Beiträge von Dark-End

    Ich kann goldmob Meinung unterstreichen, doch man sollte die politiker/eliten nicht unterschätzen (in ihrer "Dummheit").


    Die Lehmann-Pleite war ein Fehler des Systems - oder - eine bewusste Demonstration, was bei einer einzigen nicht vom Staat geretteten Bank alles passieren kann (und diese Demonstration ist evtl. aus dem Ruder gelaufen).


    Egal welcher Fall der Wirklichkeit entspricht, die Volksvertreter der Staaten und Oberhäupter von ireellen Einheitskonstrukten (EU, EZB, IWF,...) haben sicherlich "gelernt", dass solche Folgen nochmals fatal wären und das sofortige Ende ihres durch die Mittelschicht finanzierten Daseins wäre.


    Mit ständiger finanzieller Rettung der Banken wird das zombie-System nur noch ein paar Monate/Jährchen am Leben erhalten, auf Kosten der zufünktigen Staatsverschuldung inkl Geldentwertung und Ausverkauf der Landesschätze.


    Seit spätestens November 2008 erhalte ich fast nur noch frisch gedruckte Noten aus dem Automaten: 5er, 10er, 20er, 50er.... war vorher nicht so, da kam schon öfters ein abgefleddertes Teil daraus!
    Das kann Zufall sein, aber vielleicht werden auch alle systemischen Bankfilialen ständig mit ausreichend (neu gedruckten) Papiergeldreserven ausgestattet, damit die erhöhte Anzahl Geldabhebungen keine "Probleme" verursacht... wer weiß, vielleicht steht inzwischen in jeder Bank-Hauptstelle im Keller eine kleine Gelddruckmaschine mit ausreichend frischem Banknotenpapier? Die EZB braucht dann im Falle eines anstehenden systemischen Bank-Runs nur noch die "Aktivierungscodes" an die Banken durchgeben, damit das schnelle Gelddrucken beginnen kann (es entfällt die Lieferzeit!). Klingt vielleicht verrückt, ist vielleicht auch nur ein bekloppter Einfall meinerseits, aber wer kann beweisen dass es nicht so sein könnte?


    Man sollte sein Geld auf jeden Fall möglichst schnell zugänglich haben, damit man im Falle des sicher bevorstehenden Zusammenbruchs ganz schnell noch einfach alles was man bekommt einkauft: Lebensmittel, Schnaps, Benzin, Trinkwasser, teure (aber lebenswichtige Geräte) wie Wasserfilter, Generator, usw...

    Zitat

    Dass Gold in 100 Jahren lediglich seine Kaufkraft erhalten hat, das sieht hier keiner, bzw. das will hier keiner wissen.

    Doch, genau darum gehts ja beim Gold... und für nicht-gold-zocker ist das wahrscheinlich der einzige Grund + Sammelspaß ^^
    Welche andere Anlageform hat ihre Kaufkraft 100 Jahre lang gehalten? Aktien? Rentenversicherungen? Bonds?

    "mein" DWL zulieferer kam auch in ner alten klapperkiste. Die Person selbst war dann so eher einer wie ich :D womöglich Student, etwas verpeilt, dreadlocks (hab ich nicht), locker fluffig und so ^^


    naja immerhin denken die Nachbarn jetzt bestimmt, ich hätte ein Kilo Hasch bekommen. :hae: :wacko: 8o ^^ 8) :D :love: ne aber da war nur so nutzloses schweres Metall drin im Paket!!! :boese: [smilie_happy]


    Ach ja Idenditätsfeststellung gabs auch keine, in einem Mietshaus wo nur Studenten wohnen :thumbsup:

    Die DAX-Kurve verhält sich genauso wie der Füllstand des Spülwassers beim Spülen in den Deutsche-Bahn-IC-Klos:


    Man drückt auf den Knopf... :wacko:
    Das Wasser fließt in die Schüssel, der Wasserstand steigt... 8o
    Und ganz urplötzlich erschrickst du dich, denn es kommt ein lautes WUUUUSHHHH ;(
    Ein "schwarzes Loch" öffnet sich... :cursing:
    Und der Wasserstand geht gegen Null, so schnell kannst du gar nicht schauen! :hae:
    Die ganze Scheiße wird dabei gleich mit aufgesaugt.... und wenn du nicht aufpasst, saugt es dich mit ein! :thumbsup:


