Beiträge von Königswasser

    Nach jahrelangen Ermittlungen bezichtigen die amerikanischen Justizbehörden den Autobauer Daimler weitreichender Korruption. Daimler habe über ein Jahrzehnt hinweg zwischen 1998 und 2008 in mindestens 22 Ländern gegen Gesetze verstoßen, heißt es in am Dienstag in Amerika veröffentlichten Gerichtsunterlagen. Das Justizministerium beschuldigt Daimler, bei Geschäften in Russland, der Türkei, in Ägypten und China sei die Bestechung „ausländischer Amtsträger“ übliche Praxis gewesen.


    „Bestechung ausländischer Amtsträger“ - Vereinigte Staaten werfen Daimler Korruption vor


    Die US Justiz ist im Grunde nichts anderes, als eine gut getarnte Waffe ... die Speerspitze des Protektionismus, wenn man so will.

    Vielleicht gehört Tut zur Sekte?
    Er zensiert jedenfalls nicht anlaßbezogen, sondern willkürlich.
    Das gehört zum Prinzip.
    So wie die Offenhaltung bestimmter Themen bis 22.00 Uhr.
    Wer bis dahin nicht antritt, wird gefaked.
    Auch sonst ist dieser "Moderator" eher mainstreamlastig.

    Tschüß Bratwurst. Du hast mit dieser Mutmaßung jegliche Daseinsberechtigung in diesem Forum verwirkt. Überlegst du dir eigentlich was du da so schreibst? Mir scheint eher, dass du ein agent provocateur des Parallelforums bist.

    Ich hoffe doch sehr, dass die Steuerbehörden auch diesen Punkt so sehen...

    Xray, genau das wurde vom BMF nun auf gut 100 Seiten "Leitlinien zur Abgeltungsteuer" hinreichend präzisiert:


    Anleger, die in mit Gold hin­terlegte börsennotierte Wertpapiere inves­tieren, müssen sich laut Finanzverwaltung auf schärfere Steuerregeln einstellen. Das BMF stellt jetzt klar: Wer Goldanleihen oder -zertifikate besitzt, muss auf Kursgewinne Abgeltungsteuer zahlen. Dies gilt unabhän­gig davon, ob das Wertpapier einen Liefer­anspruch auf das physische Metall verbrieft oder nicht. Damit streicht der Fiskus auch bei Goldanleihen und Exchange Traded Commodities (ETCs) wie schon bei Goldzertifi­katen ein Viertel vom Gewinn ein. Die An­bieter von Xetra-Gold & Co. hofften darauf, dass bei diesen Produkten die gleichen Re­geln wie beim direkten Goldkauf gelten würden. Die Deutsche Börse Commodities als Emittentin prüft derzeit rechtliche Schrit­te gegen den Fiskus.


    Steuerdetails zu Goldanlagen

    ich denke schon, daß es wichtig ist, den betroffenheitsbewegten Gutmenschen das totalitär-bevormundende ihres eigenen Handelns vor Augen zu führen.

    Kritik am Auftritt Patous ist ok, solange es nicht ins Persönliche geht. In dieser Causa werden hier aber von einigen Stilmittel angewendet, wo sich bei mir sämtliche Nackenhaare aufstellen. Reißt euch gefälligst zusammen, denn Patou spielt hier - im Gegensatz zu vielen anderen - mit offenen Karten (Milly war auf Malle, der hat nicht alles mitgekriegt). Patou ist kein Troll. Patou kam - wenn ich es richtig verfolgt habe - aus einem anderen Forum hierher, um eine Lanze für die H4ler zu brechen. Das ist auch völlig ok und sie ist kompetent genug, um hier das Wort zu ergreifen. Die Versuche, sie in die linke oder Antifa-Ecke zu stellen, empfinde ich als unangemessen. Die Dame hat Grips, und den vermisse ich schon länger bei so manchem hier im GSF. Hört sie doch erst mal an, bevor ihr euer Urteil fällt. Und ja, sie darf auch mal falsch liegen. Aber deswegen gleich kreuzigen?

