Beiträge von Dark-End

    An Palladium habe ich auch schon gedacht, nach eigenen Recherchen zahlt man aber überall mindestens 100% Aufpreis zum Spotpreis in Euro.


    Palladium-Spot 150€ --> Händlerpreise >300€


    auch bei iebäh.


    Palladium/Platin ist meines Erachtens etwas, um den nächsten Aufschwung zu "hedgen". Bei den Charts denke ich, dass irgendwann NACH der Überwindung der Krise die 300€ (in neuer Währung & Inflationsbereinigt) schon geknackt werden... allerdings ist das ein exxxxtrem langfristiges Investment (vielleicht sogar mehr als 20 Jahre warten, bis man vernünftige Gewinne realisieren kann). Sollte sich die Wirtschaftskrise noch verschärfen (das wird sie!) und die Automobilkonzerne wirklich pleite gehen, kann es aber auch sein dass Platin noch auch 100€ oder niedriger fällt... daher unschlüsssig.

    Bin altersbedingt erst seit Sommer 2008 dabei. Hat alles im Mai/Juni mit dem Thema "Peak Oil" und Krisenvorsorge angefangen, bin dabei über Gold und Silber gestolpert. Habe meine erste Goldmünze (20 Reichsmark) im Juli in den Händen gehalten, danach immer wieder mal nen Dukaten und ne Reichsmark...


    Zu dem Zeitpunkt ist das Thema "Finanzkrise" für mich noch hintergründig gewesen. Mir ging es damals noch um ein paar Notgroschen für das Peak-Oil-Szenario (auch da bricht das Finanzsystem&Co. zusammen). Mit dem Lehmann-BigBang ist mir dann ein Licht aufgegangen - hatte ich doch zuvor schon etwas von bevorstehender Finanzcrash usw. gelesen. Peak-Oil ist erstmal verschoben auf den nächsten wirtschaftlichen Aufschwung... und leider der nächste Verursacher einer kurz darauf folgenden Energiekrise.


    Leider bin ich nicht schon Jahre zuvor auf die Edelmetalle gestoßen, hätte ich wesentlich mehr meines kärglichen Vermögens retten können :wall: .


    Frage: Als Jungspund erlebe ich ja noch mindestens 60 Jahre (hoffe ich mal). Für den Fall dass nach der "Krise" wieder nur eine neue Runde im Papiergeld-Wahn gestartet wird: Meint ihr, dass ich es noch erleben werde, Gold zum neuen Tiefpunkt, sprich am Ende der nächsten Hochkonjunktur (nachdem ich durch Arbeit/eigenes Unternehmen ordentlich Geld angespart habe), erwerben zu können? Werde ich mich am stetigen Goldpreisanstieg erfreuen können und vom gelegentlichen Verkauf einiger Unzen das ein odere andere Extra gönnen können? Werde ich sogar noch den nächsten Wirtschaftscrash miterleben? Oder habe ich die einmalige Chance meines noch zu jungen Lebens verpasst (Goldtief 2001)? Was meint ihr?


    grüße,
    Dark

    es gibt auch hier im Forum genügend Threads die sich damit befassen.
    Einfach mal nach "Notvorrat" oder so ähnlich suchen.


    Und wenn der Keller bereits überquillt und du mit Lebensmitteln ausgesorgt hast, aber immer noch wertlos-werdendes Papier dein eigen nennst, dann kauf dir dafür das "durchsichtige Gold": Edle Spirituosen, bei denen du dir sicher sein kannst, dass du nach bzw. beim Ausbleiben der Krise immer jemanden findest, der dir das Zeug auch wieder abkauft (evtl. sogar teurer, denn: je älter=je besser z.B. Whiskey, seltene Weine, usw.).


    Die Flasche russelzoff-wodka ausm Aldi will dir sicherlich niemand abkaufen! Die nützt nur während des Chaos als Tauschmittel!

    Laut einem Post von Tollar ist heute in Amerika "Börsenfeiertag", zumindest habe ich das so verstanden.
    Bei Kitco wird auch angezeigt, dass der NewYork Markt heute geschlossen ist.


