Ein Rettungspaket jagt das andere - zuerst Banken, dann Staaten und jetzt geht es um gemeinsame Währungen...
Die Vorgehensweise ist immer dieselbe: gibt es ein Problem, werden die Märkte mit ungeheueren Summen von nicht vorhandenen Geldern geflutet, dabei wird an der eigentlichen Ursache nicht gearbeitet. Es handelt sich also lediglich um eine Symptombekämpfung, die einem Löschversuch eines Phosphorbrandes gleicht - hört man mit dem Löschen auf, entzündet sich das Feuer erneut.
Der gewollte Effekt des Ganzen? Eine bewußt angesteuerte Inflationsgemeinschaft, die die Bürger enteignet und die Möglichkeit bietet, Staaten zu entschulden ![]()
Ob nun eine Infla oder Defla stattfinden wird, kann ich nicht beurteilen, jedenfalls unterstelle ich den handelnden Politikern die o.g. Absichten.
Gruß
Edit: das geht nämlich so:
Zitat1914 kostete ein US-Dollar noch 4,20 Mark, im Januar 1920 lag der Dollar-Kurs bei 41,98, im November 1923 bei 4 200 000 000 000 Mark. Damit war Deutschland seine Schulden bei der eigenen Bevölkerung los: Die 164 Milliarden Kriegskredite waren nach der Währungsreform vom November 1923 noch 16,4 Pfennige wert. Niemand, der auf den deutschen Sieg spekuliert hatte, sah seine Ersparnisse wieder.