Adevon
Zitat
schuldenblase: ich glaube mit der "befürchtung" dass das so kommt stehst du ein wenig allein...
Ob ich da alleine stehe, weiß ich nicht.
Im Jahre 1913 wäre wahrscheinlich auch einer alleine dagestanden, wenn er behauptet hätte, daß sich in 10 Jahren die Reichsmark in Nichts auflösen würde.
Er wäre wahrscheinlich sogar in der Klapsmühle gelandet.
Hätte er 1000 Reichsmark 1913 in Form von Gold-Münzen aufbewahrt (50 x 20RM zu jeweils gut 7 Gramm Gold), wäre er 1924 nach dem Staatsbankrott prima dagestanden.
Auch wenn er die 1000 RM in Form von Silbermünzen aufbewahrt hätte, hätte er sich mit den 5 Kg Silber in den Notzeiten vieles leisten können.
Hätte er 50 Papierscheine à 20 RM aufbewahrt, wäre der 1923 der Heizwert dieser Scheine mehr Wert gewesen, als ihre Kaufkraft.
Der Unterschied von 1913 zu heute ist:
1913 war ein Währungskollaps nicht absehbar (damals gab es ja noch die Gold-Deckung, die hob Ihro Majestäten erst ein Jahr später auf)
Heute steht das Menetekel deutlich an der Wand.