Beiträge von ziemer

    erstens ist die globale Währungskrise nicht mein Szenario, sondern bittere Realität. Wann der Default kommt, weiß doch niemand wirklich. Klar wird er kommen, aber vielleicht sind es, dann doch noch zehn Jahre?


    Ist der Crash wirklich alternativlos? Die Guthaben und Schuldenberge können doch ewig weiterwachsen. Wo und warum soll es da eine Obergrenze geben? Es fehlt jegliche Bemessungsgrundlage weil das Geld selber eine Illusion ist. Es ist wertloses Spielgeld und das kann beliebig vermehrt und verteilt werden. Und auch das gelabber von wegen: Ja dann muss die Real-Wirtschaft aber mitwachsen und das geht nicht - Bullshit! Sind 60% des BIPs noch ok? Oder 80%? Die 200% in Japan sind anscheinend auch kein Thema: Zinsen auf Rekordtief!


    Solange das Vertrauen in die Werthaftigkeit erhalten bleibt, kann das Pyramidenspiel ewig weitergehen. Es muss eben nur richtig gemanaged werden und das bedeuted, man braucht immer mehr Geld. Wenn sich Firmen und Privatleute aber nicht mehr Verschulden, tut es der Staat im Kollektiv. Ich sehe da leider kein Szenario, weshalb der grosse Crash tatsächlich unausweichlich wäre.


    Aber was tun? Ich glaube es bleibt einem nur der einsame Weg der Konsum- und Steuervermeidung. Und daneben konsequent Fiat abstossen.


    Das sehe ich genauso und betreibe das exzessiv seit ein paar Jahren. Angenehmer Nebeneffekt: Konto läuft fast über. Aber gegen dieses Problem gibts den netten Metallhändler von neben an ;)


    Eine andere Lösung gibt es noch: Raus aus Europa! Auswandern, z.b. nach Kanada oder Asien. Sogar in den USA dürfte es sich bald besser leben als hier, denn die tun erst gar nicht so, als ob man die Schulden durch sparen zurückzahlen werde. Druckerpresse an und/oder Chapter 9 (Insolvenz und Neustart). Diese heuchlerische Spargetue mit Sparmassnahmen, Steuererhöhungen und Schuldenbremsen ist sowas von verlogen [Blockierte Grafik: http://www.greensmilies.com/smile/smiley_emoticons_eazy_kotz_graete.gif]


    ...und idiotisch zugleich. Am Ende wird es so laufen wie in Griechenland: Dumme Sparversuche, tobender Mob & Streiks, Schuldenschnitt/Pleite, Banken heulen, Politiker schalten die Druckerpressen auf Vollgas, Inflation. Erst Deflation, dann Inflation.


    Das bescheuerte und sinnlose Herumwurschteln der EU-kraten ist lediglich Lametta um dieses unausweichliche, finstere Szenario. Ich habe fertig.

    Wenn man mal die Zeitleiste betrachtet und berücksichtigt, daß Target2 Ende 2007 eingeführt wurde wird klar, daß es von vorneherein nur dazu gedacht war. Komisch eigentlich, weil die Planungen schon 2003 begannen und da war doch alles noch in Ordnung...



    Die planen längerfristiger! Deswegen stand 2001 bei Einführung des EUROs schon fest, dass Griechenland dem beitreten wird. Prof. Hankel führt als ultimativen Beweis den EURO-Schein selber an, auf dem schon 2001 EURO in griechischen Buchstaben zu lesen war.
    Aus diesem Grund befürchte ich: Die Krise ist Teil des Plans, aus dem Chaos heraus den EU-Superstaat zu schaffen der von Anfang an das Ziel war. Und alles was passiert läuft genau in diese Richtung.

    Prof. Slavoj Zizek @ Occupy Wall Street 9.10.2011


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    Anmerkung:
    Er ist schlecht zu verstehen, steht mit seinen Ansichten weit links und hat sicher die eine oder andere Psychose (-> T-Shirt zupfen). Trotzdem ist er ein hochintelligenter Analytiker mit scharfem Sinn, dessen Aussagen aufgrund der "menschlichen Mängel" dadurch nicht weniger relevant sind. Ich bin sicher kein Linker, aber auch Lichtjahre von dem distanziert, was derzeit an der Wallstreet und mit dem EFSF passiert [Banken-Faschismus].

