Beiträge von goldmob

    Die warnenden Aussagen einiger Mitglieder hier (nicht die darüber hinaus gehenden haltlosen Behauptungen anderer Mitglieder) haben mich auch dazu bewogen, zwar zu bieten, aber mir vorzunehmen, nicht zu zahlen, bevor nicht die ersten positiven Bewertungen für den Verkäufer da sind.

    applaus, applaus. so eine sorte geschäftspartner kann man sich nur wünschen. bieten unter selbst gewähltem heimlichem vorbehalt.
    JETZT wirds juristisch richtig sauber, geradezu hanseatisch sauberes geschäftsmännisches verhalten.


    wo ist hier der smilie mit dem tritt in den hintern? immer wenn man ihn braucht, sitzt der sack irgendwo faul rum und ich find ihn nicht. :boese:

    http://www.frank-schaeffler.de/presse/medienspiegel/1187


    "Die derzeitige Überschuldungskrise von Staaten und Banken ist nur im Rahmen des staatlichen Papiergeldmonopols, in dem Geld und Kredit aus dem Nichts geschaffen werden, möglich. Eine marktwirtschaftliche Geldordnung, die wir leider nicht haben, hätte durch die in ihr wirksamen Schuldenbremsen diese Überschuldungskrise erst gar nicht entstehen lassen."


    der mann ist stellvertrendes mitglied des verwaltungsrates der bafin und einer der aufstrebenden jungen köpfe der fdp.

    tja, nur weils da steht ist es noch lange nicht richtig. die griechischen rettungspakete waren vergleichsweise peanuts. viel entscheidender ist die strukturelle verschuldung griechenlands. das problem ist nicht ein gesamtschuldenstand von weit über 100% des bip, das hat der markt noch gerne akzeptiert. italien und belgien stehen diesbezüglich auch nicht besser da. das genick wurde den griechen gebrochen, als die diesjährige verschuldung von 12,7% verlautbart wurde, weil daraus klar ersichtlich ist, dass diese verschuldung nicht schnell genug abgebaut werden kann, um eine katastrophale nicht mehr handhabbare gesamtverschuldung zu verhindern. und bei diesen überlegungen spielen all die dinge eine rolle, die du so leichtweg beiseite schiebst. (steuerehrlichkeit, schwarzarbeit, korruption, rentenpolitik...)

    Viele Beamte ... blabla ... viel Schwarzarbeit ... blabla... zu hohe Löhne ... blubb. Das war dort aber schon immer so und bringt einen Staat so schenll auch nicht wirklich um, treibt vielleicht ein bisschen die Geldentwertung aber das schadet ja auch nicht wirklich der Wirtschaft.

    das treibt einen scheiß, innerhalb einer währungsunion. das treibt allenfalls die steuern und die pleiten, was dann deflationär wirkt. die griechen zeigen uns als erste im euro-raum was deflation bedeutet. und jeder der sich das die nächsten paar monate ansieht, bekommt richtg lust auf inflation, versprochen.

    Es ist schon witzig zu beobachten, wie selbst hier im scheinbar aufgeklärten GSF [...]


    Fakt ist, das sich der griechische Staat, wie viele auch, mit den Staatsgarantien in 2009 für marode Banken übernommen hat, [...]


    Noch Fragen?

    ja, woher beziehst du deine aufgeklärten weisheiten? [smilie_happy]

    der unterschied ist, dass man in den usa dank hoher auslandsschulden einen breiten konsens zur inflation viel leichter bekommt als zwischen unterschiedlichen staaten, wo beispielsweise die deutschen hohe netto-vermögen haben, an deren entwertung niemand in deutschalnd interesse hat. und selbst wenn sich die inflationisten durchsetzen, was ich für zwingend halte, wird die euro-politik immer eine zwiespältige sein, die unterschiedliche interessen zu vereinen versucht und keine aus einem guss wie dies in den usa oder uk möglich ist. das ist der geburtsfehler, der leicht zu erkennen war und damals ausreichend thematisiert wurde.
    eine rückabwicklung der währungsunion ist übrigens nicht möglich, weil bei einer rückabwicklung jeder dm aber niemand drachmen haben wollen würde. und wie bitte willst du euro-guthaben zwangsweise in das eine oder andere umtauschen?

    ich würde 5000 Euro Bargeldreserve halten.

    und ich 25.000 euro oder 2.000 oder 100.000


    je nach dem ob ich alleinstehend oder verheiratet mit fünf kindern, ob hartz-iv-bezieher oder einkommensmillionär mit monatlichen ausgaben von durchschnittlich 1.000 euro oder 50.000 euro bin.

