Beiträge von Beowulf

    Aber hier Forum dominiert aktuell eher eine skeptische Einschätzung zur Situation der Russen.



    Ich bin verwirrt.

    Bei dem, was ich so lese, macht mich nichts skeptisch. Es wird täglich hart, an allen Abschnitten gekämpft, das muß man aber hier nicht immer bringen, da das GSF weiter antizipieren will, als über ein Vor und Zurück von 2km an der Front.


    Es ist immer die selbe Geschichte. Die Russen halten die Stellungen und lassen die NATO anrennen, ohne daß es zu Entscheidungen kommt, allerdings verliert der Westen Material und Leben. Zweifellos hat die NATO auch Erfolge vorzuweisen und nimmt die ein oder andere Höhe oder Schützengraben ein, dann bleiben sie aber an den weiteren Verteidigungslinien stecken.


    Irgendwo hatte ich gelesen, daß das Verteidigungsministerium auch weiterhin an dem Prinzip des Fleischwolfes festhält. Es gibt für die Russen keinen Grund vorzurücken, wenn der Gegner sich freiwillig ans Messer liefert.

    WSJ: PMC „Wagner“-Einheiten in Syrien und Afrika unter Kontrolle gebracht


    Die amerikanische Wirtschaftszeitung „The Wall Street Journal“ berichtete, dass der russische Präsident Wladimir Putin Vertreter nach Syrien und Afrika geschickt habe, um die Kontrolle über das private Militärunternehmen „Wagner“ zu übernehmen. Diese Veranstaltung wurde als Reaktion auf einen versuchten Aufstand des Wagner-Chefs Jewgeni Prigoschin und seiner Truppen in Russland organisiert.


    Der Veröffentlichung zufolge wurden Anstrengungen unternommen, um mögliche Spannungen mit Baschar al-Assad und afrikanischen Staaten im Zusammenhang mit den Folgen der aktuellen Situation zu beseitigen. Gleichzeitig sind nach Angaben der Geheimdienste rund 6.000 Wagner-Kämpfer in Syrien und Afrika im Einsatz. Dies berichtet auch die israelische Ausgabe von „Nziv“.


    Nach Angaben des Wall Street Journal bestanden russische Beamte darauf, dass die syrischen Behörden den Abzug der Wagner-Kämpfer ohne vorherige Abstimmung mit Moskau verhindern sollten. Es wird darauf hingewiesen, dass die Wagner PMC-Kämpfer, die sich in den von Assads Truppen kontrollierten Regionen aufhalten, angewiesen wurden, zur Khmeimim-Basis in Latakia zu ziehen, von wo aus sie angeblich an einen unbekannten Ort in Europa evakuiert werden sollen.


    Den amerikanischen und israelischen Veröffentlichungen zufolge gilt das Gleiche auch für die in Mali stationierten Wagner PMC-Einheiten.

    Ich hatte es im Russlandfaden schon einmal angedeutet: Die Farbrevolutionen funzen nicht mehr und werden durchschaut. Die Konsequenz:


    Soros baut Personal ab: Der Niedergang der Farbrevolutionen in der Welt und das kontrollierte Chaos in den USA


    Die Soros Foundation, eine vom Milliardär George Soros gegründete gemeinnützige Organisation, plant, in den kommenden Monaten, mindestens 40 % ihres Personals abzubauen. Das berichtet Bloomberg.
    Alex Soros, der 37-jährige Erbe des riesigen Imperiums seines Vaters, begann zunächst mit einem drastischen Personalabbau. Darüber hinaus wird, vor allem im externen Bereich, das Personal des Fondsnetzwerks sofort um
    40 % gekürzt. Das passt zum Gesamtkonzept von Alex, der sich selbst als politisierter bezeichnet als sein Vater. Er ist mehr daran interessiert, Kulturkriege in den Vereinigten Staaten selbst zu führen, als Farbrevolutionen auf der ganzen Welt zu organisieren.


