Beiträge von tut.anch.amun


    Die Frage ist, warum sollte man hierin überhaupt noch investieren ? Kapital sucht normalerweise eine Anlage mit dem Maxium an Ertrag, unter Berücksichtigung der realen Inflation also eine Minusanlage mit vermeintlicher Sicherheit, mehr allerdings nicht.


    Sehr interessant finde ich zulezt die Fragestellung der Deflation, kann diese überhaupt stattfinden in der unermeßlichen Größenordnung der Verschuldung ( Diese Schulden sind niemals rückzahlbar, von daher eher eigentlich inflationär zu werten), oder stellt diese "Abnormität" nur eine Verzögerung, d.h. einer zeitlichen Verschiebung der ureigentlichen Hyperinflation dar ?


    Rein meines Menschenverstandes und der wirtschaftlichen Anzeichen tendiere ich ihn den letzten Monaten eher zu den Erwerb von Sachwerten (solchen Gütern, die in der Regel immer einen innerern Wert besitzen werden, wie z.B. EM, und auch anderes) als in papierbezogene Zahlungsversprechungen !


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    Tut


    Wenn man also untern Strich ein Minus von 1.800 hat, heißt das nichts anderes, als :


    "Wir verkaufen nichts mehr und uns werden zusätzlich die Aufträge gestrichen".


    Bei dieser Option sieht's mal wieder rabendüster aus, wie geht es eigentlich dem Marktführer der LKW-Sparte ?


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    Tut

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    Der Versuch der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec), durch eine historische Förderkürzung den raschen Preisverfall beim Öl zu stoppen, ist vorerst gescheitert: Am Mittwoch wurde für ein Fass (159 Liter) leichtes US-Rohöl zeitweise nur noch 39,99 $ bezahlt. Damit lag die Notierung zum ersten Mal seit Mitte Juli 2004 unterhalb der Marke von 40 $. Zum Schluss des regulären Handels an der New Yorker Warenterminbörse Nymex notierte das Fass mit 40,06 $ nur knapp darüber. Binnen eines Tages ist das ein Minus von 3,54 $ oder 8,1 Prozent.
    http://www.ftd.de/boersen_maer…nicht-stoppen/452823.html


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    Tut


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    ...einen goldigen Tag (bis 1,80 ist noch weit, wir kratzen ja heute erst bei 1,44)


    Tut

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    Die Fed nährt die nächste Blase“von Ralf Drescher



    Mit ihrem drastischen Zinsentscheid hat die US-Notenbank die Märkte überrascht. Die positive Sichtweise hielt aber nur kurz. Auch Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, beurteilt den geldpolitischen Kurs der Fed kritisch. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt er, welche Gefahren dieser birgt.
    ...
    Mit ihrer Geldpolitik nährt die Fed die nächste spekulative Blase, nämlich die am Markt für Staatsanleihen. Denn sie stellt in Aussicht, direkt Staatsanleihen zu kaufen. Das hat die Anleihekurse nach oben getrieben und die Rendite zehnjähriger US-Anleihen auf unter 2,2 Prozent gesenkt. Ein solches Niveau ist aber nur dann angemessen, wenn wir wirklich auf eine Deflationsphase zusteuern. Verhindert aber die Fed die Deflation, werden die Renditen von Staatsanleihen wieder kräftig anziehen und Anleger deutliche Kursverluste erleiden. Sie zahlen die Zeche für die extreme Geldpolitik.
    http://www.handelsblatt.com/fi…ie-naechste-blase;2111437


    Zitat


    Die Deutsche Bank hat als erstes großes Institut mit einem ungeschriebenen Gesetz an den Anleihemärkten gebrochen: Der deutsche Branchenprimus teilte am Mittwoch mit, eine nachrangige Anleihe nicht zum erstmöglichen Termin im Januar zu kündigen. Das könnte für einen Imageschaden sorgen - an den Bond- und Aktien-Märkten brachen die Papiere der Bank ein.


    http://www.handelsblatt.com/un…-bank-bricht-tabu;2111553


    Joe's Peanuts fangen langsam an zu stinken, dürfte ein übles 4.Quartal für die Bank werden, diesmal scheint es nicht mit der geänderten, einfachen Bilanzbereinigung wie im 3. zu klappen und sich trotz desaströser Zahlen ins Plus zu retten !


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    Tut

    Die "Erstarkung" des Dollar scheint ihr Ende gefunden zu haben.