    @Bettel


    Eigentlich war alles seit Monaten vorhersehbar. Gerade weil es so offensichtlich auf Schienen in diese eine Richtung geht überlege ich mir, noch stärker von den Entwicklungen zu profitieren. Warum soll man als Steuerzahler immer nur bezahlen und nicht auch als Kleinanleger profitieren? Dax eben kurz über 6000...

    Gerade weil viel Falschgeld im Umlauf ist, sollte man Scheine in Höhe von max. 20 USD horten. Wer schon öfter in den Staaten war kennt sicher die komischen Blicke, wenn man irgendwas mit Bargeld statt Kreditkarte zahlt. An einer Tanke z.b. wurden sogar die 20er auf Echtheit überprüft! Wenn man den Gegenwert anschaut (15 EUR) eigentlich eine absurde Geschichte. 50$ oder 100$ Scheine werden in kleinen Geschäften oder Tanken oft grundsätzlich nicht angenommen. Meine Hausbank kauft USD nur zum Wechselkurs an, wenn sie druckfrisch sind: Keine Knicke, keine Schmierereien und auch keine bunten Flecken von Echtheits-Test-Kits. Ansonsten muss man einen Abschlag hinnehmen.


    Alles in allem schlechte Voraussetzungen um grössere Summen in USD zu horten.

    Na.... 1 Unze für jeden Tag, den man noch zu Leben erwartet. Gold oder Silber, das ist eher egal.


    1 OZ Silber für z.Zt. 30 EUR macht 900 EUR im Monat. Mit Mietzuschuss, GEZ-Befreiung und all den anderen Goodies vom Staat ist das HARTZ 4 Niveau. Das steinreich können wir daher streichen. Eine Goldunze pro Monat könnte(!) hinkommen, wenn man genügsam ist.


    Grundsätzlich galt schon immer: 1 Million DM = 500K EURO und man hat ausgesorgt (sparsame Lebensweise und 4-5% Zins-/Miet-/Dividendenrendite, ca. 1500EUR netto im Monat). Das kann man wahlweise in EM oder in Immos haben. Bestenfalls in dividendenstarken Aktien die man zu historischen Tiefsständen erworben hat.


    Interessanterweise kommt man ebenso zu genau diesen magischen 500K EURO wenn man berechnet, ab wann man Netto-Zinsempfänger ist in diesem Geldsystem. Alle die unter dieser Vermögensgrenze liegen, gehören zu den Verlierern im Zinssystem , weil sie mehr Zinsen bezahlen als sie empfangen (der Zins steckt in jedem Produkt, jeder Steuer und Dienstleistung).


    Deswegen ist die erste (DM) Million auch die schwierigeste! Erst wenn man diese 500K hat, muss man nicht mehr arbeiten und verliert auch nichts mehr durch Zinstransfer an andere. Ab diesem Zeitpunkt addiert sich jeder EURO (steuerfrei!) zum Vermögen hinzu. So spart sich die 2. Million wesentlich leichter. Das ist auch der Grund weshalb die meisten Monat für Monat auf null herauskommen, und kaum etwas ansparen können. Das wäre schlecht für's System. Man muss die Leute im Hamsterrad halten, damit diese die Produkte herstellen, Dienstleistungen erbringen, mit denen die reichen Arbeitslosen ihr Leben geniesen.


    Der Artikel enthält einige schwerwiegende Denkfehler.


    Zitat


    Wenn sich wie im dargestellten Fall deutsche oder andere Käufer dafür entscheiden, chinesische Waren anstatt von Erdöl aufzukaufen, dann geschieht dies nur, weil sie die Waren dem Erdöl vorziehen.


