Beiträge von gruenundblau

    Zitat

    Fiatgeldbesitz bedeutet für mich, ich sitze auf Schulden. Folge: Zur Arbeit gehen bedeutet- neue Schulden erwerben. So sieht es aus meiner Sicht aus. Es besteht ein pervertiertes System von Fiatgeld, dass alle Menschen zu Sklaven macht. Rudersklaven der Banken, die nie im Besitz eines Grundstücks oder Hauses waren.

    Nicht ganz so einfach. Es gibt einen großen Unterschied zw. Schulden besitzen oder Schuldscheine besitzen

    http://www.handelsblatt.com/fi…hutz-kaum-gefragt;2531189
    Anleihen mit Inflationsschutz kaum gefragt

    Zitat

    Seit Monatsbeginn haben zehnjährige Papiere 1,1 Prozent nachgegeben, weil Großinvestoren wie die Vermögensverwalter Blackrock und Pacific Investment Management (Pimco) Verkaufsorders erteilen. Die Rendite ist auf 1,45 Prozent gestiegen. Der Verkaufsdruck beruht auf der Erwartung, dass die an den Inflationsindex gebundenen Staatsanleihen (TIPS) überteuert sind, da nur mit einer geringen Inflation gerechnet wird. Während der Dollar anzieht, beschränken die Banken noch immer die Kreditvergabe. Rund um den Globus drohen wachsende staatliche Haushaltsdefizite die Konjunkturerholung auszubremsen.

    Zitat

    Schießt die Inflation tatsächlich rasant nach oben, könnten sich Silbermünzen als gängiges Zahlungsmittel durchsetzen. Wer in der Not flüssig sein will, sollte schon jetzt einige Stücke erwerben.

    So ist es... sollte Hyperinflation einsetzten, dann werden Silbermünzen mehr gefragt sein als Gold... Da die Wertdichte viel geringer ist für "Kleinsparer". Man sollte auch drauf achten, dass auf den Münzen auch Silver 999 drauf steht...


    Vergleichbar mit Russland: wo Metall-Rubeln (die waren nicht aus Edelmetall !) 20x mehr Wert waren als Papierrubel.


    Bis dahin ist noch sehr weit...

    http://www.spiegel.de/wirtscha…18,678195,00.html#ref=rss


    IWF-Experten fordern deutlich höhere Inflation


    Zitat

    Dass die IWF-Ökonomen um Blanchard angesichts dieser Rahmenbedingungen eine Verdopplung der Inflationsrate fordern, hat jedoch noch einen anderen Hintergrund: Sie fürchten sinkende Preise, die sogenannte Deflation.

    So so, 4% Inflation hilft also gegen Deflation.
    OK, England ist aktuell bei 3,5% Inflation - somit fast am Ziel.
    Es wird sich zeigen, wie gut GB das packt...

    Zitat

    Zwar macht der Franzose Trichet keine wesentlich andere Politik als die Bundesbank zu D-Mark-Zeiten. Doch noch immer führt Paris einen zähen Kampf mit Berlin darum, ob Wachstum nicht wichtiger ist als hartes Sparen und Inflationsbekämpfung um jeden Preis.

    So, so, der Bilderberger Trichet sorgte also für Stabilität und Inflationsbekämpfung - um jeden Preis!
    Wer das glaubt...


    Ab 2006 wuchs die Geldmenge M3 in EU enorm an.
    Fed hält ab 2006 M3 unter Verschluss (wird aber weiterhin berechnet)


    Man könnte argumentieren - darum haben die Zentralbanker die Leitzinsesn stets angehoben.
    Aber als die ersten Banken pleite gingen, wurde der Leitzins noch weiter angehoben...


    Der Trick ist folgender: man lässt die Geldmenge enorm ansteigen - bis ein Run auf Kredite und Co ansetzt.
    Dann macht man Kredite teuer und die aufgebaute Blase implodiert...
    Vor 1929 wurde der gleiche Trick schon mal durchgeführt... sogar mehrmals hintereinander...


    Danach kam die Depression und der 2. Weltkrieg...

    Zitat

    den Griechen geht darum 'Schwarzgeldgeschäfte' einzudämmen und nicht den Bürger in Orwellmanier zu überwachen, ist das so schwer zu begreifen?

    Nehmen wir mal an. Jemand bietet mir Arbeit "schwarz" für 3000 Euro an. Das übersteigt die Grenze von 1500.
    Ich kann problemlos weiter BAR 3000 zahlen - das merkt niemand - wäre aber nun plötzlich illegal.
    Nicht nur die Arbeit - sondern auch die Bezahlung!


    Sorry, aber eindämmen lässt sich da nichts... Die Überwachung und Bürokratie steigen aber überproportional an...