    Code
    _/**\__...---~~***	|             	|             	|              	|              	|              	|                  |                  \____________




    Bis zum Muttertag ist's noch ein Stück... ;)


    Schenk deiner Mutti lieber ein gutes Buch, damit sie danach selbst zur *vorsichtigen* Vermögensabsicherung in Gold/Silber übergeht...
    Alternativ kannst du auch selbst, aus vollem Herzen, alle möglichen Informationen übersichtlich zusammenstellen, die du bis jetzt gefunden hast - aber lass den Eichelburg aus dem Spiel, sonst kaufst sie noch panikartig Gold zu höchstpreisen. [smilie_happy]


    Zeitungsberichte vom September/Oktober 2008 gegenübergestellt zu aktuellen Zeitungsberichten können sicherlich für ein Schmunzeln/Aufwachen sorgen.


    Warnungen und "Vorhersagen" zum scheitern unseres Finanzsystems, die eindeutig von 2006/2007 dokumentiert sind, den aktuellen Entwicklungen gegenüberstellen. Hier auch ganz gut, wenn man gleichzeitig die Artikel/Videos zeigt, welche die "Kassandra-Rufer" auslachen und lächerlich machen.


    Glaub mir, wenn deine Mutter das 2g-miniding sieht, wird sie entweder denken, das ist nicht echt oder wertlos - bzw. in umgedrehter denkweise könnte sie davon ausgehen, das wäre ein Vermögen! (Genauso wie die MDM-Opfer denken, mit ihren völlig überteuerten Münzen bald mal durch das Wertsteigerungspotential reich zu werden).


    Schenk deiner Mutter doch eine schicke Lunar-Silberunze, oder für etwas mehr Eindruck eine Libertad 2oz für 30 Euro.

    Zitat

    Ja sicher sicher....!! Vor allem wenn ich meinen Enkelkindern später erzählen will „ich war dabei“. Wenn ich das dann nicht mit desaströsen Kontoauszügen und Transaktionen dokumentieren kann glaubt mir doch keine Sau… und ne LV die vor die Hunde geht hab ich leider nicht, Rister auch nicht..., so muss ich mich wohl selber aushebeln...., innovative Finanzmarktinstrumente stehen ja reichlich zur Verfügung.

    Richtig so! wenn der tobende Mob an die Tür klopft, kann man behaupten - man sei selbst ein Opfer der bösen Banker. Einfach ein paar Lehmann-Aktien oder Infineon vor die Menge werfen - dann ziehen sie enttäuscht weiter ab: bei dir gibts (anscheinend) nix zu holen :thumbsup:

    @silberluis:


    für 500-700€ kannst du dir schon vernünftige Vorräte für rund 2 Jahre zusammenstellen!


    Gegenfrage zum Silber: Wenn wirklich der schlimmste Fall eintreten sollte (Totalzusammenbruch der Versorgung & Infrastruktur), wer will dir dann bitte etwas von seinen Lebensmittelvorräten verkaufen?
    Stelle dir vor, du hast zuhause Lebensmittel für einen Monat. Dann klingelt irgend eine dahergelaufene Person bei dir (falls die Klingel noch funktioniert - strom??) und bietet dir eine Silbermünze an, wenn du ihr dafür etwas zu essen gibst. Du weißt ganz genau, dein Vorrat reicht gerade mal so für dich einen Monat. Du ahnst außerdem, durch die Zeichen der Zeit, dass die Krise bestimmt noch länger als einen Monat andauern könnte.
    Wieviele Silberunzen ist dir dann eine Tagesration an Lebensmitteln aus deinem Vorrat wert? 5 Unzen? 10 Unzen? 1 Kilo?

    Ach was, ich schreib mir gerne alles möglich von der Seele - bin gerade richtig in Schreiblaune. Außerdem ist es gut, wenn man seine Gedanken auch mal irgendwo schwarz-auf-weiß stehen hat... gedächtnisverlust, Alzheimer oder sowas :hae: ... vielleicht mach ich mal ein Buch draus und werd reich :thumbsup: 8o ...ne quatsch ich bin ja nicht Spannbauer mit Brotbackautomat und Teleskop-Abwehrstöcken... aber manche der Tipps dort sind schon hilfreich/inspirierend, wenn auch vieles sehr übertrieben ist.



