Beiträge von elpollo

    Und sitzen an den Schalthebeln der Macht


    Jein. Im Moment könnte ich mir nur vorstellen, daß es Fälschungen in den kleinsten Einheiten gibt. In Deutschland kann man von jedem Wohllokal das Ergebnis einsehen und man könnte als Wahlbeobachter daneben stehen, wenn ausgezählt wird. Stimmt die Auszählung mit der späteren Veröffentlichung überein, ist das Wahllokal clean. Alle Wahllokale/Veröffentlichungen könnten so überprüft werden.
    Wahlfäschung funktioniert nur, wenn sich alle Auszähler/Beisitzer einig sind (gilt auch für Briefwahl), dann kann man mal ein paar Stimmen austauschen, aber auch nicht zuviele, sonst würde es auffallen. Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas auf dem Land funktioniert, wo man sich seit Generationen kennt und vertraut halte ich für höher als anderswo.

    Danke für die Sitzverteilung in den Landesparlamenten. Die faktische Macht in den kleinen, abgeschiedenen Tälern :whistling: und auch anderswo haben im Moment trotzdem die FPÖ Leute. Und eine Antwort auf die Frage wie und wo Machthaber fälschen könnten war das leider auch nicht. Aber geh nur drüber weg, ich kann das mit meinen bald 99 Jahren gut ab.

    Egger war damals 121 Stimmen hinter Amann gelegen. Die Wahlwiederholung war nach einem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs notwendig geworden, der bei der Stichwahl Unregelmäßigkeiten bei den Wahlkarten festgestellt hatte."


    Ist das jetzt ein Argument dafür, dass es in hiesigen Breitengraden zu Wahlfälschungen kommt? Oder ist das ein Argument dafür, dass man es hier mit korrekten Wahlen sehr genau nimmt? "Unregelmäßigkeiten" können doch auch kleine Formfehler sein? Zwischen März (Erstwahl) und Dezember 2015 gab es bekanntermaßen die Flüchtlingseskalation, dadurch wird das in der Nachholung bessere Ergebnis der FPÖ erklärt.


    Das "traditionell linke" Wahlverhalten der Briefwähler kann genauso gut eine traditionelle Stimmenkorrektur sein. Ist sogar wahrscheinlicher - oder sind Linkswähler traditionell uninteressiert daran zur Wahl zu gehen und machen an den Tagen lieber was anderes?


    Waren denn traditionell Linke die Machthaber? Ich glaube kaum.
    Vielleicht sind die etwas wohlhabenderen Ösi Städter teilweise am Wochenende in ihren Berghütten oder irgendwo am See, anstatt im Moloch. Ich vermute es wird plausible Erklärungen geben.

    Es gibt bislang nichtmal Indizien für einen Wahlbetrug. Jede kleinste Unregelmäßigkeit könnte später als Grund für eine gerichtliche Anfechtung herhalten. Die Wahlkarten sind mit eidesstattlicher Versicherung versehen und werden unter Zeugen ausgezählt.
    Wenn man schon mutmaßt, dann bitte in beide Richtungen. Angenommen "Wahlbetrug" wäre möglich, warum dann nicht auch für die ganzen ländlichen FPÖ Gemeinden? Wer sagt, dass dort keine grünen Stimmen vernichtet wurden?

    Das es hauchdünn wird war doch klar. Alle gegen einen und trotzdem 50%, Chapeau! Selbst wenn Hofer nicht gewinnt haben die Ergebnisse Einfluss. Ein Zurück zur "Willkommenskultur" wird es in Österreich definitv nicht geben, - das sähe mit einer 10% FPÖ mutmaßlich anders aus und so gesehen hat der FPÖ Wähler einiges entschieden.

    Entsprechend könnte man ja auch den Zuhälter, der seine Pferdchen abkassiert, in ein positives Licht rücken. Oder die Mafia, die Schutzgelder erpresst und so dafür sorgt, dass den Beschützten auch nichts Böses geschieht, jedenfalls nicht solange sie zahlen.


    Ich sehe keinen direkten Zusammenhang zu Schulden und Handelsbilanzdefiziten. Alles im Leben ist ambivalent. Als eine gewisse Motorrad Gang das Hannoveraner Rotlicht/Bahnhofsviertel unter ihrer Kontrolle hatte, gab es dort praktisch keine Gewaltkriminalität und es blühte regelrecht auf.

