Beiträge von schuldenblase

    Hi,


    ich würde nur den Anteil verkaufen, den Du aktuell verflüssigen musst.


    Den Rest würde ich in einen günstigen Banksafe legen, (optimalerweise in der Schweiz?), und genügend Geld auf dem dortigen Konto lassen, dass für mehrere Jahre die Safe-Miete abgebucht werden kann.


    Evtl. engen Angehörigen eine Vollmacht ausstellen, man weiß ja nie...


    So kannst Du ggf. bei einem Deutschland-Besuch bei Bedarf nochmals wwas verkaufen oder auch aus der Ferne durch den Bevollmächigten.


    Und sollte in Argentinien was schief gehen (Auswanderungen scheitern aus den verschiedensten Gründen zu einem relativ hohen Prozentsatz), Südamerika ist ja auch von wegen der Sicherheit sehr problematisch, dann hast Du noch Deinen sicheren Hafen in Form des Edelmetalls in Europa.
    Vergiss auch die Kriminalität in Argentinien nicht und die Korruption.


    In solchen Ländern gilt teilweise noch das Gesetz des Dschungels, und zwar besondersauch bei den staatlichen Behörden und der Polizei...


    Ich kenne jemanden, der ging mit ausreichend Geld nach Peru und kam als Sozialfall zurück. Grund: Erst hat ihm sein Haus ausgeräumt. Dann nach ein paar Wochen gab es plötzlich eine Polizei-Razzia bei ihm und - o Wunder - wurde dabei jede Menge Kokain "gefunden" (wobei der Bekannte mit Sicherheit weder jemals Rauschgift angerührt, geschweige dennn damit gehandelt hat). Warscheinlich hat er vergessen, dort die richtigen Leute zu schmieren oder ist irgendjemand versehentlich auf den Schlips getreten, oder derLokal-Fürst war scharf auf sein Haus, oder sonst was, wer weiß es.
    Dann folgte Knast und die Beschlagnahme seines gesamten Vermögens - schließlich kam er nach über einem Jahr mit Hilfe der Botschaft irgendwie wieder nach Deutschland -das Ticket ging auf Sozialkosten, weil er keinen Cent mehr besaß...


    Es ist nicht unüblich in solchen Ländern dort was zu holen, wo etwas zu holen ist, besonders gerne bei Gringos.
    Vergiß nicht, bis vor ein paar Jahren gab es in Argentinien noch eine Militär-Diktatur, die zigtausende von Leuten spurlos verschwinden ließ...


    Und wenn Du noch offiziell Edelmetalle einführst... ich würde das nicht machen.

    Hi nemo,


    da hast Du wirklich ein schönes Geschenk bekommen, ganz schön spendabel!


    Solltest Du das Geld aktuell nicht wirklich dringen brauchen, findest Du auf den Goldseiten mindestens 1001 Argumente, warum es Sinn macht, gerade heute Edelmetalle zu besitzen.

    Danke, da haben sich unsere postings überschnitten.


    Sind diese Nachprägungen des Dr. Hausmann auch aus 90% Gold?
    Müssen sie ja eigentlich sein, wenn selbst Experten sie nicht von den staatlich geprägten unterscheiden können.


    Insofern hat doch ein Investor, der nur den Goldpreis dafür bezahlt auch keinen Nachteil, oder sehe ich das falsch?

    Ich habe zwar auch von gefälschten Gold-Münzen schon gehört, aber daß das solche Mengen sein sollen ist mir völlig neu.


    Vielleicht können die user, die hier solche Zahlenangaben machen, einmal verlässliche Quellen (links) angeben zu Art und Umfang dieser Fälschungen.


    Mir ist in all den Jahren noch keine begegnet (zumindest keine, die man ernsthaft als solche bezeichnen könnte, d.h. die dem Original so ähnlich war, daß Verwechslungsgefahr bestanden hätte). Oder werden hier auch Primitiv-Machwerke à la ebay-Mitglied "baywatches" oder "moechus" in diese "Statistik" mit einbezogen?