    P.S.: Ich betreibe diese Informationsarbeit ja auch nur aus puren egoistischen Gründen. Umso mehr Menschen selber vorgesorgt haben, umso weniger Menschen gibt es, die mich gegbenenfalls anbetteln oder plündern können. Ich muss noch meine Eltern zum Aufbau eines Vorrats überreden, damit ich die nicht auch noch komplett durchfüttern muss... im Fall der Fälle würde ich es natürlich machen, aber dann hält mein Vorrat nichtmal zwei Wochen!

    Wenn man außerdem noch weitere Problematiken, als die bevorstehende Weltwirtschaftskrise in Betracht zieht, ist ein ausreichender Lebensmittelvorrat kein Fehler! Neue Weltordnung? Energiekrise (Peak-Oil), wenn die Wirtschaft wieder aufblüht? Kriegsgefahren?


    Was ist das schlimmste, was passieren kann, wenn du einen Lebensmittelvorrat besitzt?
    Es tritt keine Krise ein --> der Vorrat verdirbt dir --> dann hast du schlecht organisiert und "nur" etwas Geld verloren --> "Versicherungsprämie" gezahlt! Doch durch Diversifizierung ist nicht alles verloren.
    Es tritt eine Krise ein --> Plünderer, die nicht vorgesorgt haben, bedrohen dich bzw. stehlen deinen Vorrat, wenn du dich nicht wehren willst --> Pech gehabt! Doch durch Diversifizierung ist nicht alles verloren.


    Was ist das schlimmste, was passieren kann, wenn du keinen Lebensmittelvorrat besitzt?
    Es tritt keine Krise ein --> super, du hast dir einen Haufen Arbeit erspart und konntest deinen Kellerraum für wichtigere Dinge, zum Beispiel die Lagerung des dritten LCD-TVs oder des überholten Gamer-PCs, nutzen.
    Es tritt eine Krise ein --> du verhungerst, da du nirgends mehr Lebensmittel erhältst / du kommst um bei dem Versuch, fremde Vorratskammern zu plündern (Schrotflinte) / du streitest dich mit anderen Panik-Bürgern an den öffenlichen Lebensmittelrations-Ausgabestellen und wirst von den Militärkräften im Inneren vorsorglich in Arrest gestellt, währenddessen machen sich deine Frau und Kinder Sorgen um dich / Du vergeudest deine wertvollen Edelmetall-Reserven, um dir damit Lebensmittel zu ergattern - eigentlich hattest du ja vor, mit dem EM dein Vermögen durch die Krise hindurch zu sichern, dabei setzt du dich dem Risiko aus, bestohlen zu werden. Dein Handelspartner weiß ja, dass du EM besitzt. Das lässt sich unendlich fortführen.

    APU, kanns sein dass du gerne Contra gegen meine liebevollen Auflistungen gehst? Bis jetzt bei vielen meiner Beiträge passiert :D


    Es ist jedem selbst überlassen wie er sich auf eine ggf. Krise vorbereitet. Ich habe hier meine Vorstellung eines praktischen Vorratskellers dargelegt. Ich glaube, mit dieser 3-Ebenen-Methode nicht irgendwann vor dem Problem zu stehen, dass man tonnenweise abgelaufene Konserven wegschmeißen muss, genausowenig hoffe ich, dass ich - wenn ich denn erstmal soweit bin - jederzeit das sichere Gefühl haben kann ein paar Monate bequem über die Runden zu kommen.


    Naja dann mach ich mal ein contra-contra :thumbsup:

    Ansonsten hoffe ich nicht, irgendwelche Trolle unnötig gefüttert zu haben :boese:

    Zitat

    C&P von Ojemineh: Ich weiß schon warum ich im legalen Steuerstreik bin.
    He, dann sind im board ja schon drei bekennende Steuerstreikende. Da geht doch noch mehr...