    ZITAT BUNDESBANK:
    BROSCHÜRE: GELD UND POLITIK

    Mit anderen Worten: GIRALGELD ist kein richtiges Zahlungsmittel. Wird aber genau so gut akzeptiert...
    Bargeld ist das einzige offizielle, gesetzliche Zahlungsmittel.
    Griechenland limitiert hier das gesetzliche Zahlungsmittel und zwingt Giralgeld stärker zu nutzen...
    :wall:

    Das was GR gemacht hat, haben auch andere Länder gemacht - so stand es heute in irgendeinem Artikel...
    Ich denke die Überwachung hat es längst bemerkt - aber durfte wohl nicht reagieren...
    Man fragt sich dann: warum? Wird das System absichtlich gegen die Wand gefahren?


    Zitat

    Wie zerohedge.com berichtet, ist das Swap-Abkommen mit Griechenland direkt an die Ratingeinschätzungen von Moody´s gekoppelt. Wenn Moody´s im Gefolge einer generellen Bonitätsabstufung für griechische Staatsanleihen dann auch den spezifischen Swap-Deal zwischen Griechenland und Goldman Sachs (gebündelt in der Zweckgesellschaft „Titlos“) unter A2 herbstufen sollte, werden auf der Stelle gewaltige Kollateralzahlungen fällig – interessanterweise ist der Deal so aufgebaut, dass bis dahin überhaupt keine Nachschußpflicht besteht, danach bzw. darunter dann aber umso mehr.

    GS hat diese SWAPS nicht mehr - sondern GR Banken!
    Fallen diese Banken aus, dann muß GR selbst beispringen...
    Ein Teufelskreis!

    Zitat

    IWF sagt: Infla-Ziel der Eurozone verdoppeln

    Wie soll man das dann blos den RIESTER-Sparern erklären?
    Da sehe ich Probleme, dass jeder Riester-Sparer dann die Anlage frühzeitig liquidiert


    Wie soll man das den Haltern von Staatsanleihen erklären?
    Diese würden alle Anleihen auf den Markt werfen und somit dessen Wertverfall auslösen...


    Wie soll man es der Bevölkerung erklären, dass alles so viel teuerer wird und die Banken sich darum auf Kosten des Volkes bereichert haben...
    Da wird das Volk wütend randalieren...


    Aber auf dem Papier hört sich das easy an...

    Zitat

    Ich finde ein Problem bei Aktien ist das die Firma in der grossen Krise pleitegehen kann - bei einem Index ETF rückt eine andere Firma nach, man kann nicht auf 0 fallen.

    Ja, das ist der Vorteil von ETF.
    mit 1000 Euro kann man sicherer fahren, als 1 Unternehmen zu kaufen
    oder 4x250 wäre als Stückelung zu klein und teuer für eine Diversifikation...

    Hm... ja schwere Entscheidung...
    Wenn das kommt, was ich vermute... dann wird es sehr chaotisch zugehen...
    Selbst wenn DAX 1000 Punkte erreichen wird, wird kaum jemand einsteigen KÖNNEN (!)
    Höchstens wenn du BAR zahlst und das wird auch schon schwer genug sein...
    Das ist die Krux... Wer jetzt bei DAX 5500 kauft, der wird im besten Fall den Wert erhalten
    Im schlimmsten Fall auf die Nase fallen...


    Entscheide jetzt! Wie du siehst, ist es schwer...
    Darum ist der Vorschlag von Mr. DAX einen Bruchteil zu setzen evtl. nicht blöd... aber auch Risikobehaftet...


    Max Otte empfiehlt auch zumindest Teile in Aktien zu halten...
    Beide haben irg. eigene Fonds und sind wohl auch gute Verkäufer...

    Es entsteht eine immer größere Diskrepanz zw. Grundversorgunsanbietern und überregionalen Anbietern


    Siehe Chart


    Zitat

    „Der Wettbewerb nimmt zu“, sagte eine Sprecherin. So könnten viele neue Anbieter derzeit den Strom viel günstiger anbieten, weil sie von den gesunkenen Preisen an der Strombörse profitierten.


    Dagegen haben die großen Versorger ihren Haushaltsstrom in der Regel schon lange im Voraus gekauft. In die neuerliche Stromtariferhöhung fielen beispielsweise noch die deutlich höheren Einkaufspreise vom Sommer 2008, sagte der Eon-Sprecher. „Es wäre unverantwortlich, den Strom für Privatkunden am kurzfristigen Spotmarkt einzukaufen, weil dieser großen Schwankungen unterworfen ist“, sagte er.


    http://www.handelsblatt.com/un…eber-vier-prozent;2530161


    DAS KRACHT bald...