    Ich schlage vor, in diesm thread die größten Dummzünder zu sammeln. Also Schreiberlinge, die sich mit ihren Artikeln über Gold und Silber öffentlich zum Löffel machen.



    Ich denke, der Tagessieg von heute dürfte gehen an:


    Nils Jacobsen


    [Blockierte Grafik: http://www.familie-thiele.de/b…acobsen/bilder/b_home.jpg]


    Für seinen grandiosen Artikel, in dem er den zutiefst unsinnigen Charakter einer Investition in Gold geißelt:


    "Gold - nicht mehr als eine Metapher"
    --------------------------------
    Da der Link nicht mehr funzt, den Text auf Anregung von Meggy hier eingefügt:
    8.02.2011
    Edel


    "In den letzten drei Wochen wollte fast jedes Wirtschaftsmedium den Anlegern weismachen, was für fantastische Perspektiven ausgerechnet die Krisenwährung Gold böte. Doch wie immer, wenn alle einer Meinung sind, ging es schief: Die Gewinne sind futsch.


    Jede Übertreibung hat ihren eigenen Ausdruck. Gold, ausgerechnet Gold, eines der langweiligsten und unrentabelsten Investments der letzten zwei Jahrzehnte, wurde in den letzten Wochen immer öfter und immer nachdrücklicher zum neusten must-have erkoren. Am vergangenen Donnerstag erreichte ein edler, glänzender Goldbarren schließlich den Titel der Wirtschaftswoche. ?Warum alle Welt das edle Metall kauft und wie Sie von dem Boom profitieren können.?


    Nun muss man das renommierte Anlegermagazin aus der Verlagsgruppe Handelsblatt nicht größer machen als es ist ? die Tendenz der Weltbörsen wird es dann doch nicht beeinflussen ?, aber die alte Börsenweisheit traf einmal wieder fast auf den Tag genau zu: ?Steht?s auf dem Titel, ist?s vorbei.? Am vergangenen Freitag markierte das begehrte Edelmetall erst ein neues 25-Jahreshoch bei 541 Dollar je Feinunze. Sieben Tage in Folge war der Goldpreis gestiegen und konnte dabei ein Plus von mehr als zehn Prozent verzeichnen. In dieser Woche war der Goldrausch dann schon wieder zu Ende ? jeden Tag verlor der Goldpreis weiter an Boden und durchbrach am Donnerstag dabei gar die psychologisch so wichtige 500-Dollarmarke. Wie gewonnen, so zerronnen!


    >> Gold ist ein totes Investment: Es schafft keine Werte und wirft keine Dividende ab


    Ich muss zugeben, dass ich das Treiben mit einer Mischung aus Kopfschütteln und gebanntem Interesse beobachtet habe. Warum nur diese Aufregung über ein Edelmetall, das keine Produktivität besitzt, das sich, wie es Marcel van Leeuwen sehr plastisch geschrieben hat, auch nicht über Nacht vermehrt. Um es noch einmal ganz klar zu sagen: Gold ist ein totes Investment! Gold schafft keine Werte, Gold wirft keine Dividende oder Verzinsung ab, an Gold besteht kein existenzieller Bedarf wie z.B. am Rohstoff Öl ? Gold ist ein Luxusgut, das die Welt nicht braucht.


    Und es ist natürlich eine Krisenwährung, die gerne auch als Inflationsschutz herhalten muss. Doch in welcher Welt leben wir eigentlich? Einerseits ist die Wiederkehr einer regelrechten Geldentwertung wie in den 20er-Jahren so realistisch wie ein dritter Weltkrieg. Andererseits funktioniert die Absicherung in Gold nur solange, bis sie unter ihren Einstandskurs fällt ? was, wie die letzten enorm volatilen Tage beweisen, sehr schnell passieren kann. Wenn Sie im Glauben an die täglich über das Edelmetall kursierenden mutmaßlichen Traumchancen in einen Goldrausch verfallen wären und auf der Spitze bei 541 Dollar gekauft hätten, lägen Sie nun schon um mehr als acht Prozent hinten.


