http://www.bloomberg.com/apps/…20601087&sid=agP.nTFvgIQ4
und weiter gehts bergab mit den immokrediten.
5. März 2026, 10:26
http://www.bloomberg.com/apps/…20601087&sid=agP.nTFvgIQ4
und weiter gehts bergab mit den immokrediten.
Meine Frage lautet auch eigentlich nur, warum ihr alle bei der Bank einkauft?
ach, tun wir das? ich glaube kaum.
und ja, die suchfunktion liefert dutzende treffer hierzu.
... und durch die runde Form auch extrem platzraubend in der Lagerung...
Ping
feilen und die späne in tupperware verpacken. und natürlich auf sinkende preise hoffen, dann ist das zeug auch wieder verkäuflich.
Hallo taheth
Das ist leider nur Theorie was Du hier schreibst - Du wirst bestenfalls noch handelsübliche Silberbarren verkaufen können - alles andere muss zuerst eingeschmolzen und anschliessend abgerechnet werden - aber Du wirst nicht der einzige Verkäufer sein
da hast du natürlich vollkommen recht. ganz ähnlich sieht es ja auch mit gold aus, seit das kilo mehr als 1500 € kostet. diese münzen sind völlig unverkäuflich, kaum loszuwerden das olle zeug.
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Das war weniger als Tip gedacht, mehr als Hinweis, das eine erhöhte Zahl von Zwangsversteigerungen die Preise drücken könnte und eine Warnung, keine unüberschaubaren Risiken einzugehen.
2005er Leichen gibt es auch an anderen Amtsgerichten, die Frage ist, wie ist das Verhältnis zu den aktuellen.
die zwangsversteigerungszahlen sagen bislang noch wenig aus. wer nach lehman mit den raten in verzug kam, ist in den seltensten fällen schon ein kandidat für die zwangsversteigerung. das kommt alles noch. ![]()
Wenn´s möglich ist, dann lieber was kleineres mit 100/100 Flurstückanteil; anstatt 58/1000 an irgendeinem Bunker: Am eigenen Häuschen kann man die Neben- und Folgekosten viel besser beeinflussen als in einer ETW, wo man wenig mitbestimmen, aber alles mitbezahlen darf.
und wenn schon 58/1000, dann sollte man auch die bonität der miteigentümer im hinterkopf haben. denn manche steuer und abgabe wird von den eigentümern als gesamtschuldnern bezahlt. ![]()
Das muss mir jetzt aber mal jemand erklären wie das funktionieren soll. In meinen Augen muss jeder der Aktien verkauft auch jemanden finden, der im die Aktien abkauft oder ? Angebot und Nachfrage halten sich doch zu den festgestellten Preisen die Waage oder haabe ich da was falsch verstanden ?
das heißt ja nicht, dass die gruppe der insider anders agiert hat als der rest des marktes. zu den marktpreisen haben insider eben zehn mal so viele aktien verkauft wie gekauft. oder anders ausgedrückt, die insider halten die marktpreise für zu hoch. gekauft haben nicht-insider.
wie beschrieben eine wachsende Volkswirtschaft ist auf eine steigende Geldmenge angewiesen. Das kannst du mit Gold nicht sicherstellen.
die goldmenge wächst mit gut 1% jährlich, was sich auch in näherer zukunft fortsetzen wird. wenn man gold als währung einsetzen würde, was unweigerlich den preis verzigfacht, könnte man diese steigerungsrate sogar noch etwas erhöhen, nicht viel aber vielleicht in richtung 2% für einige jahre. das läge schon gar nicht so fern der weltwirtschaftswachstumsraten. hier ergäbe sich in der tat eine kleine lücke für eine weile. allerdings sollten wir davon ausgehen, dass die weltwirtschaft in zukunft eher moderater wachsen wird. auch china kann nicht ewig mit 10% wachsen. hinzu kommt, dass die bevölkerungsentwicklung in zukunft anders aussieht. entwickelte staaten reduzieren ihre bevölkerung tendenziell. ich halte die lücke wirtschaftswachstum-goldförderung daher für ein problem der nächsten 2-3 jahrzehnte und für kein dauerproblem.
diese "kurze" zeitspanne könnte man mit gesteuerter geldumlaufgeschwindigkeitserhöhung überbrücken.