    Zitat

    Der Strom wird wieder teurer! Im Mai will der Energiekonzern E.on die Preise deutschlandweit erhöhen. Nach Schätzungen des Verbraucherportals Verivox sind davon fünf Millionen Kunden betroffen!


    E.on wird die Preise im Schnitt um 4,2 Prozent erhöhen, wie ein Sprecher sagte. Der Versorger begründete dies mit den höheren Kosten für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien und den erhöhten Netzentgelten.

    Was hat das mit Inflation zu tun? :hae:
    Spotpreise sind stark gesunken...
    http://www.eex.com/de/document/52446/Phelix_Quarterly.xls


    Q4 2009 -> 38,76 Euro/MWh
    Q3 2009 -> 37,03
    Q2 2009 -> 32,38
    Q1 2009 -> 47,35
    Q4 2008 -> 68,01


    Hab gelesen: Stromkonzerne haben am Höhepunkt die Preise für 2 Jahre an Terminbörsen gesichert...
    Sommer 2010 werden die 2 Jahre vorbei sein... dann muss es theoretisch rapide billiger werden - soweit die Theorie...
    Im Mai will eon Preise anheben... pfff... Bin schon gespannt ob demnächst Briefe angeflattert kommen, wo man sich 2 Jahres-Vertrag an die Backe nähen soll, da die Preise soooo stark steigen werden... Wie gesagt, rein theoretisch müssen die Preise nach Sommer runter gehen... und zwar desto stärker, je mehr manipuliert wurde...


    VERBRAUCHERPREISE
    http://www.verivox.de/attchmnt.ashx?id=46281

    Fragezeichen hat es verstanden...


    Hat GS Börsencrash ausgelöst?


    http://bertjensen.ch/der-kampf…nder-bergab-gegangen-ist/


    Zitat

    »Der High-Frequency-Handel [etwa: Handel in Bruchteilen von Sekunden] macht etwa 70 Prozent des Handels an der New Yorker Börse aus. Normalerweise kommen ein Käufer und ein Verkäufer aufs Parkett und ein Kursmakler legt den Wert eines Trades fest, der Käufer und Verkäufer zufriedenstellt, das ist der Marktpreis. Gibt es zu viele Verkäufer und nicht genug Käufer, dann senkt der Kursmakler den Preis. Der High-Frequency-Handel, wie ihn Goldman betreibt, bedeutet, dass Goldman, noch bevor der Kursmakler kauft und verkauft und den Kurs festlegt, ihn elektronisch mit Tausenden und Abertausenden von Trades überschwemmt, damit diesen Prozess völlig durcheinanderbringt, um praktisch das Kommando darüber zu übernehmen und nicht nur Gewinne von der New Yorker Börse für sich selbst einzustreichen, sondern auch die Preise zu manipulieren. Ich halte es für möglich, dass die Wall-Street-Banker in der nächsten Woche – falls sie beschließen, sich nicht reformieren zu lassen – den High-Frequency-Trading-Algorithmus auf Verkaufen stellen und damit die Aktienkurse auf Talfahrt schicken. Sie werden praktisch den Markt zum Einsturz bringen, eine Pattsituation wird entstehen. Der Markt ist drei Tage hintereinander gefallen, was seit dem letzten Sommer nicht mehr vorgekommen ist. Es ist ein Game of Chicken [bei dem die eine Seite zum Nachgeben gezwungen werden soll], bis Obama schließlich sagt: ›Okay, wir denken noch einmal darüber nach.‹«


    Nochmal wegen GS-Tradings.
    2008 hat GS kaum getradet.
    Das könnte an Abschaltung von High Frequency Trading liegen.
    Alleine das würde weltweit die Märkte zum Sturz bringen...


    [Blockierte Grafik: http://3.bp.blogspot.com/_4bEaRUYaLZ4/S1yLYq0-iQI/AAAAAAAAErg/eqi9LaJ15vs/s1600/1.jpg]



    Wo wir bei H.F.T. sind:


    Es gab GEHEIME Treffen zu High Frequency Trading


    http://www.ftd.de/finanzen/mae…entlichkeit/50060624.html

    Zitat

    Bei so viel unverfrorener Lügerei kann man getrost Böswilligkeit unterstellen, Blödheit reicht als Entschuldigung nicht mehr!
    Forderungen auf Geld sind übrigens kein Geld.

    wir reden wohl aneinander vorbei...
    Suche den Unterschied:
    http://www.bundesbank.de/stati…row&tr=OU5703&showGraph=1
    http://www.bundesbank.de/stati…row&tr=TUS303&showGraph=1


    Die Spareinlagen steigen - und M3 fällt gleichzeitig... das ist nicht inflationär zu deuten, sondern deflationär!
    Das Geld wird gehortet. Kredite werden dafür seltener vergeben.
    Das kann ich in unserem Unternehmen ziemlich gut beobachten...
    Dieser Effekt ist also real - und nicht virtuell (durch Statistikfälschungen).