    >> Ende des Goldrausches: Ein Minus von mehr als 40 Dollar in einer Woche


    Acht Prozent Wertverlust in einer Woche mit einem Anlageinstrument zur Wertsicherung ? wie absurd ist das?! Einen Wertverlust von acht Prozent haben die Bundesbürger im laufenden Jahrzehnt inflationsbedingt jedenfalls nicht hinnehmen müssen ? bei Gold nun im schlechtesten Fall gar aber in einer Woche! Allein diese enorme Volatilität disqualifiziert das Edelmetall als defensive Anlage, selbst wenn zuvor im laufenden Jahr Gewinne im zweistelligen Bereich eingefahren wurden.


    Eine defensive Anlage dient zur Kapitalabsicherung ? Anleger wollen sich dabei eigentlich nicht auch noch um Timing-Aspekte kümmern. Genau das aber müssen Anleger beim Investment in Gold derzeit tun ? wer zu spät kommt, den bestraft das Leben wieder einmal gnadenlos. Aus meiner Sicht ist das einst so langweilige Edelmetall Gold in diesen Tagen damit nichts anderes als ein neuer Spielball für Zocker ? wie so viele andere Rohstoffe auch. Wenn ich wirklich Sicherheit möchte, ziehe ich doch die garantierten 2,5 Prozent Tagesgeld vor als das Risikogeschäft Gold, das im negativen Szenario zu lange mein Kapital bindet ? und im schlechtesten Fall gar mein Kapital vermindert!


    >> Das Wechselspiel von Aufstieg und Fall des Goldes zieht sich wie ein Muster durch die letzten Jahrtausende


    Und doch entfacht Gold eine enorme Begeisterung, die an die Kapriolen um manche Internetaktie erinnert! Woher sie kommt, habe ich in den letzten Nächten gelernt, als mich die faszinierende Lektüre Die Macht des Goldes um einige Stunden Schlaf gebracht hat. Die jüngst erschienene Veröffentlichung zeichnet akribisch genau die Bedeutung des gelben Metalls in der Menschheitsgeschichte nach. Das Wechselspiel von Aufstieg und Fall, das Anleger in den vergangenen Wochen im Kleinen verfolgen konnten, scheint sich wie ein Muster durch die letzten Jahrtausende zu ziehen:


    Das auffallende Merkmal dieser langen Geschichte ist vielleicht, dass das Gold fast alle Protagonisten des Dramas ins Verderben geführt hat. Immer wieder ähnelten die Charaktere Ruskins Schiffspassagier, der ertrank, während er sein Gold umklammerte, und viel zu spät entdeckte, dass das Gold ihn besaß und nicht umgekehrt.


    Midas, Jason, Krösus, die Kaiser von Byzanz, die Überlebenden der Pest, Pizarro und sein Kaiser Karl V., McArthur, der Chemiker Montagu Norman und Benjamin Strong, Charles de Gaulle und die gold bugs der achtziger Jahre ? sie alle gingen dem Gold auf den Leim und jagten einer Illusion hinterher. Und keiner davon befand sich am Ende an dem Ort, an den er gehofft hatte zu gelangen.


