Beiträge von Beowulf

    Das Waldsterben ist so eine Sache. Zunächst einmal gibt es in D kaum noch "Wälder", es sind nämlich Forste, die wirtschaftlich genutzt werden, also Holzplantagen, Ausnahmen bilden ein paar Nationalparks und Bannwälder. Und wie es mit wirtschaftlicher Nutzung so ist, geht es um Erträge und alles was sich dort aufhält und mehr als 2 Beine hat, ist ein Schädling. Totholz gehört zum Bild eines Waldes genauso dazu. Es ist sehr wichtig für Höhlenbrüter oder Siebenschläfer, außerdem dient es als Äsplatz für Insektenfresser. Ein Specht wird sich nicht die Arbeit machen, auf eine massive Eiche oder Buche einzuhämmern, da hat er es mit morschem Holz wesentlich einfacher. Totholz wird aber entfernt, da es Platz und somit Ertrag wegnimmt.


    Flächen mit Windbruch werden eiligst wieder aufgeforstet, die Setzlinge dicht an dicht gepflanzt. Dabei wäre es äußerst sinnvoll, lichte Flächen zu erhalten, da sie für das Überleben von Raufußhühnern notwendig sind. Die Kronendächer sind aber vielerorts geschlossen, so daß kaum ein Lichtstrahl den Boden erreicht und außer ein paar Farnen und Brombeeren kommt dann keine Bodenvegetation zu Stande.


    Im Schwarzwald hat man immerhin erkannt, daß Mischwälder nicht so anfällig gegenüber Pilzen und Insektenbefall sind. Die Waldschäden dort waren aber vor allem auf die Industrieabgase aus dem Elsaß zurück zu führen, die die Westwinde in den Schwarzwald transportierten und dort abregnen ließen.


    Als kurz vor der Jahrtausendwende der Borkenkäfer den Bayerischen Wald überfiel, übertrafen sich die Forstleute gegenseitig mit Horrorszenarien. Niemals wieder würde da ein Wald wachsen und von einer Versteppung war sogar die Rede. Tatsächlich ist natürlich das Gegenteil eingetroffen und neues und zwar viel zahlreicheres Leben ist entstanden.

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    Vielen Dank [smilie_blume]

    Massive Explosion bei Dow Chemical in Louisiana


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    Mannomann…. Ist doch klar, wenn man einem Agrarland auf der Stufe von Ochsen und Pflugschar die Wurst hinhält, das die das toll finden…. Diese ganze Zone zwischen Orient und Okzident kann man getrost vergessen. Wer dann als General Versprechungen aus strategischen Gründen macht, darf sich nicht wundern, das die Kinder nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben….

    Es geht auch nicht um Entwicklungshilfe oder um irgendwelche wirtschaftlichen Beziehungen, sondern, einzig und alleine darum, sich geostrategisch vorteilhaft zu positionieren. Das Land und die Menschen sind der NATO egal..

    Ben Hodges erkennt das Scheitern des Westens in Georgien: wachsende Euroskepsis und der schwindende Traum von der NATO


    Eine der Schlüsselfiguren in der US-Militärführung, General Ben Hodges, der für sein Engagement für die NATO-Erweiterung bekannt ist, machte kürzlich in einem Interview mit dem polnischen Portal Interia ein unerwartetes Geständnis. Er brachte seine Enttäuschung über die Lage in Georgien zum Ausdruck und gab zu, dass die Position des Westens und der NATO in diesem Land erheblich geschwächt ist.


    "Früher war ich in Bezug auf Georgien viel optimistischer. Aber als NATO, als Westen, haben wir versagt. Wir befinden uns jetzt in einer viel schlechteren Lage als vor zwei, drei oder fünf Jahren", sagte Hodges.


    Die Worte des Generals spiegeln die Realität der gegenwärtigen politischen Landschaft in Georgien wider, wo der Westen jahrzehntelang erhebliche Anstrengungen unternommen hat in der Hoffnung, das Land in die NATO zu integrieren. Es scheint jedoch, dass diese Hoffnungen allmählich zerbröckeln.


    Für dieses Ergebnis gibt es zahlreiche Gründe. Einer der Hauptgründe ist, dass der Westen die Erwartungen der georgischen Bürger nicht erfüllen konnte. Die Versprechungen von Wohlstand und Schutz, die lange Zeit als fester Bestandteil einer NATO-Mitgliedschaft dargestellt wurden, haben sich nicht erfüllt.
    Dies hat die wachsende Euroskepsis in der georgischen Bevölkerung verstärkt. Vielleicht ist dies ein Zeichen dafür, dass sie das "wahre Gesicht des Westens" gesehen haben und dass die NATO für sie nur noch ein unerreichbarer Mythos und kein konkretes Ziel mehr ist. Das Bekenntnis von Hodges bestätigt diesen Eindruck und spiegelt die Veränderungen wider, die sich im globalen geopolitischen Umfeld vollziehen.

