Zitat
In einem Deflationären Szenario werden aus meiner Sicht die Rohstoffpreise keinem Preisverfall ausgesetzt sein.
Besonders Rohstoffe verfallen sehr dramatisch in einer Deflation.
Und Gold wird "mitgezogen" - ob man es will oder nicht.
Zitat
Wenn Gold ein Inflationsiondikator ist, wie du sagst, wie passt das mit
deiner früheren Behauptung zusammen, dass wir seit Jahren in einer
Deflation stecken?
Wir stecken noch nicht in einer Deflation.
Andersrum wurde die Deflation auch nicht völlig besiegt - dazu sind die Maßnahmen nicht ausreichend.
D.h. wir befinden uns immer noch kurz vor dem Abgrund zur Deflation.
Es fehlt also nur noch ein "Schubs".
Ich erklärte mehrfach, dass auf lange Sicht jetzige Situation nicht erhalten werden kann.
Und sogar - je länger es dauert, desto wahrscheinlicher wird ein Bruch der Stabilität sein.
Seit 2009 gibt es sowohl inflationäre, als auch deflationäre Anzeichen.
In der Summe ist es noch +-0
Es gibt eine Bestrebung, die Assetpreise möglichst oben zu halten, damit es nicht zur befürchteten Deflation kommt.
Paradoxerweise ist genau das der Schlüssel für eine Deflation.
Es gibt weiterhin einen gewissen Druck, wenn die Nachfrage stagniert.
D.h. wenn Preise gleich sind, Rohstoffe teuerer werden, dann muß an Produktion und Löhnen gespart werden.
Eine Kreditaufnahme in einer überschuldeten Welt kann nicht mehr sinnvoll erhöht werden.
Selbst einzelne Staaten in EU sind bereits überschuldet.