    >> Gold ist eine Metapher für den Wunsch nach Wohlstand


    Hiermit wird die wahre Bedeutung des mysteriösen Anlageinstruments offenbar: Gold ist vielmehr eine große Projektionsoberfläche für die Sehnsucht nach Reichtum bzw. eine Metapher für den Wunsch nach Wohlstand ? ja: gar ein vielfach verwandtes Motiv in psychoanalytischer Terminologie. Allerdings werden die Goldbullen diese Auflösung gar nicht gerne hören: Für Sigmund Freud ist Gold denn eine Symbolisierung für ? nun ja ? menschliche Ausscheidungen. Und da behaupte noch einer, Geld würde stinken…
    "

    Für die Banken sind "Silberkonten" vor allem deswegen ein so gutes Geschäft, weil die Anleger dort in der Regel das Geld sehr lange liegen lassen (wahrscheinlich in dem irrigen Glauben, daß sie wirklich physische Ware besitzen). Ausserdem sind die spreads zwischen An- und Verkauf recht hoch, was den Trader recht schnell arm machen würde.


    Mit dem meist über viele Jahre dort investierten Geld kann die Bank langfristig spekulieren und die eigene Taschen füllen.
    Wie gesagt, physische Auslieferung wird nur äußerst selten verlangt.


    Und selbstverständlich sind diese Banken (sie haben auf diese Weise gewaltige Summen eingenommen) an allem interessiert, nur nicht an einem steigenden Silberpreis - denn dann müssten sie den Anlegern ja ggf. mehr auszahlen, als dieser eingezahlt hat.


    Da drückt man gerne mal den Silberpreis runter.


    Daß dies so ist wird übrigens von einer ganzen Anzahl Experten ebenfalls vermutet.

    Zitat

    Alles in allem halte ich das Metallkonto für den Durchschnittsanleger und wenn es um grosse Mengen Silber geht, für kein schlechtes Mittel. Auch wer mehr tradingorientiert ist, sollte damit gut bedient sein.


    Ein Metallkonto ist Scheisse.


    Es suggeriert physischen Besitz, ist aber nur Papier. Und kostet Depotgebühren für Ware, die die Bank gar nicht hat.


    Wenn schon traden, dann Zertifikate.

    das ist mal wieder ein typischer Dummzünder eines Banksters:


    Zitat

    Die derzeitige Hausse beim Silber etwa bezeichnet Tobias Merath von Credit Suisse als Resultat purer Spekulation


    X( X( X(Credit Suisse X( X( X( - wenn ich das schon lese.
    Das dind genau die Ganoven, die mit "Silberkonten" ahnungslose Anleger aufs Kreuz legen.


    Wie das funktioniert steht hier:


    "Silberkonto"

    Wir haben eine Zeitenwende erlebt - die meisten haben das bisher noch nicht wahrgenommen.


    Im Fernen Osten streben die Wirtschaftsnationen der Zukunft nach oben - die westlichen Industriestaaten (allen voran Europa) haben ihren Zenit überschritten.
    In der Welt der Zukunft wird Asien die Führung in jeder Hinsicht übernehmen - wir werden genauso absacken wie Führungsnationen der Vergangenheit (Ägpter,Griechen,Römer,Spanien,Portugal...)


    Das Wirtschaftmodell der Asiaten (liberalisierter Kapitalismus, meist unter Staatsführung) ist unserem markwirtschaftlich orientierten Sozialismus langfristig weit überlegen.


    Meine Meinung


    Goldy:

    Zitat

    momentan ist der kurs sogar durch den trend gesaust also er sollte jetzt drehen


    So lief bisher immer das Spiel der Papiergeld-Mafia (nicht vergessen: die haben 1000e von Milliarden $ Papier- und Digital "Geld" im Rücken):


    Erst mal durch abgesprochene Verkäufe und konzertiertes herunterziehen der Kauf-Kurse die Trendlinien anknacken.
    Dann springen die automtischen computergesteuerten Verkaufsprogramme der Hedge-Fonds an und verkaufen und verkaufen und verkaufen.


    Ist natürlich alles nur ein virtuelles Gefecht mit Digital-Gold oder Digital-Silber - aber die "Preise", die von den virtual-money-soldiers dadurch festgelegt werden gelten damit auch für physische Ware.


