Beiträge von schuldenblase

    ich habe zwar keine Ahnung, was Heli-Ben orakelt hat, aber das wird auch ziemlich egal sein.


    Was immer er auch gesagt haben mag, es handelt sich hier um das erste Hochamt des neuen Papier- und Magnetgeld-Papstes - und alle anderen Würdenträger der Fiat-Money-Religion werden ihm nun huldigen und applaudieren.


    Ein vielstimmiger Chor aus Anal-ysten, Bankstern und anderen Halsabschneidern wird ein glockenreines Hossiana erschallen lassen.

    Ich frage mich schon lange, wer auf der Welt welches Gold besitzt.


    Es mag zwar sein, daß die deutsche Zentralbank formal der Eigentümer von ca. 3500 Tonnen ist.


    Tatsache ist jedoch, daß sie darauf keinen Zugriff hat, denn Besitzer im Sinne der Zugriffsmöglichkeit sind ganz überwiegend die USA.
    Das gleiche gilt für sehr viele andere Zentralbanken: auch deren Gold ist zum erheblichen Teil in Amiland gelagert.


    Was mich auch stutzig macht ist die Tatsache, daß zwar die Ami-Papiergeldindustrie und deren Marionetten IWF / BIZ nach und nach alle möglichen Länder zum Verkauf ihrer "überschüssigen" Goldreserven gebracht hat (England, Schweiz, Norwegen um nur einige zu nennen) - selbst aber gar nicht daran denkt, ihre eigenen Bestände zu verkaufen.


    Auch gibt es seit vielen Jahren keine unabhängigen Audits, die den tatsächlichen USA-Goldbestand nachweisen.


    Es würde mich nicht wundern wenn die USA (im Gegensatz zu manch anderen Vermutungen) weitaus mehr Gold besitzen als allgemein angenommen.
    Irgendjemand muss auf dem Weltmarkt ja all die vielen tausend Tonnen, die in den letzten Jahren auf den Markt geworfen wurden, aufgekauft haben. Waren es am Ende die USA selbst, im Austausch gegen ihr Konfetti-Geld???
    Hinzu kommt, daß nach dem zweiten Weltkrieg viele Tausende von Tonnen Beute-Gold, das den Amis aus Japan in die Hände fiel (nachdem die Japaner systematisch das Gold in den von ihnen eroberten Länder Südostasiens geraubt hatten) "spurlos" verschwunden ist.
    Möglicherweise haben die Amis mittlerweile den Löwenanteil des Welt-Goldes selbst zusammengerafft - indem sie den Rest der Welt aus ihren Beständen herusgetrickst haben.


    Wir werden es irgendwann erfahren...


    Wem das ausländische Gold, das in den USA "lagert" wirklich gehört - diese Frage wird, wenn es hart auf hart kommt, ein Blick auf die Militär-Maschinerie klären...

    @mesodor


    Zitat

    Letztendlich ist es so, daß der Preis einzig und alleine durch physisches Angebot und physische Nachfrage zu Stande kommt.


    Ja, so würde man sich den Markt wünschen.
    Aber an der Comex ist zumindest in Bezug auf Silber das Gegenteil der Fall: Der Preis kommt dort seit Jahren nicht durch physisches Angebot/Nachfrage zustande, sondern durch manipulative Papier-Spielchen verschiedener Bullion-Banks und anderer.


    Die haben mehr als eine gesamte Welt-Jahresproduktion an Silber auf Termin verkauft, ohne sie zu besitzen (nackte short-Positionen).


    Folglich werden sie Himmel und Hölle in Bewegung setzen, dass die physische Nachfrage und damit der Preis nicht akut steigt - und sie dann auch noch ggf. ihr Papier-Silber als physisches Silber zum Termin ausliefern müssen. (Vielleicht haben sie auch schon einen Alchemisten angeheuert, der das bewerkstelligen soll???)


    Das würde aber mit Zulassung des Silber-ETF passieren und wäre der ABSOLUTE SUPER-GAU für die Shorts.