    Binnen einer Woche steig der Kurs gegenüber dem Euro recht rasant von 1,28 auf aktuell heute 1,41.


    Die Fed hat heute vermutlich ihr letztes Pulver verschossen. Theoretisch kann es ab heute nur noch bergab gehen.


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    Tut

    Ich frage mich allerdings, ob wir es hier generell noch mit einer normalen Inflation, oder wie es jetzt befürchtet mit einer Deflation zu tun bekommen, oder aber, ob unser "normales" Denken schlichtweg mit der entfesselten Krise überfordert wird. Nüchtern betrachtet widersprechen sich die bisherigen Definitionen, einerseits gibt es einen beispiellosen Bailout nur in den USA mit 8.500 MRD, der durch gar nichts mehr gedeckt ist, daß gesamte Land ist defakto einfach pleite, andererseits erstarkte der Dollar (wobei dieses sich in den letzten Wochen wieder dreht, ein Blick auf den Chart offenbart, sogar recht rasant), die in Ansätzten sichtbare Deflation wird bekämpft, wo es nur geht. Fraglich nur, womit ? Die Antwort auf diese Frage wiederum mit Inflation, also wird noch kräftig auf die ohnehin unrückzahlbaren Schulden draufgesattelt. Aber was mich richtig stutzig macht, die knapp 14 MRD für die 3 Autohersteller, hieran scheint es bereits zu mangeln! Warum eigentlich, bei dieser im Verhältnis minimalen Summe ?


    Und spätestens hiermit schließt sich der Kreis, der Zusammenbruch der Banken wurde erstmal verhindert, die finanzielle Kernschmelze aufgehalten, dafür dann aber alles andere gleich mit ruiniert. Und hier sehe ich das allergrößte Problem: Eine notwendige Marktbereinigung findet seit den letzten Monaten überhaupt nicht mehr statt, es bläst sich schon die neue und gefährlichste Blase auf:


    Die Zombieblase mit sämtlichen toten Banken und Industriezweigen, die vermutlich noch platzen wird, bevor sie so richtig prall aufgeblasen werden kann, da den teilnehmenden Staaten ganz einfach unterwegs die Puste ausgehen wird.


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    Tut

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    Die drei großen US-Autokonzerne General Motors (GM), Ford und Chrysler werden nach Einschätzung der Ratingagentur Moody's voraussichtlich geordnet Gläubigerschutz beantragen und zugleich Regierungshilfen erhalten. Die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario belaufe sich auf 70 Prozent, teilte Moody's am Dienstag mit.
    http://www.ftd.de/unternehmen/…4ubigerschutz/452363.html


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    Tut


    Wie ich so unsere Banken kenne und schätze:


    Wir waren bestimmt wieder mit dabei und haben uns fleißig engagiert um wieder so einen richtig großen Anteil zu ergattern.


    Merkel und Peer sei Dank, unsere deutsche Bankeninkontinenz ist so sicher wie selten zuvor ! :wall:


    Genaueres bestimmt demnächst "Häppchenweise" auf den Abendbrottisch in den Nachrichten der nächsten Tagen und Wochen.


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    Tut

    In den vergangenen Wochen hatte unter anderem der Verband der Autoindustrie (VDA) den Banken wiederholt vorgeworfen, den Unternehmen durch schärfere Kreditbedingungen die Luft abzuschnüren. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die Institute für die vermeintlich zögerliche Kreditvergabe scharf attackiert. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung vom Wochenende klagt ein Drittel der Unternehmen über Schwierigkeiten, neue Kredite zu bekommen oder laufende Kredite zu verlängern. "Eine Finanzklemme im Unternehmenssektor wird immer wahrscheinlicher. Sie ist in vielen Fällen bereits Realität", wird der Branchenverband BDI zitiert. Auch die Konditionen für die Kreditvergabe verschlechterten sich zusehends. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen klagen laut Umfrage über gestiegene Zinsen.


    Übertrieben seien auch die Klagen von Unternehmen, die Banken seien bei der Kreditvergabe zu zögerlich. "Eine Kreditklemme gibt es nicht", sagte der Deutsche-Bank-Manager.... "Im Falle der Automobilindustrie ist das sicher nicht gerechtfertigt. Die dortigen Absatzprobleme haben andere Gründe."