Interessant. Wodurch ist denn die Vermehrung von Buchgeld begrenzt?
durch den mindestreservesatz von 2%. buchgeld kann also maximal das 50-fache des zentralbankgeldes erreichen.
Gibt es eigentlich soviel Bar- wie Giralgeld?
nein. verhältnis ist etwa 1:30.
Und wer gibt die Banknoten dem Verbraucher?
der innere Wert von ner Kartoffel, ist der Nährwert. Stell dir vor du tauscht deine ganzen Kartoffeln, gegen Gold und plötzlich will niemand auf der Welt mehr Gold, egal gegen welchen Tauschgegenstand, was kannst du dann damit noch anfangen? Wir bewegen uns hier in reinen Modellgedanken, dass muss klar sein. Buchgeld ist im übrigen auch nur begrenzt vermehrbar.
Geld im ökonomischen Sinne von einem Tausch- und Wertaufbewahrungsmittel, wird immer nur eine Verpsrechen sein und dagegen ist auch nichts einzuwenden.
stell dir vor, jeder hat auf einmal mehr kartoffeln, als er essen kann bevor sie verderben. dann kannst du deinen nährwert gerne behalten. auf einmal wird der innere wert nämlich glatt negativ. die kartoffel verbraucht allenfalls lagerkapazität und stinkt mir in ein paar monaten in verfaultem zustand den keller zu. da hilft dann nur wegschmeißen.
gold hat den vorteil, dass ich wenigstens zeiten abwarten kann, bis sich der wert ändert. das zeug wird einfach nicht schlecht.
was wir haben, ist leicht zu erkennen. für die vergangenheit können ja sogar unsere wirtschaftsforschungsinstitute korrekte wachstumszahlen (notfalls auch negative wachstumszahlen) veröffentlichen.
interessanter ist doch die frage nach der zukunft. und genau da scheiden sich doch hier die geister.
Wenn du so argumentierst, dann trifft das aber auch auf Gold zu. Die Vermutung es gegen was anderes Tauschen zu können. Gold hat so wie Papiergeld auch keinen inneren Wert, wenn du niemanden findest der es dir nicht gegen was tauscht, kannst du damit nichts anfangen, ausser es dir um den Hals zu hängen. Das kann man mit Papiergeld auch, schaut halt nur nicht so schön aus.
gold ist gut stückelbar, weil beliebig teilbar, genau wir bedrucktes papier.
gold ist auch leicht zu transportieren, weil es eine hohe wertdichte besitzt, da ist papier sogar überlegen.
dafür ist gold länger haltbar als papier.
gold ist aber NICHT beliebig vermehrbar im gegensatz zu papier. und damit hast du bei gold nicht nur das versprechen gold zu haben, sondern du hast diese begrenzte ressource als sicherheit selbst in der hand. bei papier hast du zwar das papier in der hand aber du weißt nicht, wieviel davon morgen durch die welt geistert. bei papier hast du also das VERSPRECHEN, dass von der vermehrungsoption nur begrenzt gebrauch gemacht wird. das unterscheidet gold.
das gefasel vom inneren wert ist doch völlig hohl. welchen "inneren wert" besitzt eine kartoffel? einen euro? 5 kirschen? 2 minuten arbeitsleistung eines schreiners? 1 g gold? was ist überhaupt ein innerer wert?
egal wie die antwort aussieht, mit dem szenario, dass alle menschen zig zentner davon im keller liegen haben oder aber dass gerade eine hungersnot herrscht, führe ich deine antwort ad absurdum.
doch, die zahlen decken sich. schau mal auf die zukäufe und addiere sie.
ca. 30 mrd $ im november
je ca. 15 im dezember und januar
dann noch mal ca. 5 im februar
angenommen im märz und april kam nochmal ähnliches hinzu kommt das hin
aber trotz des steigenden absatzbedürfnisses der amis, stagniert die abnahme. das alleine ist ein problem.