    Gebe Dir den Hinweis Petrodollar und US-Handelsbilanzdefizit und die Tatsache, dass der größte Schuldner sich trotzdem die mit großem Abstand teuerste Armee leisten kann.


    Der größte Bauer im Dorf hat vielleicht auch die meisten Schulden, dafür aber Felder, Ställe, Windräder, Schweine, Hühner...Schulden alleine sagen nicht viel aus. Soweit ich weiß leiht man den USA gerne Geld, weil sie die Schulden bedienen können.
    Handelsbilanzdefizit heißt es werden mehr Waren eingeführt als ausgeführt. Laut Wiki liegt es an der starken US Wirtschaft, der Ami kauft gerne im Ausland, z.B. deutsche Autos.
    Petrodollar, Dollar als Leitwährung...so gesehen Sonderstatus, aber auch normal!? Die Währung der größten Volkswirtschaft. Was sollte sonst Leitwährung sein, der Rubel?

    Von DWN:
    "Forbes berichtet, dass die USA dabei sind, den Öl-Krieg gegen die OPEC und Saudi-Arabien zu gewinnen. Nach einer Analyse von Oilprice.com kann Saudi-Arabien den Ölpreis-Krieg gegen die USA nicht gewinnen, da niedrige Ölpreise „ein Vorteil für die US-Wirtschaft und die US-Bürger, aber eine Katastrophe für die OPEC und Saudi-Arabien sind“."

    Es gibt bekanntlich nirgends einen fixen Warenkorb. So kann man die Teuerung genau so hoch "berechnen" wie man sie haben will. Dass es die Teuerung gibt, sollte aber eigentlich klar sein.


    Der deutsche Warenkorb enthält etwa 750 der wichtigsten Güter, wenn etwas nicht mehr aktuell ist, wie Schreibmaschinen, fällt es raus. Die Berechnungsgrundlage ist sehr gleichbleibend, transparent und breit gefächert. Anders rum wird ein Schuh draus, weil der einzelne Verbraucher nämlich oft die Möglichkeit hat, zu variieren. Man muss ja nicht im ständig im Restaurant essen, oder sich die Haare beim Frisör schneiden lassen.
    Im April gab es mal wieder eine negative Inflation. http://www.n-tv.de/wirtschaft/…nken-article17685661.html
    Warum sollte Teuerung klar sein? Ist das ein Naturgesetz? Könnte es nicht auch Folge globalen Wettbewerbs sein, dass Dinge billiger werden?
    Eine wirkliche und anhaltende Teuerung sehe ich in den letzten 10 Jahren nur beim Wohnen, sofern man kein Eigentum hat.

    Kann man das mit Zahlen unterlegen??


    Mut und Tatkraft lassen sich schwer messen.


    Natürlich ist Auswanderung nichts für Angsthasen und faule Menschen.


    Richtig.


    Aber ob Ami-Land noch immer diesbezgl. die Vorzeigenation ist? Vom Gefühl her scheinen mir Zweifel angebracht.


    Zumindest gibt es da auch heute nichts hinterher geworfen und es kommen neben mexikanischen Malochern auch immer noch sehr viele kluge Köpfe.


    "Der deutsche Sozialstaat zieht die Falschen an"
    "Auswanderer, die risikobereit sind, wollen in die USA. Oder nach Kanada. Denen bietet Deutschland zu wenig. Wir sind vor allem für jene Migranten attraktiv, die versorgt sein wollen.
    ...Wie Sergej Brin, der als Fünfjähriger mit seinen jüdischen Eltern in die USA auswanderte und später Google gründete. Oder Steve Jobs, ein adoptiertes Kind syrischer Einwanderer.
    Die Eltern von Sergej Brin würden vermutlich nicht auf die Idee kommen, nach Deutschland auszuwandern. Aus der Sowjetunion gingen religiöse, aber auch weniger gebildete Juden nach Israel, Risikofreudige gingen indes nach Amerika. Die aber, die die kapitalistische Ellbogengesellschaft fürchteten, bevorzugten die Bundesrepublik.
    ...Als der hochbegabte Sohn meiner Berliner Freundin, die in Stanford eine Professur hatte, nach der Highschool in Deutschland weiterstudieren wollte, wurde ihm, dem deutschen Staatsbürger, wegen des fehlenden Abiturs eine Absage erteilt. Er blieb in den USA und gehörte zum Team, das Instagram gründete. Heute ist er Multimillionär."
    http://www.welt.de/debatte/kom…ieht-die-Falschen-an.html

    und das ist bekanntlich stark untertrieben.