    Und da x-fach mehr Digital-Gold und Digital-Silber als physiches Edelmetall gehandelt wird, und von den Fiat-Money-Machthabern (FMM) die Spielregeln so festgelegt wurden, diktieren diese virtuellen Computerspielchen den Preis auch für reale Ware. Vor allem kann man auf dieser Klaviatur per Tastendruck jeden beliebigen "Preis" erzeugen. Vorausgesetzt, es geht einem die Kohle für den Wetteinsatz nicht aus, aber da haben die FMM keine Probleme, schließlich erzeugen sie ja das "Geld" nach belieben selbst.


    Ds ganze wird erst dann - auch für die Öffentlichkeit sichtbar- ad absurdum geführt, wenn die physische Ware ausgehen sollte.


    Hoffen wir mal, daß das beim Silber irgendwann passiert.
    Beim Gold jedenfalls nicht, da können die Zentralbanken noch lange abverkaufen.


    Bin mal gespannt, bis zu welchem Niveau die FMM diesmal runterprügeln. Ich denke, das schlimmste liegt noch vor uns.

    Zitat

    von den 23 Beiträgen hier sind 22 off topic


    Ich hätte gerne was zum Thema gelesen, es waren aber nur dieselben Postings wie in den meisten anderen Threads. Über deren zum Teil absurden Inhalt will ich hier nichts weiter sagen. !



    Dann schreib doch mal selber was sinnvolles neues!

    Metallkonten kannst Du in jeder größeren Schweizer Bank anlegen.


    Insider (.z.B. Ted Butler) vermuten, daß auf solchen "Metallkonten" vor allem schweizerischer Großbanken mehrere hundert Millionen (wenn nicht Milliarden) Unzen "Silber" "lagern".


    Warum ich das ganze in Gänsefüße setze?


    Weil hier mit einer Illusion gehandelt wird - und ich wette, die allermeisten Besitzer eines solchen "Metallkontos" wissen das gar nicht.


    Das geht so:


    Angenommen Du bist der 27te uneheliche Sohn von Kaiser Bokassa, und Papa hat Dir zu Deinem 18. Geburtstag - sagen wir mal bescheidene 10 Milliönchen Dollar für eine standesgemäße Grundausstattung geschenkt.
    Da Du Dir denkst, daß ein echtes Kaiser-Söhnchen nunmal auch ordentlich viel Gold und Silber besitzen muss, beschließt Du, für 5 Millionen ein diamant-rubin-saphir-smaragd-besetztes goldenes Krönchen nebst Reichsapfel (besser: Ananas), Zepter und goldenem Hundehalsband zu kaufen. So - die 5 Millionen wären schon mal untergebracht.
    Aus Paritätsgründen soll nun auch noch für 5 Millionen Silber her.
    Großes Problem. Wiegt ca. 20.000 Kg. Paßt schlecht ins Handgepäck. Und der private Lear-Jet kommt mit der Ladung auch nicht mehr hoch. Und Märchensteuer kostet das ganze auch noch!
    Also mal schnell Deinen Banker in Züüüri angerufen.


    Der - immer zu Diensten - bietet Dir die für Dich perfekte Lösung an:
    Ein Silber-Konto!
    Keine Umsatzsteuer - kein Lagerproblem - absolut sicher - geringe Gebühren.
    Gesagt -getan: 5 Mio nach Züüüri - als Gegenleistung einen schönen Kontoausdruck erhalten; auf dem steht: 20.000 Kg Silber in Sammelverwahrung. Depotgebühren: o,3% pro Jahr. Also bescheidene 15.000 Dollar.


    So weit, so gut.


    Wenn Du jetzt aber glaubst, die Schweizer Bank geht nun hin und kauft 20 Tonnen Silber auf dem Markt auf und legt die in Züüüri unters Straßenpflaster, dann hast Du Dich getäuscht.
    Die Bank denkt gar nicht daran.
    Die nimmt die 5 Mio und legt die zinsbringend an.
    Selbst wenn sie nur Tante-Emma-US-Staatsanleihen dafür kauft (4% Zins), dann macht sie mit Deinem Geld schlappe 200.000 Dollar pro Jahr (zusammen mit Deinen "Depotgebühren" 215.000).