    Trotzdem verändert sich die Kurskurve in dem Zeitraum, in welchem eigentlich nur der NewYorker Markt aktiv ist! Es finden also Trades statt, nur wo?


    Falls globex und nymex wirklich gerade geschlossen sind: Kann man heute im Chart sehen, dass Sydney sonst total bedeutungslos ist und anscheinend lieber Gold verkauft?


    grüße

    Hallo Kamisha:


    Stell dir das ganze mal so vor:



    Du kaufst dir einen Krügerrand für 800€ JETZT bei einem Spot von 740€.


    In ein paar Jahren ist der Goldpreis angenommen bei 900€ und die meisten Händler verkaufen den Krügerrand für 950€.


    Wenn das gesamte "System" noch intakt ist, kannst du ganz einfach selbst als Verkäufer (z.B. hier im Forum oder auch iieeebääääh oder Münzbörse) auftreten und die Münze für 930€ verkaufen!
    Für den Fall des totalen Zusammenbruchs ist während des Zusammenbruchs jedes Gold=Gold, ABER: Krügerrand kennen mehr Menschen, beim Schloss Güldengossa würde erstmal die Echtheit angezweifelt werden.
    Nach einem Neuanfang sollte ein Krügerrand ebenfalls einen höheren Wert haben als ein Schloss-Güldengossa "Medaillen"-Barren.

    Ach deine Topics sind immer wieder herrlich. Durchaus berechtigte Fragen, aber für jemanden, der schon längere Zeit hier mitliest sollten sich diese Fragen selbst beantworten.


    Dein "Bekannter" hat recht, kleine Stückelungen sind in einem Krisenszenario besser als große Kiloklopper. Der Bauer wird dir für die Unze Silber bereitwillig güter des täglichen Bedarfs tauschen (sofern er es kann). Die Kilomünze wird er vielleicht auch nehmen, aber dir kein Wechselgeld zurückgeben. ;)


    Zum Thema Bäcker und EM: Der Bäcker wird aufmachen, geh mal ins Heimatkundemuseum! Da wirst du sicher noch eine Preistafel von einem Bäcker während der Hyperinflation finden. Es gibt ja immer noch Papiergeld. Dieses Papiergeld hat auch noch einen "Wert", nur mit dem Unterschied, dass am Ende des Tages dieser Papiergeldwert nur noch z.B. die Hälfte ist. Schau nach Simbabwe... dort wird/wurde auch eingekauft mit ner Schubkarre voller Geldscheine.
    Im Hyperinfla-Szenario wird derjenige mit Arbeit sein inflationsangepasstes Gehalt täglich bekommen und so schnell wie möglich ausgeben... Sozialleistungen werden wohl genauso verfahren sonst gibts gleich riesen Aufstände.
    Für den Fall des totalen Zusammenbruchs: Es wird tatsächlich für mehrere Wochen oder gar Monate kein einziger Bäcker und auch kein anderes Geschäft aufmachen! "Just-In-Time", "Bargeldlose Abwicklung", "Logistik", "Vernetzung/Verzahnung aller Abläufe" sind die Stichworte! Deshalb mein schon oft genannter Rat: Einen rotierenden Lebensmittelvorrat für mindestens zwei Wochen (besser: 1 Monat oder mehr) pro Person organisieren!!!


    Und jetzt die große Preisfrage: Zwei Personen (A und B) gehen zum Bauernhof und wollen ein Kilo Getreide und ein paar Hühnereier kaufen. Person A hat eine Schubkarre mit Papiergeld dabei, Person B hat eine Silbermünze in der Hand. Welcher Person wird der Bauer seine Güter verkaufen?

    Zitat

    Klar, die Zentralbanken präsentieren mitten im Megagoldrausch den Goldshorter-Banken die Rechnung für das verliehene Gold. Dann haben wir was?