    Was da nun hinter den Kulissen an "Lobby-Arbeit" mit der SEC abläuft kann man nur ahnen.


    Tatsache ist, daß die Gegner des ETF Vertreter vieler Hunderte-von-Milliarden-Dollar Firmen sind, un die werden den Verantwortlichen der SEC schon beibringen, was zu ihrem Wohl das Beste ist. X( X( X(


    Die Silber-Bugs und die Minen-Industrie sind dagegen ein unorganisierter Haufen armer Würstchen. :baby: :baby: :baby:


    Wer wird da wohl das Rennen machen?


    Man muß wohl noch im Stadium des "An-den Weihnachtsmann-Glaubens" sein, um von der SEC etwas Positives in Richtung Silber-ETF zu erwarten.
    So sehr ich mir auch den Silber-ETF wünsche...

    Zitat

    bei Kodak, Du Pont, Tiffanys und Konsorten gibt es doch sooo viele schöne Posten im Aufsichtsrat oder gaaanz tolle Beraterverträge...)

    ... was nicht heißt, daß es nicht noch größere Gegner des Silber-ETF gibt: nämlich die Bullion-Banken mit ihren grotesken Short-Positionen in Silber: JP Morgan, Citibank, Scotia Mottata und viele andere.
    Bei denen geht es bei einem explodierenden Silberpreis richtig ans Gemächt.


    Da verdampfen rucki-zucki hunderte von Millionen oder auch Milliarden von Dollar (im Extremfall droht der Konkurs).


    Wir arme Silber-Fischchen haben es mit den mächtigsten der Mächtigen als Gegner zu tun - das kann eigentlich nicht in unserem Sinne ausgehen.

    3 Wochen war die Anhörungsfrist.


    Wenn die vorbei ist werden sich die Bürokraten der SEC bestimmt noch alle Zeit der Welt nehmen, um ihr "Urteil" zu fällen.


    Die SUA wird Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um den Silber-ETF zu verhindern.


    (Bestimmt hat sie als Gegenleistung für ein Entgegenkommen so einiges zu bieten: bei Kodak, Du Pont, Tiffanys und Konsorten gibt es doch sooo viele schöne Posten im Aufsichtsrat oder gaaanz tolle Beraterverträge...)

    .... nämlich das Runter-Hämmern.


    Im Vergleich zu früheren Abstürzen geht es diesmal doch recht zäh abwärts.


    Bei niedrigeren Kursen scheint es sofort wieder zu Käufen zu kommen.
    Manche,die den Anstieg verpasst haben, scheinen sich ja geradezu einen Kursrutsch herbeizusehnen (siehe z.B. Proaurum), um endlich zum Schnäppchenpreis einkaufen zu dürfen.
    Wenn die mal nicht vergeblich warten...?


    Anscheinend sind wir doch so langsam in Phase 2 des Bullenmarktes eingetreten.

    Was macht z.Zt. eigentlich die Barclays Bank im Vorfeld ihres Silber-ETF?


    Eigentlich müssten die sich schon am Terminmarkt mit zig ( oder hundert?) Millionen Unzen positioniert haben.


    Sollte der Silber-ETF zugelassen werden und Barclays läßt die Kontrakte nicht wie sonst üblich in Cash ausgleichen, sondern auf physischer Auslieferung bestehen, werden wir ein Tollhaus erleben...


    Wäre eigentlich zu schön, um wahr zu werden...

    doch so richtig knicken die Kurse nicht ein.


    Verglichen mit dem Kussturz im April 2004 ist das Runterknüppeln wohl diesmal schwieriger.


    Damals ging es beim Silber senkrecht nach unten innerhalb weniger Tage.


    Diesmal gibt es (bisher) nur ein paar Prozent Verlust mit zwischenzeitlicher Erholung.


    Entweder haben die Bankster noch nicht alle Trümpfe gezogen. Oder das gestiegene Kaufinteresse durch Einsteigen vieler Investoren, die bisher den Zug verpaßt haben, steuert dagegen.

    Heute ist es mal wieder so weit.


    Immer wieder wird gefragt: warum stürzen die Kurse so schnell und so senkrecht ab?


