weil:
1. die BRD, bzw. der Staatenzusammenschluß BRD + DDR = Deutschland, ist nicht souverän
2. unsere Exportüberschüsse wurden bis dato (auch ohne die EU) gern von USRAEL abgeriffen
3. unsere ReGIERungsbollidiger sind von Gnaden der Siegerstaaten USA, Großbritannien und Frankreich
4. bis heute haben wir keinen Friedensvertrag
ocjm
Alles anzeigen
1+4 neutralisieren sich. Gut, evtl. hätten wir die DDR heute nicht, wobei die normative Kraft des Faktischen der Schöpfer der Einheit war, und nicht Kohl oder das Wohlwollen der GB/FR-Politiker. Das Volk hätte sich niemals mehr aufhalten lassen, zumindest nicht von Thatcher oder Mitterand. Souverän sind wir heute immer noch nicht. Mit oder ohne Euro.
2. >50% der Exporte ging und geht in die EU. Exportweltmeister war D. mit der DM. Das Argument, ohne Euro wäre unsere Exportindustrie futsch erübrigt sich damit. Rüstungsgüter für Israel fallen nicht ins Gewicht. Nachwievor ist Deutschland EU-Exportmeister in Sachen Rüstung. Soviel auch zum scheinheiligem "Friedensgehabe" nach dem Motto: Wir halten uns aus allem raus! Moralisch ist die Heckler & Koch am Hindukusch nicht weniger verwerflich, nur weil der Finger am Abzug keinem Bundeswehrsoldaten gehört. Wirtschaftlich und was die Exporte im Besonderem angeht gibt es keinen Vorteil durch den Euro. Im Gegenteil, wurde doch die Binnenwirtschaft und Kaufkraft der Bevölkerung durch einen viel zu schwachen EURO dezimiert.
3. Was hat das in 60 Jahren BRD für deren Wirtschaft für eine Rolle gespielt? Gar keine... Es war ein politischer Grabenkampf zweier politischen Block-Systeme, bei dem wirtschaftliche Interessen (innerhalb eines Blocks) keine Rolle spielten. Der Währungs-/und Wirtschaftskrieg von heute findet erst SEITDEM statt. Das eine hat mit dem anderem nichts zu tun. Kriege werden im 21Jhd in der Wirtschaft ausgefochten.
Fazit: Für mich alles keine Argumente. Der EURO war eine Fehlkonstruktion und für die soliden Länder eine Fehlentscheidung. Geschenke verteilen ist gut, sorgt für Zufriedenheit und Wachstum. Sparprogramme, Kürzungen und Rezession bewirken das Gegenteil. Es dürfte klar sein, welches der beiden Konzepte für einen vom Wähler abhängigem Politiker leichter sein wird durchzusetzen. Die Realität wird sich auch in diesem Fall durchsetzen.
Der Euro ist eben nicht die neue D-Mark, sondern die neue Pesata. Gerade weil Reformverträge zwischen XX Partnern mit unterschiedlichen Interessen und juristischen Hürden verbunden sind, wird die EZB einspringen - und Staatanleihen Schulden Zeit (er)kaufen. Das ist für mich ausgemachte Sache. Politik braucht Monate, Jahre. Die Märkte reagieren und denken in Tagen, Stunden. Die umfassende Vertragsänderung und Durchwurstelei wird weitergehen. Trotzdem bleibt der EZB als Notarzt nur die ultimative Lösung der Monetarisierung . Zumindest kurzfristig. Besser wäre eine strukturelle Behebung des Konstruktionsfehlers des EUROs. Aber daran glaube ich als Realist nicht. Die Druckerpresse ist schlichtweg die einfachste Lösung.
Gold wird also deutlich teuerer werden.