    Wenn ich ein Zimmer vol Spielzeug und 200 Paar Turnschuhe im Schrank habe, der Auto- und Heizöltank aber leer ist, werde ich mich sicher nicht für chinesische Waren entscheiden. Anders gesagt: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Öl ist ausserdem ein schlechter Vergleichsindex. Erstens, weil Öl und damit dessen Preis in fast jedem Gut steckt (ob direkt wie bei Plastik oder indirekt durch Transport). Zweitens ist der Ölpreis stark Konjunktur- und Zeitabhängig (Peak Oil). Damit wird das ganze Szenario sehr schnell undurchschaubar, so dass ich die Rückschlüsse aus dem Artikel für nicht nachvollziehbar halte.


    Zitat

    Bei einer Nettobetrachtung ist dann der der Liter Super mit 60 Cent billiger als ein Kilo tiefgefrorener Rahmspinat, den man unter der Handelsmarke „ja!“ abzüglich der Umsatzsteuer für 80 Cent bekommt. Ein Liter Super ist sogar 40 Prozent billiger als Orangendirektsaft bei zum Beispiel Aldi, der ohne Umsatzsteuer etwa einen Euro kostet. Und das obwohl der jährliche Erdölverbrauch in Deutschland mit knapp 12 Barrel pro Kopf 51-mal höher ist als der gesamte Fruchtsaftverbrauch in der Bundesrepublik. Ein Liter Rohöl kostet mit etwa 37 Cent weniger als eine Packung Kaugummi oder eine Büchse Mais.


    Lebensmittel sind gerade in Deutschland absurd billig. Öl und Gold lassen sich schon besser vergleichen. Aber auch der Vergleich hinkt. Öl in Silber beispielsweise ist fast konstant auf dem Niveau der 1960'er... Kurzum, ich kann für alles und jede Aussage Nenner und Zähler finden, um die Story passend zu machen.

    Mross schreibt im Moment ziemlichen Schwachsinn zusammen, von irgendwelchen Gerüchten eines Euro-Austritts Deutschlands ist die Rede in seinen Schlagzeilen, die dann im Artikel aber nicht weiter ausgeführt werden. Gleichzeitig hält er anscheinend in Dubai seinen Hintern ins Wasser.


    Das Video war aber klasse, hatte Stil :!:


    Bei den Crashpropheten wütet die Inflation schon vorher, nämlich beim Ausmaß der Sensations- & Schreckensnachrichten. Ich lese zwar MMNews noch sporadisch; Hartgeld ist mir zuviel VT + Gerüchteküche. Reine Zeitverschwendung. Lieber amüsiere ich mich über die Wurschtelaktionen der Politik-Darsteller in hektisch anberufenen Meetings vorzugsweise am Wochenende. Not trifft Elend: Ferkel und Sarkotzy pokern um deutsche Steuermilliarden zur Rettung französischer Banken. Geld, dass Deutschland nicht hat und sich für Zinsen von den Banken leihen muss, die das Geld so dringend für ihre eigene Rettung brauchen. Und dieses FIAT-Geld schöpfen sie dann noch aus heisser Luft... Der alltägliche Wahnsinn des ungedeckten Spielgeldsystems unserer Banko-Oligarchie.


    [Blockierte Grafik: http://www.anunews.net/blog/wp-content/uploads/2011/05/aa-Dees-bernanke-printing-money-with-obama-and-biden-watching.jpg]


    Bin gespannt, wann QE3 kommt. Die Bezeichnung kann und wird sich noch ändern. Das was es bedeuted allerdings nicht.


    In Gold & my brain I trust.

    China: Eine Geisterstadt als wirtschaftliches Erfolgsmodell


    Achtspurige Straßen ohne Autos, moderne Häuser ohne Bewohner, gigantische Museen ohne Ausstellungsstücke. Wir sind in Ordos, einer neu gebauten Stadt mitten in der Wüste in der Inneren Mongolei.


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    Ich hatte bereits vor 1 oder 2 Wochen geposted, dass im Krisenfall der Rettungstopf ["nur für Staaten"] auch von den Banken angezapft werden wird, obwohl selbiges vorher ausgeschlossen wurde. Es werden Regeln aufgestellt, nur um später gebrochen zu werden. Das ist die Politik von heute.