    Und da die Banker von Beruf Banker sind, dürfte es ihnen leicht fallen, Anlagen mit 7% / Jahr zu finden. Macht 365.000 / Jahr.


    Oder, noch besser: die Bank nimmt einen Teil des Geldes, geht an die Comex und shortet Silber. Dadurch sinkt der Silberpreis, und die Bank muß Dir bei Auflösung Deines Silberkontos für die 20.000 Kg Silber viel weniger auszahlen, als Du dafür eingezahlt hast. Sollte einmal der seltene Fall auftreten, daß tatsächlich ein Anleger die Ware physisch geliefert haben möchte (das weis man aber geschickt zu verhindern durch saftige Gebühren - und die Umsatzsteuer wird ja dann auch noch fällig), dann holt man die eben aus den eigenen Bankbeständen raus. Da kaum jemals jemand die Ware physisch einfordert, ist das bislang völlig problemlos.


    So läuft der Hase mit den "Silberkonten"- und nicht anders.


    Und da alle beteiligten Banken das machen und vermutlich Milliarden-Beträge auf solchen Konten liegen, erwirtschaften die Banken damit ein schönes Zubrot. Und sie können mit diesem Geld der "Silberanleger" prima den Silberpreis drücken.

    Zitat

    Aber ab übermorgen ist das Schnee von gestern...


    Dein Wort in Gottes Ohr.


    Ich fürchte, bis mindestens Ende Dezember wird das Silber (und im Schlepptau Gold) runtergeknüppelt. Wenn man die Verläufe der der letzten Jahre sieht, dann ist nicht Gutes zu erwarten. Da nicht alle hier im Forum schon so lange dabei sind bzw. die Zusammenhänge kennen, hier kurz das Szenario, wie die Manipulation an der Comex ("Crimex") üblicherweise abläuft:


    Zuerst werden die "Commercials" (= Fiat-Banker-Mafia), (die massiv "short" sind, das heißt mehrere hundert Millionen Unzen Silber auf Termin verkauft haben, ohne sie zu besitzen) mit konzertierten Aktionen der Kurs nach unten hauen (geht ganz einfach: die verkaufen auf die Schnelle zusammen ein paar Long-Positionen und geben konzertiert immer niedrigere Gebote zum Aufkauf derselben ab, da rauscht der Kurs im Minutentakt senkrecht nach unten). Sobald die sensiblen Stop-Loss-Limits der (z. Zt. auf riesigen Long-Positionen sitzenden) Hedge-Fonds erreicht sind, verkaufen deren computergsteuerte Programme automatisch massiv ab und der Kurs geht in den freien Fall über (zumal die Commercials ihre Kaufkurse konzertiert rasch immer weiter nach unten setzen).
    Da kann es rucki-zucki in wenigen Tagen über 30% bergab gehen (siehe April 2004). Wenn ich das auf den heutigen Kurs hochrechne, dürften wir im Ernstfall auf bis zu 6,50 $/Unze heruntermanipuliert werden).


    Daß das alles nichts mit dem physischen Markt zu tun hat, sondern lediglich manipulierte Spielchen mit Papier-Silber sind, das ist die eigentliche Schweinerei.


    Let`s hope the best! (but I fear the worst)

    @edelman

    Zitat

    Obwohl goldgedeckte Währung vorstellbar ist,müßte da der IWF mitmachen.


    wen das Disaster nur annähernd so schlimm wird, wie ich es nach einem Zusammenbruch des Währungssystems erwarte, wird das Denken ein ganz anderes sein.


    Den IWF und andere Fiat-Verantwortliche wird es nicht mehr geben. (Wahrscheinlich werden einige davon an den Laternen baumeln...)