Beiträge von goldmob


    Das heißt ja nicht, dass du keine grüene Scheine von denen für deinen Kontrakt bekommt, gelbes gibs aber eventuell nicht dafür.

    wenn gelbes nicht mehr geliefert werden kann, befürchte ich weit schlimmeres. ich hoffe nicht, dass das bald passiert. an grüne scheine glaube ich dann auch nicht mehr, nicht mal an die liefermöglichkeit derselben. wer kein gold mehr liefern kann ist mit hoher wahrscheinlichkeit pleite.

    http://www.goldseiten.de/conte…artikel.php?storyid=10661


    Ist es eventuell das, was gerade läuft. Wenn ja, festhalten ...

    das wird seit monaten propagiert. aus sicherer quelle habe ich gehört, blabla..., die comex ist am ende...
    wenn es so wäre, würde ich KEINE comex-kontrakte mehr kaufen. wenn die comex am ende ist, sinkt der kontraktpreis gegen null. oder würdest du im vertrauen auf die staatspleite der usa heute staatsanleihen kaufen?

    Aber es gibt einen Unterschied (siehe auch meine Signatur): In der Inflation gehen die Galeubiger pleite, in der Deflation die Schuldner. Es ist aber ein ungleiches Spiel (siehe nochmal meine Signatur). Der Gewinner bekommt am Ende alles, die Spielkarten (Schuldscheine) kann man dann beiseite legen, was am Ende neu verteilt wird, sind die Sachwerte.


    Deflation wuerden die Glaeubiger niemals propagieren, stattdessen propagiert man Inflation, denn die Glaeubiger wollen ja immer mehr Kredite an die Schuldner verkaufen.... Werbung ist eben alles.

    die fed-eigentümer sind nicht nur halter von staatsanleihen. als solche wollen sie natürlich deflation. als halter von aktien können sie in dieser lage aber auf keinen fall deflation zulassen, weil das ihre unternehmensanteile im wert gegen null laufen lässt. zudem bekommen sie dann nur noch bruchteile auf ihre unternehmensbonds, wenn die unternehmen pleite gehen. und am ende riskieren sie dann sogar die bonität ihres besten schuldners: des staates. in einer deflation wird der kuchen doch immer kleiner. was haben die davon, wenn sie beispielsweise am ende 90% vom keks haben, wenn sie auch 50% vom kuchen haben könnten? die fed-eigentümer werden auch verlieren. man kann eben nicht immer alles gewinnen. und am wenigsten verlieren sie bei einer "gemäßigten" inflation. alles andere ruiniert die wirtschaft und damit ihre erwerbsaussichten. man wird also so wenig wie möglich aber so viel wie nötig inflationieren, wobei man lieber zu viel inflationiert als zu wenig. bei der aktuellen verschuldung halte ich inflationsraten von weniger als 10% auf mittlere sicht für ruinös. für alle beteiligten.

    goldmob
    Einen "Goldstandard" definiere ich als eine mit Gold gedeckte Währung.
    Ich sehe da keinen Unterschied.


    Sanfte Grüße
    Misan

    das ist ein goldstandard:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Fractional-reserve_banking


    in einem solchen system kann man wunderbar inflationieren. das hat mit dem dollar ja auch bis 1971 geklappt. aber irgendwann ist dann schluss. bei einer golddeckung hat die zentralbank immer soviel gold im keller wie sie papier ausgibt.

    5-10 jahre deflation sind keine japanischen verhältnisse? oder meinst du richtige deflation. also >2%? dann dauert das auf gar keinen fall 5-10 jahre. vorher wäre der ganze laden längst am A....

    die ftd stellt im ergebnis auch nur zwei szenarien dar. für jedes dieser szenarien hat sie dann noch die milde variante parat. heftige deflation - japanische verhältnisse und hyperinflation - erhöhte inflation


    weniger mögliche szenarien sehe ich auch nicht. und dazu gibts noch ganz viele zwischenstufen. starke erhöhte inflation aber noch nicht hyperinflation und milde hyperinflation und ein bischen heftige deflation oder harte japanische verhältnisse...


    oder es kommt ganz anders.

    warum sollte das bei einer währungsreform geschehen?
    man könnte papiergeld auch ersatzlos streichen. sicher nicht heute oder morgen. dazu ist die lage viel zu "entspannt".
    würde man papier in gold umtauschen würde alleine das schon unmöglich sein. es hat nämlich keine zentralbank genug gold um umzutauschen. bzw. täte sie es zu horrenden goldpreise würde die geldmenge durch eingeschmolzenen schmuck innerhalb von wenigen wochen gigantisch aufgebläht mit entsprechendem nachfolgenden wertverlust der neuen währung. das wäre ein super start für eine goldgedeckte währung.

    Zu 1: Ich will KEIN Goldbesitzverbot :) und das auch nicht durchsetzen (Die Mittel zur Durchsetzung wären die gleichen wie für andere Illegale Güter (Waffen, Drogen...))


    zu 2: Keine Blasen bei Goldgedeckten Währungen? [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy] Von Tulpenzwiebeln über die Britische Ostindien-Kompanie und die Eisenbahaktien bis zum Dow 1929...

    ich rede von einer 100% edelmetallgedeckten währung. das trifft sicher für die tulpenzwiebeln zu. 1929 definitiv nicht. eisenbahnaktien ebenfalls nicht. ich weiß allerdings nicht, zu welcher wirtschaftlicher krise die zwiebelmanie geführt hat. hat das tiefe wirtschaftliche spuren hinterlassen? selbst wenn: mit papiergeldinflation kann man sowas noch steigern.

    sehe ich ähnlich...