Alles anzeigen... meine eigentliche Frage wurde jetzt aber dennoch nicht beantwortet.
Natürlich ist das Geld überflüssig wie die Algenpest an der Adria, aber es ist doch trotzdem noch da.
Die Zahlen, die in den Computer getippt wurden, wurden transferiert und sind im Wirtschaftskreislauf.
Somit wurde kein Geld verbrannt. Es wurde fälschlicherweise welches Geschaffen, das man jetzt nicht mehr losbekommt.
Andere Meinungen / Klarstellungen ?
bislang hatte die bank eine forderung gegen ihren schuldner herrn müller. diese forderung war handelbar. die bank konnte dafür jederzeit von einer anderen bank entsprechende gegenwerte bekommen. jetzt wird diese forderung im computer gelöscht. damit geht eigentkapital der bank flöten, was sogar dazu führt, dass frau meier ihren kredit nicht verlängert bekommt, denn dafür müsste die bank eigenkapital nachweisen, dass sie derzeit nicht mehr hat. frau meier muss sich also irgendwo geld besorgen, um ihren kredit zurückzuzahlen. von frau meiers konto wird der kreditbetrag also abgebucht und bei der bank das gegenkonto mit der forderung ebenfalls. frau meiers kredit, der vorher in form von geld herumgeisterte ist jetzt nicht mehr vorhanden. dazu kommt, dass das fehlende eigenkapital der bank auf den aktienkurs der bank ag drückt. die aktionäre werden dadurch ärmer, denn ihre aktien werden um diesen betrag weniger wert. da aktien aber sehr liquide sind, sind sie sehr nahe am bargeld. anders ausgedrückt: dem anleger ist es eigentlich fast gleichgültig, ob er einen 10-euro-schein verliert oder ob seine bank-aktie 10 euro weniger wert ist. in beiden fällen werden sich die fehlenden 10 euro auf seinen konsum auswirken, sodass diese 10 euro auch an dieser stelle fehlen.
insgesamt sind die zusammenhämge noch weit komplexer. jeder zurückgezahlte oder abgeschriebene euro fehlt letztlich sogar mehrfach im system.
Völlig ausgeschlossen würde ich nicht sagen. Allein mit dem Gummiparagraphen Art. 14 Abs 2
"Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."
lässt sich so einiges rechtfertigen. Auch wenn es eventuell gegen den Sinn der Verfassung zu verstoßen scheint.
das ist zwar richtig, nur hilft auch das nicht. im extremfall könnte der staat die defacto-insolventen banken vollständig enteignen und die kredite selbst vergeben. das löst aber weder das problem der schuldnerbonität noch das problem der dafür notwendigen geldquelle. dafür muss man letztlich geld drucken, weil es sonst nirgendwo geld gibt. die banken behalten das zeug ja nicht aus lauter bosheit, sondern weil sie vorhersehen, dass sie das geld für kommende eigene finanznöte brauchen werden.
Oh ich hab den Artikel ganz anders verstanden. Nicht den Banken wird gedroht, sondern sie werden beruhigt: macht euch keine Sorgen, stützt die Anleihen, Aktien, ..., Märkte mit dem billigen EZB-Geld- um die Kreditvergabe kümmern wir uns. Man darf doch Politiker nicht beim Wort nehmen, sondern muss mindestens um zwei Ecken denken. Dachte ich zumindest immer...
Wie teuer Zuckerbrot ist, werden wir wohl erst noch lernen müssen... (Abwrackprämie 1-5)
die drohung richtet sich zwar an die banken, gemeint ist aber der steuerzahler. das sehe ich genauso. wenn die banken nicht bald kredite rausrücken, wirst du, lieber steuerzahler, diese kredite subventionieren müssen. und weil wir, die politiker, ganz auf deiner seite stehen, sagen wir den banken das auch in aller deutlichkeit. jawohl, dazu stehen wir und werden hier knallhart die interessen der deutschen bevölkerung durchsetzen.
