Hier eine Leserzuschrift, gefunden bei http://www.hgcn.de/
Leserzuschrift
Wie der Inhalt des Rettungspakets in der Kasse der Deutschen Bank landet
Anbei die "Gründe" warum die Deutsche Bank angeblich keinerlei staatliche
Unterstützung braucht. Halloween ist zwar schon vorbei, aber einen
Gruseleffekt der Extraklasse garantiert die folgende Information dennoch.
Wie der Inhalt des Rettungspakets in der Kasse der Deutschen Bank landet
Bankenrettung zur Sicherung der Profite der deutschen Großbanken
Deutsche Bank Chef Ackermann erklaerte, er wuerde sich schaemen, Geld aus
dem Bankenrettungspaket anzunehmen - das muss er nicht: die Milliarden aus
der Steuerkasse landen ohnehin bei ihm.- ohne dass die deutsche
Oeffentlichkeit davon Kenntnis erhaelt: vorsorglich wurde im Gesetz zur
Bankenrettung die Bestimmung eingefuehrt, dass die Verwendung der Gelder
geheimzuhalten ist.
Die nun verfuegbaren Informationen erklaeren, warum sich Ackermann an der
Urheberschaft des Rettungspakets beteiligte: es sichert die Profite seiner
Bank.
Mit einem bemerkenswert trickreichen System wurden von Ackermann die
oeffentlichen und andere Banken zur Maximierung der eigenen Profite
eingespannt: die Deutsche Bank kaufte auf dem amerikanischen Markt
Ramschpapiere. Diese wurden anschliessend den Landesbanken und anderen
Finanzinstituten, wie der IKB und der Hypo Real Estate angeboten und an
diese verkauft - im Umfang von mehrstelligen Milliardenbetraegen.
Die Abnehmer der Papiere verfuegten jedoch selbst nicht ueber die
notwendigen Mittel und erhielten deshalb zum Kauf der Ramschpapiere von der
Deutschen Bank einen entsprechenden Kredit.
Nachdem nun der Wert der von der Deutschen Bank eingekauften Papiere
kollabierte, blieben den Landesbanken, der IKB, Der Hypo Real Estate usw.
die Schuldverpflichtungen gegenueber der Deutschen Bank. Diese Kredite im
Milliardenumfang trieben sie in die Insolvenz bzw. in massive
Liquiditaetsprobleme.
Damit die Deutsche Bank nun nicht auf die Erloese aus dem Verkauf der
Ramschpapiere verzichten musste - durch den Zusammenbruch der betroffenen
Banken und deren Unfaehigkeit die Kredite zurueckzuzahlen - musste der
Steuerzahler einspringen, dessen Geld von Peer Steinbrueck verwaltet wird.
Die Rettung der Landesbanken, der IKB und der Hypo Real Estate dient somit
dem Zweck, dass die Deutsche Bank (und neben ihr vermutlich andere grosse
deutsche Privatbanken), die Erloese aus dem Verkauf der amerikanischen
Ramschpapiere, die inzwischen wertlos wurden, erhaelt sowie darueberhinaus
die anfallenden Zinsen der Milliardenkredite, mit denen sie das
Spekulationsgeschaeft ermoeglichte.
Eingefaedelt wurden diese fuer Ackermann und andere grosse deutsche Banken
lukrativen Geschaefte mithilfe der Bundesregierungen unter Schroeder und
Merkel und insbesondere die Finanzminister Eichel und Steinbrueck:
unter Eichel wurde die Gesetzgebung so erweitert, dass der Handel mit den
"innovativen Finanzinstrumenten " - heute bekannt als Ramschpapiere bzw.
"toxische " Verbriefungen auch in Deutschland moeglich wurde.
Die Bundesregierung unter Angela Merkel (und ihrem Finanzberater Ackermann)
setzte die Foerderung dieser spekulativen Finanzgeschaefte fort, indem die
Foerderung des Verbriefungsmarktes (fuer den Handel mit den heute als
"toxisch " bekannten Papieren) im Koalitionsvertrag festgeschrieben und bis
heute nicht revidiert wurde. Darueberhinaus wurde in die Agenda des
Koalitionsvertrag die weitgehende Lockerung bzw. Aufhebung von
Kontrollmechanismen fuer die Finanzbranche aufgenommen.
Beauftragt wurde mit der Umsetzung Joerg Asmussen, den Steinbrueck zum
Staatssekretaer mit entsprechender Beauftragung ernannte.
Asmussen gab fuer die Bundesregierung die Empfehlung aus, die amerikanischen
Ramschpapiere, die vor allem von der Deutschen Bank angeboten wurden,
aufzukaufen, eine Empfehlung, die besonders von den Landesbanken und der IKB
oder der Hypo Real Estate befolgt wurde.
