ZitatAch was ich bin doch nicht böse - aber du im Irrtum - Ich habe Handels und Gewinnspanne nicht gleichgesetzt - bei Verkaufspreisen von 14 und mehr € für die Zehner habe ich die Gewinnspanne mit 30 - 35 % eher niedrig angesetzt. Oder ist das Handling Pro Münze mit mehr als einem € anzusetzen? Dann reden wir aber über einen sehr sehr sehr kleinen Händler.
Allein die abzuführende MwSt. beträgt schon einen Euro dabei, wohl übersehen?
Hab das schön oft genug zu befreundeten Händlern aus der Branche gesagt, ich möchte bei den Margen auf Gold und Silber nicht mit Euch tauschen und so ist es.
ZitatUnd sicher - alle Händler passen Ihre Preise an den Spot an, manchmal stündlich - und das sicher auch für Lagerware - Auch das finde ich persönlich prinzipiell nicht OK - ist aber wohl branchentypischer Usus, einerseits, und andererseits kaum kontrollierbar.
Müssen sie, siehe weiter unten.
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Naja - wenn ich eine Radtour mache, kann ich auch an jeder Bank halten - Zeit habe ich genug.
(...)
Sicherlich weitaus wirksamer als einen "Sonderpreis" von 13,64 für eine halbe Ochsenunze (Lagerware) die vor drei Wochen noch 11,90 gekostet hat.
Offenbar gehst Du von falschen Vorraussetzungen aus, das EM Geschäft ist nicht mit einem klassischen Handel vergleichbar.
Es besteht stets ein rel. konstanter EM-/Warenbestand aus Eigenkapital, dessen Preise sich danach richten, wie zeitgleich bei Verkäufen daraus umgehend wieder rückgedeckt / nachgeordert werden kann.
Hier ist nicht der Einkauf irgendwann anno dazumal relevant, sondern die sofortige Nachbestellung, dieser Spread macht die bescheidene Handelsspanne aus.
Es sei also jedem Händler mal eine höhere Spanne gegönnt, umso mehr die Situation ziemlich einmalig und wohl zeitlich stark begrenzt ist.