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natürlich ist der dollar nicht gedeckt. deshalb schrieb ich auch "theoretisch". der iwf mit seinen szr ist aber noch einmal die steigerung davon. wenn china da anleihen kauft, könnten sie natürlich diese szr explizit besichern lassen. das wäre dann quasi ein goldterminkauf durch die hintertür. das ganze würde für alle parteien "sinn" machen. die chinesen bekommen gold, die amerikaner und europäer kaufen sich zeit bis zum crash und hoffen auf wunder. und das ganze wirkt auf den markt nur psychologisch ohne, dass über den markt wirklich diese mengen gold gehandelt werden müssen.
letztlich glaube ich auf dauer an eine neue goldgedeckte währung. wenn nur einer aus dem fed-kartell ausschert und seine währung auch nur in teilen mit gold deckt, sind alle gezwungen zu folgen. die fed wusste schon, was sie mit bretton-woods angefangen hat. ähnlich wie bei den steuerwettrennen hin zu 0 % unternehmenssteuern würde es dann einen wettlauf hin zu 100% golddeckung geben. wer nicht mitmacht verliert vertrauen und investoren.
Ich merk schon, wir sind uns einig. Im übrigen, wenn erst die Zinsen für die Anleihen bei 0 vereinbart werden, bedeutet dass das tatsächliche Auferstehen der Druckerpresse der zwanziger Jahre. Die Folgen dürften bekannt sein.
Was das "versorgen der Unternehmen und Privatleute mit billigen Krediten" betrifft, das ist doch schon in Vorbereitung...
ja, da ist was in vorbereitung. bislang "droht" man und man nimmt die banken in "die zange" und man macht richtig "druck" und allerlei mehr. ich bin wirklich sehr beeindruckt.
wenn man genauer hinschaut, stellt man fest: es gibt gar nicht so viele möglichkeiten. es ist verfassungsrechtlich völlig ausgeschlossen, banken zur kreditvergabe politisch zu zwingen. das geht nur mit zuckerbrot und garantiert nicht mit peitsche. und zuckerbrot ist teuer, gelle? ![]()
So hab ich das noch gar nich gesehen, danke dafür! Andererseits: es gibt doch die Zentralbanken, die drücken doch schon aktuell die Zinsen für die Staatsanleihen. Oder kaufen sie sie nur, weil sie keiner mehr will? Die Experten sind noch uneins...
das wäre dann sozusagen die letzte ausfahrt. man bezahlt die alten anleihen mit frischem geld, dass man sich von der zentralbank direkt leiht. dagegen können sich die besitzer alter anleihen nicht wehren. das bedeutet hohe inflation bei gleichzeitig mit der zentralbank abgestimmtem zinssatz (der folglich auch bei 0 liegen kann). genau dahin sehe ich unser system derzeit driften. die ganzen reflationierungsversuche werden angesichts der größe des problems verpuffen, weil es den stabilisierenden außeneffekt (export) nicht gibt. wenn der staat also handlungsfähig bleiben will, bleibt meines erachtens nur der weg über die notenbanken. gleichzeitig wird man dann aber auch unternehmen und privatleute mit neuen billigen krediten versorgen müssen. d.h. die unternehmen werden günstige kredite von der ezb bekommen und die verbraucher werden aufgrund der logistikprobleme bei verbraucherkrediten lieber gleich konsumgutscheine bekommen (also nochmal gedrucktes geld). der weg ist dabei extrem schmal. ein schritt zur einen seite verläuft im sande, ein schritt zur anderen seite löst gewaltige inflation aus. ich nehme bewusst nicht das wort hyperinflation in den mund. aber 20% wären wohl auch schon fatal. letztenendes führt jedes abweichen vom pfade zur währungsreform. und der weg wird lang sein (viele jahre).