    wenn man sich rein auf die fiskalischen fakten konzentriert, sieht es für den dollar und das pfund in der tat viel schlechter aus als für den euro.
    beide währungen haben aber einen enormen vorteil gegenüber dem euro. beide währungsräume sind ein einheitlicher politischer raum. d.h. politische entscheidungen werden im hinblick auf den gesamten währungsraum getroffen. das ist beim euro beileibe nicht der fall. genau wie dollar und pfund müsste die ezb eigentlich massiv geld drucken und versuchen durch inflation aus der misere herauszukommen. so schwer das fällt, früher oder später werden die usa und uk diesen weg, notfalls mit brachialer gewalt, beschreiten. beim euro gibt es starke kräfte, die dies nicht wollen (deutschland, die niederlande und luxemburg). also wird die deflation im euroraum vermutlich weiter voranschreiten, als im dollarraum. das ergebnis wird aber umso verheerender sein, weil dies zu zahlungsausfällen führt, was die deflation weiter befeuert. deshalb halte ich beim dollar eine früher oder später starke inflation für wahrscheinlich, während ich bein euro inzwischen auch einen deflationären kollaps für möglich halte. der deflationäre kollaps führt aber im ergebnis unweigerlich zu einer währungsreform und damit dem totalausfall aller euros. als anleger würde ich da auch lieber auf den inflationsgefährdeten dollar setzen als auf den währungsreformgefährdeten euro.

    in chile beobachten wir zur zeit, was mit einer zivilisierten gesellschaft geschieht, wenn dort die infrastruktur zusammenbricht.
    innerhalb von zwei tagen gleitet ein verhältnismäßig hoch entwickeltes land in den betroffenen gebieten in totale anarchie ab. einzig aus dem grund, dass dort die infrastruktur zusammengebrochen ist.
    sollte die finanzinfrastruktur irgendwo auf der welt zusammenbrechen, würde dies die warenströme mindestens genauso tangieren, wie der ausfall der infrastruktur in chile derzeit. mit dem einzigen unterschied, dass die beeinträchtigung nicht nur bis zum eintreffen der rettungskräfte und dem aufbau alternativer infrastruktur andauern würde sondern bis zum aufbau eines alternativen bezahlungssystems, dass tauglich für die abwicklung unserer bedürfnisse wäre. es wäre also mit weitaus länger andauernden problemen zu rechnen. wer meint, dass deutschland dafür zivilisierter ist als chile, dem antworte ich mit einem klaren ja. bei uns dauert der ausbruch von anarchie nicht 24 stunden sondern bestimmt doppelt so lange.

    welcher NORMALE MENSCH mit Sitz in Deutschland verkauft etwas auf ebay und schließt aber den Versand nach Deutschland aus? :wall:

    derjenige, der sich bei einer geringen anzahl von bewertungen mit einer internet-recherche und im deutschsprachigen raum eine ergebnisliste mit einer vielzahl von veröffentlichungen durch allerlei bedenkenträger konfrontiert sieht.

    uraltes geschäftsmodell.
    wenn ich mich nicht täusche haben die amis dem deutschen staat eine solche golden credit card schon vor jahrzehnten gegen einlieferung allen goldes ausgestellt.
    seitdem verwalten die amis unser gold und wir zahlen kräftig mit der kreditkarte jeden blödsinn, den die amis für finanzierenswert halten. :thumbup:

    spekulative gewinne in euro macht man natürlich nicht in physischem gold. wenn man spekulieren möchte, dann kauft man zertifikate.physisches gold ist eine versicherung, gewinne in kaufkraft gerechnet sind aber durchaus möglich, ich rechne sogar fest damit.


    ich weiß ja nicht, was du als "dicke kommen" bezeichnen würdest?
    wie wäre es damit?
    - 2/3 aller eu-staaten verletzen den euro-stabilitätspakt
    - in uk beträgt das staatsdefizit knapp 13%
    - in den usa liegt es bei 12%
    - quasi alle wesentlichen banken wären bei hanseatischer bilanzierung insolvent
    - weltweit gerät die wirtschaft ins schlingern


    ist das schon "dicke" oder eher leicht beherrschbar?

    Zur Zeit können 100% EM nicht schaden. Der Druck im Währungskessel staut sich schon lange auf, irgendwann wird er sich entladen. Wohl dem der dann in EM ist. Wenn dann jeder in das Nadelör EM will, ist es Zeit, sich nach anderen Altenativen umzusehen.

    100% von was auch immer ist immer falsch. ob em oder aktien ist völlig wurst. was man immer haben sollte, sind gesetzliche zahlungsmittel in gewisser größenordnung.

    vorsicht, koberger ist ein ganz scharfer hund und beschäftigt ein ganzes heer NAMHAFTER und noch schärferer anwaltskanzleien. [smilie_happy]

    Hi mbär,
    bedenken solltest du auch die Aufpreise - je kleiner die Stückelung desto höher der Aufpreis. Aktuell würde dieses Kriterium am günstigsten der 500 g-Barren erfüllen da kleiner 15.000 wegen Geldwäscheverordnung/Meldepflicht der Händler. Als Grund würde ich diesen nehmen und dann wie bereits erwähnt KR u.ä.

    man sollte aber einen eventuellen verkauf im auge behalten. ich würde bei unzen bleiben. der aufpreis ist gering.
    und "alte" stücke kaufen. muss ja niemand wissen, wann das zeug gekauft wurde.