Beiträge von elpollo

    Die echten (syrischen) Kriegsflüchtlinge sind in der Türkei, im Libanon und anderen angrenzenden Staaten gelandet. Das war Phase 1 ab 2011 und diese Menschen lebten dort teilweise schon einige Jahre, in der Türkei oftmals sogar in den dortigen Arbeitsmarkt integriert. Phase 2 war dann die Weiterreise dieser Kriegsflüchtlinge 2015 nach Germoney. Ab diesem Zeitpunkt ist für mich der Status Kriegsflüchtling fraglich und die "Schuld" an Phase 2 liegt ganz klar im deutschen Asylsystem und der "Willkommenskultur". Für die Iraker und Afghanen gilt im Prinzip das gleiche.

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    Laut Wikipedia sind die pro Kopf Ausgaben in den USA für das Gesundheitssystem etwa doppelt so hoch wie in Deutschland. Man liest über ein kompliziertes System, ohne freie Arztwahl, eine große Rolle von Vorerkrankungen die zur Nichtaufnahme führen und man liest von 15% der Bevölkerung ohne Versicherungsschutz. Ich bin Kassenpatient und fühle mich nicht benachteiligt. Ich komme schnell und ohne Zusatzkosten zu allen Fachärzten. Die Kassen zahlen doch fast alles, auch Sachen die man besser sein lassen sollte, wie eine künstliche Beatmung über 2 Jahre, die mit 1000 Euro pro Tag abgerechnet wird. Deutschland ist übrigens das Ziel sehr wohlhabender Medizintouristen (Araber und Russen) und das Ziel sehr armer Medizintouristen (Flüchtlinge). Die denken sie wären im Paradies...wir Jammerlappen glauben in der Hölle zu sein. Verkehrte Welt. O.K. in Skandinavien ist der Pflegeschüssel deutlich besser...aber wer will da schon wohnen?

    Die innermuslimischen Konflikte Schiiten/Sunniten und die ethnischen Konflikte in Jugoslawien sind älter als die USA; das große Gemetzel auf dem Balkan fand vor dem Nato Eingriff statt, der Iran/Irak Krieg war vor dem Nato Angriff, in Afghanistan waren vorher die Russen, in Indochina die Franzosen...die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte von Krieg. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts sterben pro 100.000 Menschen global kaum noch welche durch Krieg. Ob es da eine Korrelation zum zeitgleichen Auftritt der USA als "Weltpolizist"/Hegemon gibt, das weiß ich nicht. Aber natürlich haben die Amis viel Dreck am Stecken, das steht außer Frage. Ich denke da an die Atombomben, an Vietnam und den Irakkrieg...

    Die Frage lautet aber doch: Kann man sich das auch leisten? Ich behaupte, daß viele Leute es sich aus beruflichen Gründen eben NICHT leisten können, ihre wirkliche Meinung zu äußern.

    Wenn ich mich nicht verzählt habe, gibt es mittlerweile knapp 300 Bundestags- bzw. Landtagsabgeordnete der AFD, sie sind also der lebende Beweis meiner Theorie. Wenn jemandem sein Beruf wichtiger ist als seine Ideale, dann ist er ein Systemling, Untertan, Bückling, Mitläufer usw.. Unsere Vorfahren wurden gehenkt, wenn sie sich auflehnten und wir scheissen uns wegen ein paar Antifa Wichsern und "beruflichen Nachteilen" in die Hose. Ergo wir haben den Untergang nach Darwin verdient!? Ach nee, der Hegemon ist ja Schuld, sorry, hatte ich vergessen.

    Von einer Freiheit wie Du sie meinst, könnte man nur sprechen, wenn die öffentliche Meinung nicht massivst manipuliert würde und man die Möglichkeit zulassen würde, dass Patrioten auch öffentliche Ämter mit Entscheidungsbefugnissen erringen könnten.

    Du und jedermann kann die öffentliche Meinung mitgestalten und selbstverständlich könnten Patrioten (wie z.B. in Österreich) in öffentliche Ämter gewählt werden. Zugegeben, das bestehende linke System ist im Vorteil, denn es ist über Jahrzehnte rangereift, aber nichts ist für die Ewigkeit.

    Mag sein. Eine andere Feststellung wäre, dass es unter "US - Herrschaft" seit sehr langer Zeit oder zum ersten Mal ? eine Generation in Deutschland gibt, die keinen Krieg erlebt hat.
    PS: Glaubst du die Welt wäre ohne die USA ein friedlicherer Ort?

    Eine hoffentlich werturteilsfreie Aussage dazu: Meines Wissens nach gibt es Kriege schon länger als es die USA gibt und es lässt sich wohl auch nicht abstreiten, dass wir gerade die längste deutsche Friedensphase der neueren Geschichte erleben. Die jetzt 70-jährigen haben ihr ganzes Leben in Frieden verbracht, mit und trotz der USA.

    Was das jetzt wieder für Käse? Natürlich ist es mehr oder weniger egal wie man von A nach B kommt, für einen selber egal und für die Gesellschaft auch. Nehmen wir mal die Strecke Hamburg - München. Man kann das Auto nehmen, die Bahn, Fernbus, Flugzeug, Mitfahrgelegenheiten...notfalls auch nen Mofa oder Fahrrad oder Elektrofahrrad. Tausend Möglichkeiten und schwere Koffer liessen sich auch transportieren, falls das mal nötig wäre.
    - PS: Mea culpa - das ist ziemlich Off Topic.

    Ob ich individuell mit dem Auto oder dem ICE nach München fahre, ist doch egal? Und ob ich innerhalb Hamburgs individuell die Öffis nehme oder ein Auto ist doch auch egal, außer, dass es mit Öffis in der Regel schneller geht.