    Richtig, Bankenpleiten! :thumbsup:

    pfft... ist den Banken doch egal die Bankenpleite.... die großen Goldshorter werden eh vom Steuerzahler bzw. dessen Kindern gerettet.


    der Markt ist zur Zeit nicht rational erklärbar... also ist alles möglich. Und der große BOOM kommt sowieso, also wieso sollen die Banker davor nicht noch ein bisschen Spaß im Papiersandkasten haben? (Und nebenbei die ganzen Milchmädchen bei fallenden Preisen wieder zum Verkauf von EM zu bringen? Ist auch ne effektive Geldvernichtung: Gold zu 1000$ kaufen und bei 900$ abwärts wieder verkaufen, damit hat das Milchmädchen 100$ verbrannt.)

    Zitat

    das heisst, dass dieses ganze Gedrücke und Manipuliere Geheule überhaupt GAR NICHT STIMMT!! Denn die Zentralbanken haben überhaupt GAR KEIN INTERESSE, dass Gold billig ist!!! Je höher Gold ist, desto mehr Knete bekommen die von den Bullion Banken!!!

    Naja, dann lassen die Manipulatoren das ganze Spielchen eben eine Weile laufen.... bis Gold eine akzeptable Höhe erreicht hat, dann krallen sich die Zentralbanken die viele viele Knete fürs Gold, lassen den Goldpreis abkrachen und kaufen sich das Gold wieder billig zurück... wo ist da der Widerspruch zur Manipulation, sofern sie stattfindet? :hae:

    Zitat

    Mann wundert sich, wie viele Leute den Dispo vermutlich permanent ausschöpfen, dann nach einem Blick auf den Auszug gehen sie nicht an den Scheineausspucker.

    Also ich gehöre zu der Fraktion, die sich Kontoauszüge holt und dann:
    a) an den Geldautomaten geht und Geld abhebt (bis der Kontostand wieder bei der Reserve liegt) - in diesem Fall habe ich eine Geldeinzahlung erhalten.
    b) wieder das Gebäude verlässt, da der erwartete Geldeingang noch nicht stattgefunden hat und das Konto leer ist - in diesem Fall wurde in einem Anflug von Panik (zB. Hartgeld-Besuch :D ) bereits Wochen vorher das Konto fast gänzlich leergeräumt und das Papier unters Kopfkissen gesteckt oder in Silberzehner getauscht.
    c) In seltenen Fällen zum Einzahlungsschalter geht und einen Teil des gehorteten Bargelds wieder einzahlt, da demnächst Rechnungen, Miete oder so fällig sind.


    Ganz schön stressig das alles, aber so kann ich die Geldscheine wenigstens noch zum Heizen verwenden! Mit digitalen, eingefrorenen Zahlen geht das nicht! :thumbsup:

    die papiergoldzocker sollten langsam mal ihre gewinne mitnehmen... guter rat: wenn die so weiter machen bekommen sie bald nix mehr für ihre gold-derivate papiere. :boese:
    aber viele Absicherer wollen ihre papiergeldbündel, die sich in 2009 wieder angesammelt haben, in so viel Gold wie möglich umwandeln. :]

    Verkaufe selbstgebaute Bude aus meiner Kindheit. Stilecht auf EU-Paletten mit Schrankwänden erbaut. Abschließbar mit Bügelschloss. 12V Autobatterie zur Stromversorgung vorhanden (Achtung Kabelbrandgefahr durch fehlende Sicherungseinrichtungen!). Zwei Stockwerke. Erdgeschoss: 1,5m², Raumhöhe 1,50m. Mit Leiter ins erste Obergeschoss (5m², Schrägdach Höhe 80cm bis 1,40m). Balkon (noch nicht ausgebaut) mit 1,50m² vorhanden. Schrägdach ist mit Dachpappe fachgerecht abgedeckt und besitzt ein aufklappbares Dachteil zur Belüftung. Die Bude wurde an eine Hauswand von einem sanierungsbedürftigen Altbau gebaut. Nicht EU-Wärmedämmungs-Zertifiziert. Kaufpreis nur 14.999€ ohne Grundstück.