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,596399,00.html


    Peanuts Chef Ackermann will einen alten "Klassiker" neu beleben,


    zurück zur Deutschland AG


    Zitat


    Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann will jetzt mit einer Neuauflage der "Deutschland AG" gegensteuern. Kurz zuvor hatte Ackermanns Deutschlandchef die Autobauer noch abgewatscht.


    Als "Deutschland AG" gilt die jahrzehntelange gegenseitige Verflechtung von Industrie und Banken, die in den vergangenen Jahren aber zunehmend aufgelöst worden war.


    http://www.ftd.de/politik/deut…eutschland-AG/451752.html


    Wenn sich da nicht einer die "Peanuts" sichern will ?


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    Tut

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    Für viele Autobauer war es ein Traum. Und es schien, als sollte er niemals enden. Eldorado Südamerika: Jahrelang war der Bedarf an Neuwagen in Schwellenländern wie Brasilien nahezu unstillbar. Das erste Halbjahr 2008 war für die Autohersteller das beste aller Zeiten, allein in Brasilien wurden mehr Autos verkauft als in Frankreich, Italien und Großbritannien zusammen. Und selbst als in Europa und Nordamerika die Verkaufszahlen bereits zurückgingen, boomte Südamerika weiter. Fast 35 Prozent Zuwachs verbuchten die Hersteller dem Automobilverband Anfavea zufolge bis einschließlich Oktober


    ...


    Doch der Traum endete ebenso abrupt wie unerwartet: Im November gab Anfavea einen Rückgang der Verkaufszahlen um mehr als 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bekannt. VW, General Motors und Fiat schickten ihre Mitarbeiter bis Anfang Januar in "Kollektivurlaub",
    http://www.ftd.de/unternehmen/…orado-am-Ende/451910.html


    Direkt hiervon betroffen als bislang größte Profiteure:


    FIAT und PEUGEOT.


    Fusionsgespräche sollen bereits geführt werden.


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    Tut

    interessante Steuer: Jeder Bundesbürger MUSS mind 100 Oz. Silber besitzen


    In der Tat, nur ein kleines Problemchen. Steuer heißt für mich abgeben, z.B. an den Peer :boese:


    100 Oz. besitzen heißt für mich investieren :D .


    Und da ohnehin allenfalls 1 % der Bundesbürger (m. Einschätzung nach) überhaupt diese Mindestmenge oder mehr an Silber besitzen, kann es auch gut so bleiben :thumbup: , denn spätestens dann, wenn es alle oder die meisten haben und haben wollen, fällt dem Peer irgentetwas saudämliches ein [smilie_denk] wie auch er einen schönen Batzen von allen abbekommt. :cursing: :wall: :boese:


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    Tut

    ich sehe schon, recht viele Ansichten, wobei sich viele dahingehend einig sind, daß es durchaus der Fall sein dürfte, daß Händler


    a) einerseits zu teuer eingekauft haben und jetzt


    b) auf steigende Preise warten und ungerne mit Verlust verkaufen wollen.


    Sehr interessant finde ich von Twinson die Aussage, daß für den "Eigenbedarf" nachgekauft wird, sei es um den Einstandspreis wieder in einen normalen Bereich zu bringen, wobei ich mir jedoch noch nicht recht vorstellen kann, daß gerade die Händler Pt und Pd aus eigener Tasche für ihre Shops vorfinanziert haben sollen ohne jegliche Absicherung für Kursschwankungen nach unten. Aber Eigenbedarf melde ich ja auch an, gibt nur nix gescheites.


    Und das Autoherstellern die Tonne nachgeworfen wird, nun, das mag früher gestimmt haben, heute dürften die Kfz-Hersteller ganz andere Sorgen haben, es bröckelt denen der Absatz weg und das ist für die meisten Hersteller existenzbedrohend, die produzierten bislang schon "just in time", daß dürfte die EM`s mit einschließen. Die industrielle Nachfrage sinkt rapide mit zumehmender Tendenz, da können noch so viele Tonnen angeboten werden , trotzdem nehmen die Hersteller wenn überhaupt noch 70 bis 80 % der Waren ab wie vor ca. einem Jahr. Und Jürgen, hier seh ich die Lücke, warum werden aus den Mindermengen im industriellen Verkauf keine anderen Märkte bedient ? Barrengießen oder prägen ist keine großartige Kunst für die Edelmetallschmieden. Münzen prägen ist natürlich etwas anderes, daß geht ohne aufwändigere Vorarbeiten nicht.


