Beiträge von goldmob

    http://www.ftd.de/finanzen/mae…sitionschef/50113119.html


    das verhalten einzelner ezb-ratsmitglieder ist schon gewöhnungsbedürftig. bislang erfuhr man recht wenig von meinungsverschiedenheiten. nun werden konflikte in der öffentlichkeit ausgetragen und niemand stoppt den mann. ich meine das ganz wertfrei und stelle das nur fest. im jahr 2007 hätte ein solches verhalten richtig prügel nach sich gezogen. jetzt genießt er offenbar sogar politische rückendeckung. :whistling:

    die 123 mrd sind untertrieben.


    unser anteil an den 500 mrd beträgt etwa 28%, was ca. 140 mrd sind. die 123 sind der anteil an den 440 mrd, wobei die 60 mrd. der kommission ja auch bezahlt werden wollen.
    außerdem sind es nur dann lediglich 140 mrd anteil am paket, wenn alle mitmachen. dazu hat aber manch einer keine lust und manch einer kann gar nicht. defacto wird der deutsche anteil also höher sein.
    außerdem haben wir noch einen 5% anteil am iwf-paket von 250 mrd. macht also zusätzlich gute 12,5 mrd. damit liegen wir insgesamt selbst bei bester betrachtung deutlich jenseits von 150 mrd euro.


    :thumbup:

    Ah, ok. In welchen § ist der Tausch im BGB geregelt?


    Und ist in den jeweiligen Steuergesetzen der Tausch auch geregelt? Auch für die MwSt, wenn wir mal im Tausch Silberzehner gegen Brötchen einkaufen gehen?

    § 480


    steuerlich wird es behandelt wie zwei käufe. also u.u. zweimal umsatzsteuer, einkommensteuer auf erzielten gewinn, grunderwerbsteuer, etc........

    Mit dem Beweis ist das natürlich immer so eine Sache, da hast Du schon recht.


    Wenn der Held unserer Geschichte jetzt aber eine reumütige Selbstanzeige schreibt, dann werden die Behörden zunächst mal hellhörig. Und wenn dann der Verkehrswert der Immobilie zu brutal von dem angeblichen Kaufpreis abweicht und sich auch der Erwerb der Goldmünzen nicht schlüssig nachweisen läßt (keine Kontenbewegung, keine Rechnungen etc.), dann ist das zumindest mal ein Indizienbeweis, den die andere Seite sich schwer tun würde zu entkräften.


    Gruß,
    Goldelefant

    wenn man bedenkt, dass der selbstanzeigende sicheiner beihilfe zur steuerhinterziehung bezichtigt und selbst für die hinterzogene steuer haftet....


    ich hätte besseres zu tun bei geschäften im sechsstelligen euro-bereich, als nervenkitzel für die nächsten jahre.

    also ich will mich nicht einmischen , ich hab auch gar keine ahnung aber - ist es nicht eine große scheisse das man ein haus nicht mehr mit gold bezahlen kann ?? - wie weit sind wir denn schon...

    sag mal, hapert es mit dem lesen? :wall:


    du darfst damit bezahlen. nennt sich halt tausch. wenn dir das bauchschmerzen macht, hast du das problem und sonst niemand.

    Gold als Vertragswährung ist meines Wissens noch sogar verboten! War schonmal Diskussion, hier:
    Ist Gold eine VertragsFaehige Waehrung ?


    Lang ists her :hae:

    es handelt sich um einen tausch. dieser ist im bgb geregelt und nicht illegal. es muss lediglich für die grunderwerbsteuer der wert ermittelt werden. das macht das finanzamt aber notfalls selbst. der notar macht es aber auch, weil der nur so seine gebühren berechnen kann.