    Zitat

    Jetzt mal ohne Emotionen:


    GrünUndBlau, Du hattest doch bisher behauptet, die Geldmenge wäre schon seit Jahren rückläufig, wir hätten schon seit Jahren Deflation. Hast doch sogar die offiziellen Statistiken des Bundesamts angeführt. Jetzt auf einmal sprichst Du doch wieder von angeblich vorhandener Geldmengenausweitung?


    Was denn nun?

    Um Gottes willen!
    Nicht seit Jahren, sondern max. seit paar Monaten - das ist schon Sensation genug.
    Geldmenge M3 ist ganz minimal rückläufig...
    Ist die Geldmenge rückläufig, dann ist das per Definition pure DEFLATION
    (andere Definition spricht von Preisverfall, das ist noch kaum vorhanden!)


    Von Geldmengenausweitung habe ich NICHT gesprochen. Hier Beweis:

    Zitat

    Eine Geldmengenausweitung haben wir nicht


    Zitat

    Ist es möglich (Gedankenspiel an), daß es beides simultan geben kann?


    Ich werde mal konkret: Assets, die man nicht für die Produktion benötigt (Aktien, EM, Papierderivatgedönsschissgedriss), also alles was spekulativ am Finanzmark "investiert" wird, verteuern sich massiv, wohingegen die Liquidität da, wo sie gebraucht wird (allen voran mein privater Geldbeutel) sinkt?

    Einzelne Assets haben sich abgekoppelt. z.B. Aktien - ABER! nur kurzfristig.
    Wenn diese Liquidität verschwindet oder wenn High Frequency Trading wieder abgeschaltet wird (Geheimtreffen gab es erst vor wenigen Wochen)
    http://www.ftd.de/finanzen/mae…entlichkeit/50060624.html
    dann brechen die Kurse schnell ein... Die Situation ist also fragil.


    Zitat

    FTD: Jüngsten Statistiken zufolge, machen die über Großrechner gesteuerten HFTs bereits über 50 Prozent des US-Aktiengeschäfts aus. "Es geht doch gar nicht mehr um News", wetterte diese Woche ein Händler. "Wir haben hier doch kaum noch Volumen. Diese Algorithmen machen doch bereits eher rund 70 Prozent des Handels aus."

    Ich sehe da eine gefährliche Situation

    Zitat

    „Es droht keine Bankenkrise“

    selbstverständlich sehen die das nicht, da Finanzwelt und reale Welt sich voneinander abgekoppelt haben... Ihre Indikatoren, die eine Erholung signalisieren, sind nix wert...

    Bei ETF muß man wissen:


    DAX-ETF bei DB x-trackers:
    Der ETF hält in Wirklichkeit keine DAX-Aktien, sondern japanische (!), weil diese in Japan sehr billig sind.
    Kursunterschiede werden über Derivate + Swaps ausgeglichen (2009 waren Swaps nicht mehr drin)


    DAX-ETF bei ETFlab (das ist Sparkassen-Tochter) hält real DAX-Aktien - gleicht aber Kursunterschiede mit dem Verleih derselben Aktien.


    Trotzdem - diese Fonds halten Aktien und selbst wenn die Fonds pleite gehen würden, würdest du (min) 90% des Wertes zurückerhalten.



    Anderes Problem: Die Fonds bilden einen Index ab. Dieser Index ist willkürlich festgelegt. Z.B. startete DAX mit genau 1000 Punkten (nicht Euro!).
    Genau so könnte etwa nach Hyperinflation der Index wieder willkürlich zurückgesetzt werden... Punkte sind nicht Gleich Währungen. In chaotischen Zeitperioden sind Aktien vorzuziehen - zu jeder anderen Zeit sind ETFs perfekt.



    Vorsicht bei Short-ETFs - diese sollte man nur kurz halten, da diese mathematisch wegdriften und darum langfristig würde man wenig Gewinn oder Verlust einfahren... Diese sind zudem Derivat-lastig



    Lesetipp
    http://www.wallstreet-online.d…en/nachricht/2753185.html



    Zitat

    Jo, mit Aktien nicht viel am Hut (bzw. Wissen darüber).......aber im Moment ja eh zu riskant, denke bei Dax 3000 oder so könnte es sich lohnen. Bis dahin bleibe ich bei Münzen, wo ich mich eher mit auskenne :)

    Evtl. sind jetzt Short-ETFs interessant. Vorteil bei Short-ETF im Vergl. zu Leerverkäufen. Verlust ist begrenzt. Du kanntst nicht mehr verlieren, als du einsetzten willst.