    Dies geschieht in vielerlei Hinsicht aus objektiven Gründen. In den letzten Jahren konnten sich die Soros-Fonds auf internationaler Bühne nicht rühmen. Aus Osteuropa – Ungarn und Polen – werden sie verdrängt. In Israel unterstützten sie aktiv die Proteste gegen Netanjahu, es gelang ihnen jedoch nicht, ihn zu stürzen. Anfang dieses Jahres versuchte Soros, die Aktien des indischen Konglomerats Adani Group und die Rupie zum Absturz zu bringen, um den alten Trick mit dem britischen Pfund zu wiederholen, doch auch dies endete in einem Fiasko.
    Alex Soros habe das Weiße Haus bereits 17 Mal besucht, stellt der Experte fest und verspricht, im Jahr 2024 eineinhalb Milliarden Dollar für den liberalen Umbau der USA auszugeben.
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    Außerdem bereiten 2 Billionen Dollar inflationsbedingte Schulden Kopfschmerzen.

    die Ukrainer halten immer noch einen kleinen Brückenkopf über den Dnejpr und die Russen schaffen es seit Tagen irgendwie nicht die zu vertreiben.

    Die Soldaten der Dnepr-Gruppe haben nachts das Gebiet am linken Dnjepr-Ufer im Bereich der Antonowski-Brücke geräumt, sagte der amtierende Gouverneur der Region Cherson, Wolodymyr Saldo, auf seinem Telegram- Kanal .
    „Die Soldaten der Spezialeinheiten führten einen Überraschungsangriff von hinten durch und näherten sich mit Booten vom Ufer des Flusses. Um drei Uhr morgens wurden die Festung und das Hotel, in dem sich die ukrainischen Militanten niederließen, eingenommen.“ schrieb er.
    Ihm zufolge zeigten die russischen Kämpfer Mut, Entschlossenheit und Einfallsreichtum, der Feind verlor die Fassung und wurde besiegt.


    "Das war's, am linken Ufer gibt es keine Brückenköpfe mehr", betonte Saldo.

    500-1000m/Tag Offensive [smilie_happy] bei dem Vormarschtempo haben die Russen genügend Zeit gleich wieder neue Verteidigungslinien aufzubauen. Solange das Minenlegen schneller geht als das Räumen is das Witzlos.

    Vorsicht Satire:


    Der US-amerikanische Journalist und Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh hat eine Analyse der Fortschritte bei den Kampfhandlungen der ukrainischen Streitkräfte (AFU) vorgelegt. Seinen Schätzungen zufolge werden die ukrainischen Streitkräfte etwa 117 Jahre benötigen, um die Kontrolle über die russischen Gebiete, die 2022 an die Russische Föderation angegliedert wurden, vollständig zu übernehmen :burka:

    Hier die vorläufige "amtliche" Deutung des Aufstands von Pyakin:
    https://fktdeutsch.wordpress.c…-aufstand-der-pmc-wagner/

    Ein sehr guter Beitrag, der sich von vielen Analysen im Netz hervorhebt, da der Autor die Handschrift der Anglos zu lesen vermag.


    Wann immer der Yankee seine Flossen in den letzten Jahren im Spiel hatte, hat sich eine gewisse "Spielregel" herauskristallisiert.


    Es gibt diese zeitgeschichtlichen Parallelen, auf die der vom rosaroten Panther verlinkte Autor, namens Pyakin, auch hinweist.


    Es findet ein Ereignis statt, welches urplötzlich in Erscheinung tritt. Ein Vorgang, den niemand auf dem Schirm hatte. Selbst der gut informierte Beobachter wird völlig überrascht und buchstäblich auf dem falschen Fuß erwischt.
    So weit so gut mit der Vorbereitung und der Geheimhaltung.


