Im Hinein-.und im Uminterpretierem von Geschriebenem werden hier ja von manch Einem wahre literarische Prosa verfasst.
Dabei ist es ganz einfach:
1.Ich lebe nicht in dem imaginärem Bullerbü der glücklichen und handwerklich fest miteinander verwurzelten Dorfgemeinschaft von Anno 1960.
2. Seit Corona können mir 90% der biodeutschen Volksgemeinschaft gepflegt den Allerwertesten runterrutschen. Genau diesen durchgeboosterten NachbarINNEN, die mich und meine Familie in die Giftplörre treiben wollten mache ich garantiert keine Suppe warm.
Und auch nicht den AnhängerINNEN der Menschheitsfamilie, die vom Hühnerfüttern und vom Leben auf dem Kommunbauernhof träumen.
3. Wer jetzt meint hier ein weiteres Semester in Tiefenpsychologie nachzuholen kann es lassen..
4. Von wegen Vorurteile. Leider alles Realita. Und da könnte ich noch deutlich mehr liefern.
Ein weiteres Beispiel vielleicht?
Du bist Zugezogen, lebst jetzt seit 10 Jahren am Stadtrand, hast deine Hütte renoviert und dich integriert. Nun wird ein Neubaugebiet hochgezogen. Was da einzieht, denen regnet es in die Nase.
Irgendwann bekommst du am Abend unangekündigt Besuch. Die werte Nachbarschaft teilt dir mit, dass du deinen Anhänger gefällgist sonstwo zu parken hast. Danach dauert es nicht lange und der erste Reifen ist platt
gestochen. Ein anderes Mal klingelt eine neu hinzugezogene GrundschullehrerIN bei dir. Du hast doch Kinder und somit auch bestimmt eine Familienhaftpflichtversicherung? Ob du dort nicht einen Schaden melden könntest, weil am neuen Auto ihres Mannes ein Lackschaden sei. Das würde doch keine großen Umstände machen.
Jahre später, ein Austausch deines alten Kleinbusses stand an. Kurz darauf ist die linke Seite auf 3 Meter Länge zerkratzt. Hintergrund: Das Neubaugebiet wurde mit zu wenig Parkplätzen geplant und von der Stadt zur eigenen Gewinnmaximierung so genehmigt. Auf den privaten Abstellflächen stehen aber nun Mülltonnen, Fahrräder oder Zweitwagen. Daher wird jede Parkfläche "umkämpft".
Du meldest den Schaden und erstattet Anzeige, Gutachter usw. Dann soll der Schaden neulackiert werden. Aber du wartest noch. Sechs Wochen spâter wird die andere Seite genau so verkratzt. Wieder Anzeige, Gutachter und die Versicherung meldet dich jetzt als Verdachtsfall für Versicherungsbetrug.
Das alles in einem verkehrsberuhigtem Bereich, aka Spielstraße. Wie schnell da gefahren wird, da es direkt am Beginn Derselbigen liegt muss ich wohl nicht extra erwähnen?
Dabei belasse ich es mal. Das Repertoire ist jedoch noch nicht erschöpft.
Daher gibt's auch keine warme Suppe.
Im Übrigen sollten die von mir ursprünglich kurz skizzierten Szenarien ja auch nur belegen, dass es im Fall der Fälle auch zu zahlreichen internen Konfliktsituationen kommen kann, auf die sich die Wenigsten mental vorbereiten.
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