    Wenn mir jemand sagt, wie man das anstellt - zumindest wenn ich in Zukunft mal "steuerpflichtig" werden sollte - würde ich sofort mitmachen. Gerne auch per PN ... aber da wir hier eh schon im *OffTopic* sind :whistling:

    Erdbeeren und anderes frisches Zeug kann man ja auch selbst konservieren. Also Einkochen/Einwecken wer will.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Konservierung - es gibt viele Arten der Konservierung, mit "Konserve" allgemein können also auch die von Bundschuh eingefrorenen Erdbeeren gemeint sein. ;)


    Und ich wette im Krisenfall wären dir eingekochte oder in alkohol konservierte Erdbeeren lieber als gar keine Erdbeeren.


    Ich lebe umständehalber in der Stadt, kann mir also nicht einfach mal einen auf Selbstversorger machen - dazu fehlt mir noch das Geld und die Lebenszeit ist noch nicht soweit voran geschritten.


    "Tier" .... naja bin Informatik-Geschädigt, du kannst es auch "Ebene" oder "Schicht" nennen. Direkt übersetzt würde das soviel wie "Implementationsstufe" bedeuten. :thumbsup:

    Immer wieder lese und höre ich Kommentare wie "Viel Spaß beim aufessen des Dosenfutters, wenn das MHD abläuft und doch keine Krise stattfand."


    Die einfache Antwort hier drauf lautet immer noch: Nur das in Dosenform einlagern, was man auch sonst (frisch) essen würde und stets in Rotierender Lagerung regelmäßig aufbrauchen!


    Ich befinde mich noch im Aufbau meines Vorrates, doch selbst wenn jetzt der Erstfall eintreten sollte, würde ich - zwar ohne großen Genuss und großé Sättigung - 1 bis 2 Monate auskommen.


    Ich strebe folgendes 3-Tier-Modell an:


    Tier 1:
    7 bis 14 Tage ausreichender (und möglichst noch länger haltbarer) Vorrat an frischen Lebensmitteln zum täglichen Verzehr, gegebenenfalls gekühlt.
    (Frischobst, Frischgemüse, Fleisch/Schinken, Eier, Brot, Milch & Milcherzeugnisse, Käse, Butter, Obst-Säfte, usw.)
    Beispiel: Der Vorrat hat eine Haltbarkeit von 2 Wochen bis 1 Monat, durch regelmäßigen Verbrauch und rotierendes Nachkaufen ist das älteste "frische" Lebensmittel bis zum MHD aufgebraucht.


    Tier 1,5: Kartoffeln, Zwiebeln und anderes Knollengemüse hält sich monatelang bei geschützter Lagerung im kühlen Keller (zumindest bei mir :] )



    Tier 2:
    2 bis 3 Monate ausreichender Vorrat an lange haltbaren Lebensmitteln (mindestens 1,5 Jahre - praktisch länger als MHD haltbar), welche ebenfalls gelegentlich verbraucht werden.
    (Konserviertes Obst und Gemüse, Teigwaren/Nudeln, kochfertiger Reis, Mehl, Backzutaten, getrocknete Erbsen/etc., Kartoffelpulver, Käse im ganzen Laib, Getränke/Trinkwasser, Topinamburknollen, Kaffee, Schokolade, Süßigkeiten, Knabberzeug, etc.)
    Beispiel: Im Zeitraum von 2 Jahren sollte man durch Gelegenheiten (Kuchen backen z.B.) einen 2-3-Monats-Vorrat verbraucht haben und natürlich durch rotierendes Nachkaufen wieder aufgefüllt haben.


    Tier 2,5: destilliertes Wasser, Trockengewürze sowie Konserven/Dosenfutter allgemein mit Haltbarkeitsdatum bis 5 Jahre oder mehr.