    Und maximae, wieso meinst Du, Platin wäre kein Anlegermetall ? Nur weil die meisten auf Silber setzten? Aber auch Silber ist nichts anderes als ein Industriemetall und ein Schmuckmetall, nur mit dem Unterschied, das es das billigste EM ist.


    Aber Goldnuss bringt eine sehr interessante Frage ins Spiel: Kann es sein, daß es sich bei Pt und Pd ähnlich verhält wie beim Silber ? Silber war auch eine zeitlang überaus verschwunden für die Anleger und jetzt kann man es wieder reichlich kaufen, nur die Sache mit den heftigen Aufpreisen stört einen sehr, könnte es daher sein, daß für Pt und Pd etwas ähnliches bevorsteht ? Eine Zweiteilung der Preise ?


    Auch ein Vergleich der 3 Industriemetalle ist aussagekräftig, welches EM hat eigentlich zu seinem Höchststand in diesem Jahr vieviel verloren ?


    1. Platz geht an Silber, es verlor nur 50,6 %


    2. Platz an Platin mit schon 63,7 % Verlust


    absoluter Minusrekordhalter ist aber


    3. Palladium mit stolzen 70,4 % Verlust seit dem Höchstkurs innerhalb eines Jahres.


    Und HeinzD, ja ich bin der, dem die Aufpreise beim Silber zu hoch waren und auch noch sind. Stattdessen bin ich in Palladium gegangen. Platin suche ich noch zu vernünftigen Preisen, wobei mir bei Platin nur noch nicht klar geworden ist, wie weit es noch fallen kann. (Aber tröstlich anerkennend, die Aufpreise bei Pt und Pd sind auch nicht klein, sondern ebenso sehr unschön).


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    Tut

    @ gruenundblau


    Alle Achtung, Du machst Dir ja reichlich Mühe mit diesem Vergleich. Trotz aller Arbeit und Zeit hierfür vergess aber nur nicht, Du bildest die Vergangenheit der Kurse ab, diese für die Zukunft hieraus ableiten zu wollen wird nicht besser oder schlechter funktionieren als die millionenteure Software der Broker. (Broker= die Leute, die im lezten halben Jahr ziemlich daneben lagen, obwohl die Prognose etwas anderes errechnete :D ).


    Gesunder Menschenverstand und Bauchgefühl hilft da meistens weiter. Anstatt die Vergangenheit zu interpretieren wäre eine fundierte Vision der Zukunft wesentlich ergiebiger. Schon ein Versuch hieran zeigt einem auf, wie hilflos man wirkt, dieses auch nur ansatzweise einigermaßen realistisch zu gestalten, oder in einem Wort: Unmöglich !


    Es bleibt daher nur, die aktuellen Ereignisse zu verstehen und Konsequenzen hieraus abzuleiten unter Zuhilfenahme der bereits bekannten Fakten (letzteres wie z.B. anhand Deiner mühsam erstellten grafischen Ausarbeitung) und den Erwartungen von der Gesellschaft an das Unternehmen und andersherum, dieses unter Berücksichtigung der globalen Märkte, Verstrickungen und Auswirkungen. Oder in einem Wort: nach wenigen Tagen, max. Wochen: auch unmöglich!


    Und hier nähern wir uns der Börse an. Des einen Gewinn ist immer des anderen Verlust.


    Wer in Aktien investiert, der kommt um Informationen, Wirtschaftspolitik, Allgemeinwissen, gesunden Menschenverstand nicht umhin, das wirkliche "Händchen" für Aktien haben nur wenige, einige nennen es Bauchgefühl. Und dieses "Bauchgefühl" hat zumindest mich seit langen Jahren gut durch die Aktien gebracht, mir Kaufsignale gegeben und andererseits auch Verkaufssignale. Klar geht das nicht immer gut, aber es zählt das, was insgesamt als Ergebnis errechenbar ist. Danach liege ich schon ganz gut mit dem Bauchgefühl, wobei das sicherlich ausbaubar wäre.


    Du versuchst es mit Deiner Grafik und sagst eigentlich aus: Nein, es ist zu früh zu kaufen, ist in Ordnung m.M. nach.


    Allerdings machst Du genau das, was Dir Dein "Buchgefühl" auch vorgibt, die Suche nach einer Rechtfertigung, so zu handeln und zu argumentieren, wie Du es gerade tust, vermutlich wäre Deine Aussage auch ohne Grafik die selbe, oder ?


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    Tut