currency devaluations, labour disruptions; changes in government regulations, particularly environmental regulations, changes in exchange rates, inflation and other macro-economic factors, as well as those factors discussed in the section entitled "Risk Factors" in the Form 40-F for IAMGOLD and the Form 20-F for Gold Fields as on file with the U.S. Securities and Exchange Commission in Washington, D.C. Although IAMGOLD and Gold Fields have attempted to identify important factors that could cause actual results to differ materially, there may be other factors that cause results not to be as anticipated, estimated or intended. There can be no assurance that such statements will prove to be accurate as actual results and future events could differ materially from those anticipated in such statements. Accordingly, readers should not place undue reliance on forward-looking statements. These forward-looking statements speak only as of the date of this document.


    Investors are advised that National Policy 43-101 of the Canadian Securities Administrators requires that each category of mineral reserves and mineral resources be reported separately. Investors and securities holders should refer to the annual information form of IAMGOLD for the year ended December 31, 2003, and material change reports filed by IAMGOLD since January 1, 2003 available at http://www.sedar.com, for this detailed information with respect to IAMGOLD, which is subject to the qualifications and notes set forth therein. United States investors are advised that while the terms "measured" and "indicated" resources are recognized and required by Canadian regulations, the SEC does not recognize them. Investors are cautioned not to assume that all or any part of mineral deposits in these categories will ever be converted into reserves.




    Enquiries



    Gold Fields:
    Willie Jacobsz
    +27 82 493 1377


    Cheryl Martin
    +1 303 796-8683


    IAMGOLD:
    Tom Atkins
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