    Klar, alles wird teurer, Brot, Butter, Eier, telefonieren, Elektrogeräte, und Benzin kennt auch nur eine Richtung... :hae:


    Das Medianeinkommen in den VS liegt übrigens unter der durchschnittlichen Armutsgrenze in der Schweiz.


    Leider nennst du keine Zahlen für deine Behauptung. Das US Medianeinkommen für einen 3 - Personenhaushalt liegt umgerechnet bei über 5200 Franken im Monat (64462 Dollar/Jahr laut deiner Quelle). Um mit 5200 Franken als arm zu gelten, müsste der Schweizer Durchschnittshaushalt 10.400 Franken im Monat haben. Ich finde dazu widersprüchliche Angaben, die meisten Zahlen sind niedriger. Und eine Berechnung anhand des Durchschnitts ist sowieso fragwürdig, wenn der Durchschnitt wegen ein paar Milliardären im Monat 1 Million beträgt, ist man mit 500.000 arm.
    Das Median Einkommen der Schweiz wird sich vom US Medianeinkommen gar nicht so sehr unterscheiden. Siehe Bruttonationaleinkommen, da hat die Schweiz 5000 Dollar im Jahr mehr - kein großer Unterschied.

    aber wir können in den ersten Jahren von einem exponentiellen Trend reden


    Entnahme in Tonnen pro Jahr an der SGE 2008 - 2015:


    543, 599, 837, 1043, 1139, 2197, 2102, 2596


    Steigerung in Tonnen zum Vorjahr 2009 - 2015:


    56, 238, 206, 96, 1058, - 95, 494


    Ca. Steigerung zum Vorjahr in % 2009 - 2015:


    10, 40, 25, 10, 90, - 5, 20


    Einen exponentiellen Trend (sich beschleunigende Zu/Ab - Nahme) sehe ich auch nicht, vl fehlt mir aber dafür auch mathematisches Vorstellungsvermögen, ja es ist schnurz und Erbsenzählerei, wobei Mathe an sich wohl Erbsenzählerei ist... 10 + 39 ist fast 50, aber doch nicht ganz und somit falsch. ;(

    Und der erste Teil ist eindeutig nichtlinear, zumindest ansteigend oder progressiv. Mathefans können ja ermitteln, ob und mit welchem (geringen) Faktor exponential.
    Und später wurde die Nachfrage annähernd gleichbleibend, d.h.auch linear,(mit Wachstum gegen 0)..... Aber das hatten wir schon.


    Es gibt nirgends einen gleichbleibenden Summanden und auch nirgends einen gleichbleibenden Faktor, sondern monatliche Schwankungen, von daher gibt es kein exponentielles und kein lineares Wachstum.
    Lineares Wachstum hätte man, wenn die Entnahme jeden Monat um z.B. 20 Tonnen steigen würde: 20, 40, 60, 80, 100, 120...
    Exponentielles Wachstum hätte man, wenn die Entahme sich jeden Monat z.B. verdoppeln würde: 20, 40, 80, 160, 320, 640, 1280...

    Diese leicht strittigen Fragen "exponentiell / linear" oder "gleichbleibend" hätten von einem Mathematiker beantwortet werden können, worauf ich gewartet habe.


    Googeln reicht. Smitty hatte recht, der Anstieg ist weder linear noch exponentiell.

    "Exponentielles Wachstum liegt vor, wenn ein Wert je Zeiteinheit mit einem gleichbleibenden Faktor multipliziert wird.
    Der Graph eines exponentiellen Wachstums ist eine Kurve.


    Lineares Wachstum liegt vor, wenn ein Wert je Zeiteinheit mit einem gleichbleibenden Summanden addiert wird.
    Der Graph eines linearen Wachstums ist eine Gerade."