Beiträge von goldtrader


    Irgenwie interisiert es keinen mehr wenn jede Woche, Banken zusammenbrechen, solange nicht eine bekannter Name darunter ist. Selbst wenn es Banken sind mit etlichen Milliarden Dollar Bilanzsummen, juckt es keinen. Da kann man mal sehen, wie das so ist mit dem Gewöhnungseffekt.


    Passt zwar nicht zu, dem Thread. Ist aber ein gutes Beispiel für den Gewöhnungseffekt. Die Benzinpreise, vor einem Jahr war die Aufregung groß bei einem Preis von 1,37 und jetzt ist das halt so.

    Und wes wird bestimmt genug Leute gegeben, in Germany, die dieses Kram auch kaufen. Sonst würden die es ja nicht senden. Die armen unwissenden Käufer, können einen jetzt schon leid tun wenn die ihren MiniKoala bekommen.

    Hier ein Kommentar von Herrn Reinhard Schlieker ZDF Wirtschaftskorrespondent


    Genaus so sieht es aus wie es in dem Kommentar steht, der dumme ist der Steuerzahler.


    Der Fall eines New Yorker Rohstoffhändlers,der von seinem Arbeitgeber über 100 Millionen Dollar Bonuszahlungen erwartet, hat kürzlich die amerikanische Öffentlichkeit wachgerüttelt. Und seither kommt sie auch nicht mehr richtig zum Schlafen. Die Citigroup, die über den genial wertvollen Angestellten verfügt, zeigt sich nämlich nicht abgeneigt, seine Forderung zu erfüllen. Aber mit welchem Geld? Denn die Dollars gehören streng genommen gar nicht den Instituten wie Goldman Sachs oder Citigroup. Sie gehören, zumindest teilweise, dem Steuerzahler, der die amerikanischen Banken im vergangenen Jahr mit 175 Milliarden Dollar subventionierte, nachdem die mit ihren Ramsch-Anleihen glorreich untergegangen waren. Es fragt sich nun tatsächlich, ob man sie nicht allesamt hätte pleitegehen lassen sollen. Denn der Schaden, den die Investmentbanker angerichtet haben, war ohnehin nicht mehr rückgängig zu machen. Da sie nun aber dabei sind, offensichtlich erneut ein zu großes Rad zu drehen und das mildtätig gespendete Geld ihren leitenden Angestellten nachzuwerfen, stellt sich schon die Frage, ob diese Firmen der Volkswirtschaft wirklich einen Nutzen bringen. Ganz erstaunlich ist die Seelenruhe, mit der solche Banken wie Goldman Sachs ihre Bonuszahlungen vornehmen, ohne auch nur im Entferntesten an die Folgen zu denken. So hat diese Firma 4,8 Milliarden Dollar an ihre Mitarbeiter verteilt – von denen wurden mehr als 700 zu Millionären, wenn sie es nicht schon waren. Diese Summe jedenfalls fraß mehr als den

    Gewinn von Goldman auf. Verwunderlich ist dabei, was sich amerikanische Aktionäre so alles bieten lassen. Denn für sie bleibt am Ende ein Verlust bei dem Unternehmen, das ihnen schließlich gehört. Ähnlich krass das Verhalten von JP Morgan: Die Investmentbank stattete mehr als 1600 ihrer Mitarbeiter mit jeweils über eine Million Dollar aus. Die Binnennachfrage im Raum New York dürfte für eine Weile durchaus profitieren. Skandal im Skandal ist aber auch das Verhalten des Staates. Washington hat sich anvielen der unterstützten Banken beteiligt, so gehören dem Staat 34 Prozent der Citigroup. Gleichwohl konnte die ungerührt mehr als fünf Milliarden Dollar verteilen. Das Jahr 2008 hatte sie übrigens mit einem riesigen Milliardenverlust abgeschlossen. Da liegt der Schluss nahe, dass die Rettungsaktion des Steuerzahlers nicht dazu geführt hat, die Begünstigten nun auch besser zukontrollieren. Es ist schon schändlich, wenn nun gerade die belohnt werden, die eine komplette Weltwirtschaftskrise mit angezettelt haben. Und selbst die Tatsache, dass diese Banken im laufenden Jahr wieder Geld verdienen, haben sie dem Steuerzahler zu verdanken. Denn der stützte nicht alle Institute – so leerte sich das Bankenfeld, und mancher Konkurrent ist nicht mehr. Sollten die Gewinne im Übrigen weiterhin so stark steigen wie in den letzten Monaten, können wir wohl getrost davon ausgehen, dass schon wieder etwas im Busch ist: Die nächste Blase dürfte wohl schon langsam gefüllt werden.


    Quelle: Börse am Sonntag

    Zum Inkrafttreten des deutschen Bad-Bank-Gesetztes (zur Abgabe der faulen Wertpapiere, an den deutschen Steuerzahler) hat auch die EU-Kommission die Bad-Bank gebilligt.


    Jetzt gehts los und die Bilanzen der Banken sind, ab heute noch viel sauberer, als gestern. :thumbup:

    Es geht aufwärts, der GEC ist ausgeblieben.


