Staatsabhängige = Staatsgläubige ("Etatisten") ?
1. ... wenn man besagten Menschen die Abhängigkeit nimmt/nähme, sind sie nicht oder weniger staatsgläubig?
2. Arbeit für Sozialleistungen bedingt nicht eine gewisse Staatsgläubigkeit? Von wem werden diese Dienstleistungen, die Arbeitsplätze weiter aushöhlen, - gefordert... von den "Etatisten" oder doch von denen, die (eigentlich) nicht an den Staat glauben, hier aber gern hätten, dass er sich "kümmert"?
3. Alle diejenigen, die nicht "staatsabhängig" sind oder glaubten, sie wären es nicht, glauben automatisch nicht an Mechanismen des Staates, sind also demzufolge nicht staatsgläubig? Rufen sie nicht "den Staat", wenn ihre Garage zugeparkt ist? Schreien sie nicht nach Sicherheitsgewahrsam für Straftäter, wollen sie nicht, dass der Staat in irgendeiner Form und Weise (wie und wo auch immer) "reguliert"?
4. Was haben die Sozialleistungen in anderen Ländern/Staaten mit den Sozialleistungen in Deutschland zu tun? Sind die Menschen dort weniger "staatsgläubig"? Gibt es weniger "Staatsgläubige", wenn man die Mehrzahl darben lässt? Welche Möglichkeiten gibt es zur Kompensation der Armut neben Sozialleistungen und welche dieser Möglichkeiten sind warum in Deutschland einzuführen oder auch nicht?
5. Wenn in anderen Ländern/Staaten geringere oder kürzer andauernde Sozialleistungen nötig wären, woran liegt das? Wären die Lebenshaltungskosten niedriger = ? = wie bekäme man das hier hin? Welche Konsequenzen haben welche strafbaren Handlungen hier und anderswo, die aus Armut resultier(t)en für die betreffenden Menschen?
6. Sind diejenigen, die das System beanspruchen, weil sie nicht hinten runterfallen wollen, schuld daran, dass es das System gibt oder wurde das System eingerichtet, weil andere Belange nicht funktionieren?
7. ... und weil es hier streckenweise um die Agenda 2010 geht... besteht dieses "Werk" nur aus Hartz IV oder welche Teilpakete sind Hartz IV vorweggegangen und warum?
8 . Wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten und wie viele offene Stellen stehen zur Verfügung?
9. Was macht man mit den Menschen, die "übrig" bleiben?
10. Senkung der Mehrwertsteuer als Mittel der Wahl, wenn die Einkommen- und Lohnsteuern nicht ausreichen (warum nicht ? ), um die Kosten des "Staates" zu decken?
11. Welche Folgen hätte der Vorschlag eines Users hier alle Sozialleistungungen zu streichen für die Bezieher, für den "Staat", für den Rest der Bevölkerung? Und... was kosten diese Folgen im Vergleich zu den Sozialleistungen?
12. Theorie eines anderen Users: Scheidungsquote hoch bzw. das Scheitern sog. "wilder Ehen", weil es Sozialleistungen gibt? Wie hoch war die Scheidungsquote früher, wie viele gescheiterte Ehen wurden aufrecht erhalten und um welchen Preis? War es noch 1975 Usus, dass Ehemänner die Arbeitsplätze ihrer Frauen ohne deren Einverständnis kündigen konnten und welche Wirkungen - z.B. auf den Arbeitsmarkt hatte dieses ehedem bestehende Gesetz der Nichtstaatsgläubigen, die es dennoch zum Teil nutzten (sich mindestens nicht wirksam dagegen wehrten, dass es diese Möglichkeit - durch den Staat eingeräumt- , gibt)?
PS.
http://www.uni-bielefeld.de/ikg/publikationen/alle.html
http://www.uni-bielefeld.de/ikg/Pressehandout_GMF_2010.pdf
http://www.zeit.de/2003/51/Heitmeyer-Studie
http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Heitmeyer