    Wir gehen sogar noch weiter... Wir verzichten immer mehr auf Geld und tauschen nur noch Waren gegen Waren und / oder Dienstleistungen, Arbeitskraft ect. pp :!:

    dir ist hoffentlich klar, dass du trotz allem für den erhaltenen gegenwert einkommensteuern schuldest.


    falls nicht, bist du noch was viel schlimmeres als ein spekulant. du bist steuerhinterzieher und gegen die geht sogar der bnd mit cd-kauf vor. [smilie_blume]

    Geht meines Wissens nicht. Es muss offiziell in Euro abgerechnet werden. Danach muss ja auch Grunderwerbsteuer etc. bemessen werden.


    Frag einfach mal einen Notar Deines Vertrauens. Der wird das sagen können oder sich entsprechend schlau machen können. Eventuell könnte es mit Wechseln oder so etwas gehen. Beim Notar stellst Du gegen 6 Kilo Gold einen entsprechenden Wechsel auf Euro aus, der Käufer gibt Dir den Wechsel gegen das Haus zurück. Oder so.


    Primär wird es der Wunsch des Staates sein, Steuern in Form von gesetzlichen Zahlungsmitteln einzutreiben, die dazu führt, dass er gewerblichen Tauschhandel nicht akzeptiert. Zumindest wird halt der Wert des Geschäftes in Euro immer ausgewiesen und versteuert werden müssen.

    es geht. für die grunderwerbsteuer wird einfach der aktuelle goldkurs zugrundegelegt werden. einziger nachteil (allerdings verschmerzbar): die notargebühren berechnen sich nicht nur nach dem kaufpreis in euro sondern nach dem doppelten wert.

    du kaufst vermutlich gold und spekulierst damit gegen alle fiat-währungen dieser welt. die verdienst möglicherweise am zusammenbruch des währungssystems, welches millionen europäer, amerikaner und andere um ihre ersparten vermögen, ihre rente, etc. kurz um ihre lebensleistung bringt.


    DU BIST SPEKULANT!


    und der spekulant ist jetzt schuld? einen sch...dreck ist der spekulant. er überbringt nur die schlechte nachricht und wird dafür geköpft. [smilie_blume]

    eben nicht.
    die briten arbeiten notfalls mit quantitive easing. das haben sie schon gemacht und werden es natürlich weiter machen.


    bei den euroländern ist doch die frage, ob sie zur transferunion werden wollen. dazu gibt es zwei varianten. entweder direkte transfers oder ebenfalls qe und damit entwertung der sparvermögen in deutschland und den niederlanden, etc.
    beide vorgehen sind hochgradig schwierig politisch durchzusetzen, weil sie gegen die politischen interessen des größten eurostaates durchgestzt werden müssen. und weil das so ist, hat der euro deflationspotential, was die sache für spekulanten ziemlich heikel macht. gibt es eine deflation, crasht alles. an dem verlauf euro/pfund sieht man deutlich, als wieviel schlimmer der markt deflation im verhältnis zur inflation ansieht.

    da du offenbar nach wie vor unsicher bezüglich der zehner bist, frage ich mich natürlich schon, wieso du dann losrennst. :hae:


    nur weil das hier irgendjemand schreibt? ?)

    Nein -oder zumindestens nur Minderheiten der Wählerschaft zb. Grünen -Anhänger .


    Lobbys aus der Wirtschaft / Sozialwirtschaft waren da im wesentlichen erfolgreich.
    Die Politiker haben aufgegriffen und umgesetzt ...unter heftigem medialen Zuspruch !

    und beleuchtet man eine andere seite, ist noch jemand ganz anderes schuld.


    wer aber definitiv nicht alleine schuld ist, sind "die gaaaanz bösen spekulanten". die verdienen nur geld am offensichtlichen zusammenbruch der griechen, die das übrigens gar nicht bezahlen werden. bezahlen wird wieder jemand ganz anderes. und auch daran sind sicher nicht die spekulanten schuld.