    Das funktioniert so:


    pünktlich, kurz nach Handelseröffnung an der CRIMEX haben die Herren (wahrscheinlich ohne Damen) der großen Bullionbanken eine kleine Telefonkonferenz abgehalten und dann - wie besprochen - auf der einen Seite unlimitierte Verkaufsaufträge von Edelmetallkontrakten ins System geschaufelt und auf der anderen Seite gleichzeitig Kaufaufträge mit stark abgesenktem Limit.
    Dass der Kurs nicht gleich um 10% oder mehr nach unten kracht liegt daran, daß irgendwo dazwischen noch ein paar "kleinere Fische" mitmischen, deren Kauforders zwischendurch erfüllt werden.


    Man hofft mit diesem "Anpieksen" des PM-Kurses die rein Computerprogramm-gesteuerten Hedge-Fonds dazu zu bringen, automatisiert ihre Kontrakt-Bestände auf den Markt zu werfen, um dann die Preislawine nach unten zum Selbstläufer zu machen.
    (Die Computer starten oft ihre Verkäufe, wenn bestimmte Durschnittslinien durchbrochen weden),


    Ich habe die Situation schon seit einigen Wochen beobachtet, und es gab wiederholt offensichtlich Versuche, diese Kurseinbrüch auszulösen, aber im Gegensatz zu der Situation von vor 1 oder 2 Jahren kam die Lawine bisher nicht ins Rollen.
    Scheinbar gab es zuletzt bei dem ermäßigten Kurs genügend Käufer, die sofort eingestiegen sind.


    Bin mal gespannt, wie das diesmal verläuft.
    Da die Bullion-Banken auf grotesken Short-Positionen sitzen (was bedeutet, daß sie in gigantischem Umfang Edelmetalle auf Termin verkauft haben, die sie gar nicht besitzen), bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als die Kurse nach unten zu knüppeln - oder die Verluste steigen ins Unermessliche.

    kaum hauen die shorties mal auf den putz und drücken mit papierspielchen an der comex auf die preise, schon bekommt so mancher edlemetall-bug hier das flattern...


    aber die hohepriester des beliebig vermehrbaren papier- und magnetgeldes werden laaangfristig zwangsweise verlieren.


    Und zwar dann, wenn die masse erkennt, daß sie ihre kröten vor dem völligen zerfall retten und in edelmetalle tauschen muss.


    Dann gibt es kein halten mehr.


    There is no rush like a gold rush.


    Die menge des verfügbaren edelmetalls ist im gegensatz zu den fiat-geldbergen winzig klein; das ist und bleibt unser größter trumpf - und er wird todsicher stechen.

    Der Central Fund in Canada ist doch evtl. auch eine gute Alternative zum geplanten Silber-ETF (sofern die ami-Behörden den überhaupt je zulassen).


    Dort wird je zur Hälfte in Gold und Silber angelegt (auch kein schlechter Mix!) und immerhin lagern dort bereits über 30 Millionen Unzen Silber.


    Link zum Canada Fund - Anlage-Übersicht


    Zumindest liest sich das ganze nicht schlecht.


    Hat jemand bereits eigene Erfahrungen damit gemacht?
    Wie gestaltete sich Kauf und Verkauf?

    Sollte der Silber-ETF in Amiland nicht genehmigt werden (halte ich für sehr wahrscheinlich), dann knallt das Silber wie ein Stein nach unten.
    Denke, dann gehen wir in die 7$-Region zurück.


    Warum wird dieser ETF auch ausgerechnet in der Höhle des Löwen, also in Amiland aufgelegt und genehmigt - Barclays ist doch eine englische Bank und das Silber soll sowieso in England gelagert werden?


    Warum legt man den nicht einfach in Europa oder sonstwo auf?

    Heute ist Ben-Helis erster Tag.


    Wird sich erst mal profilieren und bei den Bankstern Punkte sammeln müssen.