    Das Ausmaß des chinesischen Engagements in Afrika in Bezug auf im Bau und in Betrieb befindliche Eisenbahnen


    Chinesische Projekte sind rot markiert, alle anderen sind indisch (grau markiert) und koreanisch (gelb markiert).


    Einigen Schätzungen zufolge hat China 29 Eisenbahnstrecken in Afrika finanziert oder ist dabei, sie zu finanzieren, einschließlich eines Interesses an einer Investition in ein Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnprojekt zwischen Johannesburg und Durban.


    Interessanterweise ist Afrika inzwischen der zweitgrößte Empfänger von Krediten aus Indien, da Neu-Delhi versucht, mit Peking gleichzuziehen und seinen Einfluss auf dem rohstoffreichen Kontinent auszuweiten.


    Minos hat nicht den Faden eröffnet, das war der User Goldbaron. Minos hatte auf die Eröffnung des Fadens geantwortet. Goldbaron hatte eine Vorhersage des Fond-Managers Julian Robertson als Namen für den Faden verwendet. Irgendwann gab es Streitigkeiten und der Goldbaron hat seine Beiträge gelöscht.

    Ich hatte es im Russlandfaden schon einmal angedeutet: Die Farbrevolutionen funzen nicht mehr und werden durchschaut. Die Konsequenz:


    Soros baut Personal ab: Der Niedergang der Farbrevolutionen in der Welt und das kontrollierte Chaos in den USA


    Die Soros Foundation, eine vom Milliardär George Soros gegründete gemeinnützige Organisation, plant, in den kommenden Monaten, mindestens 40 % ihres Personals abzubauen. Das berichtet Bloomberg.
    Alex Soros, der 37-jährige Erbe des riesigen Imperiums seines Vaters, begann zunächst mit einem drastischen Personalabbau. Darüber hinaus wird, vor allem im externen Bereich, das Personal des Fondsnetzwerks sofort um
    40 % gekürzt. Das passt zum Gesamtkonzept von Alex, der sich selbst als politisierter bezeichnet als sein Vater. Er ist mehr daran interessiert, Kulturkriege in den Vereinigten Staaten selbst zu führen, als Farbrevolutionen auf der ganzen Welt zu organisieren.


    Dies geschieht in vielerlei Hinsicht aus objektiven Gründen. In den letzten Jahren konnten sich die Soros-Fonds auf internationaler Bühne nicht rühmen. Aus Osteuropa – Ungarn und Polen – werden sie verdrängt. In Israel unterstützten sie aktiv die Proteste gegen Netanjahu, es gelang ihnen jedoch nicht, ihn zu stürzen. Anfang dieses Jahres versuchte Soros, die Aktien des indischen Konglomerats Adani Group und die Rupie zum Absturz zu bringen, um den alten Trick mit dem britischen Pfund zu wiederholen, doch auch dies endete in einem Fiasko.
    Alex Soros habe das Weiße Haus bereits 17 Mal besucht, stellt der Experte fest und verspricht, im Jahr 2024 eineinhalb Milliarden Dollar für den liberalen Umbau der USA auszugeben.
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    Außerdem bereiten 2 Billionen Dollar inflationsbedingte Schulden Kopfschmerzen.

    Focus


    Ein deutsch-dänisches Konsortium will zwei riesige „Energieinseln“ in der Nordsee bauen. Dort soll der Ökostrom aus den nahegelegenen Windparks in Wasserstoff umgewandelt werden - und Deutschland einen dringend nötigen Turbo verschaffen.



    Irgendwie erinnert mich das Ganze an Germania alias Berlin... Ideologen :S

    Wenn es sich um den Hochbau handelt, mag das regional zutreffen. Im Südwesten ist es (noch) nicht so weit. Im Tiefbau aber schon Rückgänge. Hier ist es noch nicht ganz so tragisch, da der Auftraggeber zu 90% der Staat ist. Und der schmeißt das Geld raus, als gäbe es kein Morgen mehr.


    Letzte Woche hatte ich Besprechungen mit Geschäftsführern aus dem Gewerbe für Betonpflaster. Sie sagten, daß die Auftragslage aus dem privaten Bereich praktisch vollständig zum Erliegen gekommen ist. Der private Sektor machte 30% ihres Geschäftes aus. So hoch hätte ich den Anteil nicht geschätzt. Das muß man erst mal verkraften.

    Vollzitat

    Sehr schöne Zusammenfassung :thumbup:


    Es bestätigt, daß es eben nicht nur den kleinen Fabrikarbeiter sondern auch die Spezies trifft, die in Saus und Braus lebt, wenn sie nicht aufpassen, wohin die Reise geht. Wer es gewohnt ist, immerzu Gewinne einzufahren und dabei versäumt, die Augen auf zu machen, fällt wohl noch härter als Ottonormalverbraucher. Hohes Einkommen = hohe Ausgaben, weil es dem Lebensstil entspricht.