    Tier 3 ("buy and forget"): einfach immer wenns gerade günstig erscheint, hinzukaufen und auffüllen. Mindestens für 1 Jahr sollte diese dritte Stufe der Vorratshaltung ausreichen. Die Haltbarkeit sollte faktisch unbegrenzt sein (jedoch min. 8 Jahre)! Dementsprechend sorgfältig muss auch die Lagerung und Verpackung gehandhabt werden. (Luftdicht, Trocken, Dunkel, Kühl, Wasserdicht, ...)
    (Salz, Zucker, Traubenzuckergetränke (Instant-Tee), Honig, Tee in getrockneter Form (Beutel oder Lose), Vitamintabletten+Eisentabletten+Mineralstofftabletten zum herstellen von Brausegetränken (ggf. die ältesten ab und zu verbrauchen), Getreidekörner (immer wieder prüfen), instant-Nahrung, billige Spirituosen (für Desinfektion, Konservierung, Tauschmittel), hochwertige/edel Spirituosen+Wein (Selbstverbrauch, Tauschmittel bzw. Wertspeicher für nach der Krise), Essig, Sojabohnen, Kaffeebohnen (Kaffeejunkies trinken auch die ranzigste Brühe in der Not), und für die ganz Verrückten: EPAs und BP5 sowie Dosenbrot und SPAM.)



    Der erstmalige Aufbau des Vorrats sollte etappenweise stattfinden - nutze Sonderangebote und Aktionsware für Massenkauf.
    Stufe 3 ist am einfachsten aufzubauen und zugleich auch am wichtigsten, da hiermit zumindest eine rudimentäre Notfallversorgung möglich ist und im "best-case" das Zeug niemals ernsthaft benötigt wird und ewig hält, ggf. vererbt werden kann. Sieh es mal so: Du braucht nie wieder in deinem Leben Salz, Zucker und Honig kaufen^^. Diese ganzen Produkte aus Tier 3 werden dann einfach im Laufe des Lebens aufgebraucht, wenn die Welt durch ein Wunder für ewig in Ordnung sein sollte.
    Stufe 2 wird einfach nach und nach durch die Monatseinkäufe von Stufe 1 aufgebaut.


    Neben der Sicherheit, einen Puffer in Krisenzeiten zu haben, ergeben sich eine Menge Vorteile:

    • man spart sich das tägliche/wöchentliche Einkaufen, macht nur noch einmal im Monat einen Großeinkauf --> Zeitersparnis, Treibstoffersparnis, Spaß mit der Familie
    • man kann Geld sparen, indem man Produkte mit starken Preisschwankungen nur dann in großen Mengen kauft, wenn sie gerade billig sind
    • Großpackungen direkt vom Erzeuger sind günstiger und man knüpft Beziehungen zu später vielleicht lebensnotwendigen Personen
    • es ist ein tolles Gefühl, mal eben "im eigenen Keller einkaufen zu gehen". ("Schatz, ich brauche noch Erdbeeren für diesen Kuchen" - "Moment, ich geh mal schnell die Konserve aus dem Keller holen")
    • man kann immer nach Lust und Laune alles mögliche Zubereiten, da man alle Zutaten stets vorrätig hat.
    • man hat einen Teil seines Vermögens in Sachwerten investiert - und somit gegen Inflation/Währungsschnitt abgesichert
    • man ist im Besitz von Tauschmitteln (hierfür auch einen extra Vorrat anlegen - nicht nur Lebensmittel)

    Natürlich muss man auch noch Drogerieartikel, Klopapier, Werkzeug usw. einlagern, das ist jedoch aufgrund der fehlenden Verderblichkeit wesentlich einfacher.

    Egal ob man irgendwann Wasserfilter braucht oder nicht, nützlich sind sie allemal.


    Es muss ja nur die Leitungswasserversorgung längere Zeit zusammenbrechen.
    Gerade die Lagerung von Trinkwasser macht großen Aufwand und benötigt viel Platz.
    2L pro Tag, das macht 28L für zwei Wochen. Mit dem Wasserfilter kann man sich zumindest vom nächsten Waldbach neue Vorräte füllen, die auch ne Weile halten. (Wasser aus einem Biotop ohne Filterung wird schnell faulig, es bilden sich nach einigen Tagen gefährliche Bakterienmengen oder Algenbefall, schlimmstenfalls noch Parasiten/Würmer - muss ja nicht sein.)

    Einzelne Preissenkungen sind irrelevant. Es macht keinen Sinn, hier zu schreiben, dass die Nudeln im Penny-Markt heute um 10cent herabgesetzt wurden.