    Die US-Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal stabilisiert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft schrumpfte im zweiten Quartal um ein Prozent und damit deutlich langsamer als zuvor. Das Minus in den ersten drei Monaten des Jahres wurde von 5,5 auf 6,4 Prozent revidiert. Volkswirte hatten für das zweite Vierteljahr einen Rückgang um 1,5 Prozent erwartet. Die Märkte reagierten sehr verunsichert auf die aktuellen Zahlen. An den Aktienmärkten in Europa ging es zunächst für wenige Sekunden steil nach oben, dann rutschten die Indizes deutlich ins Minus. Der Euro gab nach anfänglichen Gewinnen gegenüber dem Dollar nach auf zuletzt 1,4109 $. Seit Dezember 2007 befinden sich die Vereinigten Staaten in der Rezession. Das BIP ist nun zum vierten Mal in Folge zurückgegangen. Das ist die längste Periode rückläufiger Wirtschaftstätigkeit seit Beginn der Datenaufzeichnung 1947. Wie heftig die Rezession die USA beutelt, zeigt sich auch in weiteren Korrekturen: Der Rückgang der Wirtschaftsleistung vom vierten Quartal 2007 zu den letzten drei Monaten des Jahres 2008 wird nun mit 1,9 Prozent angegeben. Zuvor waren die Behörden von einem Minus von 0,8 Prozent ausgegangen. Am stärksten fiel die Korrektur für das dritte Quartal 2008 aus: Das Minus liegt hier jetzt bei 2,7 Prozent, nach zuvor 0,5 Prozent. Die Konsumausgaben, die fast 70 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmachen, gingen im vierten Quartal 2008 im Jahresvergleich um 1,8 Prozent statt wie bisher angegeben um 1,5 Prozent zurück.


    Investitionen stabilisieren sich


    Inzwischen mehren sich allerdings die Anzeichen, dass es wieder aufwärts geht. Geringere Bestände an Industrieerzeugnissen und unverkauften Häusern führen dazu, dass Produktion und Preise ihre Abwärtsbewegung stoppen. In den 20 größten Metropolen der USA beispielsweise gingen die Immobilienpreise im Mai laut dem diese Woche veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index saisonbereinigt nur um 0,2 Prozent gegenüber April zurück. "Das ist ein grundlegender Wandel. Die Hauspreise haben so langsam den Tiefpunkt erreicht", sagte Daiwa-Volkswirt Michael Moran.


    Die neuen BIP-Zahlen bestärken die US-Notenbank in ihrer Einschätzung. In dem am Mittwochabend veröffentlichten Konjunkturbericht Beige Book heißt es, in den meisten der zwölf Fed-Distrikte habe sich von Anfang Juni bis Juli der Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität verlangsamt oder die Aktivität sogar "auf niedrigem Niveau stabilisiert".


    Das spiegelt sich beispielsweise bei den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter wider. Die Daten wurden am Mittwoch veröffentlicht. Zwar fielen sie im Juni gegenüber dem Vormonat um 2,5 Prozent. Dafür verantwortlich waren aber Rückgänge bei schwankungsanfälligen Produktgruppen wie beispielsweise zivile Luftfahrzeuge und Rüstungsgüter. Klammert man diese Segmente aus, lag das Auftragsplus bei 1,4 Prozent nach 4,3 Prozent im Vormonat. "Hier zeichnet sich, bei aller Vorsicht, ein positiver Trend ab. Es haben sich die Hinweise verdichtet, dass zumindest der Abwärtstrend bei den Investitionen jetzt ausläuft", sagte Heinrich Bayer, Volkswirt bei der Postbank.


    Trotz des geringeren BIP-Rückgangs und der optimistischen Aussagen im Beige Book warnen Volkswirte vor übertriebenem Optimismus. Die Fed sieht in ihrem Bericht keine Zeichen für kräftiges Wachstum. Der Arbeitsmarkt war aber in den meisten Regionen "extrem schwach", die Einzelhandelsgeschäfte liefen "schleppend".


    Da der Konsum in den USA eine so wichtige Rolle spielt, dürfte die Erholung damit nur sehr verhalten ausfallen. Das wiederum dürfte die US-Währungshüter vorerst an ihrem lockeren Kurs festhalten lassen. Sie senkten den Zins auf das historische Tief von 0 bis 0,25 Prozent und fluteten die Wirtschaft mit Geld wie nie. Die Bilanz der Fed schwoll durch Wertpapierkäufe und Währungstauschabkommen mit anderen Notenbanken bis auf 2200 Mrd. $ an.


    Quelle: FTD

    Was will man mehr? Perfektes Timing zum Verkaufen.


    http://www.handelsblatt.com/fi…eufe-in-frankfurt;2438647

    Ja, jetzt muss man langsam dran denken und die Gewinne absichern. Bis 6000 :hae: das halte ich für zuviel, bis 5500 kann ich mir auch vorstellen, aber dann sollte die Luft raus sein. Aber es ist ja immer so, jetzt werden die in den Markt gelockt, die später von den starken Händen rasiert werden und dann ist das Gejammer wieder groß.

    Bis nach den BTW lassen die den kleinen Steuerzahler in dem Glauben es ist alles wieder gut. Die Krise wäre vorbei. Erst Ende 2009, Anfang 2010 kommen die harten Fakten auf den Tisch und wir werden uns dann noch alle umgucken. Dann wird auch die Bärenmarktrally an den Aktienmärkten vorbei sein. Im Moment werden ja die letzten 2 Wochen alle schlechten Nachrichten ignoriert.




    Fazit: Alles ist gut, hat es überhaupt eine Krise gegeben ? :hae: