oder der Aufspaltung der Währung
ZitatAlles anzeigen„Wenn sich die EU bei Griechenland großzügig zeigt, karikiert sie die – durchaus vorhandenen – Sparanstrengungen anderer Länder“, sagte Neumann der am Samstag erscheinenden WirtschaftsWoche. „Griechenland ist ein Präzedenzfall.
Wie die EU damit umgeht, wird die Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion entscheidend beeinflussen. Jeder Staat mit Schuldenproblemen wird künftig die gleichen Hilfen einfordern, die Griechenland gewährt wurden. Wir geraten da auf eine gefährliche Rutschbahn.“
Auch die Idee, Griechenland durch eine gemeinsame Euro-Anleihe zu helfen, über die sich Griechenland zu niedrigeren Zinsen verschulden könnte, hält Neumann für gefährlich. „Das wäre ökonomisch fatal. Damit umgeht man die Disziplinierungsfunktion des Kapitalmarkts, der derzeit hohe Risikoaufschläge von Griechenland verlangt. Und das wiederum würde den Reformdruck in Griechenland senken.“
Da mit Spanien und Portugal weitere Länder an den Rand der Zahlungsunfähigkeit geraten, fürchtet Neumann ernsthaften Schaden für den Euro. „Langfristig droht eine ökonomische Zweiteilung der Währungsunion in eine relativ stabile Nordzone und eine hochverschuldete, von Transfers abhängige Südzone.
Am Ende dieser Entwicklung könnten durchaus auch zwei verschiedene Währungen stehen“, so Neumann.
Man wird sehen, entscheidend wird vermutlich die Entwicklung in Spanien sein, denn erst da wäre die Summe groß genug, um den Euro zu zerflücken.
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Tut