    Wichtiger und sinnvoller sind Meldungen, wenn "die roten Preisschilder überhand nehmen". Wie zum Beispiel im Dezember in den Schlecker-Filialen: Durch alle Regale hinweg sieht man nur noch rot. Und einige Wochen später laß ich in den Nachrichten, dass Anton Schlecker da wohl einige finanzielle Probleme hat und Filialen schließen und Mitarbeiter entlassen muss.


    Versteht ihr worauf ich hinaus will?


    Wenn hier irgendwann mal sich die Meldungen häufen:

    • Dass bei Hinz&Kunz die Umtauschaktion "10€ Abwrackprämie für dein altes Irgendwas" läuft
    • Dass bei Hinz&Kunz gerade alle Produktpreise herabgesetzt wurden.
    • Dass bei Hinz&Kunz eine Woche später nochmals die Preise noch weiter herabgesetzt wurden.
    • Dass bei Hinz&Kunz noch eine Woche später die Aktion "Pack dir einen Einkaufswagen voll für 30€ - egal was" läuft.

    Dann sollte ja wohl jedem klar sein, was mit Hinz&Kunz in der nächsten Woche passiert - pleite!


    Angenommen es tritt der hoffentlich unwahrscheinliche Fall ein, dass alle Supermärkte in ein ähnliches Muster wie im obigen Beispiel verfallen, dann sollte dies hier als Vorwarnung wahrgenommen werden: "Achtung, füllt jetzt noch ein letztes Mal eure Vorratskammer bis zum überlaufen voll, denn schon übermorgen könnte eine Massenpanik aufgrund von Versorgungsengpässen eintreten!"

    Ich möchte nur noch mal darauf hinweisen, dass es mir mit diesem Thread keinesfalls um die "GEIZ ist GEIL" Mentalität geht!


    Bundschuh schrieb in einem anderen Faden, anscheinend gerade sehr erzürnt über die globale Gesamtlage (ist ja auch verständlich!):

    Zitat

    Der Geiz regiert im Land, den die Supermärkte unterbieten sich in den Preisen, daß es wert ist einen eigenen Thread dafür auf zumachen.

    Dabei ging es allgemein um dieses System, in das wir hereingezwungen werden. Denn egal was wir tun - es wird immer irgendjemandem schaden. Jeder-gegen-Jeden, Teile-und-Herrsche, es-gibt-nur-Verlierer.


    Ich möchte mit diesem Thema nicht erreichen, dass man soetwa Tipps gibt, bei welchem Discounter man denn die Milch am billigsten bekommt (und damit den Bauern am meisten schadet). Man muss bei so einem Thema stark um die Ecke denken, wenn man einfach mal behauptet: "Kauft eure 12 Liter Milch pro Monat doch direkt auf dem Landmarkt!" Leider kann sich das nicht jeder leisten, z.B. die wenig- bis garnichtsverdiener, diese Leute sind faktisch dazu gezwungen die billige Milch vom Aldi zu holen und damit die Bauern zu schädigen, einfach weil das System sie dazu zwingt. Selbstversorger ist ein ehrenhaftes Ziel, doch um dies zu erreichen, benötigt es erstmal eine Menge Geld und jahrelange Vorarbeit - Dinge, die ich als Jungspund und viele andere noch gar nicht vorweisen können!


    Es soll hier lediglich um zeitnahe Berichte zum derzeitigen Zustand unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems in Bezug auf den Preisverfall bei Konsumgütern gehen. Der Preisverfall ist ein deutliches Merkmal von fortschreitender Deflation. Dass wir uns zur Zeit in einer globalen deflationären Phase befinden, die jederzeit umschwingen könnte, sollte klar sein.
    Bitte zankt euch nicht untereinander und vermiest euch nicht die Stimmung - denn genau das will dieses System doch erreichen! Seht dieses Thema als Kanarienvogel - die Berichte sollen dazu dienen, festzustellen und zu vermuten, wie "schlimm" es schon steht: Wenn es nämlich erst einmal der Fall ist, dass in allen noch offenen Geschäften wirklich fast alles einem Preisverfall erliegt, dann ist die Abwärtsspirale an ihrem Höhepunkt angelangt - ab diesen Zeitpunkt ist alles Möglich: Währungscrash, Währungsschnitt, Hyperinflation, totaler Zusammenbruch der Versorgung & Infrastruktur, soziale Unruhen, Aufstände, Revolutionen.


