ich sehe schon, recht viele Ansichten, wobei sich viele dahingehend einig sind, daß es durchaus der Fall sein dürfte, daß Händler
a) einerseits zu teuer eingekauft haben und jetzt
b) auf steigende Preise warten und ungerne mit Verlust verkaufen wollen.
Sehr interessant finde ich von Twinson die Aussage, daß für den "Eigenbedarf" nachgekauft wird, sei es um den Einstandspreis wieder in einen normalen Bereich zu bringen, wobei ich mir jedoch noch nicht recht vorstellen kann, daß gerade die Händler Pt und Pd aus eigener Tasche für ihre Shops vorfinanziert haben sollen ohne jegliche Absicherung für Kursschwankungen nach unten. Aber Eigenbedarf melde ich ja auch an, gibt nur nix gescheites.
Und das Autoherstellern die Tonne nachgeworfen wird, nun, das mag früher gestimmt haben, heute dürften die Kfz-Hersteller ganz andere Sorgen haben, es bröckelt denen der Absatz weg und das ist für die meisten Hersteller existenzbedrohend, die produzierten bislang schon "just in time", daß dürfte die EM`s mit einschließen. Die industrielle Nachfrage sinkt rapide mit zumehmender Tendenz, da können noch so viele Tonnen angeboten werden , trotzdem nehmen die Hersteller wenn überhaupt noch 70 bis 80 % der Waren ab wie vor ca. einem Jahr. Und Jürgen, hier seh ich die Lücke, warum werden aus den Mindermengen im industriellen Verkauf keine anderen Märkte bedient ? Barrengießen oder prägen ist keine großartige Kunst für die Edelmetallschmieden. Münzen prägen ist natürlich etwas anderes, daß geht ohne aufwändigere Vorarbeiten nicht.
Und maximae, wieso meinst Du, Platin wäre kein Anlegermetall ? Nur weil die meisten auf Silber setzten? Aber auch Silber ist nichts anderes als ein Industriemetall und ein Schmuckmetall, nur mit dem Unterschied, das es das billigste EM ist.
Aber Goldnuss bringt eine sehr interessante Frage ins Spiel: Kann es sein, daß es sich bei Pt und Pd ähnlich verhält wie beim Silber ? Silber war auch eine zeitlang überaus verschwunden für die Anleger und jetzt kann man es wieder reichlich kaufen, nur die Sache mit den heftigen Aufpreisen stört einen sehr, könnte es daher sein, daß für Pt und Pd etwas ähnliches bevorsteht ? Eine Zweiteilung der Preise ?
Auch ein Vergleich der 3 Industriemetalle ist aussagekräftig, welches EM hat eigentlich zu seinem Höchststand in diesem Jahr vieviel verloren ?
1. Platz geht an Silber, es verlor nur 50,6 %
2. Platz an Platin mit schon 63,7 % Verlust
absoluter Minusrekordhalter ist aber
3. Palladium mit stolzen 70,4 % Verlust seit dem Höchstkurs innerhalb eines Jahres.
Und HeinzD, ja ich bin der, dem die Aufpreise beim Silber zu hoch waren und auch noch sind. Stattdessen bin ich in Palladium gegangen. Platin suche ich noch zu vernünftigen Preisen, wobei mir bei Platin nur noch nicht klar geworden ist, wie weit es noch fallen kann. (Aber tröstlich anerkennend, die Aufpreise bei Pt und Pd sind auch nicht klein, sondern ebenso sehr unschön).
Wünsche
...einen goldigen Tag
Tut