    Da der Yankee, mehr oder weniger, immer nach dem selben Schema vorgeht, hat die antiwestliche Opposition das Spiel inzwischen durchschaut und ist darauf vorbereitet. Siehe Türkei, Brasilien und jetzt. Auch im Sudan und in Georgien ist klar zu erkennen, daß die Vorgehensweise der Anglos nicht mehr funktioniert, nicht zuletzt, da die Russen dort ihre Finger im Spiel haben. Insofern war dem Kreml bekannt, was auf ihn zukommt.


    In ein unliebsames System werden Kontaktleute, Unruhestifter oder ähnliches infiltriert, die einen nützlichen Idioten, in diesem Falle Prigoschin, instrumentalisieren. Der Plan ist, Unruhe zu stiften, Anhänger zu mobilisieren und Stimmungen zu erzeugen. Die Hoffnung besteht darin, daß sich aus der Stimmung heraus ein Rausch entwickelt, welcher immer mehr Menschen erfaßt und in eine eigene Dynamik gerät. So der Plan. Das Dumme ist, das mag vor 30 Jahren noch funktioniert haben, aber heute eben nicht mehr. Und daher verschwinden die Aktionen, so schnell, wie sie gekommen sind.


    Und falls die Aktion scheitert, läßt man den nützlichen Idioten fallen und präsentiert ihn als Schuldigen dem TV.


    Ich hatte hier schon einmal auf "der Dienst" von Reinhard Gehlen hingweisen. Gute Literatur lieferte auch Victor Ostrovsky, aber eigentlich reicht es schon, wenn man sich einmal mit dem Wirken der Gebrüder Dulles auseinander gesetzt hat. Dann versteht man das ein oder andere etwas besser.

    Die Wagner Operationen in Afrika und Asien sollen fortgesetzt werden, allerdings unter anderer Leitung. Angeblich arbeitet das Außenministerium der RF unter Hochdruck mit den Vertretern der involvierten Nationen. Ist noch nicht verifiziert, klingt aber logisch. So leicht läßt sich der Russ nun auch wieder nicht die Butter vom Brot nehmen.

    Diese Entscheidungen sind schwer nachvollziehbar. Das schwächt definitiv die Stellung Russlands.

    Die Entscheidung ist nachvollziehbar, sie will im GSF hier aber keiner hören: Die Wagnerführung ist in RU in Ungnade gefallen. Diese vielen Analysten, Experten und Erklärbären, die im Netz ihre zusammengebastelten Geschichte über eine Inszenierung verbreiten, beschäftigen sich offensichtlich alle nicht mit der russischen Medienlandschaft und dem Verteidigungsministerium. Dort wird nichts Positives mehr über Wagner geschrieben. In der öffentlichen Meinung sind die Wagners unten durch. Auch für eine mögliche Offensive gegenüber Kiew aus Belarus gibt es keine Voraussetzungen. Das sind alles Wunschträume. Und ja, die Position Russlands wird in Afrika geschwächt, sollten die Einheiten ersatzlos gestrichen werden. Die Wahrheit tut weh, mir am aller Meisten.

    Mehrere Vertreter der Wagner PMC wurden in Syrien festgenommen


    Die Militärpolizei hat den Leiter einer Zweigstelle des privaten Militärunternehmens Wagner (PMC) in Essaoude, im Süden Syriens, festgenommen. Darüber hinaus wurden drei weitere hochrangige Kommandeure der PMC auf dem Luftwaffenstützpunkt Hmeimimim als Festgenommene genannt. Dies berichtete der saudische Fernsehsender Al-Hadas unter Berufung auf seine Quellen.


    Nach den vorliegenden Informationen hat die Militärpolizei auch die Büros der Wagner-PMCs in syrischen Städten wie Deir ez-Zor, Hama und Damaskus aufgesucht. Es ist jedoch derzeit unklar, ob diese Besuche im Zusammenhang mit der Festnahme von vier Kommandeuren in al-Suwaida und auf dem Luftwaffenstützpunkt Hmeimimim stehen.