    - Politische Wahlversprechen ( Steuersenkung , Steuerfreistellung ) zB. alternative Energien
    - Unsinnige Förderungen zB. bestimmte Umschulungen bei BfA / ARGE , Krampf gegen Rechts , Entwicklungshilfen , bestimmte Sozialprogramme ........
    - Unsinnige Gesetzgebung ua.bei Grüner Punkt , Müllverbrennung etc kostete Milliarden

    dann sind also die wähler schuld, denn letztlich haben die politiker nur das umgesetzt, was der wähler glauben wollte.


    letztlich entschieden haben die politiker sonst niemand.

    kann man so sehen. die politik als dummes opfer der raffgierigen spekulannten.


    persönlich empfinde ich den dafür notwendigen grad an dummheit aber als schlimmer als die raffgier.


    man könnte aber auch auf die idee kommen, dass die spekulanten nur den politikern ihre wiederwahl finanziert haben. die rechnung dafür zahlt jetzt der wähler. die spekulanten haben wenigstens etwas erbracht, nämlich kapitaleinsatz. die politiker haben ausschließlich genommen.

    bank a und bank b haben für 1 mrd euro staatsanleihen gekauft, weil die höher rentierlich waren als deutsche anleihen. finanziert wurde das ganze durch hinterlegung der anleihen bei der ezb. damit man aber möglichst wenig eigenkapitaleinsatz brauchte, hat man die zweitklassig bewerteten griechischen anleihen erstklassig gemacht. das war ganz einfach, denn sowohl bank a als auch bank b waren AAA geratet. also haben sich die beiden einfach gegenseitig cds auf griechische staatsanleihen verkauft. damit waren die anleihen jetzt AAA abgesichert und konnten so mit höherem leverage gekauft werden. entsprechend hat sich dieses spiel auch bei sehr niedrigen griechen-zinsen noch gerechnet. hätte es diese möglichkeit nicht gegeben, wäre das spiel schon früher schwieriger gewesen. die politik hat den markt an dieser stelle bewusst lange zeit manipulieren lassen. die manipulation ist also nicht jetzt aufgetaucht sondern sie hatte früher bestand. anstatt zu schreien, dass die spakulanten den markt verzerren und manipulieren, sollte man lieber ehrlich zugeben, dass die spekulanten den markt erst wieder hergestellt haben.


    wer anderer meinung ist, möge bitte griechische staatsanleihen kaufen, denn wenn der markt manipuliert wäre, hieße dass, das die risiken derzeit überbewertet sind. dann ist eine wette auf die griechen-anleihen doch ein super geschäft. also bitte: all-in!

    Ja aber auch bei Währungen und Staaten ist das Handeln der Spekulanten doch nicht auf das Aufdecken und Ausgleichen von Schwächen ausgerichtet - nein es geht doch ganz klar um die eigenen Vorteile, die persönliche Gier nach immer mehr macht nicht halt vor Millionen von Schicksalen - man nimmt in Kauf, daß für niedere Beweggründe Millionen Menschen ihr Hab und Gut verlieren, um den Lohn ihrer zig Jahre aufopferungsvoller Arbeit gebracht werden und im Alter verarmt dahinvegetieren - eventuell Unruhen ausbrechen und Menschen zu Schaden kommen könnten.

    erklär es mir. was machen spekulanten genau, was du für verwerflich hältst?


    vergiss bitte nicht, dass das instrument der versicherungen über jahre vor allem dazu diente, dass eigentlich unsichere staatsanleihen als sicher verbucht werden konnten und dadurch überhaupt gekauft werden konnten. gäbe es keine cds, wäre das spiel für griechenland schon viel früher beendet gewesen. die spekulanten benutzen jetzt ein vehikel, was eigentlich über jahre den kollaps verhindert hat. das ist doch mit voller absicht zuvor so geduldet worden. mit wissen und wollen der politik. und jetzt beschwert man sich über die geister die man rief.
    manipuliert hat die politik über jahre und beschwert sich jetzt, dass die manipulation von den bösen spekulanten nicht mehr mitgetragen wird.
    wenn anleger weiterhin griechische anleihen kaufen würden, würden die spakulanten übrigens ganz schön blöd aus der wäsche gucken. es kauft aber niemand griechische staatsanleihen. das ist das problem und nicht irgendwelche spekulanten.