Um noch mal auf die "andere Denkweise" des Herrn Rethfeld zurückzukommen. Sieht interessant aus, allerdings scheinen mir dort recht viele einfache Denkweisen zu einer größeren Grundeinstellung zusammengeschustert worden.
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„Ich selbst habe längst keine Sparverträge oder Lebensversicherungen mehr laufen, sondern schon vor Jahren alles gekündigt. Auf meinem einzigen Bankkonto ist nur noch soviel, wie im laufenden Monat abgebucht wird. Schulden habe ich zum Glück auch nicht, so dass ich gespannt darauf warte, wie sich die Bürgerinnen und Bürger verhalten werden, wenn sie bemerken, dass sie um ihre
Ersparnisse und um ihre Altersversorgung gebracht worden sind. Das wird spannend. Vielleicht gibt es ja endlich eine Revolution. Ich lebe seit 1996 in Südeuropa, habe meine eigene Finca, einiges
an Gold und Silber im Garten vergraben und bereite mich auf den Tag X vor. Gegen diese Verbrecher an den Regierungen bin ich machtlos. Ich kann mich und die Meinen lediglich schützen.
Oha, da fehlt mir glatt noch diese Finca und nehme Ersatzweise mein 170 qm Häuschen. In der Tat, die LV's sind weg, abgelegt bereits 2003, allerdings nicht um damit Silbersäcke zu kaufen, sondern vielmehr aus der doch einfachen Tatsache heraus...es lohnte sich nicht mehr diese weiterlaufen zu lassen, es gab weitaus bessere Möglichkeiten, ein Teil ging so direkt als EK für die "Finca", ein andere diente dazu gut laufende Aktienpakete nicht anrühren zu müssen, retour betrachtet nicht verkehrt gewesen, bis Mitte 07 machten die Aktien weit über 100 % plus, die "Finca-Finanzierung" ist fast schon lachhaft niedrig, so what ? Der Knüller war der Bankfuzzi 2003 mit seinen "Finanzierungsmodellen" über Bausparer, LV-Ablösungen usw. undsofort, sehr bemüht doch es blieb stets ein Manko, die Pfeife dort war überhaupt nicht in der Lage aus Kundensicht zu rechnen.
Achso Konto, nachzähl und Ständeguck durch 5 Institute: derzeit weit fünfstellig.
Altersvorsorge, na ja, sagen wir mal so, wer halbwegs das demografische Problem verstanden hat kann es sich an einer Hand abzählen wie das ausgehen muss, auch wenn mir meine "Rentenmitteilungen" derzeit goldige Renten vorrechnen...nun gut, man wird es sehen, was da denn mal rauskommt, zum hungern wirds allemal reichen.
Gold vergraben oder versenken braucht man nicht unbedingt, vernünftige Wertschutzschränke und Schließfächer sind ausreichend.
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Das sitzt jemand auf seinem Edelmetallschatz und hofft jeden Tag
inständig darauf, dass die Welt zusammenbricht, damit er endlich Recht bekommt. Ein
völlig risikoloses Leben ist gleichzeitig ein langweiliges Leben. Die einzige Nicht-Langweile besteht darin, sich mit anderen risikoscheuen Genossen per Internet auszutauschen und sich so die Langeweile ein wenig zu vertreiben. Das Leben bedeutet nun mal das Eingehen gewisser Risiken.
Schon wenn man vor die Haustür tritt, könnte ein betrunkender Autofahrer genau in
diesem Moment vorbei kommen und mit dem Auto in die Haustür schleudern.
Erfolg – und das erfolgreiche Eingehen von Risiken – sind zutiefst menschliche Anreize,
deren Meisterung mehr Befriedigung verschafft als das Sitzen auf Gold- und Silbersäcken auf einer Finca. So sehe ich das, mögen andere gern anderer
Meinung sein.
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Keiner braucht einen Zusammenbruch, man sollte nur nicht so vermessen sein zu glauben, das dieser niemals eintreten könnte. Welch schöne Bankenlandschaft haben wir doch heute, Barabhebungen über 5.000 darf man sogar schon anmelden. Wie gut, das alle Spargeldeinlagen sicher und garantiert sind, wenn das die Merkel schon sagt, dann stimmt es auch, na so sichär eben wie der kurze Rentenblüm.
Zumindest sollte sich jeder darüber im klaren sein, sein Vermögen entsprechend der Möglichkeiten zu verteilen, wiehoch der Gold oder Silberanteil bleibt jedem selbst überlassen, auch inwieweit man in andere Sachwerte wie z.B. Grund und Boden investiert, oder in Aktien oder auch direkt in Unternehmen. Ich schätze mal, die Mehrzahl hier sitzt eben nicht auf irgendwelchen Säcken rum und geht oft Risiken ein, über die andere nicht einmal großartig nachdenken. Denn ehrlich gesagt, bis auf Ausnahmen abgesehen steckt hinter dem reinen Goldbesitz auch ein Risiko aus anderen Tätigkeiten heraus.
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Als Beispiel der kreativen Zerstörung dient Island: Der Banken-Wahnsinn ist dort vorbei.
Kaupthing ist wieder ein ganz normaler, lokal agierender Geldverleiher.
Das wird die Kunden aber freuen, die warteten nur wielange auf ihr Geld ? Warten Sie mal in Ruhe die weiteren kreativen Zerstörungen ab, denn es ist ja alles sicher...garantiert, da kann dann doch nichts schiefgehen...und wenn doch, dann wird Ihnen Ihre Bank sicherlich wieder einen "Startkredit" einräumen nach der Kreation Reset...Verschuldung ist der Motor des Wirtschaftswachstum, jedoch ist diese endlich in dem Moment, wo sie nicht mehr bedient werden kann...
Wünsche
...einen goldigen Tag
Tut