Ich sehe es jetzt nicht als ganz dramatisch an.
Wer nicht gezwungen ist in Kürze zu verkaufen kann entspannt sein. Sein Gold wird ja nicht weniger.
Wenn wir uns einig sind, dass es eindeutig keine natürliche Marktbewegung ist, dann hat sich für uns auch nichts in unserer Positionierung geändert. Es kann uns ebenfalls egal sein welche Kräfte dies herbei führen.
Spannender ist die Frage bis wann oder wohin sie ihre Marktdrückung führen können?
Möglicherweise sehen wir ja auch im EM-Sektor das Gleiche, was Trumps Außenpolitik auszeichnet: Er sendet völlig widersprüchliche Signale, Reden, Posts etc. um keine Prognose zuzulassen.
Wer mag derzeit eine Prognose zur PAPIERPREIS Bewertung Gold und ganz zu Schweigen für Silber abzugeben? Wer?
Wenn ich zusammenzählen würde, wie oft von Weihnachten bis Ende Februar das Wort COMEX hier gefallen ist ....... Und jetzt? Alles Schall und Rauch.
Gibt's eigentlich den Chinamann noch, keine Ahnung?
Jedenfalls ist die nicht vorhandene Glaskugel sogar noch zugedeckt worden. Wenn wir davon ausgehen, dass die weltweite Politik unweigerlich dazu führt, dass Versorgungsketten, Lieferzusagen und Preiskalkulationen reißen und platzen werden, dann kann es (für mich jedenfalls) nur ein Axiom geben und das ist die weitere Orientierung auf physisches Gold.
Der Mensch schafft sich immer eine Basis von der aus er sein weiteres Handeln plant und durchführt.
Für mich persönlich bedeutet es in der jetzigen Situation':
1. Ich bin froh, wenn ich Gold noch gegen Zettelchen kaufen kann.
2. Ich werde noch kaufen.
3. Unklar ist, wann.
Und das ist halt die Hauptfrage in meinen Augen. Ich setze derzeit einmal ein Szenario von 3.400 USD als durchaus möglich an.
Die Unze für 3.000 Euro schön geprägt, warum nicht?
Wie seht ihr das?