    Goldwilli,
    für ein 10g Leichtgewicht, machst du hier ziemlich einen auf dicke Hose. Mir dünkt auch, du warst schon mal hier. :D


    Aber mal im Ernst: auf deinen polemischen Sch*** muß Patou wirklich nicht antworten. Dafür hast du dich vielleicht auch schon zu klar positioniert:


    Was ist eigentlich "rechtes Gedankengut" ?
    Kenne welche, die den Postkartenmaler aus Braunau für einen
    links-liberalen Warmduscher halten. Also die sind auch für mich
    schon gefährlich nahe am rechten Rand der halblinken Mitte.


    Vielleicht solltest du einfach deinen Benz weiter durch Berlins Straßenzüge steuern, anstatt hier zu posten. Und immer daran denken: scharf rechts fahren! [smilie_happy]

    In rechten Publikationen wird Werbung für den Kopp-Verlag geschaltet, beispielsweise in der nationalliberalen Monatszeitschrift "eigentümlich frei"...

    Der Kopp-Verlag ist schon grenzwertig, da stimme ich überein. Aber es ist sicher so, dass Kleinverlage (ef-magazin) auf Online-Werbung dringend angewiesen sind, um existieren zu können. Da kann man sich die Anzeigenkunden nicht unbedingt aussuchen. Die würden wahrscheinlich auch lieber die FAZ als Anzeigenkunden haben.


    Das einzige, was ich den ef-Leuten wirklich übelnehme, ist, dass sie meinen Avatar für redaktionelle Beiträge geklaut haben. :boese:

    Sehr richtig! Das meinte auch PCM, als er sagte, daß der Staat sich nicht durch Inflation entschulden könne:
    'In beiden Fällen (Bankrott durch Entzug der Besteuerungsbasis) bzw. Bankrott durch Repudiation (Zurückweisung des Staatsgeldes) ist der Schuldenstand des Staates am Tag des Bankrotts am höchsten. Eine "Entschuldung" des Staates durch Inflation ist per se unmöglich. Siehe Reichsbank-Ausweis 1923. '

    Mal kurz dazu:


    Nach der debitistischen Logik ist Geld = Schuld. Daraus ergibt sich, dass in einem (Hyper-)Inflationsszenario die Geldmenge und der Schuldenstand in gleichem Maße anwächst, wobei sich die Schulden in einem solchen Szenario historisch betrachtet stets beim Staat als "lender of last ressort" angesammelt haben. Also keine Staats-Entschuldung durch Inflation. Entschuldung ist im debitistischen Modell ausschließlich durch Tilgung oder Ausbuchung möglich. Soweit logisch und verständlich.


    Allerdings: Beim Inflationieren geht es gar nicht darum, sich zu entschulden (denn das wäre ja Deflation), sondern eben darum, eine Deflation zu verhindern. Der Staat nutzt die Inflation im Idealfall ausschließlich dazu, um sich der Lasten zu entledigen, die ihm durch die (ständige) Aufnahme neuer Kredite entstehen. Deswegen hat die BuBa/EZB ja auch ein "Inflationsziel" von z.Z. 2% festgeschrieben.
    Das funktioniert, solange genügend Nachschuldner zur Verfügung stehen und der Staat kreditwürdig bleibt. Ist nur eines von beiden nicht mehr gegeben, droht die Staatspleite. Der Staat kann dann nur mit einer offen oder verdeckt erhöhten Inflation gegensteuern, um die Kontrolle zu behalten. Ein Spiel auf Zeit, mit gefählicher Eigendynamik, wenn die Zuversicht wider Erwarten nicht zurückkehrt. Das Zulassen einer Deflation ist nur eine theoretische Option, die politisch nicht beherrschbar ist. Der Staat wäre dann in vergleichbarer Situation wie der Initiator eines Kettenbriefs, dem nach dem Abreißen desselbigen, die Verlierer (das sind i.d.R. 95% der Beteiligten) die Hütte abbrennen.