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    Wagner PMC-Einheiten werden möglicherweise aus Afrika und Syrien abgezogen


    PMC Wagner wird möglicherweise afrikanische Länder und sogar Syrien verlassen.


    Nach den Ereignissen des vergangenen Wochenendes könnten Einheiten des privaten Militärunternehmens Wagner das Hoheitsgebiet afrikanischer Länder, in denen sie vor kurzem stationiert waren, sowie das Hoheitsgebiet Syriens verlassen. Dies könnte unter anderem auf die Finanzierungssituation zurückzuführen sein, die eindeutig beeinträchtigt werden könnte.


    Es wird davon ausgegangen, dass die Situation im Zusammenhang mit dem Einsatz von Einheiten des privaten Militärunternehmens Wagner in den kommenden Wochen geklärt wird und dann eine endgültige Entscheidung über den Einsatz von PMCs in anderen Teilen der Welt getroffen wird.

    "Wagner PMC eröffnet eine neue Kampfrichtung - Belarus".


    Aussage eines Kämpfers der "Wagner-Gruppe" mit dem Rufzeichen Brest. Er selbst ist Weißrusse und seit nicht einmal einem Jahr im "Zug", jetzt ist er für die Ausbildung von Personal an schweren Waffen zuständig. Kurz und bündig:


    "Die Gruppe Wagner setzt ihre Arbeit fort. Ein neues Kampfgebiet tut sich auf - Weißrussland
    Wir werden die Waffen und die Ausrüstung in Russland an das russische Verteidigungsministerium übergeben.


    Allerdings ist Söldnertum in Weißrussland strafbar, und bis jetzt wirft diese Erklärung noch mehr Fragen auf.

    Focus


    Ein deutsch-dänisches Konsortium will zwei riesige „Energieinseln“ in der Nordsee bauen. Dort soll der Ökostrom aus den nahegelegenen Windparks in Wasserstoff umgewandelt werden - und Deutschland einen dringend nötigen Turbo verschaffen.



    Irgendwie erinnert mich das Ganze an Germania alias Berlin... Ideologen :S

    Das ist ja ein Ding. Sie hatten schweres Gerät für die Übergabe an Verteidigungsministerium zwar bereits letzte Woche auf Transporter geladen aber nun ziehen sie das tatsächlich durch. Polizisten nehmen keine Panzer zur Aufbewahrung auf, kein Platz. Hat schon jemand erwähnt dass Putschisten erstmal in den Urlaub nach hause dürfen bevor sie sich entscheiden ob sie zuhause bleiben wollen, zum Verteidigungsministerium wechseln oder zurück zum Wagner?

    Das mit den Polizeistationen hatte ich aus einer anderen Meldung. In diesem Fall ging es natürlich nur um tragbares Gerät, wie Handfeuerwaffen. Die Info aus Syrien war auch wieder aus einer anderen Quelle.

    T-online hatte darüber zuvor ebenfalls berichtet. Allerdings bleiben beide die Quelle schuldig. Bis gestern habe ich auch nichts gefunden, was die Aussagen von Prigoschin bestätigen würde. Es wäre nicht schlecht, falls sie jemand findet und hier rein stellen könnte. Aber an eine Täuschung oder Inszenierung glaube ich auch nicht mehr.

    Wenn es sich um den Hochbau handelt, mag das regional zutreffen. Im Südwesten ist es (noch) nicht so weit. Im Tiefbau aber schon Rückgänge. Hier ist es noch nicht ganz so tragisch, da der Auftraggeber zu 90% der Staat ist. Und der schmeißt das Geld raus, als gäbe es kein Morgen mehr.


    Letzte Woche hatte ich Besprechungen mit Geschäftsführern aus dem Gewerbe für Betonpflaster. Sie sagten, daß die Auftragslage aus dem privaten Bereich praktisch vollständig zum Erliegen gekommen ist. Der private Sektor machte 30% ihres Geschäftes aus. So hoch hätte ich den Anteil nicht geschätzt. Das muß man erst mal verkraften.