    1. Folge: Goldbesitz-Verbot


    2. Folge: keine Geldschöpfung für die Notenbanken bei Krisen mehr möglich (Aktuell wären die Folgen wesentlich schlimmer als 1929 - Wahrscheinlich wäre die Hälfte der DAX-Werte in Konkurs)

    wie würdest du 1. durchsetzen?


    wofür brauchst du geldschöpfung? nur für die bekämpfung platzender blasen. die gibt es bei goldgedeckter währung aber nicht. eine hochentwickelte industrienation mit geringen wirtschaftlichen wachstumsraten und geringem bevölkerungswachstum (bzw. bevölkerungsschrumpfung) könnte gut mit einem goldstandard leben, weil sich die deflationären effekte einer solchen währung in sehr engen grenzen hielten.


    ein schwellenland mit hohem bevölkerungswachstum und hohen wirtschaftlichen wachstumsraten kann das auf keinen fall ohne seine wirtschaft völlig abzuwürgen. ein solches land braucht auch ohne blasen geldschöpfung.



    Dieses Szenario kann ich mir auch gut vorstellen, und es wird bestimmt nach der Bundestagswahl realität.

    und das würde welches finanzproblem lösen?
    nur zur erinnerung: im ersten quartal wurde in deutschland soviel gold gekauft wie wahrscheinlich noch nie. 59 tonnen. das macht inklusive einiger teurer sammlergoldmünzen nicht mal 1,5 mrd euro umsatz oder nicht mal 300 millionen euro steuer. aufs jahr gerechnet kommen also maximal 1,2 mrd euro zusammen. und das auch nur in solchen extremen krisenzeiten. ich glaube es gibt wahrlich wichtigere probleme zu lösen und weit ergiebigere steuerquellen. um die kleingoldanleger kümmert sich derzeit keine sau, weil die viel zu unbedeutend sind und zur problemlösung nicht beitragen können.

    vorbei. immerhin gut zwei stunden hat das angebot gehalten.


    Der Babenberger ist wie sämtliche österreichischen Goldmünzen von Haus aus mit einem sehr geringen Agio im Bankhandel: Hier ein PDF der RaiKa ==>> http://www.raiffeisen.at/eBusi…13223326729975-1-1-NA.pdf
    Auch wenn der Goldpreis in US$ wieder unter Druck kommt, wird sich durch die Kursschwankungen USD/EUR nicht wirklich viel im Preis in Euro ändern. Das sind dann ebenfalls Peanuts wie hier bei diesen Angebot.
    Wenn Du bei CID 3 Stk. kaufst und sowieso noch andere Münzen bestellt hättest, dann minimiert sich auch das Porto durch die Stückzahl oder Du kaufst bei Deinen nächsten Österreich-Aufenthalt bei der Bank (Vorsicht: Fahrt und Urlaubskosten :D ;( )

    die kurse sind von mittwoch. tagesschluss am mittwoch 14 €!/oz unter freitagsschluss.


    und deine babenberger aus dukatengold sind auch fälschungen. das original hat eine 900er legierung.


    du willst uns doch bloß euer österreichisches gold madig machen. :D


    aber bei unter 700€/oz inkl. versand kann man nicht nein sagen. :P

    leider finde ich keine originalquelle für den physischen markt. immer wieder werden aber folgende zahlen genannt:


    gesamtmarkt (physisch): 130-131 tonnen
    deutschland: 59 tonnen
    schweiz: 39 tonnen
    usa: 27 tonnen
    österreich: 22,7 tonnen


    problem dabei ist, dass diese vier länder zusammen dann schon ca. 150 tonnen umsetzen würden. irgendetwas passt also nicht.
    hat jemand bessere zahlen?

    dein vorschlag hilft auf der nachfrageseite sicher ein wenig. viel wichtiger dürfte aber irgendwann die angebotsseite werden. und da sehe ich früher oder später schwarz. wenn keiner mehr verkauft, geht der preis durch die decke, egal wieviel geld dann noch im umlauf ist.

    Wow finde ich interessant, was dort steht... 20% Zinsen trotz 0% Leitzinsen - dieser Artikel erklärt warum es dazu kommt. Danke
    Aber eine neue Blase sehe ich da jetzt nicht...

    da entsteht die blase:



    "Banken als unverhältnismäßige Größen
    Bei den Geschäftsbanken hingegen verhält sich die Sache anders: Was machen die mit den 80 bis 90 Prozent der Zentralbankkredite, die bei den Firmen mangels verfügbarer Kreditsicherheiten trotz Nullzins nicht ankommen? Sie kaufen sämtliche Anlageklassen mit Renditen über null auf - von Rohstoffen über Immobilien bis hin zu Kunstwerken, Staatsanleihen, Firmenaktien oder -anleihen, Hypotheken von pfandlosen Schuldnern oder gleich ganze Konkurrenzbanken. Sie tun das nicht aus Gier, sondern weil sie selbst vom Wertverlust oder vom Verkauf bedroht wären, würden sie auf Fünf-Prozent-Geld beharren, während andere mit den Nullzinsangeboten der Zentralbank profitable Investments tätigen. „Man muss tanzen, solange die Musik spielt“, verteidigte sich Citigroup-Chef Charles Prince deshalb auch durchaus zu Recht.
    Das Nullzinsgeld der Zentralbanken wird also nicht in die erhöhte Effektivität oder die Produktionsausweitung von Firmen investiert, sondern lediglich in steigende Preise aller Anlageklassen."


    das phänomen ist bekannt; aber die dahinterstehenden gründe waren mir bislang nicht vollständig einleuchtend. daher finde ich den artikel sehr lesenswert und als denkanstoß allemal geeignet. und immerhin steht das in der faz. das ist ja nun kein käseblatt oder gar für seine gewagten thesen bekannt.