    Bilder auf Anfrage. 8)

    Zum Thema "Überleben/Zusammenbruch der Infrastruktur" kann ich euch auch das Lesen von einschlägigen Themen im peak-oil-forum.de empfehlen.


    z.B.
    http://peak-oil-forum.de/phpBB2/viewtopic.php?t=5783 Notvorrat
    http://peak-oil-forum.de/phpBB2/viewtopic.php?t=5813 Wasservorrat, Beschaffung usw.
    http://peak-oil-forum.de/phpBB2/viewtopic.php?t=3857 Vorratskeller-Sammlung


    und ganz allgemein die Bereiche "Crashvorbereitung" und "Lebenswelten" sind in dieser Hinsicht interessant.
    Geht zwar um das Zusammenbrechen der Ölversorgung und deren Folgen, doch echte Erdölknappheit ist erstmal auf den nächsten Aufschwung verschoben... die Folgen sind aber die gleichen wie beim Wirtschaftscrash.


    grüße,

    Wenn ich das nötige Geld hätte: Würde ich einen Grundstock in standard Bullions aufbauen und den Rest (das Geld welches ich dann wirklich überhaupt garnicht niemals dringend bräuchte) in seltenen Münzen mit enormen Sammlerwertpotential stecken.
    Warum? Sollte ich in die unangenehme Notlage kommen und schnellstmöglichst Liquidität benötigen, kann ich relativ schmerzlos die normalen Bullions verkaufen. Bei den Sammlermünzen könnte es weh tun, wenn man sie in der Not zum Spot raushauen muss - da die Suche nach einem Sammler doch einige Zeit beansprucht und evtl. gerade in den schlechtesten wirtschaftlichen Zeiten nicht so einfach ist.


    Da ich aber das nötige Geld nicht habe: Beschränkt es sich auf Kleingold in Form von Reichsmark, Vreneli, Dukaten, usw... :love:

    Diese ganzen Fragen von irgendwelchen Statistikinstituten sind doch immer reines wischiwaschi.
    Was genau ist mit staatlichem Eingriff gemeint?


    Die Wiederaufnahme von staatlichen Hoheitsbereichen wie die Post oder die Eisenbahn?
    Die Notverstaatlichung von, dem Untergang geweihten, Großunternehmen (verbrannte Steuergelder)
    Eingriffe in Form von "Finanzspritzen" an bedürftige Unternehmen? (verbrannte Steuergelder)
    Zählt die Finanzwirtschaft auch zur "Wirtschaft"?
    Ist mit stärkerem Eingriff in die Wirtschaft die Wiedereinführung der Planwirtschaft gemeint?


    Fragen über Fragen, die diese Frage aufwirft!

    Hallo Ballerina,


    ja - heute ist es anders (ich habe das damals zwar nicht miterlebt und weiß zuwenig drüber...). Aber trotzdem ist diese derzeitige Situation bei der Berichterstattung doch verdächtig. Wie bei jeder anderen Blase auch wurde kurz vor oder während der Explosion massig dafür geworben... und nach kurzer Zeit ist die Blase geplatzt.


    Ich will damit nicht sagen, dass wir eine Gold-Blase haben! Aber eine gewisse Lobby könnte doch Interesse daran haben - da sie etwas weis, das wir nicht wissen - zuerst den Goldpreis in die Höhe zu treiben und dann ihr Gold zu zwischenzeitlichen Höchstständen an den Mann zu bringen. Damit nach dem dann einsetzenden Preisverfall (von der Lobby selbst ausgelöst, siehe 'Der Große Rausch') man sich das Gold von den verängstigten Leuten billig wieder holen kann und noch satte Gewinne gemacht hat (ich denke mal der Kurs geht in extremis nur bis 750$ runter).


    Langfristig gesehen wird der Preis (stark) steigen, das ist klar! Aber kurzfristig könnte das Ziel der "Lobby" eine Bullenfalle sein. Mit anschließender Idiotenfalle (alle die jetzt wieder ihr "teuer" eingekauftes Gold frustriert für weniger Geld an die Banken verkaufen).