Deflation:
Löhne sinken, Preise für Produkte mit hoher Nachfrage aber kaum
Kaufkraft steigt aber für den, der viel Geld über hat / meist aber Sachen die keiner kaufen will.
Kaufkraft vom Lohn war gesunken, Kaufkraft vom Gespartem aber vernichtet.
Das mit der Steigerung der Kaufkraft von dem, der Sachen hat, die keiner kaufen will, habe ich nicht verstanden.
Die Sachen wurden gefragt - von der Bohrmaschine, über Kühlschrank/Fernseher bis zum Auto oder so.
Nächstes Monat konntest du für die gleiche Schnipsel das nicht mehr kaufen, daher auch Zinsen über 20%.
Gold war übrigens im Handel rar, weil die Preise staatlich waren und hinterher hinkten. Man musste schon wissen wohin, verreisen und Glück haben zu staatlichen Preisen ein Paar Goldringe zu bekommen.
Geld hatten nur wenige, die an den Steuerrudern sassen, ein "Otto" hatte nur sein Monatslohn, die Ersparnisse waren sowieso hin. So haben meine Eltern wie Schwiegereltern damals auf den Sparbüchern ihre jahrelange Ersparnisse verbraten.
Verdien oder verhungere - so ungefähr war das damals. Ersparnisse waren futsch.
Extreme Geldknappheit gleichzeitig mit der extrem schnell verfallender Kaufkraft des Bargeldes - so war die Mischung.
Wer wenig Geld hat, der verliert Kaufkraft.
Das stimmt schon. Allerdings sind Gesetzliche Zahlungsmittel nicht unbedingt Geld.
Damals waren das USD und DM, und ich habe in Erinnerung, dass ich zeitweise von meinem kompletten Monatslohn so um die 10-12 DM kaufen könnte. Wenn man auf das Essen verzichtet 
Nun sind die beide Anker von damals eben selbst Schrott.
Du hast aber Hyperinflation in Russland erlebt.
Das war damal das ukrainische Teil des Staates.
Plötzlich waren alle in Aufruhr und haben viel politisch diskutiert.
Die Hauptnote war damals, dass das ganze Zucker und Speck und andere Schätze für so gur wie nichts das Land verlassen, und wenn man sich selbständig macht, dann bleibt halt das ganze Speck allen ansässigen hierzulande zugute. Dann gibts halt Speck für alle!
Irgendwie hats aber doch nicht für alle gereicht.