Zu der Zeit, als sich die IKB in grossem Umfang in diese Spekulationen
involvierte, fuehrte Asmussen dort die Aufsicht im Namen der
Bundesregierung.
Als die IKB in die Insolvenz rutschte, weil sich der Wert der Ramschpapiere,
die bei der Deutschen Bank auf Kredit gekauft worden waren mehr oder weniger
in Luft aufloeste, reagierte Finanzminister Steinbrueck darauf, indem er die
Bank "rettete " und mit Steuergeldern ihre Finanzloecher stopfte, so dass
die milliardenschweren Kredite an die Deutsche Bank zurueckgezahlt werden
konnten.
Die Haftung fuer die gewaltigen Schaeden der Spekulation, die Steinbruecks
Staatssekretaer Asmussen veranlasst hatte, wurde durch die Bundesregierung
dem Steuerzahler uebertragen. Die Deutsche Bank, die grosse Summen an diesem
Geschaeft verdient hatte, das von ihr in Deutschland als Marktfuehrer
betrieben wurde, blieb insoweit schadlos: ihre Gewinne aus diesem Geschaeft
wurden ihr nicht streitig gemacht, die Verluste tragen die Steuerzahler.
Derselbe Vorgang wiederholte sich mit der Rettung der Hypo Real Estate
(HRE): ihre Tochter Depfa hatte ebenfalls in grossem Umfang Ramschpapiere
von der deutschen Bank auf Kredit gekauft und konnte diese Kredite nach dem
Kollaps der Papiere nicht mehr bedienen.
Aus diesem Grund musste sie im Eilverfahren gerettet werden: ansonsten
waeren die Kredite der Deutschen Bank geplatzt, die mit diesen Geschaeften
ihre Ertraege erwirtschaftete.
Bemerkenswerterweise wurde in diesem Fall auch die Geschaeftsfuehrung der
Bank gleich uebertragen an die Deutsche Bank: ihr wurde damit die
Moeglichkeit gegeben, direkten Zugriff zu nehmen auf die Mittel der HRE, die
nun aus der Steuerkasse gesponsort werden und nun auf dem schnellsten und
sichersten Weg an Ackermanns Institut uebertragen werden koennen, von wo aus
die desastroesen Geschaefte mit den toxischen US-Papieren angeboten worden
waren.
Der groesste Coup zum moeglichst direkten und unauffaelligen Transfer von
oeffentlichen Mitteln in die Kassen der Deutschen Bank und anderer grosser
deutscher Privatbanken erfolgte jedoch mit dem "Rettungspaket "
("Finanzmarktstabilisierungsgesetz ").
Mit diesem Gesetzespaket wurde das Verfahren, das bereits mit der IKB, der
HRE und den Landesbanken seine Vorlaeufer fand, praktisch
institutionalisiert: die durch spekulative Geschaefte - besonders durch
"toxische " Papiere aus dem Haus Ackermanns - destabilisierten Banken
koennen damit Zugriff nehmen auf die oeffentlichen Kassen: der Steuerzahler
buergt nun fuer ungedeckte Kredite aus diesen Spekulationsgeschaeften -
letztendlich um die Erloese der Deutschen Bank, die diese Geschaefte in
grossem Umfang eingefaedelt hatte, zu sichern und zu decken.
Damit die Akzeptanz dieses Vorgehens nicht kompromittiert wird, wurde
vorsorglich in das von Ackermann und Commerzbank-Chef Blessing mitverfasste
"Rettungspaket " die Bestimmung aufgenommen, dass die Verwendung der Mittel
der Geheimhaltung unterliegt: die Oeffentlichkeit soll nicht erfahren, dass
hier letztlich der Staatshaushalt gepluendert wird, um die Gewinne der
deutschen Grossbanken - insbesondere der Deutschen Bank - aus ihren
spekulativen Geschaeften mit Papieren, die heute in der Branche als
"Giftmuell " apostrophiert werden, zu sichern.
Darueberhinaus bleiben die Verantwortlichen in der deutschen Politik - allen
voran Asmussen und Finanzminister Steinbrueck - unbehelligt und erhalten die
Gelegenheit, in nicht gekanntem Umfang die Finanzmittel des Gemeinwesens in
die Kassen der deutschen Grossbanken zu schleusen:
das gesamte Spiel wurde so geschickt eingefaedelt und vor der
Oeffentlichkeit verschleiert, dass nur wenige der Betroffenen begreifen, wie
ihnen hier mitgespielt wird.