    Vielleicht hat er für das PPT und den Gold- Kabal als Einstiegsgeschenk erst mal eine Einstiegs-Runde ausgegeben - in Form von ein paar Milliarden Fiat-Dollars um die Metalle runterzuknüppeln.


    Gäbe doch eine nette Einstiegsparty ab - und eine gute Presse noch dazu: kaum ist Ben im Amt, schon stürzen die Edelmetalle ab...

    Hallo mesodor,


    Deine Gedankengänge sind nachvollziehbar und theoretisch auch in dieser Form realisierbar. Die Spielregeln des Papiergoldmarktes (und Papiersilbermarktes) würden, sofern sie nicht geändert werden, dieses Vorgehen ermöglichen.
    Die Short-Positionen ( d.h. Positionen, die verkauft wurden ohne sie besitzen zu müssen) an den Terminmärkten sind bei diesen Metallen einfach gigantisch und übersteigen, vor allem beim Silber, die physisch lieferbare Ware um ein Vielfaches.
    Würde ein Großinvestor sich schleichend auf die Long-Seite einkaufen, würde das in der von Dir genannten Größenordnung tatsächlich kaum aufffallen. Das Problem kommt dann wenn er beginnt, die physische Lieferung der Ware zu realisieren. Dann ist das aufgeblasenen Papier-Edelmetall-Geschäft schnell am Ende - weil es viel zu viel auf dem Papier verkauftes Metall gibt, das dann physisch nicht geliefert werden kann.


    Was dann passiert ist aus der Geschichte bekannt, denn das von Dir beschriebene Szenario gab es schon einmal in ähnlicher Form:
    die sogenannte Silber-Spekulation, die 1979/1980 u.a. von den Hunt-Brüdern und Investoren aus dem arabischen Raum betrieben wurde.
    Die Hunts kauften laufend Terminkontrakte, ließen das anfangs ausgelieferte Silber Flugzeugweise nach Europa fliegen (die haben richtigerweise von vornherein dem Ami-Regime nicht getraut) und kauften munter weiter.
    Dann schlug das Regime zurück: in einer beispiellosen Aktion wurden über Nacht die Regeln der Comex geändert: es durfte kein Silber mehr ausgeliefert werden, es durften keine weitern Postionen gekauft werden, es wurden nur noch Verkaufsorders zugelassen.
    Was dann passierte war klar: wenn nur noch verkauft aber nicht mehr gekauft werden darf, kann der Preis nur sinken. Und das tat er dann dramatisch - und die Hunts, die zuletzt viele Kontrakte auf Pump gekauft hatten, mußten durch den sinkenden Preis innerhalb weniger Tage Milliarden $$$$$ an "margin calls" bezahlen - was sie schließlich in den Ruin trieb. Höchstwahrscheinlich haben übrigens die Akteure des Regimes, bevor sie die Regeln in einer Nacht- und Nebel-Aktion änderten, noch schnell jede Menge Puts bzw. Short-Kontrakte gekauft und innerhalb weniger Wochen unglaubliche Mengen an Milliarden gescheffelt.
    In der Medien-Propaganda wurden dann die Hunts lächerlich gemacht - in Wahrheit war es ein unverforenes Schurkenstück der Machthaber des Finanz-Regimes.


    Und genau das ist der Knackpunkt an Deiner Überlegung: das Ami-Regime (damit meine ich die eigentlichen Machthaber: die Hochfinanz, nicht deren Marionettenpuppen in Parlament und Regierung) wird, wenn es eng wird, einfach die Spielregeln verändern und ggf. die Gegenspieler vom Platz stellen.


    Das ist wie wenn bei einem Fussballspiel z.B. USA gegen Saudi-Arabien die Amis nach der ersten Halbzeit 0:20 zurückliegen - und die dann für die zweite Halbzeit einfach die Regeln der FIFA ändern: es darf nur noch in der Hälfte der Saudis gespielt werden und die Saudis dürfen nur noch mit einem Mann auf den Platz. (Natürlich nicht ohne in der Halbzeit im Wettbüro noch große Summen auf "Sieg für die USA" gesetzt zu haben, bevor man die Regeländerung verkündigt)