Die Zahlen aus der Eurozone sind keinen Deut weniger gestreckt, gefaked, verändert, verschoben etc., wobei Griechenland hier nur das dreisteste und absurdeste Beispiel ist. In Italien und Spanien sollen nun in Zukunft plötzlich die geschätzten Daten aus Schwarzarbeit inkl. Prostitution zum offiziellen BIP hinzugezählt werden. Eine Idee, die auch außerhalb der Eurozone, in England, auf Gefallen stößt.
Dito die europäischen Zahlen zur Arbeitslosigkeit:
Super auf den Punkt gebracht.
Auch wenn mans nicht wirklich glauben will, doch dieses ganze Konstrukt EU ist währungstechnisch gesehen nicht besser dran. Und was passiert wenn irgentwo ein Zipfelchen umfällt, so wie 2008 Lehmans, dann brennt es auf einmal in der ganzen westlichen Währungswelt, das ist alles untereinander so verstrickt das es nur den richtigen Funken braucht um das alles hochgehen zu lassen. Ich hatte mal diesen PIGS-Faden dazu aufgemacht, die Begebenheiten in old Europa sind sicherlich anders aber die Grunddaten einer recht hoffnungslosen Überschuldung sind auch hier erkennbar. Auf die Dauer/Distanz führt es auch recht unausweichlich zum crash, dabei ist es vermutlich sogar auch schon egal ob dieser seinen Anfang in den USA nimmt oder hier in Europa, bezahlbar sind die gegenseitigen Schulden ohnehin längst nicht mehr, halbwegs rollend finanzierbar in die Zukunft funktioniert ja momentan noch einigermaßen weil die Mehrzahl der Marktteilnehmer noch daran glaubt das ihre Ansprüche bedient werden. Gerade letzteres kann man sogar bei sich selber beobachten wenn man von jemanden versucht Gelder einzufordern, da lässt man sich hinhalten, nimmt Kompromisse in Kauf und guckt allerdings letztendlich darauf das man so gut es eben geht an seine Kohle kommt...weil wenn du schon weist da ist einer fast pleite dann macht man das so, frei nach dem Motto lieber den Spatz in der Hand als einen Prozess gewonnen dessen Ergebnis Du aber längst nicht mehr mangels Masse vollstrecken könntest.
Und über eines sollte man sich auch klar sein, defakto ist man bereits seit 2008 pleite, hüben wie drüben, viel mehr als eine geschickt eingefädelte Insolvenzverschleppung findet seit Jahren nicht mehr statt (als Privatperson wäre man dafür wohl längst verurteilt und macht nun den reuigen Hoeness)...nur, solange jeder einzelne für sich selber meint damit kann man leben und über die Runden kommen, dann macht mans eben mit, wirklich raus kommt da keiner mehr, ich nicht, Du nicht und auch sonst kaum jemand, Federn werden wir alle lassen, die Verschuldung läuft ja ungehindert weiter, heute sogar noch schlimmer als vor 6 Jahren. Die Frage die mich eher beschäftigt ist folgende: "Wann ist der Bogen wirklich überspannt und bricht, wann ist das Vertrauen weg, wieviele Dollars und Euros auf Pump braucht es noch dafür ?"
Wünsche
...einen goldigen Tag
Tut