    Die Huffington Post argwöhnt, dass die Derivate-Zocker dazu übergehen könnten, für ihren Wettschein-Ertrag Gold statt Fiat zu verlangen. Schon klar, wer gegen die eigene Währung spekuliert, möchte sich den Wettgewinn natürlich nicht durch Konvertibilitätsverluste versauen lassen ... ;)


    These obligations now settle in euros, but the end game is to settle them in gold.
    [...]
    U.S. credit default swaps currently trade in euros. After all, if the U.S. defaults, who will want payment in devalued U.S. dollars? The euro recently weakened relative to the dollar, and market participants are calling for contracts that require payment in gold. If they get their way, speculators on the winning side of a price move will demand collateral paid in gold.


    Washington Must Ban U.S. Credit Derivatives as Traders Demand Gold

    Euer Problem ist, dass ihr euch zu wichtig nehmt.

    Ach Rabbit, willst du mal wieder eine Möhre eingeführt bekommen? :rolleyes:
    Wenn sich hier jemand wichtig nimmt, dann sind es die Endzeit-Apokalyptiker und Auserwählten-Paranoiker.
    Die Sammler historischer Münzen und Barren sind es jedenfalls nicht.
    Jetzt geh' und halt uns weiterhin über über so wichtige Themen, wie die Stromversorgung in Palästina auf dem Laufenden ... [smilie_happy]

    Hast du nähere Informationen oder einen Link zu A.Bugenhat bzw.den Barren ?

    Leider nein. Ich habe vor fast 10 Jahren einige Barren bei belgischen Banken gekauft und bin seitdem auf der Suche nach Informationen über den Hersteller. Im Netz findet sich so gut wie gar nichts (bis auf diese spärliche Info). Ich hatte immer mal vor, mich in belgischen Archiven schlau zu machen. Leider ist das sprachlich nicht so einfach (wegen der flämischen und wallonischen Dialekte). Ein belgischer Bankangestellter hat mir radebrechend englisch und französisch versichert, dass auschließlich 100g Barren von Bugenhat existieren. Zur Firmengeschichte konnte er auch keine Auskunft geben.


    p.s. Mods, bitte ggf. in den Barren-Thread verschieben

    Es wird gemunkelt, dass der neue Goldfonds von Sprott Asset Management (NYSE : PHYS) noch etwa 10 to. Gold nachfragen muss, um die versprochene Hinterlegung sicherzustellen. Ist ja kein Pappenstiel ... ;)

    Der Sprott-Fonds weist nun einen Bestand in Höhe von 32.150.746 OZ aus. Nach 286.870 OZ letzten Freitag, heißt das, dass ca. 9 Tonnen physisch hinzugekommen sind.


    Sprott has purchased about 9 tonnes of gold bullion this week

    Ich kann es nicht glauben, dass das so im Buch steht...
    Ich will es mit eigenen Augen sehen...!!!


    Ist das kein Fake?

    Ich habe das Buch gelesen. Die von Homm hier gepostete "Zusammenfassung" (aus einem im "Gelben" verlinkten Edelmetall-Shop (sic!) entnommen) ist eine willkürliche und selektive Auswahl von Thesen aus den Schriften von Weizsäckers, die er in verschiedenen politischen Essays zwischen 1945-1981 zum Besten gegeben hat. Man könnte hier aber auch zahlreiche Thesen auflisten, die nicht zutreffend waren. Bin leider zu faul, um das zusammenzustellen (in welchem Regal steht mein Exemplar eigentlich ... :hae: ) .

    Die offiziellen Daten der ausländischen US-Bonds-Halter, die ich hier immer in hübscher Regelmäßigkeit so um den 20. eines jeden Monats postete, wurden jetzt offenbar ganz offiziell völlig korrigiert und verändert!

    Danke für den Hinweis, Masu. Die Treasury korrigiert die Daten immer mal wieder. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass dies bisher schon einmal in dieser Größenordnung geschehen ist. Betroffen sind alle Zahlen ab Juli 2009, also für das 2. Halbjahr des abgelaufenen Jahres.


    Dazu steht da:
    Old series / New series (/5/ New series reflect new benchmark survey taken in this month. Estimated positions based on the
    previous survey are shown for comparison).


    Es hat offenbar eine neue Erhebung der Halter-Daten gegeben, die dann zu den neuen Zahlen geführt hat.