    Gezoff bringt nichts, außer dass ihr vielleicht den abfahrenden Zug verpasst - und damit den entscheidenden einen Tag bzw. wenige Stunden in denen gerade noch so eigene Vorsorge möglich ist, denn niemand kann alles einplanen! Selbst für jeden Selbstversorger kann dieser eine Tag wichtig sein, um z.B. den Treibstoffvorrat nochmals kräftig aufzustocken. Denn auch ein komplett autarkes System kann einmal kaputt gehen, sei es ein Kabelbrand/Kurzschluss in der Solaranlage oder eine eingerostete Wasserpumpe oder Schädlingsbefall der Vorratskammer, etc. - soviel zum Thema auf alles vorbereitet sein.

    Meine Meinung:


    solange wir uns in der Depression / Wirtschaftskrise befinden, wird die Ölkrise nicht eintreten - auch wenn wir PeakOil bereits überschritten haben. Die Nachfrage geht drastisch zurück, es werden Ölförderanlagen abgeschaltet, Kosten werden gespart. Für die notwendigsten Ölverbraucher (Chemieindustrie) wird das ausreichen.


    Sobald aber die Wirtschaft wieder "in Schwung" kommt - egal wie und wann - wird einige Monate/Jahre später die Energiekrise bedingt durch PeakOil eintreten.
    Dabei gibt es zwei Szenarien:
    a) Die Weltwirtschaftskrise ist wirklich vorbei, Währungsreformen und Geldentwertung hat stattgefunden, der Reset-Knopf wurde gedrückt und der ganze Spaß auf Pump geht von vorne los...
    Die Nachfrage nach Öl wird rasant ansteigen - und zwar schneller als die abgestellten Ölförderanlagen wieder in Betrieb genommen werden können und aus den Pumpen auch tatsächlich wieder Öl fließt. Da das Angebot kleiner als die Nachfrage ist, steigt der Preis an. Das Öl-ATH ist dann nur noch Formsache, falls nicht durch irgendein Wunder sofort die Nachfrage voll befriedigt werden kann. Außerdem spielen Faktoren wie Kriege, Diplomatie, Besatzungsmächte in den Ölförderländern eine erhebliche Rolle dabei. Durch den exorbitant teuren Ölpreis wird irgendwann die frisch angesprungene Wirtschaft unter dieser Last zusammenbrechen. Die Folge werden strenge Rationierungen von Treibstoffkontingenten sein, die eh noch geschwächten Versorgungssysteme werden wieder zusammenbrechen. Die Ölkrise wäre dann auch automatisch eine weitere Weltwirtschaftskrise!


    b) Die Weltwirtschaftskrise hat noch gar nicht so richtig begonnen, die Deflationäre Phase ist beendet und es kommt ein Crack-Up-Boom. Die Wirtschaftslage scheint sich zu erholen, dabei ist dies in wirklichkeit nur ein letztes Aufbäumen des Komapatienten vor dem Ableben. Wenn der Crack-Up-Boom allerdings so "gut" ausfällt, dass dadurch ebenfalls die Ölnachfrage "boomt", passiert das gleiche wie im ersten Szenario - doch: jetzt haben wir Great Depression 2.0 und gleichzeitig Peak-Oil! Die Dauer, welche das wiederhochfahren der Ölressourcen braucht, wird länger ausfallen als der Crack-Up-Boom noch andauert. Die Ölförderer bringen sich damit um, denn das dann wieder verfügbare Öl wird zu dem Zeitpunkt nicht mehr nachgefragt - doch die Pumpen laufen wieder und das hat viel Geld gekostet. Folge: Die Ölstaaten gehen ebenfalls pleite. Ölkriege können die Folge sein. Dies entpuppt sich als Teufelskreis, denn jedes mal wenn die Wirtschaft wieder versucht, aufzublühen, wird sie durch PeakOil wieder in die Krise gestürzt.


    Die Lösung muss sein, sich vom Öl unabhägig zu machen. Doch wie das so genau funktionieren soll für ALLE, weiß keiner so genau - ist wohl auch nicht möglich.